{"id":27,"date":"2018-07-02T23:07:48","date_gmt":"2018-07-02T21:07:48","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sapereaude\/?p=27"},"modified":"2018-07-02T23:07:48","modified_gmt":"2018-07-02T21:07:48","slug":"rv12-prof-dr-christine-knipping-mathematische-leistungsunterschiede","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/sapereaude\/2018\/07\/02\/rv12-prof-dr-christine-knipping-mathematische-leistungsunterschiede\/","title":{"rendered":"RV12 \u2013 Prof. Dr. Christine Knipping: Mathematische Leistungsunterschiede"},"content":{"rendered":"<p>I.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 10pt\">Ja, die Unterschiede der Mathematischen Leistungen ist ein Grund zur Sorge, da bei einem Viertel der 15-J\u00e4hrigen die Bew\u00e4ltigung der Kompetenzstufe I nicht mehr vorauszusetzen ist, wie PISA-Ergebnisse gezeigt haben. Bei dieser Gruppe kann man schon nicht mehr davon ausgehen, dass ihr Leistungsstand f\u00fcr eine Berufsausbildung gen\u00fcgen w\u00fcrde. Dieses Ungen\u00fcgen kann man, denke ich, nicht mit einem Mangel an F\u00e4higkeiten erkl\u00e4ren, da diese Aufgaben sehr einfach sind. Um solch mathematische Aufgaben nicht l\u00f6sen zu k\u00f6nnen, m\u00fcsste schon eher eine aktive Abwehrhaltung gegen\u00fcber der Mathematik bestehen.<\/span><\/p>\n<p>II.<\/p>\n<p><span style=\"font-family: 'times new roman', times, serif;font-size: 10pt\">Die Verwendung von Spielen im Unterricht erm\u00f6glicht es dem Unterricht seinen &#8218;trockenen&#8216; Charakter zu nehmen, und somit gerade die Sch\u00fcler in einem j\u00fcngeren Alter ein mathematisches Grundverst\u00e4ndnis zu vermitteln, bevor sie sich eine zu gro\u00dfe Abneigung gegen das Fach aufgebaut haben.<\/span><\/p>\n<p>III.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Welche Formen lassen erlebst du w\u00e4hrend des Praktikums mit denen deiner Meinung nach eine m\u00f6glichst hohe kognitive Aktivierung erzielt wird?<\/span><\/p>\n<p>IV.<\/p>\n<p><span style=\"font-size: 10pt;font-family: 'times new roman', times, serif\">Bei der adaptiven Planung von Unterricht muss im Blick behalten werden, dass das \u00fcbergeordnete Bildungsziel nicht aus den Augen verloren wird. Bei der Strukturierung der Lerngegenst\u00e4nde kann es schnell passieren, denke ich, dass bei einem zu hohem Fokus auf die Struktur der Inhalt zu sehr in den Hintergrund r\u00fcckt. Des weitern impliziert ja das Prinzip der Stufung von Sch\u00fclern, dass der oder die Lehrende \u00a0&#8218;Schubladendenken&#8216; verfallen k\u00f6nnte und somit auch die Klasse im Unterricht in die verschiedenen Stufen separiert. Damit werden Sch\u00fcler die zur schlechten Kategorie zugeordnet werden, wahrscheinlich auch keine guten Sch\u00fcler werden, da sie sich ja nur an den einfacheren Materialien abarbeiten.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>I. Ja, die Unterschiede der Mathematischen Leistungen ist ein Grund zur Sorge, da bei einem Viertel der 15-J\u00e4hrigen die Bew\u00e4ltigung der Kompetenzstufe I nicht mehr vorauszusetzen ist, wie PISA-Ergebnisse gezeigt haben. 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