{"id":7,"date":"2015-05-15T10:01:06","date_gmt":"2015-05-15T08:01:06","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/rverziehungswissenschaften\/?p=7"},"modified":"2015-05-15T10:01:24","modified_gmt":"2015-05-15T08:01:24","slug":"doppelte-heterogenitaet-doppelte-herausforderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/rverziehungswissenschaften\/2015\/05\/15\/doppelte-heterogenitaet-doppelte-herausforderung\/","title":{"rendered":"doppelte Heterogenit\u00e4t- doppelte Herausforderung!"},"content":{"rendered":"<p>Sus unterscheiden sich nicht nur im Bezug auf ihren sozialkulturellen Hintergrund (Alter, Geschlecht, famili\u00e4ren Hintergrund&#8230;), sondern eben auch und in der Schuler vor allem, aufgrund ihrer verschiedenen Auffassungen und ihrer fachlichen Kompetenzen. Diese Heterogenit\u00e4ten bedingen einander, da z.B. der famili\u00e4re Hintergrund Auswirkungen auf die Erwartungen eines Sch\u00fclers an den Unterricht haben kann.<br \/>\nDie fachliche Heterogenit\u00e4t stellt f\u00fcr die Lehrkraft noch eine zus\u00e4tzliche Herausforderung dar, weil es Schwierigkeiten birgt in einer Klasse jeden Einzelnen mit seinen Verschiedenen Ansichten und F\u00e4higkeiten individuell zu f\u00f6rdern und zu fordern. Also sollte die Lehrkraft hier viel Feingef\u00fchl und Sensibilit\u00e4t an den Tag legen, um sich auf die SuS einzulassen und ihnen den Freiraum zu geben, den sie ben\u00f6tigen. Au\u00dferdem sollte es die Lehrkraft nicht verwundern, dass offen gestellte Fragen zu ganz unterschiedlichen Definitionen, vor allem bei abstrakten Begriffen der Sozialwissenschaften wie ,,Gerechtigkeit&#8220; f\u00fchren. Ganz im Gegenteil, es sollte versucht werden, diese in einer offenen Diskussion auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, mit dem die gesamte Gemeinschaft zufrieden ist.<br \/>\nVor allem in den h\u00f6heren Jahrg\u00e4ngen bzw. der Oberstufe des Gymnasiums l\u00e4sst sich die fachliche Heterogenit\u00e4t vorfinden. Auch im Unterrichtsfach Deutsch. Da der Lehrplan in den fortgeschritten Jahrg\u00e4ngen gr\u00f6\u00dftenteils Interpretationen und Deutungen vorsieht, kommt es hier zu verschieden Auffassungen eines Werks. Am Beispiel eines Kafka Textes werde ich meinen Ansatz n\u00e4her erl\u00e4utern. Pflichtlekt\u00fcre in meiner Schulzeit war ,,der Prozess&#8220;, eben von Franz Kafka. Seine Texte sind f\u00fcr ihre Deutungsoffenheit bekannt und so bietet auch dieser g\u00e4nzlich verschiedene M\u00f6glichkeiten der Interpretation. W\u00e4hrend der eine Sch\u00fcler den sozialpsychologischen Ansatz verfolgt und das Werk so interpretiert, pl\u00e4diert der andere Sch\u00fcler f\u00fcr eine religi\u00f6se Deutung des Romans. Hier liegt es an der Lehrkraft, keinen Ansatz als falsch in die Ecke zu dr\u00e4ngen, sondern jedem Sch\u00fcler die M\u00f6glichkeit zu gew\u00e4hren, seine Deutung auch seinen Mitsch\u00fclern verst\u00e4ndlich zu erl\u00e4utern. Es ist also von enormer Wichtigkeit, dass sich die Lehrkraft von ihren eigenen Vorstellungen l\u00f6st, da sich eine begr\u00fcndete Meinung nicht einfach als ,,falsch&#8220; abwerten l\u00e4sst. Es liegt nun an der Lehrkraft, die Ansichten der Sch\u00fcler mit den curricularen Vorgaben zu verbinden und der Klasse zu zeigen, wie der Text z.B. von Germanisten interpretiert wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sus unterscheiden sich nicht nur im Bezug auf ihren sozialkulturellen Hintergrund (Alter, Geschlecht, famili\u00e4ren Hintergrund&#8230;), sondern eben auch und in der Schuler vor allem, aufgrund ihrer verschiedenen Auffassungen und ihrer fachlichen Kompetenzen. Diese Heterogenit\u00e4ten bedingen einander, da z.B. der famili\u00e4re Hintergrund Auswirkungen auf die Erwartungen eines Sch\u00fclers an den Unterricht haben kann. 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