Was ist die Musik Ihrer Kultur? Wie würden Sie die Beantwortung dieser Frage angehen? Können Sie das spontan sagen? Müssen Sie nachdenken? Lässt es sich in Worte fassen? Ist diese Frage für Sie wichtig?
Ich finde die Frage „Was ist die Musik Ihrer Kultur?“ unmöglich zu beantworten, da ich nicht einmal definieren kann, was genau meine „Kultur“ ist. Tendenziell würde ich in Richtung „europäische Kultur“ gehen, wobei die Frage der Kultur auch oft in Zusammenhang mit Nationalgefühl steht. Auch wenn ich mich möglicherweise einer „europäischen Kultur“ zugehörig fühle, so kann ich nicht sagen, dass „europäische Musik“, die Musik meiner Kultur ist, da ich unter diesem Begriff meinen ganz persönlichen Musikgeschmack, welcher mich kulturell geprägt hat, verstehe.
Sicherlich gibt es viele Arten von Musik, welche in der einen Kultur stärker auftreten, als in anderen, oder wiederum woanders völlig unbekannt sind, dennoch hat Musik ja immer etwas Verbindendes, Gemeinschaftliches, was kulturelle Grenzen überwindet und Menschen verbindet. Auch wenn ich für mich persönlich keine „Kultur“ oder kultur-spezifische Musik festlegen oder definieren kann, so fühle ich mich in speziellen musikalischen Kontexten, in denen ich mich mit der Musik identifizieren kann, zugehörig und solidarisiere mich automatisch und völlig unbewusst mit Menschen, denen es ebenso geht.
Generell ist es ja oft so, dass einem Menschen mit ähnlichem Musikgeschmack möglicherweise sympathischer oder schneller sympathisch sind, als andere. Lernt man neue Leute kennen, fällt das Gesprächsthema recht bald auf den Musikgeschmack, man gleicht Überschneidungen ab, um das Gegenüber besser einschätzen, möglicherweise sogar Charakterzüge ausmachen zu können. Aus diesem Grund denke ich schon, dass der Zusammenhang zwischen Musik, Kultur und Persönlichkeit für mich eine nicht unwesentliche Rolle darstellt, da es mich interessiert, wie Sympathie zu bestimmten Personen entsteht – oder eben auch nicht. Im Allgemeinen ist es mir jedoch nicht wichtig, welche Musik Menschen mögen, die ich kennen lerne, bei ähnlichen Interessen springt nur eben schneller der Funke über.
Vor allem Jugendliche definieren sich und eine mögliche Gruppenzugehörigkeit häufig über Musikkultur, daher finde ich es auch wichtig, in der Schule viel mehr musikalische und musische Projekte anzubieten, um Verständnis und Toleranz untereinander zu fördern. Meiner Meinung nach ist Musik ein essentielles Medium und der Schlüssel zu mehr Akzeptanz und Toleranz.
Hey,
ich denke du hast so ziemlich alles gesagt, was ich hätte sagen können.
Ich hatte beispielsweise eine echt ’schräge‘ Musiklehrerin, die total versteift war und andauernd am rumnörgeln war. Jedoch als sie uns vorgeschlagen hat unsere Musik mal mitzubringen und in Gruppen nachzuträllern hat es sie auch gepackt.
Sie hat sich sogar das Buch gekauft, indem die Klaviernoten von HIGH SCHOOL MUSICAL drin waren, nur um mit uns auftreten zu können.
Ich denke Musik steckt an ..
Ohne Musik gehts heutzutage kaum noch.
Und die Schulen sollten das als Profit für sich begreifen und weiter ausbauen