Rv10 Genderspezifische Motivation in Fremdsprachen

Rv10 Genderspezifische Motivation in Fremdsprachen

1.) Während meiner Schullaufbahn stellte meine erste Fremdsprache Deutsch keine große Herausforderung, aufgrund der Tatsache, dass meine Muttersprache vernachlässigt wurde. Während der dritte oder vierten Klasse wurde dann der Englisch unterricht eingeführt und klar wer wollte nicht eine neue Sprache lernen und besonders, die in meiner Kindheit in der Musik dominiert hatte. Ich denke auch die anderen Kinder waren genauso motiviert hungrig und neugierig nach dem Gedanken Englisch zu sprechen. Als dieser Abschnitt abgeschlossen war, kam ich auf die Realschule, an der zu Beginn der sechsten Klasse sogenannte Wahlpflichtkurse eingeführt wurden, wo man unter anderem Französisch wählen konnte. Ehrlicherweise war ich darüber nicht motiviert und habe mich dem enthalten und lieber Mathematik gewählt, da ich keinen nutzen in der Sprache fand. Erst in der elften Klasse kam der Spanisch oder Französisch Unterricht dazu, wo ich mich für Spanisch entschied und sehr motiviert hatte. Bemerkenswert hierbei war, dass Schüler, die „ungewollt“ Französisch wählten, sehr demotiviert waren, die meisten Schüler jedoch dort besser schnitten wie im Spanisch Unterricht, wo die Schülerinnen dominierten.

2.)  Ein nennenswerter motivationstheoretischer Ansatz ist das „Rubrikmodell“ von Heinz Heckhausen und Peter M. Gollwitzer, welches in vier Phasen eingeteilt ist. In der ersten Phase sollen sich die SuS ein Ziel setzen und diesen verfolgen. In einer zweiten Phase müssen die Schüler darstellen, wie ihre Ziele erreicht werden sollen, ob es eventuell mehrere Möglichkeiten gibt. In einer dritten Phase geht es um die Durchführung ihrer Vorstellungen wie sie ihr Ziel erreichen wollen und in einer vierten Phase sollen die SuS ihr eigenes Handeln kritisch hinterfragen und bewerten und selbst zu einem Schluss gelangen.

3.) Im kompletten Alltag finden wir auch heute noch unendlich viele Stereotypen. Sie aus der Welt zu schaffen, würde nicht hinhauen und aus einem anderen Blickwinkel aus betrachtet, ist dies eventuell auch nicht unbedingt nötig. Vielleicht braucht man Stereotypen um einige Zusammenhänge der Welt zu verstehen oder das sich der Mensch aus einer Schutzposition an Stereotypen festhält. Es ist also nicht möglich sie zu entfernen. Vielmehr sollte man Stereotypen aufklären, sei es im Alltag, zwischen und Freunden und besonders in der Schule, da dort das Lernen beginnt.

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