Heterogenität in Schulen

In den letzten Jahren wird das Thema „Heterogenität“ in den Schulen öfter diskutiert. Es besteht kein Zweifel, dass Deutschlands Schulen – aufgrund der Globalisierung und der steigenden Migration – vielfältiger und heterogener als hie zuvor sind. In den heutigen Klassen befinden sich die Schülerinnen und Schüler, die sehr unterschiedlich sind. Es gibt sowohl hochbegabte, leistungsstarke, als auch leistungsschwache, geistig oder körperlich beeinträchtigte Kinder. Sie haben unterschiedliche Bedürfnisse, Interessen, Lebensbedingungen, Herkünfte, unterschiedlichen Geschlecht und sie sehen anders aus.

Kultur, Religion und Sprache sind Teile der Identität eines Kindes und dürfen nicht ignoriert werden. Wir können nicht erwarten, dass Kindern ihren kulturellen Hintergrund „zu Hause lassen“, wenn sie die Schule betreten.

In der ersten Ringvorlesung wurde das Thema „Heterogenität in Schulen“ thematisiert.

In meinem Orientierungspraktikum konnte ich beobachten, dass die Schüler und Schülerinnen, die einen Migrationshintergrund hatten, von den Lehrkräften nicht ernst genommen wurden. Besonders im Deutschunterricht wurden diese Kinder oft ignoriert, weil sie deutsche Sprache nicht beherrschen und vieles nicht verstehen konnten.

Für mich stellen sich die Fragen: Wie können wir mit der Diversität der Kinder handelnd umgehen und unsere Vorurteile aufgeben? Wie können wir auf das einzelne Kind eingehen, ohne ihn unbewusst zu etikettieren? Würde das sog. „Schubladendenken“ nicht dazu führen, dass die Kinder sich ausgegrenz und diskriminiert fühlen und dadurch unter ihren Möglichkeiten arbeiten?

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