{"id":13,"date":"2014-06-12T11:47:14","date_gmt":"2014-06-12T09:47:14","guid":{"rendered":"http:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ringvorlesung1\/?p=13"},"modified":"2014-06-12T11:47:14","modified_gmt":"2014-06-12T09:47:14","slug":"8-vorlesung-gender-in-der-schule","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ringvorlesung1\/2014\/06\/12\/8-vorlesung-gender-in-der-schule\/","title":{"rendered":"8. Vorlesung: Gender in der Schule"},"content":{"rendered":"<p><strong>2. Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. Wie erkl\u00e4ren Sie sich diese Ergebnisse und wie k\u00f6nnte man diese Situation verbessern?<\/strong><\/p>\n<p>Ich kann mir nicht vorstellen, dass Jungen sich in der Schule weniger sicher f\u00fchlen und weniger gerne zur Schule gehen. H\u00f6chstens unter dem Gesichtspunkt, dass Jungen in der Schule bzw. In den Pausen \u00f6fters mal aneinander geraten und es zu \u00c4rgereien oder Pr\u00fcgeleien kommen kann und sie sich dadurch unsicher f\u00fchlen und Angst haben, haue zu bekommen. Aber dieses ist nur eine Vermutung. Sollte dieses der Grund sein, k\u00f6nnte man gezielt an der Pausenaufsicht arbeiten und eventuell mehrere Lehrkr\u00e4fte einteilen, um einen gr\u00f6\u00dferem \u00dcberblick zu haben und schneller in die Geschehnisse eingreifen zu k\u00f6nnen. Doch Genauso gut kann es Zickereien innerhalb der M\u00e4dchengruppen geben. Also kann es sowohl bei M\u00e4dchen als auch bei Jungen zu Auseinandersetzungen kommen. Daher denke ich dass es auch einfach ein Klischee ist. Und es immer mal Sch\u00fclerInnen gibt, die sich unwohl oder unsicher f\u00fchlen und lieber zuhause w\u00e4ren. Es wird ja auch immer gesagt, dass die Jungs (M\u00e4nner) die St\u00e4rkeren sind. Doch dieses ist k\u00f6rperlich nat\u00fcrlich in den meistens F\u00e4llen wahr, doch im Grundschulalter kann man da k\u00f6rperlich keinen Unterschied machen, da k\u00f6nnen die M\u00e4dchen gut mithalten. Wobei auch gesagt wird, dass M\u00e4dchen (Frauen) psychisch st\u00e4rker sind. Dennoch finde ich dass dieses nur Klischees sind und es von Person zu Person unterschiedlich ist und es bei jedem Menschen individuell ist und vom Charakter abh\u00e4ngt.<br \/>\nMan k\u00f6nnte anonyme Umfragen in den Grundschulen starten, um zu sehen wie es in den einzelnen Schulen aussieht und wie die Sch\u00fclerInnen sich f\u00fchlen. Dann kann man gezielt und auch Klassen spezifisch daran arbeiten und versuchen diese Probleme zu beheben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2. Wilfried Bos stellt in der Begleituntersuchung zu IGLU 2003 fest, dass Jungen sich in der Tendenz \u2013 im Vergleich mit der weiblichen Gleichaltrigengruppe \u2013 signifikant weniger sicher in Schule f\u00fchlen, deutlich weniger gerne zur Schule gehen und eindeutig h\u00e4ufiger das Gef\u00fchl haben, dass sich die Lehrkr\u00e4fte nicht\/wenig um sie k\u00fcmmern. Wie erkl\u00e4ren Sie sich &hellip; <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ringvorlesung1\/2014\/06\/12\/8-vorlesung-gender-in-der-schule\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">8. 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