Skandal um Produkt „BubbleUp“ der Firma Mestlé

Ein Kommentar von Anna Kolt (??fiktiver Journalistenname??)

Bremen, Deutschland. Ein kleiner Insider-Tipp droht das Ende für ein ganzes Unternehmen zu sein. Hinter dem Produkt „BubbleUp“, das seit ein paar Monaten von der Firma Mestlé vermarktet wird, scheint wohl viel mehr zu stecken als eine „belebende Wirkung“, wie es auf der „BubbleUp“-Website [Bubble Up (uni-bremen.de)] heißt.

Worum genau es geht und warum Ihnen dringend von dem Kauf des Produktes abgeraten wird, erfahren Sie im folgenden Beitrag.

Seitdem ich als freischaffende Journalistin mein Geld verdiene, durfte ich nicht über etwas von solchem Ausmaß schreiben, wie diese Enthüllung. In den vergangenen Tagen hat eine Gruppe aus anonymen Aktivist:innen Kontakt zu mir aufgenommen, ebenso zu einigen wenigen ausgewählten Kolleg:innen von mir. Uns liegen nun also Informationen aus erster Hand vor, die wir der Öffentlichkeit auf keinen Fall vorenthalten wollen und können!

Seit einigen Monaten hat in Bremen ein neues Fabrikgebäude geöffnet, das augenscheinlich ausschließlich zur Produktion des Produktes „BubbleUp“ dient, das von der Firma Mestlé vermarktet wird. Mit Sicherheit ist dessen Werbung bereits einigen meiner Leser:innen begegnet. „BubbleUp“ ist eine Art Gelee, die auf verschiedene Weisen konsumiert werden kann – als Götterspeise, als Brotaufstrich oder auch eingefroren als eine Art Bonbon. Geworben wird für das Produkt mit der Argumentation, es würde eine energiebringende Wirkung haben und solle die Menschen dazu bewegen, „aus dem energielosen Trott auszutreten, in den so viele von uns durch die schreckliche Krankheit, die unsere Welt heimsuchte, verfallen sind“ [siehe » Über uns Bubble Up (uni-bremen.de)].

Eine Möglichkeit, die Nachwirkungen der Pandemie loszuwerden und schneller wieder zum alten Leben zurückzukehren? Das ist etwas, das sehr viele von uns sich wünschen. Logisch also, dass das Produkt in den vergangenen Wochen volle Verkaufserfolge zu verbuchen hat. Was jedoch niemand ahnt: „BubbleUp“ macht süchtig! Der Inhaltsstoff, der die besondere Wirkung hat, wird auf der offiziellen Website als eine natürlich gewachsene Pflanze dargestellt. Die „Crautaria“-Pflanze wurde augenscheinlich von einem kleinen Team an Forscher:innen bei einer Expedition entdeckt [siehe BubbleUp Forschungstagebuch (LINK EINFÜGEN)]. In Wahrheit jedoch hat es diese Expedition niemals gegeben. Die involvierten Personen des ‚Entdeckungstrupps‘ sind in Wahrheit überhaupt keine studierten Biolog:innen und Botaniker:innen. Sie wurden allein zum Zweck der Selbstdarstellung von der Firma Mestlé engagiert. Wenn man die „Firma“ überhaupt so nennen kann. Denn augenscheinlich hat sie sich einzig und allein zu dem Zweck zusammengeschlossen, ihr abhängigmachendes Produkt unter die Menschen zu bringen und so bereitwillige Käufer als auch billige Arbeitskräfte zugleich zu generieren – und ihr Vermögen so auf langfristige Sicht ins Unendliche zu treiben.

Die „Pflanze“ ist in Wirklichkeit ein im Labor gezüchteter Samen, eine Kreuzung aus dem Kokastrauch (Erythroxylum coca), der Kaffeepflanze (Coffea arabica), und der Matepflanze (Ilex paraguariensis). Dieser Samen wird durch Massen an Energie- und Wasserverbrauch in extra dafür geschaffenen Gewächshäusern herangezüchtet, bis eine Pflanze aus ihm wächst, dessen Blätter dann für die Weiterverarbeitung in der Fabrik geerntet werden. Der Lohn für all die Arbeiter, die in diesen Prozess verwickelt sind: ein Kreislauf der Abhängigkeit, aus dem sie kaum entkommen können. Der Lohn ist das Produkt, könnte man sagen – bereits während der Produktion werden Dämpfe freigetreten, die eine Sucht fördern. Natürlich gibt es für jede:n neue:n Arbeiter:in auch Gratisproben. Wenn dann erst einmal das erste Gehalt auf dem Konto ist, sind die meisten bereits soweit in der Spirale gefangen, dass sie ihr Geld bereitwillig für eine Packung „BubbleUp“ ausgeben – in dem Glauben, dadurch wiederum mehr arbeiten und mehr verdienen zu können.

Ich verweise an dieser Stelle auf die Artikel, die meine Kolleg:innen verfasst haben und die Ihnen weitere Einblicke in das scheußliche Machtspiel von Mestlé geben. Informationen finden sie auf unserer Website: Die Wahrheit hinter „Bubble Up“ (uni-bremen.de).

Es sei nur noch einmal klar und deutlich gesagt: Lassen Sie die Finger von „BubbleUp“! Eine Stelle in dieser Fabrik ist es nicht wert, ganz egal, wie viel Geld Ihnen versprochen wird! Informieren Sie sich und Ihre Nächsten!

Die Firma Mestlé muss gestürzt werden!

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