„Moin“ to new locals: helping migrants to adjust to Bremen with a mobile application

von Hong Yin Ngan, Anna Lifanova, Sabrina Rahman und Alexandra Okunewitsch

“The visit to refugee camps was a really helpful experience. It’s a different perspective when you see what it means to live in a camp, have no home, no family and no  connections. I think, it’s especially hard for teenagers – young guys who do not have much life experience with arranging their life in a foreign country. They are really willing to communicate with local people and find friends.” (Anna Lifanova) Weiterlesen

Wohnumwelt und Wohlbefinden im Quartier – Partizipative Technikentwicklung für und mit ältere/n Menschen

von Ulrike Lahn, Susanne Maaß und Gabriele Bolte

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In Nachbarschaften und Quartieren leben Menschen jeden Alters. Mit zunehmendem Alter verengt sich der Bewegungsradius und die Bedeutung des unmittelbaren Wohnumfeldes nimmt zu. Hierzu zählen beispielsweise ein gutes und sicheres Wohnen und Miteinander sowie die problemlose Erreichbarkeit von Einkaufsmöglichkeiten, medizinischer Versorgung, aber auch von sozialen und kulturellen Einrichtungen und Grünflächen.

Was genau bedeutet „Wohnumwelt“, woran hängt das „Wohlbefinden“ für ältere Menschen? Wie können die Bedürfnisse älterer Menschen in Bezug auf ihr Quartier, wie können die Wohn- und Lebensbedingungen, mit denen sie sich wohl- oder unwohl fühlen, erhoben werden? Wie aktiv können und wollen ältere Menschen ihr Lebensumfeld mitgestalten? Und wie könnte Technik in Form eines Online-Nachbarschaftsportals dazu beitragen, die Möglichkeiten der nachbarschaftlichen Vernetzung, Mitgestaltung und Aktivitäten zu verbessern? Weiterlesen

PI-1 reloaded – Eine Initiative zur Anpassung der Grundlagenveranstaltung „Praktische Informatik 1“ an die wachsende Heterogenität der Studierenden

von Karsten Hölscher

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Die Erstsemester-Veranstaltung „Praktische Informatik 1“ im Fachbereich 3 (Mathematik und Informatik) wird zunehmend von Studierenden verschiedener Studiengänge besucht. Um der Heterogenität der Teilnehmenden hinsichtlich ihrer Vorkenntnisse und  Perspektiven gerecht zu werden, ist eine Umgestaltung weg von einer reinen Informatik-Veranstaltung wünschenswert. Das im Folgenden beschriebene Projekt „PI-1 reloaded“ stellt den Versuch einer vorsichtigen Reform mit Fokus auf eine Binnendifferenzierung der Teilnehmenden dar. Weiterlesen

ForstA Projekt der Fremdsprachendidaktik Englisch zieht Bilanz – Evaluation des Projekts „Professionalisierung im Umgang mit Heterogenität und Differenzierung“

von Fatou Julia N‘Jie und Lena Schuett

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Der vorliegende Beitrag nimmt das von der Arbeitsgruppe Fremdsprachendidaktik Englisch an der Universität Bremen getragene Projekt „Professionalisierung im Umgang mit Heterogenität und Differenzierung im Englischunterricht“ in den Blick, welches in dem Zeitraum 10/2013 bis 03/2015 durch ForstA-Mittel gefördert wurde (siehe http://blogs.uni-bremen.de/resonanz/2014/10/06/fremdsprachendidaktik-englisch). Zum jetzigen Zeitpunkt läuft es seit knapp drei Jahren (einschließlich Vorgängerprojekt). Im Rahmen der Projektlaufzeit konnten wesentliche Aspekte des Projekts evaluiert und weiterentwickelt werden, sodass sich das Projekt nun in der Phase der Implementierung in den Regelbetrieb befindet. Im Folgenden werden relevante Evaluationsergebnisse sowie die einzelnen Projektbausteine, die nachhaltig in die Studienstruktur des  Bachelorstudiengangs English Speaking Cultures mit Lehramtsoption implementiert werden, diskutiert. Weiterlesen

ForstA-Projekt der Fremdsprachendidaktik Englisch macht Schule – Dritte Arbeitstagung zur „Professionalisierung im Umgang mit Heterogenität im Englischunterricht“

Von Fatou Julia N’Jie

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Unter dem Titel „Materialflut im Lernbüro = kommunikative Ebbe in der Klasse?“ fand am 21.05.2014 die dritte Arbeitstagung im Rahmen des ForstA-Projekts „Professionalisierung im Umgang mit Heterogenität im Englischunterricht“ statt. Die Veranstaltung umfasste unter anderem einen Plenarvortrag von Wolfgang Hallet, zwei Workshops und die Präsentation einer Online-Datenbank mit Lehr- und Lernmaterialien. Sie wurde von der Fremdsprachendidaktik Englisch, dem Zentrum für Lehrerbildung an der Universität Bremen und dem Landesinstitut für Schule (LIS) gemeinsam ausgerichtet. Auch in diesem Jahr beteiligten sich wie bei den beiden vorangegangenen Veranstaltungen 2012 und 2013 Lehramtsstudierende, die gemeinsam mit vier TutorInnen Ergebnisse ihrer Mikro-Projekte zum Themenkomplex „Heterogenität im Englischunterricht“ auf Postern präsentierten. Weiterlesen

Leistung und Teamgeist – welche Effekte hat die heterogene Zusammensetzung?

von Tobias Bernhardt

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Klassische Untersuchungen, z. B. die von Cartwright (1968) gehen davon aus, dass ein hoher Gruppenzusammenhalt positive Effekte auf die Zufriedenheit der Gruppenmitglieder bewirkt. Außerdem kann unter bestimmten Voraussetzungen die Arbeitsleistung ansteigen. McGrath hat 1984 dazu festgestellt, dass ein gewisser Grad an Homogenität hinsichtlich sozialstruktureller Merkmale z. B. dem Alter, förderlich sei. Neuere Arbeiten gehen davon aus, dass sich Verschiedenartigkeit in Gruppen positiv auf die Gruppenleistung auswirkt (van Knippenberg & Schippers 2007). Allerdings zeigen sich auch andere Befunde: Nachteile von altersgemischten Teams (Wegge, Roth & Schmidt 2008) bis hin zur Diskriminierung (Huxhold & Wurm 2010). Weiterlesen

Aktiv für eine familiengerechte Universität – AG Familienfreundliches Studium

Von Aenne Dunker und Leah Rott

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Junge Menschen, die sich entscheiden mit der Familiengründung bereits im Studium zu beginnen, stehen vor der Herausforderung, Ausbildung und Elternschaft zu vereinbaren. An der Universität Bremen setzt sich die AG Familienfreundliches Studium erfolgreich dafür ein, dass Studierende mit Kindern geeignete Studienbedingungen vorfinden, und steht ihnen beratend zur Seite, wenn sich Fragen und Schwierigkeiten im Studienalltag ergeben.

5 % der Studierenden in Deutschland hatten im Sommersemester 2012 mindestens ein Kind. Das entspricht ca. 101.000 jungen Männern und Frauen, die sich dafür entschieden haben, Elternschaft und Ausbildung zu vereinbaren (BMBF 2013, S. 480f). Auch wenn sie Studierende wie alle anderen sind, so stehen sie doch vor besonderen Herausforderungen: Die Veranstaltungszeiten müssen mit den Betreuungszeiten der Kinder in Einklang gebracht werden, die Zeit für Vor- und Nachbereitung muss mit der Familienarbeit vereinbart werden, Ausfallzeiten müssen kompensiert und die Finanzierung des Lebens geregelt werden. Die Tatsache, wie gut es gelingt, Familie und Studium zu vereinbaren, ist entscheidend dafür, dass die jungen Eltern ihr Studium erfolgreich beenden können – die Zahl der Studierenden mit Kindern, deren Studienverlauf unstet ist, ist bezeichnenderweise deutlich höher als die der Studierenden ohne Familie (BMBF 2008, S. 22f).

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Virtuelle Betriebe – eine flexible und innovative Lernform für Studierende in heterogenen Lebenslagen

Von Tobias Bernhardt

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Zwei Seminare in den Gesundheitswissenschaften…

Der Fachbereich 11 Human- und Gesundheitswissenschaften, genauer: der Bachelor-Studiengang Public Health/Gesundheitswissenschaften möchte die Studierenden für unterschiedliche Tätigkeiten im Gesundheitswesen, vor allen in den Bereichen Prävention und Gesundheitsförderung sowie Gesundheitsplanung und Management vorbereiten. Dazu werden unter anderem Seminare zum Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) angeboten. Weiterlesen

„Umgang mit Heterogenität in der Schule“ Lehr- und Lernstrategien in der Lehramtsausbildung mit dem Blogsystem der Universität Bremen

Von Aysun Kul

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Das Pflichtmodul „Umgang mit Heterogenität in der Schule“ wurde im WiSe 2011/12 an der Universität Bremen eingeführt. Es stellt mit seinem interdisziplinären Zugang ein bundesweit innovatives Konzept in der Lehramtsausbildung dar. Die Einführung in das Modul findet immer im Sommersemester über die gleichnamige Ringvorlesung statt, an der alle Lehramtsstudierenden teilnehmen. Hier besteht der Anspruch, Lernprozesse der Studierenden im Rahmen einer Großveranstaltung stärker als gemeinsame und aktive Reflexionspraxis zu unterstützen und gleichzeitig ein innovatives Prüfungsformat anzubieten. Die Idee zur Nutzung der Onlineplattform UniBremen*logs* (http://blogs.uni-bremen.de) als Lern- und Prüfungsmedium wurde von Thomas Bernhardt (Arbeitsbereich Medienpädagogik – Didaktik multimedialer Lernumgebungen im Fachbereich Erziehungs- und Bildungswissenschaften) eingebracht und auch von ihm im Hinblick auf die Anforderungen einer Großveranstaltung für die Ringvorlesung weiterentwickelt. Die technische Umsetzung erfolgte durch Oliver Oster vom Zentrum für Multimedia in der Lehre. Der Beitrag zeigt auf, wie das Blogsystem im Rahmen der Ringvorlesung seit dem SoSe 2012 eingesetzt wird.

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