E-Learning Spezial – Vom Einsatz multimedialer Tools in der Lehre

Technischer Fortschritt war oft mit gemischten Gefühlen verbunden. Während Skeptiker_innen nach der Ausbreitung des Buchdrucks in Mitteleuropa vor den Gefahren warnten, die dem menschlichen Geist durch das stille Lesen von Büchern drohten, revolutionierte diese Technik nicht nur die Reproduktion und Rezeption von Wissen, sondern das Denken und Lernen insgesamt in kaum zu überschätzendem Maße.

Ob die Digitalisierung der Gesellschaft ähnliche Effekte haben wird, bleibt abzuwarten. Nicht mehr von der Hand zu weisen ist, dass der hiermit verbundene „einfache und permanente Zugang zu globalen Wissensbeständen (…) zunehmend auch die Rollen und Anforderungsprofile von Studierenden und Lehrenden [verändert]. Studierende übernehmen mehr Verantwortung für Ihren Lernprozess, die Funktion der Lehrenden verschiebt sich von der Wissensvermittlung hin zu Beratung und Begleitung der Studierenden.“ (Jens Bücking vom ZMML in der Resonanz)

Vor diesem Hintergrund gewinnen multimediale Tools in Lehr- und Lernprozessen an Bedeutung. Ihr Einsatz mag für manche Lehrenden noch Neuland sein. Gleichzeitig eröffnen sie große Potentiale für eine aktivierende und studierendenzentrierte Lehre.

Welche Möglichkeiten sich in der Praxis anbieten, erfahren Sie in diesem E-Learning Spezial auf den folgenden Seiten.

„Der Einsatz der Tools ist nicht beliebig!“ – Reflexionsportfolios und DoIT in der Lehramtsbildung

Silvia Thünemann setzt im Rahmen der Lehramtsbildung in Veranstaltungen des Fachbereichs Erziehungs- und Bildungswissenschaften Reflexionsportfolios in Verbindung mit dem E-Learning-Tool DoIT ein. Unterstützt wird sie dabei durch die Kleinprojektförderung „Win a Tutor – Didaktische E-Learning-Anwendungsszenarien“ (ZMML). Im Interview mit der Resonanz sprach sie über die Chancen und Bedingungen für den Einsatz dieser Instrumente in der Lehre.

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Ideen in Aktion: Neugestaltung der Veranstaltung „Innovationsmanagement“

Zahlreiche Multimedia-Tools setzten Martin Möhrle und Thomas Haubold zur Neugestaltung der Veranstaltung „Innovationsmanagement“ ein, an der insgesamt 200 Studierende aus verschiedenen Bachelor-Programmen teilnehmen. Darunter Online-Videos in denen der Lernstoff abgebildet und mit interaktiven Elementen verbunden wurde. So konnte die Präsenzzeit genutzt werden um in Fallstudien praxisnahe Erfahrungen zu sammeln.

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Abstimmungssysteme in Vorlesungen: Einsatzmöglichkeiten und Praxisbeispiele

Vorlesungen für große Teilnehmerzahlen stellen oft eine der Situation geschuldete Einweg-Kommunikation dar. Beiträge und Fragen aus dem Auditorium bleiben selten und beschränken sich meist auf die mutigeren unter den interessierten Studierenden. Welche Wege aus diesem Dilemma Abstimmungs-Systeme, auch bekannt als Audience Responce (ARS) oder Clicker-Systeme versprechen, beleuchtet Jens Bücking. Auf Grundlage leitfadengestützter Interviews stellt er Praxisbeispiele aus drei Fachbereichen vor.

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