{"id":38,"date":"2021-08-13T13:33:12","date_gmt":"2021-08-13T11:33:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/?p=38"},"modified":"2021-08-13T13:33:12","modified_gmt":"2021-08-13T11:33:12","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/2021\/08\/13\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li><b>Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene) theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich als besonders pr\u00e4gnant mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret sowohl Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cherbeziehen und b.) generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht. Bitte benennen Sie dabei konkret\u00a0<\/b><b>mindestens zwei relevante Literaturquellen an den entsprechenden Stellen in Ihren Ausf\u00fchrungen\u00a0(Autor*innen, Jahr, Titel).<\/b><\/li>\n<\/ol>\n<p>Vor den interessanten Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung &#8211; Umgang mit Heterogenit\u00e4t in der Schule, war mir gar nicht bewusst wie wichtig es ist sich mit Heterogenit\u00e4t auseinander zusetzen, nicht nur als zuk\u00fcnftige Lehrerin sondern auch im allgemeinen Schul- und Arbeitstag.<\/p>\n<p>Als zuk\u00fcnftige Spanischlehrerin, hat mir der Unterricht \u201e Umgang mit Sprachvariet\u00e4ten im Fremdsprachunterricht\u201c von Barbara Rovir\u00f3 sehr gefallen. In dieser Vorlesung ging es erstmal darum auf welches Spanisch oder Franz\u00f6sisch Variet\u00e4t wir zuk\u00fcnftige Lehrer*innen unterrichten sollen.\u00a0Erst dort wurde mir klar, dass ich davor nie in Gedanken hatte auf welche Variet\u00e4t des Spanischen ich zuk\u00fcnftig unterrichten m\u00f6chte und vor allem auf welchen Spanisch ich unterrichtet wurde in meiner Schulzeit. Mir war zwar bewusst, dass \u00fcberall Spanisch unterschiedlich ist, aber nicht wie sehr und wie wichtig es ist sich damit auseinander zu setzen.Es war mir auch nicht richtig bekannt, warum zum Beispiel das Spanische aus Spanien in den Unterrichten bevorzugt wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Linguisten Francisco Moreno Fern\u00e1ndez sagt: \u201e Das unterrichtende Spanisch ist das, welches den Bed\u00fcrfnissen und Erwartungen der Lernenden passt.\u201c ( Moreno Fern\u00e1ndez, 2015. S.12) und da kann ich mich ihn nur anschlie\u00dfen. Als Lehrer*in muss man darauf achten wie die Heterogenit\u00e4t in der Klasse ist und nur so kann man wissen wie man eine Sprache beibringen kann. Jede*r Sch\u00fcler*in ist anders und die Lehrer*innen sollen sich am besten nach den Bed\u00fcrfnissen der Sch\u00fcler*innen anpassen.<\/p>\n<p>Eine weitere Vorlesung die mir sehr gefallen hat aber nichts mit meinen F\u00e4cherkombination zutun hat, war die Vorlesung von Nadja Belova. In meiner Schulzeit war ich nie an dem Fach interessiert. Frau Belova sagte in ihre<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Vorlesung, dass ein Fach zum gro\u00dfen Teil von den Lehrkr\u00e4ften abh\u00e4ngen.Sch\u00fcler*innen verbinden \u00f6fters ihren Alltag mit den Themen die im Unterricht behandelt werden, je mehr die Sch\u00fcler sich f\u00fcr ein Thema interessiert, desto mehr steigert sich das Interesse in einem Fach. Es ist in allen F\u00e4chern anwendbar, nicht nur im Chemieunterricht ( Nadja Belova, 2021 &#8211; Kein Fach f\u00fcr alle?)\u00a0Es wurde mir bewusst, dass Chemieunterricht anders ist als ich in Erinnerung habe.<\/p>\n<p>Im Gro\u00dfen und Ganzen hat mich jeder einzelne Vortrag inspiriert und dazu gebracht zu reflektieren. Wir haben viele Themen behandelt mit denen ich mich selten auseinander gesetzt habe wie politische Themen oder auch \u00fcber F\u00e4cher wie Chemie und Mathematik.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Welche Faktoren zum schulischen Umgang mit Heterogenit\u00e4t\u00a0(z.B. Unterrichtsformen, Schulformen, schulstrukturelle Fragen, schulkulturelle Aspekte, Lehrer*innenhandeln)), die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, pr\u00e4gen im R\u00fcckblick auf ihre eigenen Praxiserfahrungen (eigene Schulzeit, Berichte aus der Praxis, ggf. auch schon eigene Praxiserfahrungen) den Schulalltag besonders stark \u2013 und warum? Hier k\u00f6nnen Sie aus Ihrer Sicht besonders gelungene oder auch weniger gelungene Beispiele geben. Inwiefern helfen Ihnen die Inhalte der Vorlesung, eine solche Einsch\u00e4tzung vorzunehmen? Nehmen Sie\u00a0konkret Bezug auf entsprechende Begriffe, Theorien, Konzepte, die Sie jetzt kennengelernt haben mit Bezug zu Autor*innen, auf die sich die Referent*innen bei der Verwendung dieser Begriffe, Theorien, Konzepte in ihren Pr\u00e4sentationen bezogen haben.<\/b><\/p>\n<p>Meine Klassen in meiner Schulzeit waren sehr heterogen, dennoch waren viele Lehrkr\u00e4fte, meiner Meinung nach nicht gut ausgebildet um diese Klassen zu unterrichten. Es gab mehrere F\u00e4lle die meine Meinung widerlegen.<\/p>\n<p>Seitdem ich nach Deutschland kam, war es ein Wunsch von mir, einen guten Schnitt in der Mittelstufe zu haben um das Abitur Level zu erreichen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit 16 war ich noch frisch in Deutschland, 4 Jahren und am letzten Tag in der 10. Klasse musste ich von meiner Klassenlehrerin h\u00f6ren, dass ich lieber eine Ausbildung anfangen sollte, da ich mein Abitur nicht schaffen w\u00fcrde trotz guter Notenschnitt. Durch ihre Aussage habe ich 1 Jahr darauf verzichtet mein Abitur zu machen. Zum Gl\u00fcck hatte ich Menschen um mich herum die mir den Mut gemacht haben, doch das Abitur zu machen. Es gibt aber hingegen Sch\u00fcler*innen die es sehr zu Herzen nehmen was ihre Klassenlehrer*innen zu Ihnen sagen, wenn es um deren weiterf\u00fchrendes Leben geht. In meiner Zukunft werde ich darauf achten, jede Sch\u00fcler*in so behandeln wie ich es mir gew\u00fcnscht habe ich meine Schulzeit und ihre Meinungen und W\u00fcnschen zu unterst\u00fctzen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein weiterer Fall war bei einer Mitsch\u00fcler*in mit asiatischen Hintergrund. Unser Mathelehrer war besonders wichtig, dass sie guten Noten schreibt und wenn sie es nicht tat, konnte man die Entt\u00e4uschung in seinen Augen sehen. Dadurch f\u00fchlte sich meine Mitsch\u00fcler*in Unterdruck gesetzt und dies f\u00fchrte dazu, dass sie immer mehr Fehler machte. Diese Stereotypisierung passiert \u00f6fter als man sich es vorstellt. Frau Karakasoglu sagt, dass die Menschen \u00f6fters dazu tendieren zu stereotypieren, deswegen ist es zum Vorteil eine kritische Selbst- Reflexion zu eigenen Bildern und Stereotypen als p\u00e4dagogischer- Kernkompetenz anzuerkennen. ( (Karakas\u0327og\u0306lu,\/Mecheril 2019)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b><i>3. Zu welchen zwei erziehungswissenschaftlichen Fragestellungen, die Sie in der Vorlesung kennengelernt haben, w\u00fcrden Sie gerne mehr erfahren im weiteren Studium in Bezug auf das Modulthema BAUMHET? Welche haben Sie vermisst? Bitte begr\u00fcnden Sie Ihre Wahl.<\/i><\/b><\/p>\n<p>Ich w\u00fcnschte mir f\u00fcr die BAUMHET Module, dass das jetzige Thema \u201e Die Corona Pandemie\u201c einbezogen wird. Da unser ganzes Leben dadurch ver\u00e4ndert hat und durch Familienmitglieder*innen konnte ich miterleben, wie es ist als Sch\u00fcler*in hinter einem Laptop zu sitzen und sich zu konzentrieren. Ich selber als Studentin finde es sehr schwierig bei einer Vorlesung 1,5 Stunden aufzupassen. Wie ist es f\u00fcr die Lehrer*innen in der Mittelstufe? Wie schaffen sie durchg\u00e4ngig die Aufmerksamkeit der Sch\u00fcler*innen zu haben? Oder ist es unm\u00f6glich?<\/p>\n<p>Der Vortrag von Prof. Dr. Yasemin Karakasoglu und Dennis Barasi, fand ich sehr spannend und w\u00fcrde \u00f6fters dar\u00fcber diskutieren wollen. In Deutschland vor allem ist der Alltagrassismus sehr vertreten und meiner Meinung nach, ist die Schule ein guter Ort um dieses zu minimieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quellen:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8211; Moreno Fern\u00e1ndez, Francisco (2015). Welches Spanisch sprechen? Welches Spanisch\u00a0unterrichten?. In:\u00a0A.Gr\u00fcnewald,\u00a0B.Rovir\u00f3\u00a0&amp; S.\u00a0Bermejo\u00a0Munyoz\u00a0(Hrsg.),\u00a0<i>Spanischunterricht weiterentwickeln, Perspektiven er\u00f6ffnen.<\/i>\u00a0Trier: Wissenschaftlicher Verlag Trier, S. 5-21.<\/p>\n<p>&#8211; Nadja Belova, 2021 &#8211; Kein Fach f\u00fcr alle?<\/p>\n<p>&#8211; Karakas\u0327og\u0306lu, Y. &amp; Mecheril, P. (2019): P\u00e4dagogisches K\u00f6nnen. Grunds\u00e4tzliche \u00dcberlegungen zu Lehrer*innenbildung in der Migrationsgesellschaft, Doreen Cerny &amp; Manfred Oberlechner (Hg.): Das Professionsfeld Schule in der Migrationsgesellschaft. Opladen: Budrich, S.17-32<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Benennen Sie die f\u00fcr Sie zentralsten (mindestens zwei verschiedene) theoretischen Erkenntnisse, die Sie aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr sich als besonders pr\u00e4gnant mitgenommen haben. Nehmen Sie dabei konkret sowohl Bezug auf a.) fachdidaktische Aspekte, indem Sie Erkenntnisse auf die Didaktiken ihrer eigenen beiden F\u00e4cherbeziehen und b.) generelle erziehungswissenschaftliche Erkenntnisse zu Schule und Unterricht. Bitte [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12172,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"footnotes":""},"categories":[207],"tags":[418],"class_list":["post-38","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","tag-abschluss"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12172"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=38"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":39,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/38\/revisions\/39"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=38"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=38"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=38"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}