{"id":30,"date":"2021-06-02T19:34:40","date_gmt":"2021-06-02T17:34:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/?p=30"},"modified":"2021-06-02T19:34:40","modified_gmt":"2021-06-02T17:34:40","slug":"heterogenitaet-und-inklusion-im-deutschunterricht-der-sekundarstufen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/ravenaarts\/2021\/06\/02\/heterogenitaet-und-inklusion-im-deutschunterricht-der-sekundarstufen\/","title":{"rendered":"HETEROGENIT\u00c4T und Inklusion im Deutschunterricht der Sekundarstufen"},"content":{"rendered":"<ol>\n<li>Greiner (2019) formuliert verschiedene Dilemmata, die mit der Forderung nach Inklusion an den Schulen verbunden sind. Nehmen Sie zu dreien Ihrer Wahl Stellung.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Im folgenden werde ich auf drei verschiedene Dilemmata von Greiner, ( 2019), die<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>eigenen entscheidende Punkte im Bezug auf Inklusive und Heterogenit\u00e4t darstellen, eingehen.<\/p>\n<p>Fangen wir mit dem <b>Autonomiedilemma ( vgl. Folie 9)<\/b> an, dieses besagt, dass Sch\u00fcler*innen, die eine F\u00e4higkeit haben autonom zu lernen, einen Vorteil gegen\u00fcber der anderen Sch\u00fcler*innen haben, die auf die Hilfe von anderen angewiesen sind. Er erw\u00e4hnt das Matth\u00e4us- Effekt (&gt; Wer hat, dem wird gegeben &lt;).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich stimme Greiner teilweise zu, da ich aus eigener Erfahrung in der Schule gemerkt habe, dass Sch\u00fcler*innen die autonom arbeiten, viel schneller sind als andere. Es muss aber nicht hei\u00dfen, dass die erledigten Aufgaben am Ende richtig sind. Sch\u00fcler*innen, die F\u00f6rderbedarf haben, sind zwar langsamer aber am Ende haben sie meistens eine gute Leistung geleistet.<\/p>\n<p>In inklusive Schulen wird die Heterogenit\u00e4tswahrnehmung aufgrund der Sichtbarkeit gro\u00dfer ( Leistungs- und Verhaltens-) Differenzen noch versch\u00e4rft. Das hei\u00dft, dass Sch\u00fcler*innen aufgrund ihre sichtbaren Differenzen \u00f6fters einen Schamgef\u00fchl und Abwertung gegen\u00fcber anderen Sch\u00fcler*innen aufweisen.Dies beschreibt Greiner als <b>Differenzierungsdilemma (vgl. Folie 8)<\/b> Meiner Meinung nach, sollte keine gro\u00dfe Differenzierung der Sch\u00fcler*innen im Unterricht gezeigt werden z.B durch Aufteilung der Klasse in zwei verschiedenen Kursen. Hier in Bremen ist \u00f6fters der Fall, dass in F\u00e4cher wie Mathe oder Englisch, die Klassen, je nach Niveau, aufgeteilt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bei dem <b>\u201e Als- ob\u201c- Dilemma( vgl. Folie 10)<\/b>, werden die Leistungsschw\u00e4chere Sch\u00fcler*innen zu besonderen Leistungen ermutigt aber nicht gen\u00fcgend anerkannt. Im Mittelpunkt stehen nicht mehr die Leistungsst\u00e4rkeren, sondern die Sch\u00fcler*innen die Hilfe ben\u00f6tigen um besser zu werden. Es f\u00fchrt dazu, dass die Sch\u00fcler*innen wieder in \u201e gut\u201c und \u201e weniger gut\/ schlecht\u201c aufgeteilt werden. Leistungenverbesserungen m\u00fcssen gew\u00fcrdigt werden, laut Greiner.<\/p>\n<p>2. Die Vermittlung und Reflexion der deutschen Sprache ist nicht nur Aufgabe des Deutschunterrichts, sondern f\u00e4cher\u00fcbergreifendes Unterrichtsprinzip. Wo sehen Sie in Ihrem (ggf. zweiten) Fach M\u00f6glichkeiten, um<\/p>\n<ol>\n<li>Vielsprachigkeit als Ressource zu nutzen<\/li>\n<\/ol>\n<p>Ich studiere Spanisch als Zweitsprache und finde, dass Vielsprachigkeit gut als Ressource zu nutzen ist. Erstmal ist es wichtig die Sprache zu lehren. Sch\u00fcler*innen und Sch\u00fcler die z.B eine Sprache spricht die aus dem lateinischen kommt, wird im Unterricht einen Vorteil haben Spanisch zu erlernen, sowie Sch\u00fcler*innen die arabisch sprechen, werden viele W\u00f6rter in dem Spanischen auffinden. So merkt man, wie wichtig Vielsprachigkeit im Unterricht ist. Sch\u00fcler*innen, die nicht Mehrsprachig aufgewachsen sind, haben es nat\u00fcrlich schwieriger eine neue Sprache zu erlernen, dennoch k\u00f6nnen sich die Sch\u00fcler*innen gegenseitig helfen und dies f\u00f6rdert den Zusammenhalt der Klasse.<\/p>\n<p>b) gendersensibel Unterrichtsgegenst\u00e4nde auszuw\u00e4hlen und Aufgaben zu konstruieren.<\/p>\n<p>Um einen gendersensiblen Unterricht zu haben, ist es wichtig die Interessen oder Eigenschaften der Sch\u00fcler*innen einem Geschlecht nicht zuzuordnen. Zum Beispiel im Sportunterricht, finde ich es wichtig, dass sowohl Sch\u00fcler als auch Sch\u00fcler*innen sich entscheiden k\u00f6nnen was f\u00fcr eine Sportart sie machen m\u00f6chten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In meine Schulzeit habe ich \u00f6fters mitbekommen, dass manche Mitsch\u00fclerinnen von mir gerne Fu\u00dfball mit den Jungs spielen w\u00fcrden als einfach Volleyball mit den M\u00e4dchen. Es wird seit Anfang des Jahres schon zugewiesen welche Sportarten die Sch\u00fcler oder Sch\u00fclerinnen machen werden. Dies sollte vermieden werden um einen gendersensiblen Unterricht haben zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Greiner (2019) formuliert verschiedene Dilemmata, die mit der Forderung nach Inklusion an den Schulen verbunden sind. Nehmen Sie zu dreien Ihrer Wahl Stellung. 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