Die doppelte Heterogenität

„Diskutieren Sie die Relevanz der Arbeitshypothese der „doppelten Heterogenität“ für eines ihrer Fächer und stellen sie dies anhand einen konkreten Unterrichtsinhaltes dar.“

Die doppelte Heterogenität steht für das Vorwissen der SchülerInnen, welches individuell und zu jedem Sachverhalt unterschiedlich sein kann. Begründet ist dies, durch die individuellen Vorerfahrungen die die SchülerInnen gemacht haben, aber auch die verschiedenen sozialen Umstände, Religionen und Sprachen in denen die Kinder heranwachsen, prägen ihre Vorstellungen und ihr Vorwissen. Dem zu Folge, entwickeln sich unterschiedliche Wissensstände in der Klasse auf die die Lehrkraft eingehen sollte. Die Vielfalt der Vorstellungen können sich aber durchaus auch bereichernd auswirken.
In dem Sachunterricht wird an das sogenannte Präkonzept der SchülerInnen angeknüpft. Im bestmöglichen Fall sollen die SchülerInnen dann, in dem Kontakt mit der Wissenschaft des Faches, auf einen Widerspruch zu ihren Vorstellungen stoßen und ihr Präkonzept weiter ausarbeiten.
In einer Unterrichtseinheit zum Thema Regen, könnte man die SchülerInnen im ersten Schritt einmal selbst erklären lassen, wie das Phänomen Regen verläuft.
In einem weiteren Schritt könnten die SchülerInnen in Kleingruppen ihre Ideen weiter ausbauen und die Ergebnisse werden vorgestellt. Die Lehrkraft könnte Arbeitsblätter mit sachlichen Informationen als Unterstützung in die Gruppen geben.