Das Spannungsfeld der Heterogenität und der Homogenität

Reflektieren Sie in eigenen Worten ausgewählte, für Sie zentrale Aspekte des in der Vorlesung aufgemachten Spannungsfeldes von Heterogenität und Homogenität im schulischen Feld.

In der ersten Sitzung der Ringvorlesung ,,Umgang mit Heterogenität in der Schule“ am 05.04.2016 wurde das Spannungsfeld der Heterogenität und der Homogenität thematisiert.

Immer dann, wenn sich eine Menschenmenge gruppiert, können sich die Individuen in ihrem Alter, ihrem Geschlecht, der Herkunft, der Religion, der körperlichen Verfassung und der sozial-ökologischen Lage unterscheiden.
In dem Kontext Schule ist die Schülerschaft zum einen homogen, da sich die SchülerInnen in etwa in dem gleichen Alter befinden und nach einem Schulabschlusses streben.
Zum Anderen unterschieden sich diese in dem Bereichen der Herkunft, der Sprache, der Religion, der sozial-ökonomischen Lage der Eltern oder auch der körperlichen Beeinträchtigung.

Der/Die KlassenlehrerIn hat die anspruchsvolle Aufgabe diese heterogene Gruppe genaustens zu erfassen und zu kennen und nicht auf Stereotypen zurückzugreifen.
Dies ist oft nicht einfach, da der Mensch häufig kategorisiert und die Stereotypen als sogenannte „Anker“ zur Orientierung nutzt.
Aufgrund des stereotypische Denkens werden die SchülerInnen diskriminiert und Vorurteile werden aufgebaut.
Um dies zu umgehen, sollte die KlassenlehrerIn stets ihr subjektives Bild der SchülerInnen reflektieren. Außerdem sollte das Klassenklima darauf ausgerichtet sein, die Vielfalt der SchülerInnen zu tolerieren.
Die unterschiedlichen Leistungsstände und Stärken der SchülerInnen können auch als Vorteil wahrgenommen werden, da die SchülerInnen voneinander lernen können. Eine Voraussetzung für das gemeinsame Lernen ist es jedoch, auch Möglichkeiten und Angebote in dem Unterricht zu schaffen.