Die doppelte Heterogenität

„Diskutieren Sie die Relevanz der Arbeitshypothese der „doppelten Heterogenität“ für eines ihrer Fächer und stellen sie dies anhand einen konkreten Unterrichtsinhaltes dar.“

Die doppelte Heterogenität steht für das Vorwissen der SchülerInnen, welches individuell und zu jedem Sachverhalt unterschiedlich sein kann. Begründet ist dies, durch die individuellen Vorerfahrungen die die SchülerInnen gemacht haben, aber auch die verschiedenen sozialen Umstände, Religionen und Sprachen in denen die Kinder heranwachsen, prägen ihre Vorstellungen und ihr Vorwissen. Dem zu Folge, entwickeln sich unterschiedliche Wissensstände in der Klasse auf die die Lehrkraft eingehen sollte. Die Vielfalt der Vorstellungen können sich aber durchaus auch bereichernd auswirken.
In dem Sachunterricht wird an das sogenannte Präkonzept der SchülerInnen angeknüpft. Im bestmöglichen Fall sollen die SchülerInnen dann, in dem Kontakt mit der Wissenschaft des Faches, auf einen Widerspruch zu ihren Vorstellungen stoßen und ihr Präkonzept weiter ausarbeiten.
In einer Unterrichtseinheit zum Thema Regen, könnte man die SchülerInnen im ersten Schritt einmal selbst erklären lassen, wie das Phänomen Regen verläuft.
In einem weiteren Schritt könnten die SchülerInnen in Kleingruppen ihre Ideen weiter ausbauen und die Ergebnisse werden vorgestellt. Die Lehrkraft könnte Arbeitsblätter mit sachlichen Informationen als Unterstützung in die Gruppen geben.

Ein Gedanke zu „Die doppelte Heterogenität“

  1. Hallo Laura,
    Ich finde Du hast den Begriff „doppelte Heterogenität“ verständlich erklärt. Du schreibst allerdings einmal, dass die Lehrkraft auf die unterschiedlichen Wissensstände der SuS eingehen soll. Dem stimme ich auch zu, hier wäre es jedoch noch interessant, warum dieses Vorgehen aus didaktischer Sicht sinnvoll ist.
    Die didaktische Vorgehensweise aus deinem Beispiel finde ich gut. Man könnte noch überlegen ein Experiment mit den SuS durchzuführen. Bei dem Experiment wird mit einer Metallschüssel, Eiswürfeln und einem Glas mit sehr warmen Wasser „Regen“ erzeugt. Diese Veranschaulichung könnte den SuS dabei helfen, den Vorgang, der zu dem Phänomen „Regen“ führt, zu verstehen.

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