{"id":99,"date":"2023-03-26T20:38:27","date_gmt":"2023-03-26T18:38:27","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/queerspacesbremen\/?page_id=99"},"modified":"2023-03-31T19:39:05","modified_gmt":"2023-03-31T17:39:05","slug":"vernetzung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/queerspacesbremen\/vernetzung\/","title":{"rendered":"Vernetzung"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Vernetzung ist das <i>A und O<\/i>, um Kontakte in der queeren Community zu kn\u00fcpfen. Cosmo berichtet von der <i>Rat und Tat<\/i>-Beratungsstelle, wo es diverse Angebote gibt, sich mit anderen queeren Personen auszutauschen wie auch Rat einzuholen. So treffen sich trans Personen gerne im trans Caf\u00e9 und unterst\u00fctzen sich da beispielsweise bei der Suche f\u00fcr queerfreundliche Therapeut:innen oder \u00c4rzt:innen. Diese Orte sind wichtig, da sich Personen treffen und sich \u00fcber gemeinsame Thematiken und Probleme austauschen k\u00f6nnen und sich somit gegenseitig unterst\u00fctzen. Queere Menschen m\u00fcssen sich an diesen Orten oder Einrichtungen nicht verstellen und finden so freundschaftlichen oder romantischen Anschluss (vgl. Cosmo). Violet geht ebenfalls gerne zu diesen Community-Treffen, da das Zusammensein und nicht der gesellige Alkoholkonsum im Fokus steht.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Dennoch ist die Vernetzung oft mit Partys und Alkoholkonsum verbunden, sodass bei der Vernetzung eher der Fokus auf Dating gelegt ist:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\"><span style=\"color: #800080\"><em>\u201eDann gibt es in Bremen, soweit ich wei\u00df, zumindest drei verschiedene queere Partys, die so alle paar Monate oder jeden Monat- also eine davon ist meistens jeden Monat, aber sie wechseln sich halt auch so ein bisschen ab. Dann gibt es irgendwie so zwei kleinere Partys, die nennen sich Gaykiss und Queer Party oder Queer Summer Party. Ja, die waren halt so ganz cool und auch von der Musik meistens [\u2026] empowering Songs, dance Songs so laute Songs, die um self-expression auch irgendwie gehen, was ich dann halt auch ganz cool finde. Und dann gibt es noch diese ganz gro\u00dfe Party, das nennt sich Gay Candy. \u00c4hm, die findet dann auch, ich wei\u00df nicht, wie oft die stattfindet, aber das ist immer so das gr\u00f6\u00dfte queere Event in Bremen, w\u00fcrde ich sagen. Au\u00dfer halt [der] Christopher Street Day im August\u201c<\/em><\/span> (Hyacinth).\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Auch wenn Hyacinth gerne zu diesen Partys geht, kritisiert er trotzdem das einseitige Angebot. Er w\u00fcnscht sich mehr Veranstaltungen oder Aktivit\u00e4ten, wie zum Beispiel einen queeren Yoga-Kurs, um sich mit anderen zu vernetzen und eine Community zu entwickeln, wo sich dann auch diverse queere Personen austauschen k\u00f6nnen. Auch w\u00fcrde er sich mehr Angebote f\u00fcr Regenbogenfamilien w\u00fcnschen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\"><span style=\"color: #800080\"><em>\u201eUnd ich finde das auch untereinander der Austausch halt wichtig ist mit nicht nur Leuten, die dann das- dass nicht nur trans sich mit anderen trans Menschen austauschen k\u00f6nnen oder schwule M\u00e4nner und andere schwule M\u00e4nner, sondern, dass auch unter der Community halt mehr Verst\u00e4ndnis geschaffen wird, weil nur, weil du einen dieser Buchstaben abdeckst, wei\u00dft du ja nicht \u00fcber alle anderen Bescheid. Ich finde, dass wenn du nur queere spaces hast und wirklich [die] M\u00f6glichkeit hast, mit anderen in Kontakt zu treten, dann untereinander ein Verst\u00e4ndnis geschaffen werden kann, was meiner Meinung nach wichtig ist, damit man das wirklich als Community bezeichnen kann\u201c<\/em><\/span> (Hyacinth).\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Neben Partys kann man sich auch online \u00fcber Dating-Apps kennenlernen und vernetzen. Bei der Dating-App Tinder gibt es die M\u00f6glichkeit, die eigene Suche nach gleichgeschlechtlichen Partner:innen auszurichten. Dies sei vor allem f\u00fcr queere Menschen einfacher, romantische oder sexuelle Partner:innenschaften zu finden als in der (physischen) \u00d6ffentlichkeit (vgl. Hyacinth).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Fanbases im Netz bieten auch M\u00f6glichkeiten, sich mit anderen queeren Menschen auszutauschen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\"><em><span style=\"color: #800080\">\u201equeere Menschen haben halt dann verschiedene Vorbilder oder Lieblings-S\u00e4ngerinnen\/-S\u00e4nger aus der Popkultur [\u2026] und da gibt es oft dann so Fanbases, was halt viel auf Twitter ist, das nennt sich dann Stan-Twitter. Da bin ich halt nicht so aktiv, aber halt so zum Mitlesen manchmal dabei, dass ich da dann zum Beispiel, [\u2026] weil ich viel Lady Gaga h\u00f6re oder mich dann [f\u00fcr] die News [\u2026] interessiere, dass man dadurch dann auch mit anderen Fans [\u2026] in Kontakt kommt und, dass da echt viele Queere [\u2026] vor allem [\u2026] auf Twitter sind [\u2026]. Dass da irgendwie Spaces in diesen Fanbases entstehen, ist auf jeden Fall ein Ding. [\u2026] Viele Fanbases sind halt vertreten auf Twitter und [dadurch] viele queere Menschen, die dadurch auch Kontakte finden, online Kontakte finden. [\u2026] [E]s ist trotzdem cool, da diese Spaces zu haben. Und ich glaube, f\u00fcr einige ist das halt auch echt schon auch eine M\u00f6glichkeit, da Anschluss zu finden und auch gleichzeitig Leute mit gleichen Interessen. Also das nehme ich aber eigentlich gr\u00f6\u00dftenteils schon positiv wahr\u201c<\/span><\/em> (Hyacinth).<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Queere Spaces in Bremen findet man \u00fcberwiegend durch bereits existierende Kontakte innerhalb der queeren Szene. Dadurch komme man einfacher in die Bubble und kann, wenn man genug Leute kennt, auch selbst Queer Spaces kreieren (vgl. Hyacinth).<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vernetzung ist das A und O, um Kontakte in der queeren Community zu kn\u00fcpfen. Cosmo berichtet von der Rat und Tat-Beratungsstelle, wo es diverse Angebote gibt, sich mit anderen queeren Personen auszutauschen wie auch Rat einzuholen. 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