{"id":173,"date":"2023-03-28T12:54:00","date_gmt":"2023-03-28T10:54:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/queerspacesbremen\/?page_id=173"},"modified":"2023-03-31T17:55:17","modified_gmt":"2023-03-31T15:55:17","slug":"queerfreundlicher-space","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/queerspacesbremen\/queerfreundlicher-space\/","title":{"rendered":"Queerfreundlicher Space"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-weight: 400;font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Unter dem Reiter <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/queerspacesbremen\/vorstellung\/\"><span style=\"color: #800080\"><strong><em>Vorstellung<\/em> <\/strong><\/span><\/a>findest du Informationen zu unseren Interviewpartner:innen.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Im Gespr\u00e4ch kam auch der Begriff <strong><span style=\"color: #800080\"><em>Queerfreundlichkeit<\/em> <\/span><\/strong>auf. Dieser wurde vor allem im Kontext mit den Regenbogenaufklebern genannt, die an manchen Orten, wie in Caf\u00e9s, an der T\u00fcr kleben und Queerfreundlichkeit symbolisieren sollen:<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\"><span style=\"color: #800080\"><em>\u201eAlso ich finde das super cool und richtig, dass man das macht mit diesen Aufklebern, dass man das an die T\u00fcr macht, so als Zeichen. Hier sind alle willkommen. Ich w\u00fcrde aber das nicht als Queer Space dann bezeichnen, nur weil da ein Aufkleber dranh\u00e4ngt. Das macht ein Caf\u00e9, eine Bar, nicht zu einem Queer Space. [\u2026] Es ist eine Solidarit\u00e4tsbekundung quasi und Support, [\u2026] was auch super cool ist. Aber ein Queer Space definiert f\u00fcr mich wirklich, dass es f\u00fcr queere Menschen gemacht ist. Ein Ort. Das hei\u00dft aber nicht, [\u2026] dass nicht alle Menschen auch zu queeren Spaces gehen d\u00fcrfen. Auch heterosexuelle cis Menschen [\u2026] d\u00fcrfen nat\u00fcrlich auch [zu] Queer Spaces gehen. [\u2026] Ich m\u00f6chte da \u00fcberhaupt keine harten Grenzen ziehen und Leute ausschlie\u00dfen. Aber ein queerer Space f\u00fcr mich ist einfach mit der Intention [verbunden], queeren Personen einen Ort zu geben. Ob dann da auch cis hetero Menschen sind, das ist vollkommen okay und [\u2026] ist auch willkommen. Aber [\u2026] eine regul\u00e4re Bar sag ich jetzt mal mit einem No Homophobia, No Racism, No Fascism-Aufkleber ist ein Support, ist eine Solidarit\u00e4tsbekundung, aber [\u2026] f\u00fcr mich kein queerer Space.\u201c<\/em> <\/span>(Tulip)<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\"><span style=\"font-weight: 400\">Hier wird der Unterschied zwischen <\/span><i><span style=\"font-weight: 400\">Queer Space<\/span><\/i><span style=\"font-weight: 400\"> und Queerfreundlichkeit gemacht. Interessant ist, dass Queerfreundlichkeit ein Statement, eine Solidarit\u00e4tsbekundung darstellt, aber nicht zwangsl\u00e4ufig ein Queer Space ausmacht. So beschreibt Hyacinth, er f\u00fchle sich grunds\u00e4tzlich auch einfach sicherer, wenn ein Regenbogenaufkleber an der T\u00fcr klebt, da es Akzeptanz signalisiere. Dennoch kann es sein, dass es in der Praxis anders aussieht, aber es wirke zun\u00e4chst erstmal einladender auf queere Personen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Im Gespr\u00e4ch mit Cosmo sagt sie auch, im Gegensatz zu einem Queer Space gebe es trotzdem eine gewisse Zensur in queerfreundlichen Spaces. Sie macht sich in diesen Spaces, anders als in Queer Spaces, schon Gedanken, wie sichtbar sie beispielsweise ihre physische beziehungsweise emotionale Zuneigung zu dem\/der Partner:in ausdr\u00fccken m\u00f6chte, da eine gewisse Hemmung vorhanden sei.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400;font-family: verdana, geneva, sans-serif;font-size: 14pt\">Hyacinth beschreibt den Campus der Universit\u00e4t Bremen als offen und queerfreundlich, was seiner Wahrnehmung nach daran l\u00e4ge, dass er den Studiengang Kulturwissenschaft und dessen Studierende als sehr weltoffen empfinde. F\u00fcr ihn war es ein sch\u00f6ner Moment zu Beginn seines Studiums, als er in der Glashalle eine riesengro\u00dfe Regenbogenflagge bemerkte. Das sei gerade f\u00fcr Neustudierende, die vielleicht erst 18 geworden sind und zuvor wie er auf einem Dorf gewohnt haben, ein sch\u00f6nes Zeichen, zu sehen, dass man zur Uni kommt und hier so sein kann, wie man m\u00f6chte.<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Reiter Vorstellung findest du Informationen zu unseren Interviewpartner:innen. Im Gespr\u00e4ch kam auch der Begriff Queerfreundlichkeit auf. 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