{"id":57,"date":"2019-08-15T23:07:17","date_gmt":"2019-08-15T21:07:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pv00\/?p=57"},"modified":"2019-08-29T17:25:09","modified_gmt":"2019-08-29T15:25:09","slug":"abschlussreflexion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/pv00\/2019\/08\/15\/abschlussreflexion\/","title":{"rendered":"Abschlussreflexion\u00a0"},"content":{"rendered":"<p>Abschlussreflexion<\/p>\n<p>Aufgabe 1: Im folgenden Text werden die zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die ich aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr mich mitgenommen habe, erl\u00e4utert. In der 7. Vorlesung von Prof. Dr. Frank J. M\u00fcller \u00a0,auf dem Weg zu einer Schule f\u00fcr alle wurden die Konsequenzen der Aussonderung von Sch\u00fcler\/-innen mit F\u00f6rderbedarf thematisiert, gesucht welche Informationen man von einer Sch\u00fcler\/-in ben\u00f6tigt um den Unterricht ggf. anzupassen und wie man der Vielfalt der Sch\u00fcler\/-innen gerecht werden kann. F\u00fcr mich war das Thema sehr Interessant und faszinierend, weil es mich schon immer besch\u00e4ftigt hat wie Sch\u00fcler\/-innen mit F\u00f6rderbedarf in der Schule behandelt werden und wie sie weiter kommen. Es ist \u00fcblich, dass Sch\u00fcler\/-innen mit F\u00f6rderbedarf zumeist in F\u00f6rderschulen unterrichtet werden und somit dort nur Kontakt zu anderen \u201eaussondierten\u201c Sch\u00fcler\/-innen haben, die zu fehlende soziale Interaktion au\u00dferhalb ihres Kreises und somit auch zu fehlende soziale Integration und zu einer sozialen Isolation f\u00fchrt. Durch die Isolation werden die betroffenen Sch\u00fcler\/-innen stark eingeschr\u00e4nkt, die einen schlechten Einfluss auf ihre Bildung und Entwicklung haben kann. Wichtig ist es, wenn alle Sch\u00fcler\/-innen sowohl mit F\u00f6rderbedarf oder auch ohne in einer Klasse sind, dass man mit der Vielfalt der Sch\u00fcler\/-innen gerecht wird, in dem man jeder Sch\u00fcler\/-innen Hilfen zur Entwicklung individuell erreichbaren F\u00e4higkeiten und Fertigkeiten gibt, wobei die Familie hier ein wichtiger Kooperationspartner ist. In der Vorlesung wurden Beispiele wie Technische Hilfen, voneinander und miteinander lernen und Einbeziehung der Eltern angesprochen.<br \/>\nIn der 8. Vorlesung von Prof. Dr. Andreas Klee_ Vorstellungen und politisches Bewusstsein als Ausgangspunkt sozialwissenschaftlichen Lernens wurde \u00fcber die Relevanz der Arbeitshypothesen der \u201edoppelten Heterogenit\u00e4t gesprochen. Ein Aspekt der der Heterogenit\u00e4t im Unterricht ist die vielen verschiedenen Vorstellungen, die die Sch\u00fcler\/-innen mit in den Unterricht bringen. Hierbei gehen Sch\u00fcler\/-innen mit einer Vielzahl von unstrukturierten Begriffen um. Das hei\u00dft, dass jeder kulturelle Hintergrund eine andere Vorstellung \u00fcber unterschiedliche Begriffe haben kann. Eines meiner F\u00e4cher im Studium ist Religionswissenschaft. Im fach Religionswissenschaft gibt es viel unstrukturierte Begriffe, z.B k\u00f6nnen SuS verschiedene Wahrnehmungen \u00fcber den Begriff \u201eGott\u201c haben. In einer Klasse befinden sich Sch\u00fcler\/-innen verschiedene Wahrnehmungen \u00fcber den Begriff \u201eGott\u201c haben.<\/p>\n<p>Zu meinem zweiten Fach Kunst gab es in der Ringvorlesung keine fachdidaktische Vorlesung, weshalb ich hier die Vorlesung 7 erl\u00e4utert habe.<\/p>\n<p>Aufgabe 3: Mich interessiert die Fragestellung, wie man als Lehrer\/-in mit Sch\u00fcler\/-innen mit F\u00f6rderbedarf umgehen kann. Da ich selbst pers\u00f6nlich in meiner eigenen Schulzeit noch nie Sch\u00fcler\/-innen mit F\u00f6rderbedarf getroffen habe und auch nie erlebt habe, wie die Lehrkr\u00e4fte mit diese Thematik umgehen, m\u00f6chte ich als angehende Lehrerin mehr dar\u00fcber wissen, wie ich mich zu verhalten habe. Au\u00dferdem m\u00f6chte ich gerne mehr dar\u00fcber erfahren wie Inklusion wirklich funktioniert.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft w\u00fcnsche ich mir aber auch, dass das Thema Transidentit\u00e4t allgemein angesprochen wird. Das Thema taucht kaum auf, wobei der Leidensdruck f\u00fcr die betroffenen Sch\u00fcler\/innen h\u00e4ufig besonders gro\u00df ist. Transidentit\u00e4t kommt wenig bis gar nicht in Schulb\u00fcchern vor und in der Schule wird dar\u00fcber nicht gesprochen. Bei der Vorlesungen wurde das Thema oft gar nicht erw\u00e4hnt. Es ist oft so, dass viele Lehrer\/innen mit Transitentit\u00e4t nicht vertraut sind und sich \u00fcberfordert f\u00fchlen. Um mit diese Thematik in der Schule umgehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen die Lehrkr\u00e4fte gut informiert und ausgebildet werden. Eine psychologische Begleitung in der Schule kann f\u00fcr die Sch\u00fcler\/innen mit Variationen der geschlechtlichen Entwicklung sehr hilfreich sein.<br \/>\nIch bin selber Trans und kann es best\u00e4tigen, \u00a0wie problematisch und schwer sein kann, wenn die Lehrk\u00e4fte mit dieser Thematik nicht vertraut sind.<\/p>\n<p>Aufgabe 4:<br \/>\nIn der 12. Vorlesung von Dr. Christoph Fantini_ Heterogenit\u00e4tskategorie Geschlecht in Schule und Ans\u00e4tze zur Entwicklung einer interkulturelle geschlechtersensiblen P\u00e4dagogik wurden Aspekte zum Entspannungsfeld von Inszenierung und Zuschreibung in Bezug auf Gender(-p\u00e4dagogik) in Schule thematisiert. Besonders Herausfordernd sehe ich das, weil M\u00e4dchen und auch die Jungen meistens in bestimmte genderspezifische Rollen zugeteilt werden, die von der Gesellschaft gelenkt wird. Diese genderspezifische Rollen f\u00fchren dazu, dass Sch\u00fcler\/-innen immer bestimmte Normen entsprechen. Ein Beispiel w\u00e4re z.B wenn m\u00e4nnliche Charaktere als Unterrichtsst\u00f6rer und weibliche Charaktere als ruhig und sch\u00fcchtern angesehen werden.Um mit der Genderthematik in der Schule umgehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen sich LuL als positives Vorbild darstellen. Sie m\u00fcssen SuS aufzeigen, dass Gleichberechtigung innerhalb von Jungen und M\u00e4dchen als Norm gilt und vor allem als selbstverst\u00e4ndlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abschlussreflexion Aufgabe 1: Im folgenden Text werden die zentralsten theoretischen Erkenntnisse, die ich aus den Vortr\u00e4gen der Ringvorlesung f\u00fcr mich mitgenommen habe, erl\u00e4utert. In der 7. Vorlesung von Prof. Dr. Frank J. 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