{"id":6,"date":"2019-04-22T10:26:42","date_gmt":"2019-04-22T08:26:42","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/prehm\/?p=6"},"modified":"2019-04-22T10:29:18","modified_gmt":"2019-04-22T08:29:18","slug":"6","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/prehm\/2019\/04\/22\/6\/","title":{"rendered":"Veranstaltung 2"},"content":{"rendered":"<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, SansSerif\"><span style=\"font-size: small\">1. Was ist gemeint mit einer \u00b4nationalen Orientierung des Bildungssystems\u00b4? Woran kann das festgemacht werden im Hinblick auf seine Zielgruppen, Inhalte\/F\u00e4cher, Strukturen? (denken Sie hier auch an ihre eigenen Erfahrungen aus der Schulzeit zur\u00fcck)<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, SansSerif\"><span style=\"font-size: small\">2. Was nehmen Sie aus dem \u00f6ffentlichen Diskurs \u00fcber \u00b4Migration als Herausforderung f\u00fcr die Schule\u00b4 und \u00fcber sog. \u00b4Sch\u00fcler mit Migrationshintergrund\u00b4 als Informationen wahr und inwiefern hat die Vorlesung f\u00fcr sie andere\/neue Perspektiven dazu er\u00f6ffnet?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<ol start=\"3\">\n<li>\n<p align=\"LEFT\"><span style=\"color: #333333\"><span style=\"font-family: Arial, Verdana, SansSerif\"><span style=\"font-size: small\">Inwiefern kann das Beispiel von Bet\u00fcl (Interviewausschnitt aus einer qualitativen Studie) als Ausdruck von \u00b4DoingCulture\u00b4 durch Lehrer*innenhandeln im Unterricht herangezogen werden?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<\/li>\n<\/ol>\n<ol>\n<li>Die nationale Orientierung eines Bildungssystems beschreibt die aufgrund von nationalen Begebenheiten Ver\u00e4nderungen oder anderen Umgang mit einem Bildungssystem. In Deutschland w\u00e4re daf\u00fcr ein Beispiel das Sprechen der deutschen Sprache im Unterricht. Auch Inhalte des Unterrichts sind oft angepasst. Dies sieht man in Religion im Sinne des christlichen Glaubens. In geschichtlichen und wissenschaftlichen F\u00e4chern mit einer Konzentration auf nationale Geschichte und Entdeckungen. Mir pers\u00f6nlich fallen im Sinne der nationalen Orientierung des Bildungssystems ins besondere die Feiertage und damit zusammenh\u00e4ngenden Ferien ins Auge. Um die christlichen Feiertage ist frei und sogar Ferien, wobei Kinder bzw. Erwachsene anderer Glaubensrichtungen sich frei nehmen m\u00fcssen um ihre Feiertage zu feiern. Was christliche Feiertage angeht nehmen sie nicht nur im Sinne der Freistellung Ver\u00e4nderung des Schulwesens vor auch der Unterricht wird h\u00e4ufig christlichen Feiertagen angepasst so dass im Winter Weihnachtsgeschichten gelesen oder Krippenspiele aufgef\u00fchrt werden. Zu Ostern werden oft Eier ausgemalt oder sich mit eben der christlichen Geschichte des Festes befasst. Auch dies kommt bei anderen Religionen in dieser Gr\u00f6\u00dfe nicht im Schulwesen vor.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"2\">\n<li>Im \u00f6ffentlichen Diskurs wird Migration weiterhin h\u00e4ufig als Herausforderung wahrgenommen. LehrerInnen empfinden den Umgang mit Sch\u00fclerInnen mit sogenanntem Migrationshintergrund als l\u00e4stig. Dabei ist ein Migrationshintergrund schon l\u00e4ngst etwas normales und im Bundesland Bremen haben heutzutage 55% aller Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen Migrationshintergrund. Dennoch verlassen Kinder mit sogenannten Migrationshintergrund doppelt so h\u00e4ufig wie &#8220;deutsche&#8220; Sch\u00fclerInnen eine allgemeinbildende Schule ohne einen Hochschulabschluss. Da darauf hingewiesen wird, dass kulturelle Differenzen keine Ursachen f\u00fcr Probleme und Konflikte oder ein Effekt sozialer Ungleichheit darstellen, muss ein Problem im deutschen Schulsystem vorliegen was zu diesen erschreckenden Zahlen f\u00fchrt. Doch auch der Umgang mit Migration an den Schulen muss verbessert werden, da selbst neue Schulb\u00fccher keinen differenzierten Umgang mit Migration beschrieben und Begriffe wie: &#8220; Fremde&#8220;, &#8220;Migranten&#8220; und &#8220; Ausl\u00e4nder&#8220; als Synonyme nutzen. Der verheerendste Grund f\u00fcr diese migrationsgesellschaftlichen Hierarchie- und Machtverh\u00e4ltnissen ist die Zuschreibung von ethnischen, kulturellen und religi\u00f6sen Zuschreibungen. Was besonders im Feld Schule verhindert werden muss, dies wurde mir insbesondere in der Ringvorlesung nochmals vor Augen gehalten.<\/li>\n<\/ol>\n<ol start=\"3\">\n<li>In diesem Ausschnitt erkennt man gut wie die Lehrerin, genau wie die &#8220;Doing Culture&#8220; es beschriebt, den M\u00e4dchen aufgrund ihrer &#8220;Herkunft&#8220; Eigenschaften zuweist, welchen ihrer Vorstellung einer bestimmten Kultur entspricht. Hier ordnet die Lehrerin Bet\u00fcl\/Birg\u00fcl ihrem Stereotyp eines t\u00fcrkischen M\u00e4dchens unter und erwartet eine besondere Antwort im Vergleich zu den anderen M\u00e4dchen.<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1. Was ist gemeint mit einer \u00b4nationalen Orientierung des Bildungssystems\u00b4? Woran kann das festgemacht werden im Hinblick auf seine Zielgruppen, Inhalte\/F\u00e4cher, Strukturen? (denken Sie hier auch an ihre eigenen Erfahrungen aus der Schulzeit zur\u00fcck) 2. 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