

{"id":9239,"date":"2026-06-14T19:00:00","date_gmt":"2026-06-14T17:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9239"},"modified":"2026-05-31T22:39:52","modified_gmt":"2026-05-31T20:39:52","slug":"erasmus-praktikum-am-estonian-institute-of-historical-memory-eesti-maelu-instituut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2026\/06\/14\/erasmus-praktikum-am-estonian-institute-of-historical-memory-eesti-maelu-instituut\/","title":{"rendered":"Erasmus+ Praktikum am Estonian Institute of Historical Memory (Eesti M\u00e4lu Instituut)"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_pb_section_0 et_pb_section et_section_regular et_block_section\">\n<div class=\"et_pb_row_0 et_pb_row et_block_row\">\n<div class=\"et_pb_column_0 et_pb_column et_pb_column_4_4 et-last-child et_block_column et_pb_css_mix_blend_mode_passthrough\">\n<div class=\"et_pb_text_0 et_pb_text et_pb_bg_layout_light et_pb_module et_block_module\"><div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Mein Praktikum habe ich vom Januar bis zum M\u00e4rz 2026 am Eesti M\u00e4lu Instituut in Tallinn (Estland) absolviert. Bei diesem Aufenthalt handelte es sich um ein freiwilliges Praktikum, welches ich nach dem Abschluss meines Bachelor Studiums der Integrierten Europastudien an der Universit\u00e4t Bremen absolvierte. In meinem Fall war dies hinsichtlich der Erasmus F\u00f6rderung auch kein Problem, da ich das in meinem Studiengang enthaltene Pflichtpraktikum an der Forschungsstelle Osteuropa absolvierte und das Pflichtauslandssemester an der Universit\u00e4t Luzern in der Schweiz verbracht hatte, welche bekannterweise ja nicht am Erasmus Programm teilnimmt. Nach Abschluss meines Bachelors standen mir demzufolge noch die gesamten 12 Monate Erasmus F\u00f6rderung zur Verf\u00fcgung, die auch noch nach Abschluss des Studiums innerhalb eines Jahres genutzt werden k\u00f6nnen, sofern man den Antrag noch innerhalb des Abschluss Semesters stellt.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-9239 gallery-columns-3 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-14.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"651\" height=\"488\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-14.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-14.jpg 651w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-14-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 651px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-16.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"647\" height=\"486\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-16.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-16.jpg 647w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-16-480x361.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 647px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image007-10.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"404\" height=\"539\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image007-10.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Der Grund f\u00fcr ein Praktikum im Ausland war der Wunsch, in der Zeit zwischen Bachelor und Master m\u00f6glichst viel Berufserfahrung zu sammeln und auch meine Sprachkenntnisse zu verbessern. Ein Auslandspraktikum erschien dementsprechend am geeignetsten, um beide Kriterien zu erf\u00fcllen.<\/p>\n<p><strong>Bewerbungsprozess und Vorbereitung auf das Praktikum<\/strong><br \/>\nMit dem Bewerben auf eine geeignete Praktikumsstelle habe ich ca. ein halbes Jahr vor Antritt des Praktikums begonnen. Dabei sollte jedoch erw\u00e4hnt werden, dass ich im Vorfeld bereits zwei Praktika in Deutschland absolviert habe, was den Beginn des Auslandspraktikum etwas nach hinten verschoben hat. Dennoch war es zu Beginn alles andere als einfach eine geeignete Praktikumsstelle im Geschichts- oder Kulturbereich zu finden. Dies hing wahrscheinlich damit zusammen, dass ich mich zu Beginn der Bewerbungsphase vor allem auf Praktikumsstellen im mitteleurop\u00e4ischen- englischsprachigen Ausland beworben habe, was aufgrund des Brexits, sowie aufgrund des hohen Andrangs auf Irland mehr oder weniger aussichtslos war.<\/p>\n<p>Aufgrund der beschriebenen Problematik habe ich mich dann entschieden, mein Gl\u00fcck in den nord\u00f6stlichen Staaten der EU zu versuchen. Konkret habe ich mich intensiv in den baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland sowie in Finnland beworben, was auch damit zu tun hatte, dass ich mich einerseits im Rahmen meines Bachelors intensiv mit der Geschichte dieser Staaten auseinandergesetzt hatte und andererseits die Vermutung hatte, dass diese Staaten im Gegensatz zu vielen Westeurop\u00e4ischen Staaten nicht so bekannt und \u00fcberlaufen sind. Wie sich sp\u00e4ter herausstellen sollte, war diese Einsch\u00e4tzung auch genau richtig. Da ich mich bei den baltischen Staaten vor allem f\u00fcr Estland interessierte, nahm ich Kontakt mit dem Bremer Honorarkonsul der Republik Estland auf, welcher mir nach einem kurzen Telefongespr\u00e4ch mehrere Kontakte in der estnischen Kultur und Geschichte Branche vermittelte. Darunter auch das Eesti M\u00e4lu Instituut, welches sofort mein Interesse weckte, da es sich mit der Aufarbeitung der deutschen und sowjetischen Vergangenheit in Estland befasste, was genau in meinen Interessenbereich fiel. Nach einer kurzen f\u00f6rmlichen Bewerbung bekam ich bereits nach f\u00fcnf Tage eine R\u00fcckmeldung, woraufhin ich nach einem kurzen E-Mail-Austausch ohne ein Vorstellungsgespr\u00e4ch die Praktikumsstelle erhielt, was ganz im Gegensatz zu meinen vorherigen Versuchen in den westeurop\u00e4ischen Staaten stand. Insgesamt habe ich somit dann ca. acht Wochen ben\u00f6tigt, um eine geeignete Praktikumsstelle zu finden, wobei jedoch erw\u00e4hnt werden sollte, dass dies ohne das Gespr\u00e4ch mit dem Bremer Honorarkonsul sicherlich wesentlich l\u00e4nger gedauert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Die Suche nach einer geeignete Wohnung habe ich dann ca. sechs Wochen vor Beginn des Praktikums gestartet, wobei ich auch Hilfe von der Praktikumsstelle erhielt. Grunds\u00e4tzlich kann ich dazu sagen, dass man f\u00fcr Tallinn, anders als f\u00fcr Luzern \u2013 wo ich mein Auslandssemester verbracht habe \u2013 nicht unbedingt Monate vorher mit der Suche nach einer geeigneten Wohnung beginnen muss (sofern man nicht in der Hauptsaison plant nach Tallinn zu gehen). Da ich im Winter in Tallinn war, war zumindestens in meinem Fall das Angebot an RBNB und freien Ferienwohnungen relativ gro\u00df. Diese waren nat\u00fcrlich etwas teurer als eine unm\u00f6blierte Wohnung in den Tallinner Vorst\u00e4dten Mustam\u00e4e und Lasnam\u00e4e, daf\u00fcr waren sie aber alle mit einer Zentralheizung ausgestattet und befinden sich in der N\u00e4he des Stadtzentrums, was man von den Wohnungen in Lasnam\u00e4e und Mustam\u00e4e nicht behaupten konnte.<\/p>\n<p>Diese Wohnungen, welche sich oft in alten sowjetischen Plattenbauten befanden, waren meist mit schlechten Heizungen ausgestattet und hatten einen Anfahrtsweg von ca. 45 Minuten bis ins Stadtzentrum, was bei -28 grad im Winter schon eine Herausforderung sein konnte. Aufgrund dieser Problematik habe ich mich kurz vor Beginn meiner Reise in eine kleine 20 Quadratmeter gro\u00dfe RBMB-Wohnung eingemietet, welche zwar etwas abseits vom Stadtzentrum lag, aber dennoch fu\u00dfl\u00e4ufig zu erreichen war. Da sich diese Wohnung im Gegensatz zu den Wohnungen am Stadtrand in einem Neubau befand, war sie, wie bereits erw\u00e4hnt, auch etwas teurer, weshalb sie eigentlich nur als eine \u00dcbergangsl\u00f6sung dienen sollte, w\u00e4hrend ich vor Ort nach einer preisg\u00fcnstigen Alternative suchte. Da jedoch alle anderen Wohnungen \u2013 welche ich in den ersten zwei Wochen meines Aufenthaltes besichtigte \u2013 entweder viel weiter vom Stadtzentrum entfernt lagen, oder aber nur mit einer Elektroheizung ausgestattet waren \u2013 was bei den vorherrschenden Temperaturen bedeutete, dass die Wohnung meistens kalt ist \u2013 entschied ich mich, in der bereits angemieteten Wohnung zu bleiben.<\/p>\n<p>Abgesehen von der Wohnungsthematik gab es im Vorfeld meines Aufenthalts nur die Best\u00e4tigung der Erasmus Dokumente und die Organisation einer Auslandskrankenversicherung zu regeln, also eigentlich nicht allzu viel zu kl\u00e4ren. Ein Visa oder \u00c4hnliches ben\u00f6tigte ich nicht, da Estland ja EU und Schengen Mitglied ist, weshalb der Personalausweis oder der Pass f\u00fcr deutsche Staatsb\u00fcrger ausreicht. Bei den unterschiedlichen Reisem\u00f6glichkeiten nach Tallinn (Flugzeug, Schiff, Zug oder Auto) habe ich mich f\u00fcr das Flugzeug entschieden, weshalb ich mit Lufthansa von Bremen \u00fcber Frankfurt nach Tallinn geflogen bin. F\u00fcr Zuk\u00fcnftige Reisen w\u00fcrde ich aber ganz klar den von Air Baltic seit April 2026 neu etablierten Direktflug zwischen Hamburg und Tallinn empfehlen, da die Fl\u00fcge der lettischen Fluggesellschaft in der Regel billiger sind und man nicht gefahr l\u00e4uft, aufgrund von Versp\u00e4tungen in Frankfurt zu stranden \u2013 wie es bei mir fast der Fall gewesen w\u00e4re.<\/p>\n<p><strong>Die Praktikumsstelle<\/strong><br \/>\nMein Praktikum habe ich, wie bereits erw\u00e4hnt, am Eesti M\u00e4lu Instituut (Estonian Institute of Historical Memory) absolviert. Beim EMI handelt es sich um eine der bedeutendsten Nichtregierungsorganisationen in Tallinn, welche sich der Geschichte und der Aufarbeitung der totalit\u00e4ren Besatzung Estlands widmet.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-9239 gallery-columns-3 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-7.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"525\" height=\"394\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-7.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-7.jpg 525w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-7-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 525px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image011-6.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"299\" height=\"399\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image011-6.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-4.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-4.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-4-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-4-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Ziel des Instituts ist es, die Verbrechen gegen die Menschlichkeit sowie die Verst\u00f6\u00dfe gegen die Menschenrechte zu untersuchen, die w\u00e4hrend der sowjetischen und nationalsozialistischen Besatzungszeit (1940\u20131991) in Estland begangen wurden. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der Analyse der Funktionsweise totalit\u00e4rer Systeme und deren Auswirkungen auf die estnische Gesellschaft. Das Institut betreibt eine intensive wissenschaftliche Dokumentationsarbeit, indem es Deportationen, politische Repressionen und die Strukturen des Widerstands w\u00e4hrend der sowjetischen und nationalsozialistischen Besatzung untersucht und die Ergebnisse in detaillierten Datenbanken und Publikationen f\u00fcr die Nachwelt sichert.<\/p>\n<p>Diese Forschungsergebnisse bilden das Fundament f\u00fcr eine breite Bildungsarbeit, mit der das Institut das historische Bewusstsein innerhalb der estnischen Gesellschaft st\u00e4rkt; dies geschieht etwa durch die Bereitstellung von Lehrmaterialien oder die Organisation \u00f6ffentlicher Bildungsveranstaltungen. \u00dcber die nationalen Grenzen hinaus pflegt das Institut einen engen Austausch mit internationalen Partnerorganisationen, um die europ\u00e4ische Erinnerungskultur an die Verbrechen totalit\u00e4rer Ideologien zu f\u00f6rdern. Besonders greifbar wird diese Arbeit z.B. in dem ehemaligen Tallinner Gef\u00e4ngnis Paterei, welches gegenw\u00e4rtig zu einem Museum umgebaut wird und im Fr\u00fchjahr 2027 f\u00fcr Besucher er\u00f6ffnet werden soll. Insgesamt leistet das Institut so einen entscheidenden Beitrag dazu, dass die Mechanismen der Besatzungszeit wissenschaftlich fundiert belegt bleiben und als wichtiger Teil des kollektiven Ged\u00e4chtnisses im demokratischen Estland verankert sind.<\/p>\n<p><strong>Meine T\u00e4tigkeit<\/strong><br \/>\nDa es bei meinem Praktikum am Eesti M\u00e4lu Instituut vor allem darum ging, Einblicke in die Arbeit eines au\u00dferuniversit\u00e4ren Forschungsinstitut zu erhalten, um f\u00fcr mich abzukl\u00e4ren, ob eine solche Arbeit zuk\u00fcnftig auch f\u00fcr mich in Frage k\u00e4me, habe ich zu Beginn meines Praktikums mit der Praktikumsstelle vereinbart: Dass ich mir in den ersten zwei Wochen meines Praktikums einen \u00dcberblick \u00fcber die T\u00e4tigkeiten und Arbeitsweisen des Instituts verschaffe, bevor ich vertiefend in eine T\u00e4tigkeit einsteige. In diesen ersten zwei Wochen habe ich dementsprechend viel Zeit damit verbracht, mir durch Lesen der wesentlichen Publikationen des Instituts einen Einblick in die Forschungsarbeit zu verschaffen. Dabei habe ich mich thematisch vor allem f\u00fcr die Zeit der NS-Okkupation und die unterschiedlichen Deportationswellen w\u00e4hrend der sowjetischen Okkupation interessiert.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus interessierte mich die unterschiedlichen Datenbanksysteme des Instituts und ich habe an internen Meetings teilgenommen. Nachdem ich mir so einen guten \u00dcberblick \u00fcber die unterschiedlichen Arbeiten des Instituts verschaffen konnte, hat mich der Researcher Aivar Niglas \u2013 mit dem ich von nun an am engsten zusammenarbeiten sollte \u2013 in das Datenbanksystem des estnischen Nationalarchivs, des Rahvus Arhiv, eingef\u00fchrt. Sobald ich den Umgang mit der Datenbank ein wenig ge\u00fcbt hatte, habe ich zu \u00dcbungszwecken auch echte Archiv Dokumente bestellt. Um diese in Empfang nehmen zu k\u00f6nnen, ist Aivar mit mir in das wenige Stra\u00dfen vom Institut gelegene Rahvus Arhiv gegangen, wo er mir den Lesesaal und die Arbeitsweise mit Archivdokumenten erkl\u00e4rte. In den darauffolgenden Tagen bin ich \u2013 wenn es die Zeit erlaubt hat \u2013 immer wieder ins Archiv gegangen, um den Umgang und das Recherchieren mit den Dokumenten weiter zu \u00fcben, wobei mir vor allem meine Russisch Kenntnisse sehr zugute kamen, da neben Estnisch ein Gro\u00dfteil der Dokumente entweder in russischer oder deutscher Sprache formuliert waren.<\/p>\n<p>Nach den ersten zwei Praktikumswochen beherrsche ich die grundlegenden Arbeitstechniken des Instituts und ich wurde in meiner dritten Praktikumswoche konkret in die Arbeiten des Instituts mit eingebunden. Dabei bestand meine Hauptarbeit darin, in den estnischen, aber auch internationalen Archiven nach Fotomaterialien \u00fcber die kommunistischen Bewegungen in Vietnam, Kambodscha und Nordkorea zu recherchieren. Hintergrund dieser Arbeit war die f\u00fcr 2027 geplante Er\u00f6ffnung des vom Institut geplanten Paterei Museums. Bei diesem zuk\u00fcnftigen Museum handelt es sich um ein ehemaliges Tallinner Gef\u00e4ngnis, welches in der Zeit der ersten estnischen Republik gegr\u00fcndet wurde und im Verlauf der Geschichte sowohl von NS-Deutschland als auch von der Sowjetunion genutzt wurde, um Regimegegner zu internieren. Da das Museum neben der Geschichte des Gef\u00e4ngnisses auch die Aufarbeitung kommunistischen Terrors weltweit zum Ziel hat, sollten die von mir recherchierten Fotos vor allem der visuellen Veranschaulichung der Kommunistischen Bewegungen in den bereits genannten L\u00e4ndern dienen. Das gr\u00f6\u00dfte Problem bei dieser Arbeit war jedoch, historisch verwertbare Fotos in gegenw\u00e4rtig zug\u00e4nglichen Archiven aufzutreiben, die den finanziellen Rahmen des Projektes nicht \u00fcberstiegen.<\/p>\n<p>Neben der beschriebenen Fotorecherche bestand meine zweite Praktikumsaufgabe vor allem darin, kurze Aufs\u00e4tze f\u00fcr das Communist Crimes Portal des Instituts zu schreiben. Dabei befasste ich mich vor allem damit, die Liste der Kurzbeschreibungen von Mahnmalen \u00fcber den Kommunistischen Terror zu vervollst\u00e4ndigen.<\/p>\n<p>Neben den zwei bereits beschriebenen T\u00e4tigkeiten, unterst\u00fctzte ich bei allen Aufgaben oder Projekten, bei denen meine Hilfe von N\u00f6ten war. Dazu z\u00e4hlte z.B. die Organisation und Durchf\u00fchrung von Buchvorstellungen der neu erschienenen Publikationen des Instituts, oder der Organisation von Gedenkveranstaltungen, wie z.B. der am 09. M\u00e4rz stattfindenden Gedenkveranstaltung zur Bombardierung Tallinns durch die Sowjetunion, sowie die am 25. M\u00e4rz stattfindende Veranstaltung zum Gedenken der Opfer der sowjetischen M\u00e4rz Deportationen, welche im Jahr 1949 stattfanden.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-3 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-9239 gallery-columns-3 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image015-1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"729\" height=\"547\" 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\/>\nAbseits meiner T\u00e4tigkeit in der Praktikumsstelle habe ich w\u00e4hrend meiner Zeit in Tallinn auch intensiv Gebrauch von dem guten Sprachkursangebot der Universit\u00e4t Tallinn gemacht, wobei ich an estnisch, russisch und englisch Sprachkursen und den dazugeh\u00f6rigen Sprach-Caf\u00e9s teilgenommen habe. Besonders aufmerksam machen m\u00f6chte ich an dieser Stelle auf die in der EU einmalig gute Gelegenheit die russische Sprache zu erlernen oder zu verbessern, da man abseits von den wirklich sehr guten Russischkursen der Universit\u00e4t Tallinn aufgrund des hohen Anteils an russischsprachigen Menschen, auch im Alltag die M\u00f6glichkeit hat das gelernte anzuwenden. Des Weiteren kann ich f\u00fcr die praktische Sprachanwendung der drei genannten Sprachen, aber auch f\u00fcr weitere Sprachen das Multilingual Sprach-Caf\u00e9 empfehlen, welches jeden Freitag um 18:00 Uhr im Cafe Rukis in der Viru Stra\u00dfe stattfindet. Neben dem Sprachtraining ist die Teilnahme an den unterschiedlichen Sprach-Caf\u00e9s aber auch eine gute Gelegenheit, andere Erasmus-Studierende kennenzulernen, was w\u00e4hrend eines Praktikums im Gegensatz zum Auslandssemester ja nicht so einfach ist. Wenn man jedoch den Wunsch hat, auch estnische Studierende kennenzulernen, empfiehlt sich definitiv ein Besuch beim Deutsch-Stammtisch im NoKu, welcher von der Germanistischen-Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Tallinn organisiert wird und jeden Mittwoch um 19:30 Uhr im NoKu (einer Studentenbar in Tallinn) stattfindet.<\/p>\n<p>Neben dem bereits beschriebenen gro\u00dfen Vorhandensein an sozialen und Bildungsangeboten ist Tallinn an sich aber auch einfach eine wundersch\u00f6ne alte Stadt, die eine Vielzahl an kulturellen Einrichtungen wie Museen, Theater und Kirchen beherbergt. Dementsprechend habe ich am Wochenende gerne und oft Gebrauch gemacht, von dem guten Kulturangebot, was verst\u00e4rkt aber auch damit zusammenhing, dass es in den ersten Wochen meines Aufenthalts noch sehr kalt war (-28 Grad) und die Sonne bereits um kurz nach drei Uhr unterging, weshalb ein gem\u00fctlicher Stadtrundgang oder ein Spaziergang an der Ostsee \u2013 auch aufgrund des vielen Schnees \u2013 keine langanhaltende Freude bereitete. Als das Wetter gegen Mitte M\u00e4rz jedoch w\u00e4rmer wurde und der Schnee zu schmelzen begann, konnte man auch wieder Outdooraktivit\u00e4ten unternehmen. In diesem Sinne ist es auf jeden Fall empfehlenswert, sich auch andere estnische St\u00e4dte anzusehen, oder sogar St\u00e4dte im umliegenden Ausland zu besuchen, die aufgrund der geringen Gr\u00f6\u00dfe von Estland in der Regel schnell zu erreichen sind. Zu empfehlen w\u00e4re in diesem Zusammenhang z.B. ein Tagesausflug in die estnische Universit\u00e4tsstadt Tartu, ein Wochenendausflug nach Riga (mit dem preisg\u00fcnstigen Busunternehmen LuxExpress) oder aber eine F\u00e4hrfahrt zur finnischen Hauptstadt Helsinki, welche mit der F\u00e4hrgesellschaft Tallink Silja Line bereits f\u00fcr einen Tagespreis von 50 Euro m\u00f6glich ist. Insgesamt hat Tallinn somit ein reichhaltiges Kultur- und Tourismusangebot, das bei einem Aufenthalt in der estnischen Hauptstadt definitiv genutzt werden sollte.<\/p>\n\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-4 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-9239 gallery-columns-3 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image025-1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image037.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"860\" height=\"645\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image037.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image037.jpg 860w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image037-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 860px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image041.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-4\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2074\" height=\"1556\" 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Allerdings sollte man sich vorher gut \u00fcberlegen, zu welcher Jahreszeit man ein solches Vorhaben durchf\u00fchren m\u00f6chte, da das kalte Wetter und die wenigen Sonnenstunden am Tag je nach Gem\u00fctszustand auch herausfordernd sein k\u00f6nnen, jedoch definitiv eine Erfahrung sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([17.1666,55.6650], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 5.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  osm_addMarkerLayer(map_ol3js_1,24.7413,59.4943,\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/icons\/mic_red_pinother_02.png\",-16,-41,\"<p><\/p>\") ; 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