

{"id":9202,"date":"2026-04-27T19:00:12","date_gmt":"2026-04-27T17:00:12","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9202"},"modified":"2026-02-24T12:54:43","modified_gmt":"2026-02-24T11:54:43","slug":"biologisches-forschungspraktikum-in-rovinj-mit-erasmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2026\/04\/27\/biologisches-forschungspraktikum-in-rovinj-mit-erasmus\/","title":{"rendered":"Biologisches Forschungspraktikum in Rovinj mit Erasmus+"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Center f\u00fcr Marine Research des the Ru\u0111er Bo\u0161kovi\u0107 Instituts<br \/><\/strong>Das \u201eCenter for Marine Research\" (CMR) ist ein Meeresforschungsinstitut des \u201eRu\u0111er Bo\u0161kovi\u0107 Institute (RBI)\u201d und liegt direkt an der K\u00fcste von Rovinj.<br \/>Das Zentrum verf\u00fcgt \u00fcber vier Labore, die jeweils einen eigenen Forschungsschwerpunkt verfolgen.<br \/>Das Labor f\u00fcr marine \u00d6kotoxikologie und Bioremediation erforscht die Auswirkungen von Schadstoffen auf marine Organismen und deren Lebensr\u00e4ume mit dem Ziel, Strategien zur Reinigung und Wiederherstellung belasteter Gebiete zu entwickeln.<br \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9211 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001.png\" alt=\"\" width=\"155\" height=\"158\" \/><\/a>Im Labor f\u00fcr marine Nanotechnologie und Biotechnologie werden Ans\u00e4tze f\u00fcr neue Technologien zur Untersuchung und zum Schutz mariner Lebensr\u00e4ume entwickelt.<br \/>Das Labor f\u00fcr evolution\u00e4re \u00d6kologie untersucht die Anpassungsmechanismen mariner Organismen an sich ver\u00e4ndernde Umweltbedingungen.<br \/>Und im Labor f\u00fcr benthische \u00d6kologie werden die Lebensgemeinschaften am Meeresboden, insbesondere deren Struktur, Dynamik und Wechselwirkungen mit anderen \u00d6kosystemfaktoren, untersucht.<\/p>\n<p>In diesem Labor, das von Dr. sc. Ljiljana Ive\u0161a geleitet wird, durfte ich mein Praktikum absolvieren. Dr. Ive\u0161a arbeitet gemeinsam mit Edi Glju\u0161\u0107i\u0107 und Andrea Bilajac am Projekt REFINE (Restoration exploration for fucalean species: In-situ and ex-situ approaches).<br \/>Ziel dieses Projekts ist die Erforschung und Wiederherstellung von sogenannten Phaeophyceae-W\u00e4ldern.<br \/>Dazu wird der aktuelle Zustand dieser W\u00e4lder dokumentiert und mit historischen Aufzeichnungen verglichen, um Ver\u00e4nderungen und Trends im Laufe der Zeit sichtbar zu machen. Zum anderen werden Fortpflanzungszyklen der Braunalgen untersucht, wobei der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Reproduktionsf\u00e4higkeit der Arten im Fokus steht.<br \/>Im Rahmen des REFINE-Projekts k\u00f6nnen so sowohl in-situ (direkt im nat\u00fcrlichen Lebensraum) als auch ex-situ (unter kontrollierten Laborbedingungen) Ans\u00e4tze zur Wiederherstellung degradierter Phaeophyceae-W\u00e4lder entwickelt und getestet werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-15.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9205\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-15.jpg\" alt=\"\" width=\"872\" height=\"613\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-15.jpg 872w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-15-480x337.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 872px, 100vw\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Bewerbung und Organisation:<br \/><\/strong>Die Planung eines Erasmus-Praktikum kostet Zeit und ein bisschen Nerven. Ich kann es jedoch nur jedem ans Herz legen die Chance zu nutzen! \ud83d\ude42<br \/>Um meinen Praktikumsplatz zu finden, habe ich zun\u00e4chst nach Projekten gesucht, die ich spannend fand. An die jeweiligen Institute habe ich anschlie\u00dfend Initiativbewerbungen geschickt. Danach habe ich mir angesehen, mit welchen Partnerinstituten oder Kollaborationspartnern diese Projekte verbunden sind, ihre Projekte recherchiert und an diese erneut Bewerbungen geschickt. Und immer so weiter...<br \/>Mir war von Anfang an bewusst, dass diese Art der Bewerbung m\u00fchsam und auch frustrierend sein kann, aber nach etwa zwei Monaten erhielt ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Ljiljana. Noch w\u00e4hrend dieses Gespr\u00e4chs bekam ich die Zusage f\u00fcr das Praktikum. Nach einem kurzen Austausch mit Frau Meyer konnte ich das Angebot annehmen und anfangen alles zu planen.<\/p>\n<p><strong>Warum eigentlich dieses Institut?<br \/><\/strong>Mir war von Anfang an klar, dass ich mit Makroalgen arbeiten m\u00f6chte. Sie bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum und Nahrung. So z\u00e4hlen Makroalgenw\u00e4lder zu den produktivsten und artenreichsten \u00d6kosystemen weltweit.<br \/>Sie sind nicht nur f\u00fcr die biologische Vielfalt von gro\u00dfer Bedeutung, sondern auch f\u00fcr die Bindung von Kohlenstoff, die Verbesserung der Wasserqualit\u00e4t und den Schutz vor Erosion. Ihr R\u00fcckgang ist global feststellbar, wodurch sowohl der Schutz als auch die Wiederherstellung dieser \u00d6kosysteme zunehmend an Bedeutung gewinnt.<br \/>Vor diesem Hintergrund hat mich das Projekt von Ljiljana und ihrem Team direkt \u00fcberzeugt. Die Kombination aus theoretischer Forschung und praktischen Ans\u00e4tzen bietet die M\u00f6glichkeit gelernte Methoden direkt anzuwenden.<\/p>\n<p><strong>Wie finde ich eine Wohnung?<br \/><\/strong>Eine passende Wohnung zu finden, stellte sich vermutlich als die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei der Vorbereitung heraus. Durch den starken Anstieg des Tourismus in den letzten Jahren hat sich der Wohnungsmarkt in Rovinj stark ver\u00e4ndert: Anstelle von Mietwohnungen werden fast ausschlie\u00dflich Ferienwohnungen zu sehr hohen Preisen angeboten. Schlie\u00dflich konnte ich jedoch mit einer Ferienwohnungsagentur einen Rabatt aushandeln, da ich das Apartment f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum bewohnen w\u00fcrde. So fand ich eine tolle Wohnung direkt an der Altstadt und mit ein bisschen Blick aufs Meer.<\/p>\n<p><strong>Wie komme ich nach Rovinj?<br \/><\/strong>Das einfachste und g\u00fcnstigste ist ein Flug von D\u00fcsseldorf-Weeze nach Pula und von dort mit dem Bus nach Rovinj. Ich wollte jedoch nicht fliegen und bin von einer \u00fcber Freunde vermittelte Fahrgemeinschaft in Rovinj abgesetzt worden.<\/p>\n<p>Soo, genug Organisation, jetzt kann es endlich losgehen!<\/p>\n<p><strong>\u00dcber Rovinj<br \/><\/strong>Rovinj ist eine kleine K\u00fcstenstadt in Istrien, Kroatien. Sie liegt direkt an der Adria.<br \/>Eigentlich besteht Rovinj nur aus winzigen Gassen und dem Meer. Aber Bilder k\u00f6nnen das besser beschreiben als Worte:<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-15.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"669\" height=\"892\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-15.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-15.jpg 669w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-15-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 669px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image007-9.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"501\" height=\"668\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image007-9.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image007-9.jpg 501w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image007-9-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 501px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-6.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"501\" height=\"667\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-6.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-6.jpg 501w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-6-480x639.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 501px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image011-5.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"745\" height=\"559\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image011-5.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image011-5.jpg 745w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image011-5-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 745px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Leben in Rovinj:<br \/><\/strong>Leben und vor allem Lebensmittel sind in Kroatien verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teurer. Jedoch auch als vegan\/ vegetarische Person kommt super zurecht. Der Lidl hat tats\u00e4chlich sogar eine gr\u00f6\u00dfere Tofu Auswahl als in Deutschland. \ud83d\ude42<br \/>Wobei ich gestehen muss das meine Ern\u00e4hrung zu 90% aus Burek bestand. Eine typische Balkan-Teigware, welche vom t\u00fcrkischen B\u00f6rek abstammt, aus Bl\u00e4tterteig gef\u00fcllt mit Kartoffeln, Spinat, K\u00e4se oder Fleisch.<br \/>Ich pers\u00f6nlich habe es sehr genossen in einer Stadt am Meer zu wohnen. Feierabend-Dips im Meer standen tats\u00e4chlich bis in den November an der Tagesordnung. Es gibt zahlreiche Wander- und Fahrradwege durch das Umland.<br \/>Am Wochenende waren dementsprechend fahren, schnorcheln und das Insel-Naturschutzgebiet Brijuni besuchen meine Lieblingsaktivit\u00e4ten.<br \/>Es gibt sehr viele kleine Bars und Caf\u00e9s. Eine Sache, an die man sich allerdings gew\u00f6hnen muss: der Kaffee in Kroatien wird um einiges st\u00e4rker getrunken als in Deutschland. \ud83d\ude42<br \/>Auch hatte ich das Gl\u00fcck das Festival del vino di Rovigno im September mitfeiern zu k\u00f6nnen. Ein Fest, auf dem es viel live-Musik gibt und gegen eine kleine Geb\u00fchr all-you-can\u2013drink Weine von lokalen Winzern probiert werden kann. Ab Ende November fand auch ein kleiner Weihnachtsmarkt statt.<br \/>Auch wenn es eine wirklich kleine Stadt ist, wurde es nicht langweilig.<\/p>\n<p><strong>Meine Arbeit im Team:<br \/><\/strong>Wie bereits erw\u00e4hnt, war meine Arbeitsgruppe mit nur drei Personen sehr klein, was jedoch den gro\u00dfen Vorteil hatte, dass sich immer ausreichend Zeit genommen wurde, um alle meine Fragen zu beantworten. Von Anfang an wurde ich in s\u00e4mtliche Projekte eingebunden, sodass ich nicht nur passiv zuschauen, sondern aktiv am Forschungsalltag teilhaben konnte. Das hat mir einen sehr authentischen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit erm\u00f6glicht.<br \/>Gemeinsames Kaffeetrinken in den Pausen und unsere traditionellen \u201ePizza-Fridays\u201c haben das Arbeitsklima sehr entspannt und pers\u00f6nlich gemacht.<br \/>Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit war die Auswertung und Analyse statistischer Daten. RStudio und ich haben uns den ein oder anderen Kampf geleistet, aber letztendlich war ich \u00fcberrascht, wie spannend ich Statistik doch finden kann.<br \/>Der zweite gro\u00dfe Schwerpunkt lag auf der Feldarbeit. Gemeinsam haben wir mit dem Auto, Kajak oder Boot verschiedene K\u00fcstenabschnitte aufgesucht, um bestehende Populationen von Braunalgen zu untersuchen oder neue anzusiedeln. Besonders spannend war es, direkt vor Ort Proben zu nehmen, Umweltparameter zu messen und die Dynamik der \u00d6kosysteme aus n\u00e4chster N\u00e4he zu erforschen.<\/p>\n<p><strong>Mein Highlight:<br \/><\/strong>Ich habe von Anfang an gehofft bei der Arbeit im Feld ein Nudibranchia zu sehen (bunte Unterwasser-Nacktschnecke). Ich hatte immer Pech, genau wenn ich nicht mit dabei war, wurden welche gefunden. Aber tats\u00e4chlich an meinem letzten Tag habe ich endlich einen gefunden: Cratena peregrina!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-6\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-9204\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1238\" height=\"927\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3.jpg 1238w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3-980x734.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3-480x359.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1238px, 100vw\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=6.9.4' type='text\/css' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=6.9.4' type='text\/css' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=6.9.4' type='text\/css' media='all' \/>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\" id=\"wp-polyfill-js\"><\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\" id=\"osm-ol3-library-js\"><\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\" id=\"osm-ol3-ext-library-js\"><\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\" id=\"osm-ol3-metabox-events-js\"><\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\" id=\"jquery-core-js\"><\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\" id=\"jquery-migrate-js\"><\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" id=\"osm-map-startup-js-extra\">\n\/* <![CDATA[ *\/\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n\/* ]]> *\/\n<\/script>\n<script type=\"text\/javascript\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\" id=\"osm-map-startup-js\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([13.9473,45.0292], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); 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Ljiljana Ive\u0161a geleitet wird, durfte ich mein Praktikum absolvieren. Dr. Ive\u0161a arbeitet gemeinsam mit Edi Glju\u0161\u0107i\u0107 und Andrea Bilajac am Projekt REFINE (Restoration exploration for fucalean species: In-situ and ex-situ approaches).<br \/>Ziel dieses Projekts ist die Erforschung und Wiederherstellung von sogenannten Phaeophyceae-W\u00e4ldern.<br \/>Dazu wird der aktuelle Zustand dieser W\u00e4lder dokumentiert und mit historischen Aufzeichnungen verglichen, um Ver\u00e4nderungen und Trends im Laufe der Zeit sichtbar zu machen. Zum anderen werden Fortpflanzungszyklen der Braunalgen untersucht, wobei der Einfluss von Umweltfaktoren auf die Reproduktionsf\u00e4higkeit der Arten im Fokus steht.<br \/>Im Rahmen des REFINE-Projekts k\u00f6nnen so sowohl in-situ (direkt im nat\u00fcrlichen Lebensraum) als auch ex-situ (unter kontrollierten Laborbedingungen) Ans\u00e4tze zur Wiederherstellung degradierter Phaeophyceae-W\u00e4lder entwickelt und getestet werden.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-15.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-9205\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-15.jpg\" alt=\"\" width=\"872\" height=\"613\" \/><\/a><\/p><p><strong>Bewerbung und Organisation:<\/strong><br \/>Die Planung eines Erasmus-Praktikum kostet Zeit und ein bisschen Nerven. Ich kann es jedoch nur jedem ans Herz legen die Chance zu nutzen! :)<br \/>Um meinen Praktikumsplatz zu finden, habe ich zun\u00e4chst nach Projekten gesucht, die ich spannend fand. An die jeweiligen Institute habe ich anschlie\u00dfend Initiativbewerbungen geschickt. Danach habe ich mir angesehen, mit welchen Partnerinstituten oder Kollaborationspartnern diese Projekte verbunden sind, ihre Projekte recherchiert und an diese erneut Bewerbungen geschickt. Und immer so weiter...<br \/>Mir war von Anfang an bewusst, dass diese Art der Bewerbung m\u00fchsam und auch frustrierend sein kann, aber nach etwa zwei Monaten erhielt ich eine Einladung zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Ljiljana. Noch w\u00e4hrend dieses Gespr\u00e4chs bekam ich die Zusage f\u00fcr das Praktikum. Nach einem kurzen Austausch mit Frau Meyer konnte ich das Angebot annehmen und anfangen alles zu planen.<\/p><p><strong>Warum eigentlich dieses Institut?<\/strong><br \/>Mir war von Anfang an klar, dass ich mit Makroalgen arbeiten m\u00f6chte. Sie bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum und Nahrung. So z\u00e4hlen Makroalgenw\u00e4lder zu den produktivsten und artenreichsten \u00d6kosystemen weltweit.<br \/>Sie sind nicht nur f\u00fcr die biologische Vielfalt von gro\u00dfer Bedeutung, sondern auch f\u00fcr die Bindung von Kohlenstoff, die Verbesserung der Wasserqualit\u00e4t und den Schutz vor Erosion. Ihr R\u00fcckgang ist global feststellbar, wodurch sowohl der Schutz als auch die Wiederherstellung dieser \u00d6kosysteme zunehmend an Bedeutung gewinnt.<br \/>Vor diesem Hintergrund hat mich das Projekt von Ljiljana und ihrem Team direkt \u00fcberzeugt. Die Kombination aus theoretischer Forschung und praktischen Ans\u00e4tzen bietet die M\u00f6glichkeit gelernte Methoden direkt anzuwenden.<\/p><p><strong>Wie finde ich eine Wohnung?<\/strong><br \/>Eine passende Wohnung zu finden, stellte sich vermutlich als die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung bei der Vorbereitung heraus. Durch den starken Anstieg des Tourismus in den letzten Jahren hat sich der Wohnungsmarkt in Rovinj stark ver\u00e4ndert: Anstelle von Mietwohnungen werden fast ausschlie\u00dflich Ferienwohnungen zu sehr hohen Preisen angeboten. Schlie\u00dflich konnte ich jedoch mit einer Ferienwohnungsagentur einen Rabatt aushandeln, da ich das Apartment f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum bewohnen w\u00fcrde. So fand ich eine tolle Wohnung direkt an der Altstadt und mit ein bisschen Blick aufs Meer.<\/p><p><strong>Wie komme ich nach Rovinj?<\/strong><br \/>Das einfachste und g\u00fcnstigste ist ein Flug von D\u00fcsseldorf-Weeze nach Pula und von dort mit dem Bus nach Rovinj. Ich wollte jedoch nicht fliegen und bin von einer \u00fcber Freunde vermittelte Fahrgemeinschaft in Rovinj abgesetzt worden.<\/p><p>Soo, genug Organisation, jetzt kann es endlich losgehen!<\/p><p><strong>\u00dcber Rovinj<\/strong><br \/>Rovinj ist eine kleine K\u00fcstenstadt in Istrien, Kroatien. Sie liegt direkt an der Adria.<br \/>Eigentlich besteht Rovinj nur aus winzigen Gassen und dem Meer. Aber Bilder k\u00f6nnen das besser beschreiben als Worte:<\/p><p>[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"9206,9207,9208,9209\"]<\/p><p><strong>Leben in Rovinj:<\/strong><br \/>Leben und vor allem Lebensmittel sind in Kroatien verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teurer. Jedoch auch als vegan\/ vegetarische Person kommt super zurecht. Der Lidl hat tats\u00e4chlich sogar eine gr\u00f6\u00dfere Tofu Auswahl als in Deutschland. :)<br \/>Wobei ich gestehen muss das meine Ern\u00e4hrung zu 90% aus Burek bestand. Eine typische Balkan-Teigware, welche vom t\u00fcrkischen B\u00f6rek abstammt, aus Bl\u00e4tterteig gef\u00fcllt mit Kartoffeln, Spinat, K\u00e4se oder Fleisch.<br \/>Ich pers\u00f6nlich habe es sehr genossen in einer Stadt am Meer zu wohnen. Feierabend-Dips im Meer standen tats\u00e4chlich bis in den November an der Tagesordnung. Es gibt zahlreiche Wander- und Fahrradwege durch das Umland.<br \/>Am Wochenende waren dementsprechend fahren, schnorcheln und das Insel-Naturschutzgebiet Brijuni besuchen meine Lieblingsaktivit\u00e4ten.<br \/>Es gibt sehr viele kleine Bars und Caf\u00e9s. Eine Sache, an die man sich allerdings gew\u00f6hnen muss: der Kaffee in Kroatien wird um einiges st\u00e4rker getrunken als in Deutschland. :)<br \/>Auch hatte ich das Gl\u00fcck das Festival del vino di Rovigno im September mitfeiern zu k\u00f6nnen. Ein Fest, auf dem es viel live-Musik gibt und gegen eine kleine Geb\u00fchr all-you- can \u2013 drink Weine von lokalen Winzern probiert werden kann. Ab Ende November fand auch ein kleiner Weihnachtsmarkt statt.<br \/>Auch wenn es eine wirklich kleine Stadt ist, wurde es nicht langweilig.<\/p><p><strong>Meine Arbeit im Team:<\/strong><br \/>Wie bereits erw\u00e4hnt, war meine Arbeitsgruppe mit nur drei Personen sehr klein, was jedoch den gro\u00dfen Vorteil hatte, dass sich immer ausreichend Zeit genommen wurde, um alle meine Fragen zu beantworten. Von Anfang an wurde ich in s\u00e4mtliche Projekte eingebunden, sodass ich nicht nur passiv zuschauen, sondern aktiv am Forschungsalltag teilhaben konnte. Das hat mir einen sehr authentischen Einblick in die wissenschaftliche Arbeit erm\u00f6glicht.<br \/>Gemeinsames Kaffeetrinken in den Pausen und unsere traditionellen \u201ePizza-Fridays\u201c haben das Arbeitsklima sehr entspannt und pers\u00f6nlich gemacht.<br \/>Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit war die Auswertung und Analyse statistischer Daten. RStudio und ich haben uns den ein oder anderen Kampf geleistet, aber letztendlich war ich \u00fcberrascht, wie spannend ich Statistik doch finden kann.<br \/>Der zweite gro\u00dfe Schwerpunkt lag auf der Feldarbeit. Gemeinsam haben wir mit dem Auto, Kajak oder Boot verschiedene K\u00fcstenabschnitte aufgesucht, um bestehende Populationen von Braunalgen zu untersuchen oder neue anzusiedeln. Besonders spannend war es, direkt vor Ort Proben zu nehmen, Umweltparameter zu messen und die Dynamik der \u00d6kosysteme aus n\u00e4chster N\u00e4he zu erforschen.<\/p><p><strong>Mein Highlight:<\/strong><br \/>Ich habe von Anfang an gehofft bei der Arbeit im Feld ein Nudibranchia zu sehen (bunte Unterwasser-Nacktschnecke). Ich hatte immer Pech, genau wenn ich nicht mit dabei war, wurden welche gefunden. Aber tats\u00e4chlich an meinem letzten Tag habe ich endlich einen gefunden: Cratena peregrina!<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-9204\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image013-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1238\" height=\"927\" \/><\/a><\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"45.0292,13.9473\" zoom=\"7.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,653],"tags":[15903,368841,52094,525341],"class_list":["post-9202","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-praktikum","tag-biologie","tag-forschungspraktikum","tag-kroatien","tag-marine-biology"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9202"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9202\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9218,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9202\/revisions\/9218"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}