

{"id":9159,"date":"2026-03-02T19:00:18","date_gmt":"2026-03-02T18:00:18","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9159"},"modified":"2026-01-05T16:31:04","modified_gmt":"2026-01-05T15:31:04","slug":"erasmus-praktikum-in-einer-deutschsprachigen-kita-in-barcelona-der-stadt-die-grossstadtleben-meer-und-berge-vereint","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2026\/03\/02\/erasmus-praktikum-in-einer-deutschsprachigen-kita-in-barcelona-der-stadt-die-grossstadtleben-meer-und-berge-vereint\/","title":{"rendered":"Erasmus-Praktikum in einer deutschsprachigen Kita in Barcelona \u2013 der Stadt, die Gro\u00dfstadtleben, Meer und Berge vereint"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Ich bin Studentin im letzten Semester meines Masterstudiums der Psychologie an der Universit\u00e4t Bremen. Eine unglaublich spannende und gleichzeitig herausfordernde Zeit! Schlie\u00dflich hei\u00dft es jetzt, sich zu entscheiden, wie es nach dem Studium weitergehen soll. Es war schon lange mein Traum, eine Zeit lang im Ausland zu leben. Deswegen war ein Auslandspraktikum die perfekte M\u00f6glichkeit, meinen Traum zu verwirklichen und hier\u00fcber hinaus mehr Klarheit \u00fcber meine berufliche Zukunft zu gewinnen.<\/p>\n<p><strong>Vorbereitung<br \/>\n<\/strong>Spanien war schon lange mein absoluter Sehnsuchtsort! Besonders Barcelona hatte es mir angetan, weswegen ich mich insbesondere hier auf die Suche nach Praktikumspl\u00e4tzen begab. Weil ich nur grundlegende Spanischkenntnisse aus der Schule besitze, suchte ich nach Institutionen, in denen Spanisch nicht vorausgesetzt wurde. Schlie\u00dflich stie\u00df ich auf die deutschsprachige Kindertagesst\u00e4tte BCN-Kinder im Herzen Barcelonas, die nach Praktikant*innen mit Deutsch als Muttersprache suchte. Weil ich nach meinem Studium im Kinder- und Jugendbereich arbeiten und die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin machen m\u00f6chte, sah ich hierin die Chance, insbesondere meine p\u00e4dagogischen F\u00e4higkeiten und meine interkulturelle Sensibilit\u00e4t zu verbessern.<\/p>\n<p>Nachdem ich per E-Mail eine Zusage auf meine Bewerbung erhalten hatte, verabredete ich mich mit der Leiterin der Kindertagesst\u00e4tte zu einem Zoom-Kennlerngespr\u00e4ch, bei dem mir die Institution und meine Aufgaben vorgestellt wurden.<\/p>\n<p><strong>Gastinstitution<br \/>\n<\/strong>BCN-Kinder ist eine gemeinn\u00fctzige Organisation, die 2002 als Elternvereinigung gegr\u00fcndet wurde und heute ein Zuhause f\u00fcr Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund bietet. Die Kindertagesst\u00e4tte befindet sich im Stadtteil Barri G\u00f2tic, von wo aus w\u00f6chentliche Ausfl\u00fcge zu Spielpl\u00e4tzen, in den Parc de la Ciutadella oder an den Strand unternommen werden. Der Schwerpunkt der Arbeit mit den Kindern liegt auf freiem Spiel, ganzheitlichem Lernen, Aufenthalt im Freien, Mehrsprachigkeit und Vielfalt. Es gibt zwei Gruppen, die Minigruppe mit Kindern von 10 Monaten bis drei Jahren und die Juniorgruppe mit Kindern von drei bis f\u00fcnf Jahren. Pro Gruppe gibt es zwei Erzieherinnen, die mit den Kindern Deutsch, Spanisch und Englisch sprechen.<br \/>\n<strong>Meine Aufgaben<\/strong><br \/>\nIn beiden Gruppen durfte ich eng mit den Erzieher*innen und den Kindern zusammenarbeiten und typische erzieherische Aufgaben \u00fcbernehmen. Hierbei konnte ich verschiedene p\u00e4dagogische Methoden und Ans\u00e4tze beobachten, die besonders von Montessori inspiriert sind, Aktivit\u00e4ten planen und durchf\u00fchren, die Kinder in der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen unterst\u00fctzen, die deutsche Sprache bei nicht muttersprachlichen Kindern f\u00f6rdern und vieles mehr. Insgesamt wurde ich in alle m\u00f6glichen Aktivit\u00e4ten und organisatorischen Aufgaben der Kindertagesst\u00e4tte eingebunden.<br \/>\n<strong>Unterkunft<\/strong><br \/>\nIch wohnte sehr zentral, nur zehn Minuten zu Fu\u00df vom BCN Kinder entfernt, im Stadtteil El Born. Das war f\u00fcr mich die perfekte Lage, da ich von dort aus zu Fu\u00df zum Strand, in die Innenstadt und sogar zu einigen Sehensw\u00fcrdigkeiten wie der Sagrada Fam\u00edlia gehen konnte. Ich habe mich dort sehr wohl und sicher gef\u00fchlt. Andere Stadtteile, die oft empfohlen werden, sind Gr\u00e0cia, Eixample und Poblenou.<\/p>\n<p>Mein WG-Zimmer habe ich kurzfristig \u00fcber die App Badi gefunden, die Miete betrug 550\u20ac pro Monat. Insgesamt ist es nicht so einfach, ein g\u00fcnstiges Zimmer zu finden, vor allem wenn man nur f\u00fcr kurze Zeit bleiben m\u00f6chte. F\u00fcr die gute Lage und den Wohlf\u00fchlfaktor in der WG hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<br \/>\n<\/strong>Barcelona bietet einfach alles: Gro\u00dfstadtleben, Meer und Berge. Gerade letzteres erwarten die meisten wohl nicht, wenn sie Zeit in Barcelona verbringen. Es ist also eine Stadt, in der man viel unternehmen und erleben kann. Ob mit der Metro, dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fu\u00df, die Stadt und die Umgebung lassen sich gut erkunden. Und es gibt viele M\u00f6glichkeiten, neue Leute kennenzulernen, zum Beispiel bei den w\u00f6chentlichen Wanderungen von und f\u00fcr Frauen, die von M\u00f3nica organisiert werden, die das @wandercollectivebcn ins Leben gerufen hat. Ich kann nur jeder Frau empfehlen, bei einem Hike mitzumachen, wir haben tolle Gespr\u00e4che gef\u00fchrt und den Sonnenuntergang \u00fcber der ganzen Stadt genossen. \u00dcber den Instagram-Kanal kann man der WhatsApp-Gruppe beitreten, in der es eine Hiking-Gruppe und eine Community-Gruppe gibt, in der man sich schnell vernetzen kann.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit in Barcelona und bin total froh und dankbar, dass ich den Schritt \u00fcber das Erasmus-Praktikum gewagt habe \u2013 es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! Wenn ihr die Chance habt, im oder nach dem Studium ins Ausland zu gehen, dann nutzt sie auf jeden Fall. Ich war am Anfang total unsicher und gestresst, aber am Ende hat alles geklappt, wie es sollte. Die Zeit in Barcelona hat mich nicht nur in meiner beruflichen Laufbahn weitergebracht, sondern vor allem in meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung, weswegen ich sie nicht missen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-12.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img 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Weil ich nach meinem Studium im Kinder- und Jugendbereich arbeiten und die Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin machen m\u00f6chte, sah ich hierin die Chance, insbesondere meine p\u00e4dagogischen F\u00e4higkeiten und meine interkulturelle Sensibilit\u00e4t zu verbessern. Nachdem ich per E-Mail eine Zusage auf meine Bewerbung erhalten hatte, verabredete ich mich mit der Leiterin der Kindertagesst\u00e4tte zu einem Zoom-Kennlerngespr\u00e4ch, bei dem mir die Institution und meine Aufgaben vorgestellt wurden.<br \/><strong>Gastinstitution<\/strong><br \/>BCN-Kinder ist eine gemeinn\u00fctzige Organisation, die 2002 als Elternvereinigung gegr\u00fcndet wurde und heute ein Zuhause f\u00fcr Kinder mit unterschiedlichem kulturellem Hintergrund bietet. Die Kindertagesst\u00e4tte befindet sich im Stadtteil Barri G\u00f2tic, von wo aus w\u00f6chentliche Ausfl\u00fcge zu Spielpl\u00e4tzen, in den Parc de la Ciutadella oder an den Strand unternommen werden. Der Schwerpunkt der Arbeit mit den Kindern liegt auf freiem Spiel, ganzheitlichem Lernen, Aufenthalt im Freien, Mehrsprachigkeit und Vielfalt. Es gibt zwei Gruppen, die Minigruppe mit Kindern von 10 Monaten bis drei Jahren und die Juniorgruppe mit Kindern von drei bis f\u00fcnf Jahren. Pro Gruppe gibt es zwei Erzieherinnen, die mit den Kindern Deutsch, Spanisch und Englisch sprechen.<br \/><strong>Meine Aufgaben<\/strong><br \/>In beiden Gruppen durfte ich eng mit den Erzieher*innen und den Kindern zusammenarbeiten und typische erzieherische Aufgaben \u00fcbernehmen. Hierbei konnte ich verschiedene p\u00e4dagogische Methoden und Ans\u00e4tze beobachten, die besonders von Montessori inspiriert sind, Aktivit\u00e4ten planen und durchf\u00fchren, die Kinder in der Entwicklung ihrer sozialen Kompetenzen unterst\u00fctzen, die deutsche Sprache bei nicht muttersprachlichen Kindern f\u00f6rdern und vieles mehr. Insgesamt wurde ich in alle m\u00f6glichen Aktivit\u00e4ten und organisatorischen Aufgaben der Kindertagesst\u00e4tte eingebunden.<br \/><strong>Unterkunft<\/strong><br \/>Ich wohnte sehr zentral, nur zehn Minuten zu Fu\u00df vom BCN Kinder entfernt, im Stadtteil El Born. Das war f\u00fcr mich die perfekte Lage, da ich von dort aus zu Fu\u00df zum Strand, in die Innenstadt und sogar zu einigen Sehensw\u00fcrdigkeiten wie der Sagrada Fam\u00edlia gehen konnte. Ich habe mich dort sehr wohl und sicher gef\u00fchlt. Andere Stadtteile, die oft empfohlen werden, sind Gr\u00e0cia, Eixample und Poblenou. Mein WG-Zimmer habe ich kurzfristig \u00fcber die App Badi gefunden, die Miete betrug 550\u20ac pro Monat. Insgesamt ist es nicht so einfach, ein g\u00fcnstiges Zimmer zu finden, vor allem wenn man nur f\u00fcr kurze Zeit bleiben m\u00f6chte. F\u00fcr die gute Lage und den Wohlf\u00fchlfaktor in der WG hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt.<br \/><strong>Sonstiges<\/strong><br \/>Barcelona bietet einfach alles: Gro\u00dfstadtleben, Meer und Berge. Gerade letzteres erwarten die meisten wohl nicht, wenn sie Zeit in Barcelona verbringen. Es ist also eine Stadt, in der man viel unternehmen und erleben kann. Ob mit der Metro, dem Bus, dem Fahrrad oder zu Fu\u00df, die Stadt und die Umgebung lassen sich gut erkunden. Und es gibt viele M\u00f6glichkeiten, neue Leute kennenzulernen, zum Beispiel bei den w\u00f6chentlichen Wanderungen von und f\u00fcr Frauen, die von M\u00f3nica organisiert werden, die das @wandercollectivebcn ins Leben gerufen hat. Ich kann nur jeder Frau empfehlen, bei einem Hike mitzumachen, wir haben tolle Gespr\u00e4che gef\u00fchrt und den Sonnenuntergang \u00fcber der ganzen Stadt genossen. \u00dcber den Instagram-Kanal kann man der WhatsApp-Gruppe beitreten, in der es eine Hiking-Gruppe und eine Community-Gruppe gibt, in der man sich schnell vernetzen kann.<br \/><strong>Fazit<\/strong><br \/>Ich hatte eine unglaublich tolle Zeit in Barcelona und bin total froh und dankbar, dass ich den Schritt \u00fcber das Erasmus-Praktikum gewagt habe \u2013 es war die beste Entscheidung, die ich treffen konnte! Wenn ihr die Chance habt, im oder nach dem Studium ins Ausland zu gehen, dann nutzt sie auf jeden Fall. Ich war am Anfang total unsicher und gestresst, aber am Ende hat alles geklappt, wie es sollte. Die Zeit in Barcelona hat mich nicht nur in meiner beruflichen Laufbahn weitergebracht, sondern vor allem in meiner pers\u00f6nlichen Entwicklung, weswegen ich sie nicht missen m\u00f6chte.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"9160,9166,9165,9164,9163,9162,9161\"]<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"40.9118,1.2530\" zoom=\"5.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,653],"tags":[70633,368817,188,52079],"class_list":["post-9159","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-praktikum","tag-erziehungswissenschaften","tag-kindergarten","tag-psychologie","tag-spanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9159","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9159"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9159\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9172,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9159\/revisions\/9172"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9159"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9159"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9159"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}