

{"id":9146,"date":"2026-02-16T19:00:45","date_gmt":"2026-02-16T18:00:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9146"},"modified":"2026-01-05T16:37:34","modified_gmt":"2026-01-05T15:37:34","slug":"am-fusse-des-aetnas-praktikum-am-nationalen-institut-fuer-geophysik-und-vulkanologie-ingv-in-catania","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2026\/02\/16\/am-fusse-des-aetnas-praktikum-am-nationalen-institut-fuer-geophysik-und-vulkanologie-ingv-in-catania\/","title":{"rendered":"Am Fu\u00dfe des \u00c4tnas &#8211; Praktikum am Nationalen Institut f\u00fcr Geophysik und Vulkanologie (INGV) in Catania"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Da ich w\u00e4hrend meiner studentischen Laufbahn bisher noch kein Auslandsaufenthalt wahrgenommen habe, dies aber unbedingt machen wollte, entschied ich mich nun im Master (Applied Geoscience) ein Praktikum im Ausland durchzuf\u00fchren. Ein Praktikum sprach mich besonders an, um einerseits praktische Erfahrung im Ausland zu sammeln und um ebenfalls in ein internationales Arbeitsumfeld einzutauchen. Fachlich gesehen wollte ich die Chance nutzen nochmal ein f\u00fcr mich etwas unbekannteres Thema genauer kennenzulernen, weshalb ich mich bei der Arbeitsgruppe \u201aVolcanic Hazards\u2018 des INGV bewarb.<\/p>\n<p><strong>Vorbereitung<br \/>\n<\/strong>Nachdem der Praktikumsplatz gefunden war galt es einige Vorbereitungsschritte zu erledigen bevor das Praktikum starten konnte. Einerseits mussten nat\u00fcrlich alle relevanten Dokumente f\u00fcr die Erasmus+ F\u00f6rderung ausgef\u00fcllt, sowie die n\u00f6tigen Versicherungen abgeschlossen werden. Dieser Prozess l\u00e4sst sich aus meiner Sicht allerdings als relativ entspannt beschreiben. Die Wohnsituation in Catania selbst ist ebenfalls relativ entspannt, weshalb es sich als nicht allzu schwierig gestaltete vor Ort eine passende Wohnung zu finden. Fall es doch mal zu Problemen kommt, sind die entsprechenden Studienorganisationen vor Ort aber sehr hilfsbereit. Ich zog in eine WG mit einem Italiener und einem Niederl\u00e4nder im Zentrum von Catania. Gerne h\u00e4tte ich vor meinem Aufenthalt einen Sprachkurs absolviert, was sich aufgrund zeitlicher Einschr\u00e4nkungen allerdings nicht mehr umsetzen lie\u00df. Generell w\u00fcrde ich aber gerade f\u00fcr S\u00fcditalien zumindest einen Grundlagenkurs empfehlen, da au\u00dferhalb des universit\u00e4ren Umfeldes Englisch h\u00e4ufig nicht mehr oder nur begrenzt gesprochen wird.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsalltag<br \/>\n<\/strong>Thematisch gesehen fokussierte sich meine Arbeit auf die automatisierte Klassifikation und Quantifikation von vulkanischen SO2 Wolken in Satellitenbildern. Daher spielte sich die Hauptarbeit meines Praktikums am Computer ab. H\u00e4ufig stand ich daf\u00fcr in engem Kontakt zu meinen Arbeitskollegen. Einerseits um thematische Besprechungen durchzuf\u00fchren, aber auch um Fragen zu stellen, Anregungen einzuholen, oder um themenrelevante Diskussionen zu f\u00fchren. Insgesamt erwies sich dieser Austausch h\u00e4ufig als \u00e4u\u00dferst hilfreich und steuerte ma\u00dfgeblich zur erfolgreichen Absolvierung meines Projektes bei.<\/p>\n<p>Dennoch verbrachte ich meinen Arbeitsalltag nicht nur am Computer, sondern hatte auch die M\u00f6glichkeit an verschiedenen Exkursionen teilzunehmen, welche auf den \u00c4tna selbst oder zu nahegelegenen Lokationen f\u00fchrten. So besuchte ich zum Beispiel einen Schlammvulkan am Fu\u00dfe des \u00c4tnas und bekam eine Einf\u00fchrung in die geologische Entwicklung. Ebenfalls nahm ich an einer Exkursion teil, bei welcher verschiedene Lavatubes genauer untersucht wurden. Dabei handelt es sich um R\u00f6hren bzw. H\u00f6hlen, welche durch Lavastr\u00f6me entstehen k\u00f6nnen. Auch an einem Ausflug, welcher in die N\u00e4he der aktiven Krater f\u00fchrte, konnte ich teilnehmen, was besonders spannend war, da man einen detaillierten Einblick in die praktische Arbeit der Vulkanologen bekam. Ein Highlight war nat\u00fcrlich als die eruptive Aktivit\u00e4t am \u00c4tna wieder startete (das erste Mal im Jahr 2024) und ich mit einigen Kollegen die Eruption von einer Flanke des \u00c4tna aus beobachten konnte. Des Weiteren hatte ich w\u00e4hrend meines Aufenthalts die Gelegenheit an zahlreichen Fachvortr\u00e4gen teilzunehmen und durfte am Ende auch meine eigne Arbeit pr\u00e4sentieren. Dar\u00fcber hinaus hatte ich die M\u00f6glichkeit, an einigen Vorlesungen der Universit\u00e4t Catania teilzunehmen, die von meinen Arbeitskollegen gehalten wurden.<\/p>\n<p>F\u00fcr drei Monate bin ich in eine ganz neue Arbeitswelt eingetaucht, die sich in Teilen schon zu dem unterscheidet, was ich aus meinen bisherigen (studentischen) Jobs kannte. Spannen war f\u00fcr mich hier zu Beginn vor allem der kulturelle Unterschied. Die Arbeitszeiten gestalten sich oft anders und um 8 Uhr morgens w\u00e4re man auf jeden Fall die erste Person im B\u00fcro. Allerdings trifft man auch h\u00e4ufig noch um 18 oder 19 Uhr abends die meisten der Kollegen an. Gerne habe ich die Kaffeepausen wahrgenommen, die in meiner Arbeitsgruppe mehrmals t\u00e4glich stattfanden und neben dem Mittagessen als Treffpunkt genutzt wurden, um sich sowohl \u00fcber privates, als auch \u00fcber arbeitsrelevante Thematiken auszutauschen. Generell empfand ich, dass hier noch deutlich mehr pers\u00f6nliche Kommunikation stattfindet und wertgesch\u00e4tzt wird. Videocalls \u00fcber Zoom o.\u00e4. finden nur dann statt, wenn sich keine andere M\u00f6glichkeit ergibt. Auch das Verh\u00e4ltnis zu meinen Arbeitskollegen lie\u00df sich stets als sehr pers\u00f6nlich beschreiben. Eigentlich herrschte immer ein angenehmes Arbeitsklima, das durch ein gutes Verh\u00e4ltnis aus Professionalit\u00e4t und freundschaftlichem Umgang gekennzeichnet war.<\/p>\n<p><strong>Freizeitgestaltung<br \/>\n<\/strong>W\u00e4hrend des Aufenthalts gab es viel zu entdecken, Catania selbst, aber auch die gesamte Insel Sizilien, ist sehr vielf\u00e4ltig und abwechslungsreich. In Catania ist eigentlich immer etwas los, egal ob tags\u00fcber oder abends, unter der Woche oder am Wochenende. Das Leben auf den Stra\u00dfen ist sehr aktiv. Am Anfang kann es manchmal etwas ungewohnt sein. Besonders der Verkehr ist sehr chaotisch und viele Dinge laufen eben ein wenig anders als hier in Deutschland. Allerdings habe ich mich recht schnell an die Stadt gew\u00f6hnt und bis zuletzt sehr wohl gef\u00fchlt. Auch z.B. aufgrund der kulturellen Vielfalt, welche bemerkenswert ist. Noch besser und auf jeden Fall eines meiner Highlights war allerdings die kulinarische Vielfalt. Es gibt eine gro\u00dfe Variabilit\u00e4t an (traditionelle) sizilianischen Gerichten, sodass man gef\u00fchlt jeden Tag etwas Neues probieren k\u00f6nnte. Teilweise sind kleine D\u00f6rfer nur f\u00fcr ihre Spezialit\u00e4ten bekannt. Nicht nur aufgrund dessen, sondern auch wegen der vergleichsweisen g\u00fcnstigeren Preise, kam es doch relativ selten vor, dass man abends alleine zu Hause bleibt und sich eher mit Freunden zum Essen oder Trinken drau\u00dfen verabredete.<\/p>\n<p>Am Wochenende boten sich l\u00e4ngere Reisen an. Ich habe vor allem die Ostk\u00fcste bereist, verschiedene St\u00e4dte wie Taormina und Syrakus besucht sowie Str\u00e4nde und Naturparks erkundet. Die Insel bietet viel Abwechslung, von K\u00fcstenregionen bis hin zu bergigeren Gebieten im Inland. Auch der \u00c4tna ist ein sch\u00f6nes Ausflugsziel und h\u00e4ufig bin ich auch hier privat unterwegs gewesen. Soziale Kontakte fanden sich gerade im Erasmus Umfeld relativ leicht. Auch wenn man als Praktikant doch einen etwas anderen Zeitplan als die meisten Studenten hat, so lassen sich an den Wochenenden h\u00e4ufig gemeinsame Ausfl\u00fcge unternehmen, oder die ein oder andere Party feiern. Durchs Skaten habe ich auch au\u00dferhalb des internationalen Umfeldes neue Freunde gefunden. Allgemein l\u00e4sst sich sagen, dass sich durch die Offenheit der Sizilianer h\u00e4ufig schnell neue Kontakte schlie\u00dfen lassen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Insgesamt kann ich sagen, dass mein Praktikum beim INGV in Catania eine sehr bereichernde Erfahrung war. Auf der einen Seite konnte ich beruflich wertvolle neue Eindr\u00fccke gewinnen, eine neue Arbeitskultur kennenlernen und ebenfalls an einem spannenden Projekt arbeiten. Aber auch im privaten Bereich konnte ich durch den Aufenthalt eine neue Stadt in einem anderen Land kennenlernen, eine ganze Insel erkunden, sowie die kulturelle und kulinarische Vielfalt dieser entdecken. Ebenfalls kn\u00fcpfte ich durch den Auslandsaufenthalt, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld, viele neue Freundschaften. Insgesamt war das Praktikum eine super sch\u00f6nes Erlebnis, das ich so nur jedem weiterempfehlen w\u00fcrde!<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-11.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" 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Ein Praktikum sprach mich besonders an, um einerseits praktische Erfahrung im Ausland zu sammeln und um ebenfalls in ein internationales Arbeitsumfeld einzutauchen. Fachlich gesehen wollte ich die Chance nutzen nochmal ein f\u00fcr mich etwas unbekannteres Thema genauer kennenzulernen, weshalb ich mich bei der Arbeitsgruppe \u201aVolcanic Hazards\u2018 des INGV bewarb.<\/p><p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>Nachdem der Praktikumsplatz gefunden war galt es einige Vorbereitungsschritte zu erledigen bevor das Praktikum starten konnte. Einerseits mussten nat\u00fcrlich alle relevanten Dokumente f\u00fcr die Erasmus+ F\u00f6rderung ausgef\u00fcllt, sowie die n\u00f6tigen Versicherungen abgeschlossen werden. Dieser Prozess l\u00e4sst sich aus meiner Sicht allerdings als relativ entspannt beschreiben. Die Wohnsituation in Catania selbst ist ebenfalls relativ entspannt, weshalb es sich als nicht allzu schwierig gestaltete vor Ort eine passende Wohnung zu finden. Fall es doch mal zu Problemen kommt, sind die entsprechenden Studienorganisationen vor Ort aber sehr hilfsbereit. Ich zog in eine WG mit einem Italiener und einem Niederl\u00e4nder im Zentrum von Catania. Gerne h\u00e4tte ich vor meinem Aufenthalt einen Sprachkurs absolviert, was sich aufgrund zeitlicher Einschr\u00e4nkungen allerdings nicht mehr umsetzen lie\u00df. Generell w\u00fcrde ich aber gerade f\u00fcr S\u00fcditalien zumindest einen Grundlagenkurs empfehlen, da au\u00dferhalb des universit\u00e4ren Umfeldes Englisch h\u00e4ufig nicht mehr oder nur begrenzt gesprochen wird.<\/p><p><strong>Arbeitsalltag<\/strong><br \/>Thematisch gesehen fokussierte sich meine Arbeit auf die automatisierte Klassifikation und Quantifikation von vulkanischen SO2 Wolken in Satellitenbildern. Daher spielte sich die Hauptarbeit meines Praktikums am Computer ab. H\u00e4ufig stand ich daf\u00fcr in engem Kontakt zu meinen Arbeitskollegen. Einerseits um thematische Besprechungen durchzuf\u00fchren, aber auch um Fragen zu stellen, Anregungen einzuholen, oder um themenrelevante Diskussionen zu f\u00fchren. Insgesamt erwies sich dieser Austausch h\u00e4ufig als \u00e4u\u00dferst hilfreich und steuerte ma\u00dfgeblich zur erfolgreichen Absolvierung meines Projektes bei.<\/p><p>Dennoch verbrachte ich meinen Arbeitsalltag nicht nur am Computer, sondern hatte auch die M\u00f6glichkeit an verschiedenen Exkursionen teilzunehmen, welche auf den \u00c4tna selbst oder zu nahegelegenen Lokationen f\u00fchrten. So besuchte ich zum Beispiel einen Schlammvulkan am Fu\u00dfe des \u00c4tnas und bekam eine Einf\u00fchrung in die geologische Entwicklung. Ebenfalls nahm ich an einer Exkursion teil, bei welcher verschiedene Lavatubes genauer untersucht wurden. Dabei handelt es sich um R\u00f6hren bzw. H\u00f6hlen, welche durch Lavastr\u00f6me entstehen k\u00f6nnen. Auch an einem Ausflug, welcher in die N\u00e4he der aktiven Krater f\u00fchrte, konnte ich teilnehmen, was besonders spannend war, da man einen detaillierten Einblick in die praktische Arbeit der Vulkanologen bekam. Ein Highlight war nat\u00fcrlich als die eruptive Aktivit\u00e4t am \u00c4tna wieder startete (das erste Mal im Jahr 2024) und ich mit einigen Kollegen die Eruption von einer Flanke des \u00c4tna aus beobachten konnte. Des Weiteren hatte ich w\u00e4hrend meines Aufenthalts die Gelegenheit an zahlreichen Fachvortr\u00e4gen teilzunehmen und durfte am Ende auch meine eigne Arbeit pr\u00e4sentieren. Dar\u00fcber hinaus hatte ich die M\u00f6glichkeit, an einigen Vorlesungen der Universit\u00e4t Catania teilzunehmen, die von meinen Arbeitskollegen gehalten wurden.<\/p><p>F\u00fcr drei Monate bin ich in eine ganz neue Arbeitswelt eingetaucht, die sich in Teilen schon zu dem unterscheidet, was ich aus meinen bisherigen (studentischen) Jobs kannte. Spannen war f\u00fcr mich hier zu Beginn vor allem der kulturelle Unterschied. Die Arbeitszeiten gestalten sich oft anders und um 8 Uhr morgens w\u00e4re man auf jeden Fall die erste Person im B\u00fcro. Allerdings trifft man auch h\u00e4ufig noch um 18 oder 19 Uhr abends die meisten der Kollegen an. Gerne habe ich die Kaffeepausen wahrgenommen, die in meiner Arbeitsgruppe mehrmals t\u00e4glich stattfanden und neben dem Mittagessen als Treffpunkt genutzt wurden, um sich sowohl \u00fcber privates, als auch \u00fcber arbeitsrelevante Thematiken auszutauschen. Generell empfand ich, dass hier noch deutlich mehr pers\u00f6nliche Kommunikation stattfindet und wertgesch\u00e4tzt wird. Videocalls \u00fcber Zoom o.\u00e4. finden nur dann statt, wenn sich keine andere M\u00f6glichkeit ergibt. Auch das Verh\u00e4ltnis zu meinen Arbeitskollegen lie\u00df sich stets als sehr pers\u00f6nlich beschreiben. Eigentlich herrschte immer ein angenehmes Arbeitsklima, das durch ein gutes Verh\u00e4ltnis aus Professionalit\u00e4t und freundschaftlichem Umgang gekennzeichnet war.<\/p><p><strong>Freizeitgestaltung<\/strong><br \/>W\u00e4hrend des Aufenthalts gab es viel zu entdecken, Catania selbst, aber auch die gesamte Insel Sizilien, ist sehr vielf\u00e4ltig und abwechslungsreich. In Catania ist eigentlich immer etwas los, egal ob tags\u00fcber oder abends, unter der Woche oder am Wochenende. Das Leben auf den Stra\u00dfen ist sehr aktiv. Am Anfang kann es manchmal etwas ungewohnt sein. Besonders der Verkehr ist sehr chaotisch und viele Dinge laufen eben ein wenig anders als hier in Deutschland. Allerdings habe ich mich recht schnell an die Stadt gew\u00f6hnt und bis zuletzt sehr wohl gef\u00fchlt. Auch z.B. aufgrund der kulturellen Vielfalt, welche bemerkenswert ist. Noch besser und auf jeden Fall eines meiner Highlights war allerdings die kulinarische Vielfalt. Es gibt eine gro\u00dfe Variabilit\u00e4t an (traditionelle) sizilianischen Gerichten, sodass man gef\u00fchlt jeden Tag etwas Neues probieren k\u00f6nnte. Teilweise sind kleine D\u00f6rfer nur f\u00fcr ihre Spezialit\u00e4ten bekannt. Nicht nur aufgrund dessen, sondern auch wegen der vergleichsweisen g\u00fcnstigeren Preise, kam es doch relativ selten vor, dass man abends alleine zu Hause bleibt und sich eher mit Freunden zum Essen oder Trinken drau\u00dfen verabredete.<\/p><p>Am Wochenende boten sich l\u00e4ngere Reisen an. Ich habe vor allem die Ostk\u00fcste bereist, verschiedene St\u00e4dte wie Taormina und Syrakus besucht sowie Str\u00e4nde und Naturparks erkundet. Die Insel bietet viel Abwechslung, von K\u00fcstenregionen bis hin zu bergigeren Gebieten im Inland. Auch der \u00c4tna ist ein sch\u00f6nes Ausflugsziel und h\u00e4ufig bin ich auch hier privat unterwegs gewesen. Soziale Kontakte fanden sich gerade im Erasmus Umfeld relativ leicht. Auch wenn man als Praktikant doch einen etwas anderen Zeitplan als die meisten Studenten hat, so lassen sich an den Wochenenden h\u00e4ufig gemeinsame Ausfl\u00fcge unternehmen, oder die ein oder andere Party feiern. Durchs Skaten habe ich auch au\u00dferhalb des internationalen Umfeldes neue Freunde gefunden. Allgemein l\u00e4sst sich sagen, dass sich durch die Offenheit der Sizilianer h\u00e4ufig schnell neue Kontakte schlie\u00dfen lassen.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Insgesamt kann ich sagen, dass mein Praktikum beim INGV in Catania eine sehr bereichernde Erfahrung war. Auf der einen Seite konnte ich beruflich wertvolle neue Eindr\u00fccke gewinnen, eine neue Arbeitskultur kennenlernen und ebenfalls an einem spannenden Projekt arbeiten. Aber auch im privaten Bereich konnte ich durch den Aufenthalt eine neue Stadt in einem anderen Land kennenlernen, eine ganze Insel erkunden, sowie die kulturelle und kulinarische Vielfalt dieser entdecken. Ebenfalls kn\u00fcpfte ich durch den Auslandsaufenthalt, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld, viele neue Freundschaften. Insgesamt war das Praktikum eine super sch\u00f6nes Erlebnis, das ich so nur jedem weiterempfehlen w\u00fcrde!<\/p><p>[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"9148,9149,9150,9151,9152,9153,9147\"]<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"37.4739,14.2569\" zoom=\"5.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,653],"tags":[1014464,368841,233954,52074,525311],"class_list":["post-9146","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-praktikum","tag-applied-geoscience","tag-forschungspraktikum","tag-geowissenschaften","tag-italien","tag-sizilien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9146"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9146\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9181,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9146\/revisions\/9181"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9149"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}