

{"id":9133,"date":"2026-02-02T19:00:53","date_gmt":"2026-02-02T18:00:53","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9133"},"modified":"2026-01-05T11:10:23","modified_gmt":"2026-01-05T10:10:23","slug":"praktikum-im-bereich-global-health-in-goeteborg-schweden-mit-erasmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2026\/02\/02\/praktikum-im-bereich-global-health-in-goeteborg-schweden-mit-erasmus\/","title":{"rendered":"Praktikum im Bereich Global Health in G\u00f6teborg, Schweden mit Erasmus+"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Einleitung<br \/>\n<\/strong>Im Bachelorstudiengang Public Health ist im f\u00fcnften Semester ein Pflichtpraktikum vorgesehen. Schon fr\u00fch in meinem Studium hatte ich den Wunsch, diese Praxisphase im Ausland zu absolvieren, um meinen fachlichen Horizont zu erweitern und praktische Erfahrungen in einem internationalen Umfeld zu sammeln. Besonders interessierte mich der Bereich Global Health, weshalb ich die Chance nutzen wollte, einmal intensiver in diesen Themenbereich hineinzuschauen. Zus\u00e4tzlich reizte mich die M\u00f6glichkeit, meine Englischkenntnisse zu verbessern und ein Land kennenzulernen, das ich kulturell schon lange spannend fand. Schlie\u00dflich erhielt ich einen Praktikumsplatz in der Forschungsgruppe f\u00fcr Global Health an der Universit\u00e4t G\u00f6teborg.<\/p>\n<p><strong>Vorbereitung des Praktikums<br \/>\n<\/strong>Die organisatorischen Vorbereitungen umfassten vor allem die Planung der Anreise, die Suche nach einer geeigneten Unterkunft sowie die Beantragung der Erasmus-F\u00f6rderung. Mithilfe des International Office verlief der Erasmus-Antrag unkompliziert. Die Wohnungssuche stellte sich aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt in G\u00f6teborg zun\u00e4chst als herausfordernd heraus. Eine Kommilitonin aus meinem Schwedischkurs empfahl mir jedoch die Plattform \u201eQasa\u201c, \u00fcber die ich schlie\u00dflich ein Zimmer in einer Haus-WG fand. Zus\u00e4tzlich lohnt sich ein Blick auf die Seite \u201eFind a home \/ Move to Gothenburg\u201c, die verschiedene Wohnm\u00f6glichkeiten \u00fcbersichtlich zusammenfasst.<\/p>\n<p>Studierende, die an der Universit\u00e4t G\u00f6teborg ein Praktikum absolvieren, k\u00f6nnen au\u00dferdem fr\u00fchzeitig bei ihrer betreuenden Person nach einem Platz im Staff-Housing der Universit\u00e4t fragen. F\u00fcr die Fahrt nach Schweden entschied ich mich f\u00fcr den Flixbus, da diese kosteng\u00fcnstigen und teilweise direkten Verbindungen von Bremen nach G\u00f6teborg anbieten. Vor Ort ist es sinnvoll, Nahverkehrstickets \u00fcber die App \u201eV\u00e4sttrafik ToGo\u201c zu kaufen. Wichtig zu wissen ist zudem, dass in Schweden nahezu ausschlie\u00dflich bargeldlos bezahlt wird, weshalb eine Kreditkarte (Visa oder Mastercard) unverzichtbar ist. Um sprachlich besser vorbereitet zu sein, belegte ich vorab einen Schwedisch-Anf\u00e4ngerkurs.<\/p>\n<p><strong>T\u00e4tigkeiten w\u00e4hrend des Praktikums<br \/>\n<\/strong>Mein Praktikum in der Global-Health-Forschungsgruppe war sehr abwechslungsreich und bot mir vielf\u00e4ltige Einblicke in den Forschungsalltag. Ich konnte an verschiedenen Projekten mitarbeiten, erhielt Einblicke in internationale Public-Health-Themen und war regelm\u00e4\u00dfig in Meetings eingebunden. Das Team war \u00e4u\u00dferst freundlich und unterst\u00fctzend, sodass ich mich von Beginn an gut aufgenommen f\u00fchlte. Zu meinen Aufgaben geh\u00f6rten unter anderem die Mitarbeit an laufenden Forschungsprozessen, Recherchet\u00e4tigkeiten sowie das Kennenlernen grundlegender Methoden im Bereich der Datenaufbereitung.<\/p>\n<p><strong>Leben in G\u00f6teborg und Freizeitaktivit\u00e4ten<br \/>\n<\/strong>G\u00f6teborg ist die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Schwedens und hat mich durch ihre Mischung aus urbanem Leben, K\u00fcstenlage und zahlreichen Gr\u00fcnfl\u00e4chen begeistert. Besonders gerne verbrachte ich Zeit im Stadtpark Slottskogen, in dem man nicht nur spazieren gehen, sondern unter anderem auch Pinguine und Robben beobachten kann. Zudem unternahm ich viele Wanderungen im Gebiet rund um den Delsj\u00f6n, wo an warmen Sp\u00e4tsommertagen sogar ein Bad im See m\u00f6glich ist. Ein weiteres Highlight war das Begehen einzelner Etappen des Gotaleden, eines 70 Kilometer langen Wanderwegs von G\u00f6teborg nach Alings\u00e5s. Dar\u00fcber hinaus nutzte ich die Gelegenheit, verschiedene Sch\u00e4reninseln vor der K\u00fcste G\u00f6teborgs zu besuchen. Diese sind mit dem normalen Nahverkehrsticket erreichbar und bieten beeindruckende Naturerlebnisse.<\/p>\n<p>An Tagen mit schlechterem Wetter verbrachte ich viel Zeit in den gem\u00fctlichen Caf\u00e9s der Stadt, in Museen wie dem Kunstmuseum oder bei Stadtbummeln durch kleine L\u00e4den und Second-Hand-Shops. Auch die Besuche eines Eishockeyspiels der Heimmannschaft Fr\u00f6lunda HC und eines Fu\u00dfballspiels der Woman Nations League war durch die fantastische Stimmung des Publikums ein besonderes Erlebnis. Besonders stimmungsvoll war w\u00e4hrend der Adventszeit ein Besuch eines St.-Lucia-Konzerts. Die h\u00f6heren Lebenshaltungskosten in Schweden waren sp\u00fcrbar, insbesondere in Restaurants und Bars. Mit Eink\u00e4ufen bei g\u00fcnstigeren Superm\u00e4rkten wie Lidl oder Willys lie\u00df sich dies jedoch gut ausgleichen.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Insgesamt blicke ich sehr positiv auf meine Zeit in G\u00f6teborg zur\u00fcck. Fachlich konnte ich im Praktikum viel Neues lernen und wurde in einem sehr herzlichen Team aufgenommen. Die Stadt selbst empfand ich als lebenswert, abwechslungsreich und gut geeignet, um eine inspirierende Zeit im Ausland zu verbringen. Aufgrund der vielf\u00e4ltigen Erfahrungen, die ich sowohl beruflich als auch pers\u00f6nlich sammeln konnte, kann ich ein Praktikum in G\u00f6teborg uneingeschr\u00e4nkt weiterempfehlen.<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-10.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" 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Die Wohnungssuche stellte sich aufgrund der angespannten Lage auf dem Wohnungsmarkt in G\u00f6teborg zun\u00e4chst als herausfordernd heraus. Eine Kommilitonin aus meinem Schwedischkurs empfahl mir jedoch die Plattform \u201eQasa\u201c, \u00fcber die ich schlie\u00dflich ein Zimmer in einer Haus-WG fand. Zus\u00e4tzlich lohnt sich ein Blick auf die Seite \u201eFind a home \/ Move to Gothenburg\u201c, die verschiedene Wohnm\u00f6glichkeiten \u00fcbersichtlich zusammenfasst.<\/p><p>Studierende, die an der Universit\u00e4t G\u00f6teborg ein Praktikum absolvieren, k\u00f6nnen au\u00dferdem fr\u00fchzeitig bei ihrer betreuenden Person nach einem Platz im Staff-Housing der Universit\u00e4t fragen. F\u00fcr die Fahrt nach Schweden entschied ich mich f\u00fcr den Flixbus, da diese kosteng\u00fcnstigen und teilweise direkten Verbindungen von Bremen nach G\u00f6teborg anbieten. Vor Ort ist es sinnvoll, Nahverkehrstickets \u00fcber die App \u201eV\u00e4sttrafik ToGo\u201c zu kaufen. Wichtig zu wissen ist zudem, dass in Schweden nahezu ausschlie\u00dflich bargeldlos bezahlt wird, weshalb eine Kreditkarte (Visa oder Mastercard) unverzichtbar ist. Um sprachlich besser vorbereitet zu sein, belegte ich vorab einen Schwedisch-Anf\u00e4ngerkurs.<\/p><p><strong>T\u00e4tigkeiten w\u00e4hrend des Praktikums<\/strong><br \/>Mein Praktikum in der Global-Health-Forschungsgruppe war sehr abwechslungsreich und bot mir vielf\u00e4ltige Einblicke in den Forschungsalltag. Ich konnte an verschiedenen Projekten mitarbeiten, erhielt Einblicke in internationale Public-Health-Themen und war regelm\u00e4\u00dfig in Meetings eingebunden. Das Team war \u00e4u\u00dferst freundlich und unterst\u00fctzend, sodass ich mich von Beginn an gut aufgenommen f\u00fchlte. 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Dar\u00fcber hinaus nutzte ich die Gelegenheit, verschiedene Sch\u00e4reninseln vor der K\u00fcste G\u00f6teborgs zu besuchen. Diese sind mit dem normalen Nahverkehrsticket erreichbar und bieten beeindruckende Naturerlebnisse.<\/p><p>An Tagen mit schlechterem Wetter verbrachte ich viel Zeit in den gem\u00fctlichen Caf\u00e9s der Stadt, in Museen wie dem Kunstmuseum oder bei Stadtbummeln durch kleine L\u00e4den und Second-Hand-Shops. Auch die Besuche eines Eishockeyspiels der Heimmannschaft Fr\u00f6lunda HC und eines Fu\u00dfballspiels der Woman Nations League war durch die fantastische Stimmung des Publikums ein besonderes Erlebnis. Besonders stimmungsvoll war w\u00e4hrend der Adventszeit ein Besuch eines St.-Lucia-Konzerts. Die h\u00f6heren Lebenshaltungskosten in Schweden waren sp\u00fcrbar, insbesondere in Restaurants und Bars. Mit Eink\u00e4ufen bei g\u00fcnstigeren Superm\u00e4rkten wie Lidl oder Willys lie\u00df sich dies jedoch gut ausgleichen.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Insgesamt blicke ich sehr positiv auf meine Zeit in G\u00f6teborg zur\u00fcck. Fachlich konnte ich im Praktikum viel Neues lernen und wurde in einem sehr herzlichen Team aufgenommen. Die Stadt selbst empfand ich als lebenswert, abwechslungsreich und gut geeignet, um eine inspirierende Zeit im Ausland zu verbringen. Aufgrund der vielf\u00e4ltigen Erfahrungen, die ich sowohl beruflich als auch pers\u00f6nlich sammeln konnte, kann ich ein Praktikum in G\u00f6teborg uneingeschr\u00e4nkt weiterempfehlen.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"9134,9139\"]<\/p><p>[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"9138,9137\"]<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-3.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-9136\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image009-3.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"1200\" \/><\/a><\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"54.7251,13.6636\" zoom=\"5.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,653],"tags":[368841,70505,72822],"class_list":["post-9133","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-praktikum","tag-forschungspraktikum","tag-public-health","tag-schweden"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9133","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9133"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9133\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9145,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9133\/revisions\/9145"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9135"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9133"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9133"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9133"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}