

{"id":9058,"date":"2025-11-24T19:00:51","date_gmt":"2025-11-24T18:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9058"},"modified":"2025-09-22T23:49:37","modified_gmt":"2025-09-22T21:49:37","slug":"praxissemester-an-der-deutschen-schule-las-palmas-de-gran-canaria","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2025\/11\/24\/praxissemester-an-der-deutschen-schule-las-palmas-de-gran-canaria\/","title":{"rendered":"Praxissemester an der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung<br \/>\n<\/strong>Im Rahmen meines Master-of-Education-Studiums an der Universit\u00e4t Bremen ist ein Praxissemester an einer Oberschule oder einem Gymnasium verpflichtend vorgesehen. Dieses kann auch an einer Deutschen Auslandsschule absolviert werden. Von dieser M\u00f6glichkeit habe ich 2023 w\u00e4hrend einer Informationsveranstaltung des Zentrums f\u00fcr Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung erfahren.<\/p>\n<p>Die Aussicht, mein Praxissemester im Ausland absolvieren zu k\u00f6nnen, hat mich sofort begeistert. Auf diese Weise konnte ich internationale Erfahrung sammeln, ohne mein Studium zu verl\u00e4ngern, ein regul\u00e4res Auslandssemester ist in meiner F\u00e4cherkombination (Kunst und Chemie) n\u00e4mlich nicht verpflichtend vorgesehen<\/p>\n<p>Da ich bereits seit zwei Jahren Spanischkurse an der Universit\u00e4t absolviere, wollte ich in jedem Fall in ein spanischsprachiges Land gehen, um dort nicht nur meine Sprachkenntnisse zu vertiefen, sondern auch um meine interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.<\/p>\n<p>Bei meiner Recherche nach Praktikumsschulen bin ich auf die Deutsche Schule Las Palmas de Gran Canaria gesto\u00dfen. Besonders angesprochen haben mich das Konzept der Schule als Ort interkultureller Begegnung sowie ihr Leitbild, das zentrale Werte wie Kompetenz, Qualit\u00e4t, Respekt, Toleranz, Kommunikation und Teamf\u00e4higkeit betont. Aus diesem Grund bewarb ich mich Anfang 2024 um einen Praktikumsplatz an der Deutschen Schule f\u00fcr den Zeitraum Februar bis Juni 2025 und erhielt direkt eine Zusage. An dieser Stelle ist es wichtig zu erw\u00e4hnen, dass man sich etwa ein bis zwei Jahre vorher f\u00fcr einen Praktikumsplatz an der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria bewerben sollte, da die Pl\u00e4tze begrenzt sind und sich zahlreiche Studierende f\u00fcr jedes Halbjahr bewerben.<\/p>\n<p>Als Vorbereitung auf das Praktikum hat die Praktikumskoordinatorin ein Online-Meeting mit allen zuk\u00fcnftigen Praktikant*innen veranstaltet, bei dem Fragen gekl\u00e4rt werden konnten und auch derzeitige Praktikant*innen etwas \u00fcber die Schule und das Leben vor Ort berichtet haben.<\/p>\n<p><strong>Unterkunft und Umgebung<br \/>\n<\/strong>Durch das Vorbereitungstreffen habe ich den Kontakt zu einer Vermieterin in Las Palmas erhalten, die jedes Jahr an Erasmus-Studierende und Praktikant*innen der Deutschen Schule Zimmer vermietet. Die Kommunikation mit der Vermieterin lief problemlos, wobei diese ausschlie\u00dflich auf Spanisch stattgefunden hat. Zudem ist es dort \u00fcblich, Vertr\u00e4ge erst vor Ort zu unterschreiben und auch die Zusage f\u00fcr das Zimmer habe ich erst etwa zwei Monate vor der Abreise erhalten. Allgemein werden WG-Zimmer dort relativ kurzfristig vermietet. Die meisten Praktikant*innen haben ihre Wohnungen oder WG-Zimmer \u00fcber die App idealista gefunden. Die Kosten f\u00fcr ein WG-Zimmer sind in Las Palmas durchschnittlich etwas g\u00fcnstiger als in Bremen. Ich habe f\u00fcr mein Zimmer, das sich sehr zentral und etwa 15 Minuten vom Las Canteras, dem Hauptstrand der Stadt, befunden hat, 410 Euro gezahlt. Ich habe mit drei weiteren Praktikant*innen gewohnt, die ebenfalls an der Deutschen Schule ihr Praxissemester absolviert haben. Zudem war die Wohnung sehr gut ausgestattet, so verf\u00fcgte sie unter anderem \u00fcber Wlan, Waschmaschine, Trockner, einen Gemeinschaftsraum und alle notwendigen K\u00fcchenutensilien.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-9.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-9.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-9.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-9-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image003-9-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-8.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-8.jpg\" class=\"attachment-full size-full\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-8.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-8-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image005-8-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>In Las Palmas ist beinahe alles gut zu Fu\u00df zu erreichen. So habe ich zum Surferstrand ebenfalls nur 15 Minuten gebraucht, eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit zahlreichen Gesch\u00e4ften war in f\u00fcnf Minuten erreichbar, sowie auch der Markt. Auch Santa Catalina, ein zentraler Platz, an dem sich zahlreiche Bars und Restaurants befinden, war einfach zu Fu\u00df zu erreichen. An diesen zentralen Orten hat auch der Karneval im M\u00e4rz stattgefunden mit zahlreichen B\u00fchnen und Umz\u00fcgen. Auch am \u201cdia de las canarias\u201d hat ein Umzug durch die Stadt stattgefunden. Im Allgemeinen finden auf Gran Canaria zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, an denen man teilnehmen kann. Dar\u00fcber hinaus finden jede Woche Tanzveranstaltungen (Bachata, Salsa, Kizomba) statt. Diese sind zum Teil kostenlos und finden unter anderem an der K\u00fcste unter freiem Himmel statt. Die Veranstaltungen boten auch die M\u00f6glichkeit, verschiedene Leute au\u00dferhalb der Schule kennenzulernen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus gab es zahlreiche Veranstaltungen von Erasmus-Life in Las Palmas, bei denen man ebenfalls Erasmus-Studierende aus verschiedenen L\u00e4ndern kennenlernen konnte. An beiden Str\u00e4nden (Alcaravaneras und Las Canteras) gab es die M\u00f6glichkeit, Volleyball zu spielen. Au\u00dferdem sind alle Orte der Insel fast vollst\u00e4ndig mit den Bussen (Guaguas) erreichbar. Dabei lohnt es sich, die ganze Insel zu besichtigen, da die Vegetation sowie auch das Klima sehr vielf\u00e4ltig sind. Beispielsweise ist der S\u00fcden eher trocken mit vielen Kakteen, w\u00e4hrend die Mitte der Insel sehr gr\u00fcn mit vielen Blumen und B\u00e4umen ist. Es lohnt sich, dort wandern zu gehen, da es zahlreiche vielf\u00e4ltige und gut ausgeschilderte Wanderrouten auf der Insel gibt. Oft lagen die Wettergrenzen so dicht beieinander, dass man bei Bew\u00f6lkung in Las Palmas nur wenige Kilometer fahren musste, um die Sonne zu genie\u00dfen. Dar\u00fcber hinaus konnte man die \u201cResidencia\u201d beantragen und so einige Vorteile genie\u00dfen. Beispielsweise konnte man f\u00fcr den Betrag von 15 Euro alle Busse nutzen und auch sehr g\u00fcnstig auf andere Inseln fliegen. Daher hatte ich auch die M\u00f6glichkeit La Palma und Teneriffa zu besuchen.<\/p>\n<p><strong>Praktikumsstelle<br \/>\n<\/strong>Die Deutsche Schule Las Palmas de Gran Canaria (DSLPA) ist eine anerkannte Deutsche Auslandsschule in freier Tr\u00e4gerschaft. Sie bietet ein durchg\u00e4ngiges Bildungsangebot vom Kindergarten bis zum Abitur und vereint deutsche und spanische Bildungsstandards in einem bilingualen Konzept. Die Schule liegt im naturnahen Ort Almatriche am Stadtrand von Las Palmas und ist gut mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Etwa 600 Sch\u00fcler*innen aus deutschsprachigen und spanischen Familien besuchen die DSLPA.<\/p>\n<p>Am ersten Schultag wurde ich an der Deutschen Schule sehr freundlich empfangen. So haben wir am ersten Tag eine F\u00fchrung durch die Schule gemacht und einen Platz im Lehrer*innenzimmer erhalten. An der Schule war es f\u00fcr alle Praktikant*innen eine Pflichtaufgabe eine AG zu \u00fcbernehmen. Ich habe jede Woche mittwochs in der 7 und 8 Stunde die Hausaufgaben-AG mitgeteilt. Zudem wurde erwartet, dass man vier Tage die Woche mindestens f\u00fcnf Stunden t\u00e4glich an der Schule anwesend war. Den freien Tag sowie den Stundenplan durften wir selbst w\u00e4hlen. Dadurch war der Schulalltag gut mit universit\u00e4ren Verpflichtungen kombinierbar.<\/p>\n<p>Alle Lehrkr\u00e4fte waren den Praktikant*innen gegen\u00fcber aufgeschlossen und hilfsbereit. Daher war es leicht Mentor*innen f\u00fcr meine beiden F\u00e4cher zu finden. Im Rahmen des jeweiligen Fachunterrichts konnte ich meine Stunden frei gestalten und habe jeweils Feedback dazu erhalten. Dar\u00fcber hinaus konnte ich ebenfalls an au\u00dferschulischen Veranstaltungen und Ausfl\u00fcgen teilnehmen. Dabei war das Verh\u00e4ltnis zwischen den Lehrkr\u00e4ften und Sch\u00fcler*innen stets respektvoll, jedoch etwas herzlicher, als ich es aus Praktika innerhalb der Schulen in Deutschland kenne. Zudem waren die Lehrer*innen alle sehr wertsch\u00e4tzend und ich habe mich w\u00e4hrend meines Praktikums als Teil der Schulgemeinschaft gef\u00fchlt.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Zusammenfassend war das Praktikum an der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria eine wertvolle Bereicherung sowohl f\u00fcr meine professionelle Entwicklung als angehende Lehrkraft als auch im Hinblick auf meine pers\u00f6nliche Weiterentwicklung. Ich hatte die M\u00f6glichkeit, Menschen aus unterschiedlichen L\u00e4ndern kennenzulernen, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, neue Freundschaften zu schlie\u00dfen und vielf\u00e4ltige Eindr\u00fccke vor Ort zu gewinnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([-14.2405,29.2511], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 6.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":9061,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>Im Rahmen meines Master-of-Education-Studiums an der Universit\u00e4t Bremen ist ein Praxissemester an einer Oberschule oder einem Gymnasium verpflichtend vorgesehen. Dieses kann auch an einer Deutschen Auslandsschule absolviert werden. Von dieser M\u00f6glichkeit habe ich 2023 w\u00e4hrend einer Informationsveranstaltung des Zentrums f\u00fcr Lehrer*innenbildung und Bildungsforschung erfahren.<\/p><p>Die Aussicht, mein Praxissemester im Ausland absolvieren zu k\u00f6nnen, hat mich sofort begeistert. Auf diese Weise konnte ich internationale Erfahrung sammeln, ohne mein Studium zu verl\u00e4ngern, ein regul\u00e4res Auslandssemester ist in meiner F\u00e4cherkombination (Kunst und Chemie) n\u00e4mlich nicht verpflichtend vorgesehen<\/p><p>Da ich bereits seit zwei Jahren Spanischkurse an der Universit\u00e4t absolviere, wollte ich in jedem Fall in ein spanischsprachiges Land gehen, um dort nicht nur meine Sprachkenntnisse zu vertiefen, sondern auch um meine interkulturellen Kompetenzen zu erweitern.<\/p><p>Bei meiner Recherche nach Praktikumsschulen bin ich auf die Deutsche Schule Las Palmas de Gran Canaria gesto\u00dfen. Besonders angesprochen haben mich das Konzept der Schule als Ort interkultureller Begegnung sowie ihr Leitbild, das zentrale Werte wie Kompetenz, Qualit\u00e4t, Respekt, Toleranz, Kommunikation und Teamf\u00e4higkeit betont. Aus diesem Grund bewarb ich mich Anfang 2024 um einen Praktikumsplatz an der Deutschen Schule f\u00fcr den Zeitraum Februar bis Juni 2025 und erhielt direkt eine Zusage. An dieser Stelle ist es wichtig zu erw\u00e4hnen, dass man sich etwa ein bis zwei Jahre vorher f\u00fcr einen Praktikumsplatz an der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria bewerben sollte, da die Pl\u00e4tze begrenzt sind und sich zahlreiche Studierende f\u00fcr jedes Halbjahr bewerben.<\/p><p>Als Vorbereitung auf das Praktikum hat die Praktikumskoordinatorin ein Online-Meeting mit allen zuk\u00fcnftigen Praktikant*innen veranstaltet, bei dem Fragen gekl\u00e4rt werden konnten und auch derzeitige Praktikant*innen etwas \u00fcber die Schule und das Leben vor Ort berichtet haben.<\/p><p><strong>Unterkunft und Umgebung<\/strong><br \/>Durch das Vorbereitungstreffen habe ich den Kontakt zu einer Vermieterin in Las Palmas erhalten, die jedes Jahr an Erasmus-Studierende und Praktikant*innen der Deutschen Schule Zimmer vermietet. Die Kommunikation mit der Vermieterin lief problemlos, wobei diese ausschlie\u00dflich auf Spanisch stattgefunden hat. Zudem ist es dort \u00fcblich, Vertr\u00e4ge erst vor Ort zu unterschreiben und auch die Zusage f\u00fcr das Zimmer habe ich erst etwa zwei Monate vor der Abreise erhalten. Allgemein werden WG-Zimmer dort relativ kurzfristig vermietet. Die meisten Praktikant*innen haben ihre Wohnungen oder WG-Zimmer \u00fcber die App idealista gefunden. Die Kosten f\u00fcr ein WG-Zimmer sind in Las Palmas durchschnittlich etwas g\u00fcnstiger als in Bremen. Ich habe f\u00fcr mein Zimmer, das sich sehr zentral und etwa 15 Minuten vom Las Canteras, dem Hauptstrand der Stadt, befunden hat, 410 Euro gezahlt. Ich habe mit drei weiteren Praktikant*innen gewohnt, die ebenfalls an der Deutschen Schule ihr Praxissemester absolviert haben. Zudem war die Wohnung sehr gut ausgestattet, so verf\u00fcgte sie unter anderem \u00fcber Wlan, Waschmaschine, Trockner, einen Gemeinschaftsraum und alle notwendigen K\u00fcchenutensilien.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" size=\"full\" ids=\"9061,9059\"]<\/p><p>In Las Palmas ist beinahe alles gut zu Fu\u00df zu erreichen. So habe ich zum Surferstrand ebenfalls nur 15 Minuten gebraucht, eine Fu\u00dfg\u00e4ngerzone mit zahlreichen Gesch\u00e4ften war in f\u00fcnf Minuten erreichbar, sowie auch der Markt. Auch Santa Catalina, ein zentraler Platz, an dem sich zahlreiche Bars und Restaurants befinden, war einfach zu Fu\u00df zu erreichen. An diesen zentralen Orten hat auch der Karneval im M\u00e4rz stattgefunden mit zahlreichen B\u00fchnen und Umz\u00fcgen. Auch am \u201cdia de las canarias\u201d hat ein Umzug durch die Stadt stattgefunden. Im Allgemeinen finden auf Gran Canaria zahlreiche kulturelle Veranstaltungen statt, an denen man teilnehmen kann. Dar\u00fcber hinaus finden jede Woche Tanzveranstaltungen (Bachata, Salsa, Kizomba) statt. Diese sind zum Teil kostenlos und finden unter anderem an der K\u00fcste unter freiem Himmel statt. Die Veranstaltungen boten auch die M\u00f6glichkeit, verschiedene Leute au\u00dferhalb der Schule kennenzulernen.<\/p><p>Dar\u00fcber hinaus gab es zahlreiche Veranstaltungen von Erasmus-Life in Las Palmas, bei denen man ebenfalls Erasmus-Studierende aus verschiedenen L\u00e4ndern kennenlernen konnte. An beiden Str\u00e4nden (Alcaravaneras und Las Canteras) gab es die M\u00f6glichkeit, Volleyball zu spielen. Au\u00dferdem sind alle Orte der Insel fast vollst\u00e4ndig mit den Bussen (Guaguas) erreichbar. Dabei lohnt es sich, die ganze Insel zu besichtigen, da die Vegetation sowie auch das Klima sehr vielf\u00e4ltig sind. Beispielsweise ist der S\u00fcden eher trocken mit vielen Kakteen, w\u00e4hrend die Mitte der Insel sehr gr\u00fcn mit vielen Blumen und B\u00e4umen ist. Es lohnt sich, dort wandern zu gehen, da es zahlreiche vielf\u00e4ltige und gut ausgeschilderte Wanderrouten auf der Insel gibt. Oft lagen die Wettergrenzen so dicht beieinander, dass man bei Bew\u00f6lkung in Las Palmas nur wenige Kilometer fahren musste, um die Sonne zu genie\u00dfen. Dar\u00fcber hinaus konnte man die \u201cResidencia\u201d beantragen und so einige Vorteile genie\u00dfen. Beispielsweise konnte man f\u00fcr den Betrag von 15 Euro alle Busse nutzen und auch sehr g\u00fcnstig auf andere Inseln fliegen. Daher hatte ich auch die M\u00f6glichkeit La Palma und Teneriffa zu besuchen.<\/p><p><strong>Praktikumsstelle<\/strong><br \/>Die Deutsche Schule Las Palmas de Gran Canaria (DSLPA) ist eine anerkannte Deutsche Auslandsschule in freier Tr\u00e4gerschaft. Sie bietet ein durchg\u00e4ngiges Bildungsangebot vom Kindergarten bis zum Abitur und vereint deutsche und spanische Bildungsstandards in einem bilingualen Konzept. Die Schule liegt im naturnahen Ort Almatriche am Stadtrand von Las Palmas und ist gut mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Etwa 600 Sch\u00fcler*innen aus deutschsprachigen und spanischen Familien besuchen die DSLPA.<\/p><p>Am ersten Schultag wurde ich an der Deutschen Schule sehr freundlich empfangen. So haben wir am ersten Tag eine F\u00fchrung durch die Schule gemacht und einen Platz im Lehrer*innenzimmer erhalten. An der Schule war es f\u00fcr alle Praktikant*innen eine Pflichtaufgabe eine AG zu \u00fcbernehmen. Ich habe jede Woche mittwochs in der 7 und 8 Stunde die Hausaufgaben-AG mitgeteilt. Zudem wurde erwartet, dass man vier Tage die Woche mindestens f\u00fcnf Stunden t\u00e4glich an der Schule anwesend war. Den freien Tag sowie den Stundenplan durften wir selbst w\u00e4hlen. Dadurch war der Schulalltag gut mit universit\u00e4ren Verpflichtungen kombinierbar.<\/p><p>Alle Lehrkr\u00e4fte waren den Praktikant*innen gegen\u00fcber aufgeschlossen und hilfsbereit. Daher war es leicht Mentor*innen f\u00fcr meine beiden F\u00e4cher zu finden. Im Rahmen des jeweiligen Fachunterrichts konnte ich meine Stunden frei gestalten und habe jeweils Feedback dazu erhalten. Dar\u00fcber hinaus konnte ich ebenfalls an au\u00dferschulischen Veranstaltungen und Ausfl\u00fcgen teilnehmen. Dabei war das Verh\u00e4ltnis zwischen den Lehrkr\u00e4ften und Sch\u00fcler*innen stets respektvoll, jedoch etwas herzlicher, als ich es aus Praktika innerhalb der Schulen in Deutschland kenne. Zudem waren die Lehrer*innen alle sehr wertsch\u00e4tzend und ich habe mich w\u00e4hrend meines Praktikums als Teil der Schulgemeinschaft gef\u00fchlt.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Zusammenfassend war das Praktikum an der Deutschen Schule Las Palmas de Gran Canaria eine wertvolle Bereicherung sowohl f\u00fcr meine professionelle Entwicklung als angehende Lehrkraft als auch im Hinblick auf meine pers\u00f6nliche Weiterentwicklung. Ich hatte die M\u00f6glichkeit, Menschen aus unterschiedlichen L\u00e4ndern kennenzulernen, interkulturelle Erfahrungen zu sammeln, neue Freundschaften zu schlie\u00dfen und vielf\u00e4ltige Eindr\u00fccke vor Ort zu gewinnen.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"29.2511,-14.2405\" zoom=\"6.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653],"tags":[525392,49297,52079,192861],"class_list":["post-9058","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-deutsche-schule","tag-lehramt","tag-spanien","tag-unterricht"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9058","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=9058"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9058\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":9067,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/9058\/revisions\/9067"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9061"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=9058"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=9058"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=9058"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}