

{"id":9015,"date":"2025-09-30T19:00:51","date_gmt":"2025-09-30T17:00:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=9015"},"modified":"2025-07-16T14:52:24","modified_gmt":"2025-07-16T12:52:24","slug":"public-health-praktikum-in-eindhoven-niederlande","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2025\/09\/30\/public-health-praktikum-in-eindhoven-niederlande\/","title":{"rendered":"Public Health Praktikum in Eindhoven, Niederlande"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Praktikum: Mentech Innovation<br \/>\n<\/strong>Mentech Innovation ist ein niederl\u00e4ndisches Scale-up, das sich auf die Entwicklung innovativer L\u00f6sungen im Bereich der Stressdetektion und -bew\u00e4ltigung spezialisiert hat. Das Unternehmen hat das HUME-System entwickelt, ein tragbares Ger\u00e4t zur Messung von Stressniveaus. HUME ist besonders auf Menschen mit Demenz und geistigen Behinderungen ausgerichtet und soll helfen, selbstsch\u00e4digendes Verhalten zu verhindern sowie Eskalationen in stressigen Situationen zu vermeiden. Das System verwendet tragbare Technologien, um fr\u00fchzeitig auf erh\u00f6hte Stresslevel hinzuweisen und pr\u00e4ventive Ma\u00dfnahmen zu ergreifen, bevor die Situation eskaliert. HUME zielt darauf ab, die Lebensqualit\u00e4t von Menschen mit besonderen Bed\u00fcrfnissen zu verbessern und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen f\u00fcr Pflegekr\u00e4fte und Fachpersonal zu optimieren.<\/p>\n<p>Im Rahmen meines Praktikums bei Mentech Innovation wurde mir die Aufgabe \u00fcbertragen, das Marktpotenzial von HUME in verschiedenen L\u00e4ndern zu untersuchen. Zun\u00e4chst begann ich mit der Marktforschung f\u00fcr Deutschland, bevor sich der Fokus sp\u00e4ter auf den norwegischen Markt verlagerte. Ziel war es, herauszufinden, wie HUME in diesen M\u00e4rkten angenommen werden k\u00f6nnte und welche Herausforderungen sowie Chancen es gibt.<\/p>\n<p><strong>Erforschung des deutschen und norwegischen Marktes<br \/>\n<\/strong>Die Marktforschung f\u00fcr den deutschen Markt begann mit einer umfangreichen Internet- und Literaturrecherche, um den Pflegemarkt und die Akzeptanz von Technologien zu analysieren. Zus\u00e4tzlich kontaktierte ich Pflegeeinrichtungen, um Feedback von Fachkr\u00e4ften zu erhalten. Die Ergebnisse zeigten, dass der deutsche Pflegemarkt im Bereich Technologieintegration noch unterentwickelt ist. Viele Einrichtungen, vor allem kleinere, waren aufgrund von Budgetrestriktionen und traditionellem Ansatz zur\u00fcckhaltend gegen\u00fcber neuen Technologien wie HUME. Das Bewusstsein f\u00fcr pr\u00e4ventive Pflege war zudem begrenzt.<\/p>\n<p>Angesichts dieser Herausforderungen verschob sich der Fokus auf den norwegischen Markt, da Norwegen eine fortschrittlichere Pflegepolitik und eine h\u00f6here Akzeptanz neuer Technologien aufwies. Die norwegischen Pflegeeinrichtungen zeigten sich offener gegen\u00fcber innovativen L\u00f6sungen, und das System zur Integration neuer Technologien ist besser entwickelt. Zudem gibt es in Norwegen weniger b\u00fcrokratische H\u00fcrden, was die Marktaufnahme von HUME erleichtern k\u00f6nnte. Fachkr\u00e4fte in Norwegen erkannten das Potenzial von HUME, insbesondere im Bereich der Stresspr\u00e4vention bei \u00e4lteren Menschen und Menschen mit Demenz.<\/p>\n<p><strong>Pers\u00f6nliche Weiterentwicklung und neue Kompetenzen<br \/>\n<\/strong>Das Praktikum bei Mentech erm\u00f6glichte mir nicht nur, meine Englischkenntnisse zu verbessern, sondern auch meine pers\u00f6nliche Weiterentwicklung zu f\u00f6rdern. Besonders herausfordernd waren die Interviews, bei denen ich aus meiner Komfortzone heraustreten musste, um das HUME-Produkt vorzustellen und die Meinungen von Fachleuten zu erfahren. Diese Erfahrungen haben mir geholfen, meine Kommunikationsf\u00e4higkeiten und mein Selbstvertrauen zu st\u00e4rken. Es war faszinierend zu sehen, wie die verschiedenen Akteure im Pflegebereich auf das Produkt reagierten und welche Bed\u00fcrfnisse und Bedenken sie hatten.<\/p>\n<p><strong>Arbeitsatmosph\u00e4re und Teamdynamik<br \/>\n<\/strong>Die Zusammenarbeit im Team bei Mentech war \u00e4u\u00dferst positiv und unterst\u00fctzend. Das Unternehmen f\u00f6rderte eine offene Kommunikationskultur und sorgte f\u00fcr eine angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re. T\u00e4gliche Mittagsspazierg\u00e4nge und regelm\u00e4\u00dfige Zusammenk\u00fcnfte mit Kollegen und Praktikanten nach der Arbeit trugen zu einer entspannten und freundlichen Arbeitsumgebung bei. Zus\u00e4tzlich wurde regelm\u00e4\u00dfig Obst und Snacks zur Verf\u00fcgung gestellt, was nicht nur die Stimmung im Team f\u00f6rderte, sondern auch zu einer gesunden Arbeitsweise beitrug.<\/p>\n<p><strong>Leben und Freizeit in Eindhoven<br \/>\n<\/strong>Neben der Arbeit in einem dynamischen Unternehmen hatte ich die Gelegenheit, das Leben in Eindhoven kennenzulernen. Eindhoven ist eine sehr lebendige und moderne Stadt mit zahlreichen Freizeitm\u00f6glichkeiten. Die Stadt bietet eine Mischung aus technologischen Innovationen und kulturellen Angeboten, die sie zu einem spannenden Ort f\u00fcr junge Berufst\u00e4tige und Studierende machen.<\/p>\n<p>Eindhoven ist auch sehr zentral gelegen, sodass man mit dem Zug in weniger als zwei Stunden alle gro\u00dfen St\u00e4dte der Niederlande erreichen kann. Dies bot mir die M\u00f6glichkeit, an Wochenenden Ausfl\u00fcge in andere St\u00e4dte zu unternehmen und das Land besser kennenzulernen.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchling sind die ber\u00fchmten Tulpenfelder von Eindhoven aus gut erreichbar, obwohl diese stark touristisch gepr\u00e4gt sind. Dennoch war es eine gro\u00dfartige Erfahrung, die nat\u00fcrlichen Sch\u00f6nheiten der Niederlande zu entdecken.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Mein Praktikum bei Mentech war eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung, die mir nicht nur beruflich, sondern auch pers\u00f6nlich sehr weitergeholfen hat. Ich konnte nicht nur wertvolle Einblicke in den Pflege- und Technologiemarkt gewinnen, sondern auch meine kommunikativen und interkulturellen F\u00e4higkeiten ausbauen. Die Herausforderungen bei der Forschung und die Verschiebung meines Fokus auf den norwegischen Markt haben mir gezeigt, wie flexibel und anpassungsf\u00e4hig man im internationalen Gesch\u00e4ftsumfeld sein muss.<\/p>\n<p>Die Unterst\u00fctzung durch das Team, die tolle Arbeitsatmosph\u00e4re und die Gelegenheit, in einer so innovativen Umgebung zu arbeiten, haben mein Praktikum zu einer sehr bereichernden Erfahrung gemacht. Ich bin dankbar f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, dass ich solche Erfahrungen machen durfte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-4.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-9017 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-4.jpg\" alt=\"\" width=\"464\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-4.jpg 464w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/image001-4-420x226.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([5.4710,51.1641], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); 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Zun\u00e4chst begann ich mit der Marktforschung f\u00fcr Deutschland, bevor sich der Fokus sp\u00e4ter auf den norwegischen Markt verlagerte. Ziel war es, herauszufinden, wie HUME in diesen M\u00e4rkten angenommen werden k\u00f6nnte und welche Herausforderungen sowie Chancen es gibt.<\/p><p><strong>Erforschung des deutschen und norwegischen Marktes<\/strong><br \/>Die Marktforschung f\u00fcr den deutschen Markt begann mit einer umfangreichen Internet- und Literaturrecherche, um den Pflegemarkt und die Akzeptanz von Technologien zu analysieren. Zus\u00e4tzlich kontaktierte ich Pflegeeinrichtungen, um Feedback von Fachkr\u00e4ften zu erhalten. Die Ergebnisse zeigten, dass der deutsche Pflegemarkt im Bereich Technologieintegration noch unterentwickelt ist. Viele Einrichtungen, vor allem kleinere, waren aufgrund von Budgetrestriktionen und traditionellem Ansatz zur\u00fcckhaltend gegen\u00fcber neuen Technologien wie HUME. 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Besonders herausfordernd waren die Interviews, bei denen ich aus meiner Komfortzone heraustreten musste, um das HUME-Produkt vorzustellen und die Meinungen von Fachleuten zu erfahren. Diese Erfahrungen haben mir geholfen, meine Kommunikationsf\u00e4higkeiten und mein Selbstvertrauen zu st\u00e4rken. Es war faszinierend zu sehen, wie die verschiedenen Akteure im Pflegebereich auf das Produkt reagierten und welche Bed\u00fcrfnisse und Bedenken sie hatten.<\/p><p><strong>Arbeitsatmosph\u00e4re und Teamdynamik<\/strong><br \/>Die Zusammenarbeit im Team bei Mentech war \u00e4u\u00dferst positiv und unterst\u00fctzend. Das Unternehmen f\u00f6rderte eine offene Kommunikationskultur und sorgte f\u00fcr eine angenehme Arbeitsatmosph\u00e4re. T\u00e4gliche Mittagsspazierg\u00e4nge und regelm\u00e4\u00dfige Zusammenk\u00fcnfte mit Kollegen und Praktikanten nach der Arbeit trugen zu einer entspannten und freundlichen Arbeitsumgebung bei. 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Dies bot mir die M\u00f6glichkeit, an Wochenenden Ausfl\u00fcge in andere St\u00e4dte zu unternehmen und das Land besser kennenzulernen.<\/p><p>Im Fr\u00fchling sind die ber\u00fchmten Tulpenfelder von Eindhoven aus gut erreichbar, obwohl diese stark touristisch gepr\u00e4gt sind. Dennoch war es eine gro\u00dfartige Erfahrung, die nat\u00fcrlichen Sch\u00f6nheiten der Niederlande zu entdecken.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Mein Praktikum bei Mentech war eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Erfahrung, die mir nicht nur beruflich, sondern auch pers\u00f6nlich sehr weitergeholfen hat. Ich konnte nicht nur wertvolle Einblicke in den Pflege- und Technologiemarkt gewinnen, sondern auch meine kommunikativen und interkulturellen F\u00e4higkeiten ausbauen. 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