

{"id":8972,"date":"2025-09-02T11:00:56","date_gmt":"2025-09-02T09:00:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8972"},"modified":"2025-07-16T14:50:49","modified_gmt":"2025-07-16T12:50:49","slug":"auslands-praktikum-auf-samos-griechenland-im-archipelagos-institute-of-marine-conservation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2025\/09\/02\/auslands-praktikum-auf-samos-griechenland-im-archipelagos-institute-of-marine-conservation\/","title":{"rendered":"Auslands-Praktikum auf Samos (Griechenland) im \u201eArchipelagos Institute of Marine Conservation\u201c"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>\u00dcber das \u201eArchipelagos Institute of Marine Conservation\u201c<br \/><\/strong><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_001.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8973 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_001.jpg\" alt=\"\" width=\"176\" height=\"179\" \/><\/a>Das \u201eArchipelagos Institute of Marine Conservation\u201c (hiernach abgek\u00fcrzt als Archipelagos) ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die aktuell auf der griechischen Insel Samos in der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is ihre Hauptbasis hat. Die Hauptbasis befindet sich aktuell im kleinen Ort Agios Konstantinos im Norden der Insel. Die NGO ist seit 1998 aktiv und wurde von Anastasia Miliou (wissenschaftliche Direktorin) und Thodoris Tsimpidis (Direktor) gegr\u00fcndet, um den dringend notwendigen Schutz des nord\u00f6stlichen Mittelmeers anzugehen. Das internationale, multidisziplin\u00e4re Team von Archipelagos verbindet die Forschung vor Ort in Zusammenarbeit mit f\u00fchrenden Universit\u00e4ten und Organisationen mit aktiver Naturschutzarbeit, bei der lokale Gemeinschaften ebenso eine wichtige Rolle spielen. Archipelagos ist ganzj\u00e4hrig pr\u00e4sent und arbeitet seit \u00fcber zwei Jahrzehnten auf See und in K\u00fcsteninselregionen. Die Arbeitssprache ist Englisch, da es sich um eine internationale NGO handelt, die Praktikanten aus der ganzen Welt beherbergt.<\/p>\n<p>Samos liegt direkt vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste und ist eine sehr historische Insel, mit vielen arch\u00e4ologischen St\u00e4tten und Gedenken an wichtige Pers\u00f6nlichkeiten der Antike wie z.B. dem Mathematiker Pythagoras. Die Natur auf Samos und unter Wasser zeigt eine hohe Biodiversit\u00e4t und auch zum Teil endemische und gef\u00e4hrdete Arten, was den Standort so interessant f\u00fcr die NGO macht.<\/p>\n<p>Abgesehen davon gibt es auch einen weiteren Standort auf Lipsi mit regelm\u00e4\u00dfigen Expeditionen und bereits erfolgte Arbeit auf Ikaria und Fourni. Ende 2024 erfolgte das erste Mal eine gemeinsame Expedition der NGO auf der Insel Limnos in der n\u00f6rdlichen \u00c4g\u00e4is, um auch diese Insel als zuk\u00fcnftigen Standort f\u00fcr die Forschung zu etablieren.<\/p>\n<p><strong>\u00dcber den Standort Agios Konstantinos<br \/><\/strong>Agios Konstantinos ist ein Dorf an der Nordk\u00fcste der Insel Samos und seit April 2023 Standort der Hauptbasis f\u00fcr die NGO.<\/p>\n<p>In dem Geb\u00e4ude der Basis (insgesamt 1000 Quadratmeter) sind sowohl die Arbeits- als auch die Wohnbereiche untergebracht. Es gibt B\u00fcro- und Au\u00dfenbereiche, einen Pr\u00e4sentationsraum sowie die Beherbergungsanlage, die 18 Zimmer und einen Au\u00dfenbereich umfasst.<\/p>\n<p>Da Archipelagos sich als die Reduktion des eigenen CO2- und Plastikfu\u00dfabdrucks als Ziel gesetzt hat, wird bereits der gr\u00f6\u00dfte Teil des konsumierten Obst und Gem\u00fcses autark im eigenen Bio-Garten neben der Basis produziert.<\/p>\n<p>Die Basis liegt innerhalb des kleinen Dorfes direkt an der Hauptstra\u00dfe und der Bushaltestelle und nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt, mit einem kleinen westlichen Strand (West Beach\/WB) und einem \u00f6stlichen Strand (East Beach\/EB). In dem kleinen Ort l\u00e4sst sich alles bequem zu Fu\u00df erreichen: eine tolle B\u00e4ckerei am Ortsanfang, Caf\u00e9s, Restaurants, ein kleines Gesch\u00e4ft und eine Apotheke und auch Wanderwege in die Berge der Insel.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_8974\" style=\"width: 568px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_002.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8974\" class=\"size-full wp-image-8974\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_002.jpg\" alt=\"\" width=\"558\" height=\"262\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_002.jpg 558w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_002-480x225.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 558px, 100vw\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8974\" class=\"wp-caption-text\">Archipelagos Basis in Agios Konstantinos (rot eingekreist)<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>Mein Aufenthaltszeitpunkt<br \/><\/strong>Ich habe mein Praktikum zum Ende meines Bachelor (Biologie B.Sc.) an der Universit\u00e4t Bremen mit dem ERASMUS Programm organisiert und war im Winter 2024\/2025 f\u00fcr insgesamt 10 Wochen (4.11.24- 13.1.25, Abreise 14.1.25) am Archipelagos Institute. Ich hatte bewusst den Winter als Praktikumszeit gew\u00e4hlt, da ich bis in den Sp\u00e4tsommer mit meiner Bachelorarbeit (Biologie B.Sc.) besch\u00e4ftigt war und danach eine Auszeit in Form eines Auslandspraktikums \u00fcber Erasmus machen wollte, um mehr praktische Erfahrung im aktiven Meeresschutz zu erhalten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem ist es im Winter wesentlich ruhiger auf der Insel, da die Touristen-Saison ungef\u00e4hr Mitte bis Ende Oktober zuende ist und die Insel dann sehr ruhig wird und in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie Karlovassi, Pythagorio und Vathy nicht so \u00fcberlaufen ist. Nat\u00fcrlich sind dann auch viele Gesch\u00e4fte geschlossen und die Busse fahren seltener, dennoch findet man stets ein paar offene L\u00e4den und Restaurants und kann sich f\u00fcr die Wochenenden Autos mieten f\u00fcr 30-40 Euro pro Tag (je nach Leihdauer und Anbieter).<\/p>\n<p>Im Winter wird es auch mal etwas k\u00e4lter auf Samos und es kann sehr stark regnen oder st\u00fcrmen nach Monaten ohne Regenfall, dennoch gibt es \u00fcberwiegend sonnige, sch\u00f6ne Tage. Ich hatte sogar bis Mitte November noch sommerlich warme Tage mit \u00fcber 20\u00b0C. Und im Durchschnitt liegen die Tagestemperaturen von Ende November bis Mitte Januar bei 12 \u2013 16\u00b0C, wobei es nachts auch mal sehr kalt werden kann. Doch dagegen gibt es genug Decken und Klimaanlagen in den R\u00e4umen.<\/p>\n<p><strong>Meine Bewerbung und meine Ankunft<br \/><\/strong>Ich hatte mich bereits vor meiner Bewerbung auf der Website (https:\/\/archipelago.gr) informiert, in welchem Team (Marine Mammal, GIS, Media, Law&amp;Policy, Marine Ecology\u2026) ich gern arbeiten m\u00f6chte und hatte mich in meiner Bewerbung und ebenso im darauffolgenden online- Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Anastasia Miliou f\u00fcr das Team \u201eMarine Ecology\u201c entschieden. Nachdem mir das Praktikum zugesagt wurde, habe ich die Fl\u00fcge gebucht. Da ich diese durch meine fr\u00fche Organisation ziemlich fr\u00fch gebucht habe (9 Monate vorher), hat es mich 389 Euro f\u00fcr die Hin- und R\u00fcckreise gekostet. Die Projektkosten (Unterkunft, Essen, Arbeit, M\u00f6glichkeit der Arbeit auf Booten) beliefen sich auf 245 Euro pro Woche (ungef\u00e4hr 30 Euro pro Tag) und beliefen sich daher auf insgesamt 2450 Euro. Diese Kosten mussten bis kurz vor der Ankunft komplett \u00fcberwiesen sein und konnte ich zu zwei Dritteln von dem Erasmus-Geld zahlen. Den Rest, sowie die Flugkosten musste ich selbst \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Meine Anreise am 4.11.24 von Frankfurt \u00fcber Athen nach Samos verlief sehr gut und ich kam am sp\u00e4ten Nachmittag auf der Insel an. Da neue Praktikanten normalerweise immer montags anreisen, k\u00f6nnen sich Praktikanten, die am selben Tag ankommen, untereinander absprechen und ein Taxi teilen. Ich teilte mir ebenso ein Taxi mit einem anderen neuen Praktikanten zur Basis (50 Euro f\u00fcr die gesamte Strecke) der NGO und wurde direkt zu meinem Zimmer gef\u00fchrt und freundlich von meinen Zimmerkameradinnen aufgenommen. Danach habe ich eine kleine F\u00fchrung \u00fcber die Basis bekommen und ein Tshirt der NGO mit ihrem Logo zum Arbeiten, wobei man sich jederzeit auch Tshirts oder Hoodies dazu kaufen konnte.<\/p>\n<p><strong>W\u00f6chentlicher Alltag<br \/><\/strong>Im Allgemeinen haben alle Praktikanten eine normale Arbeitswoche von Montag bis Freitag von 9- 17 Uhr. Dabei findet um 9 Uhr morgens immer ein morgendliches Meeting mit allen statt, um alle zu begr\u00fc\u00dfen und eventuelle News oder Probleme mitzuteilen. Die Wochenenden sind stets frei, wobei sich oft mehrere Praktikanten Autos leihen und dann etwas auf der Insel unternehmen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erh\u00e4lt jeder zwei Tage pro Monat als Urlaubstage, die man sich unter Absprache mit dem jeweiligen Supervisor des eigenen Teams frei ausw\u00e4hlen kann. Dienstags und Freitags findest stets ein \u201ebase clean\u201c statt, wo gemeinsam die Basis in allen Bereichen (K\u00fcche, Essensbereich, Treppen, B\u00fcros\u2026) sauber gemacht wird und auch \u201eBeach clean-ups\u201c der beiden Str\u00e4nde stattfinden, bei denen der M\u00fcll von den Str\u00e4nden gesammelt, sortiert, gewogen und dokumentiert wird. Freitags findet nachmittags zudem ein \u201eroom check\u201c statt, bei dem kontrolliert wird, wie sauber die Praktikanten ihre Zimmer halten und ggf. Verbesserungen genannt werden.<\/p>\n<p>Fr\u00fchst\u00fcck findet immer vor dem morgendliche Meeting um 9 Uhr statt, wobei sich jeder Praktikant individuell sein Fr\u00fchst\u00fcck aus gegebenem Lebensmitteln (z.B. frisches Brot, Toast, Marmelade, Haferflocken, Obst) zusammenstellt. Mittagessen gibt es immer um 13 Uhr mit einer Mittagspause bis 14 Uhr und Abendessen um 18 Uhr. Dabei sind Mittagessen und Abendessen stets warme Mahlzeiten und werden f\u00fcr das gesamte Team von zwei Anwohnerinnen der Insel gekocht.<\/p>\n<p>Zudem hat man auch die M\u00f6glichkeit Waschmaschine (1 Euro) und Trockner (2 Euro) zu nutzen. Bei warmen und trockenen Temperaturen kann man seine W\u00e4sche ebenso sehr gut drau\u00dfen auf den W\u00e4schest\u00e4ndern trocknen lassen.<\/p>\n<p><strong>Meine Arbeit im Team \u201eMarine Ecology\u201c<br \/><\/strong>Im Team \u201eMarine Ecology\u201c (ME) waren wir zum Zeitpunkt meines Praktikums 10 Praktikanten. Unsere Projekt-Managerin Laura Macrina war nie vor Ort, sondern lediglich online mit uns in Kontakt \u00fcber w\u00f6chentliche Team-Meetings jeden Freitag, bei denen jeder von seinem Fortschritt in seinem Projekt berichtet. Jeden Freitag musste vor dem online-Meeting ein w\u00f6chentlicher kurzer Bericht an sie und unsere Supervisorin Silvia Giacomello vor Ort per email abgegeben werden.<\/p>\n<p>Zu Beginn meines Praktikums musste ich mich entscheiden, ob ich mich in meiner Arbeit im ME- Team auf Seegras, Fisch-Biodiversit\u00e4t oder Invertebraten (Wirbellosen)- Biodiversit\u00e4t konzentrieren m\u00f6chte. Ich entschied mich f\u00fcr die Invertebraten und musste daraufhin wie jeder, der Fische oder Invertebraten w\u00e4hlt, einen kurzen Test absolvieren, indem ich 1-2 Wochen Zeit hatte um ungef\u00e4hr 140 Invertebraten-Arten mit wissenschaftlichem lateinischen Namen auswendig zu lernen und im Test richtig benennen zu k\u00f6nnen. Ich habe diesen Test bereits erfolgreich nach 1 Woche bestanden und konnte nach einem obligatorischen Schnorcheltraining von meiner Supervisorin dann ebenso beginnen an surveys unter Wasser teilzunehmen.<\/p>\n<p>Im Zuge des Langzeit-Monitorings der Biodiversit\u00e4t unter Wasser werden mehrmals w\u00f6chentlich vom ME-Team des Archipelagos Institutes \u201esurveys\u201c durchgef\u00fchrt, bei denen wir durch Schnorcheln und Freediving bis zu 5m Tiefe entlang festgelegter Transekte (50m L\u00e4nge) die Biodiversit\u00e4t der Str\u00e4nde von Agios Konstantinos und umliegender D\u00f6rfer untersuchen und in einer Datenbank mit Spezies-Namen und Anzahl dokumentieren. Je nachdem wie gut die Wetterlage war, fanden diese surveys 2-3 mal pro Woche statt, immer vormittags. Im Sommer finden sie aufgrund der h\u00f6heren Temperaturen sogar fast t\u00e4glich statt.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_8975\" style=\"width: 663px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_003.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8975\" class=\"size-full wp-image-8975\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_003.jpg\" alt=\"\" width=\"653\" height=\"184\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_003.jpg 653w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_003-480x135.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 653px, 100vw\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8975\" class=\"wp-caption-text\">Abb.2 und Abb.3: Datenerhebung von mir auf einer Survey am Strand vom Lemonakia (ein Dorf in der N\u00e4he von Agios Konstantinos)<\/p><\/div><\/p>\n<p>Abgesehen davon habe ich an meinem Projekt gearbeitet. Jeder Praktikant hat ein Projekt, das er bearbeitet, indem man zum Beispiel Daten auswertet, einen wissenschaftlichen Literaturreview schreibt und dazu ein wissenschaftliches Poster gestaltet oder selbst Daten erhebt. Dies ist abh\u00e4ngig von den eigenen Interessen, von den Anforderungen der jeweiligen Universit\u00e4t und vor allem auch der Aufenthaltsdauer. Da ich wie ein Gro\u00dfteil der Praktikanten bei einer Aufenthaltsdauer von 2-3 Monaten lag, lohnt es sich nicht ein Projekt zu starten, in dem man selbst praktisch Daten erhebt.<\/p>\n<p>Daher war meine Office Arbeit ebenso auf eine wissenschaftliche Fragestellung ausgelegt, \u00fcber die ich einen Literaturreview geschrieben habe. Da ich mich f\u00fcr die Invertebraten im ME Team entschieden habe und mich auch f\u00fcr den Einfluss invasiver Arten und auch Algen auf die \u00d6kosysteme interessiere, habe ich mich dazu entschieden, n\u00e4her herauszufinden, welchen Einfluss die beiden invasiven Arten Caulerpa taxifolia und Caulerpa racemosa var. cylindracea auf die bodenlebenden Invertebraten im Mittelmeer haben. Daher arbeitete ich dann nach finaler Absprache mit meiner Supervisorin und Project Managerin an der Fragestellung \u201eWhat impact does the spread of the invasive algae Caulerpa taxifolia (var. distichophylla) and Caulerpa racemosa var. cylindracea have on the biodiversity of benthic invertebrates in the Mediterranean?\u201c und schrieb dazu einen Litertaturreview. Nach einer intensiven Recherche, begann ich mit dem Schreibprozess und musste den 1.Entwurf meines Literaturreviews am 16.Dezember an meine Supervisorin mailen. Nach ein paar Tagen erhielt ich das Feedback von meiner Supervisorin mit Verbesserungsvorschl\u00e4gen, an denen ich in den Weihnachtsferien arbeitete und daraufhin am 6.Januar den 2.Entwurf abgab. Danach folgten weitere Bearbeitungen bis zum finalen Ergebnis.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des gesamten Arbeitsprozesses war meine Supervisorin immer ansprechbar f\u00fcr Fragen oder Feedback.<\/p>\n<p>In meiner letzten Arbeitswoche habe ich nach Absprache mit meiner Supervisorin noch begonnen f\u00fcr ein neues Projekt zu arbeiten, das sie starten m\u00f6chte. Da ich mich in meinem Projekt mit meinem Literaturreview auch mit Algen besch\u00e4ftigt habe, hatte sie allgemein das Interesse daran ein Algen-Projekt f\u00fcr das ME Team zu starten. Daf\u00fcr sollte ich beginnen in einer Pr\u00e4sentation Algenarten des Mittelmeers bzw. speziell der \u00c4g\u00e4is aufzulisten und mit einem kurzen Steckbrief in einer Pr\u00e4sentation zusammenzustellen. Dabei ging es insbesondere um die Algen, mit denen ich mich bereits besch\u00e4ftigt hatte. Diese angefangene Pr\u00e4sentation habe ich meiner Supervisorin dann am Ende meines Praktikums zur Verf\u00fcgung gestellt, sodass sie durch zuk\u00fcnftige Praktikanten erg\u00e4nzt werden kann.<\/p>\n<p>Insgesamt gliederte sich mein w\u00f6chentlicher Arbeitsalltag damit sehr abwechslungsreich in mehrere \u201eSurveys\u201c in der Woche als praktische Arbeit und meine Arbeit am Computer an meinem Literaturreview zu einem Thema, das mich sehr interessiert hat.<\/p>\n<p><strong>Meine Highlights<br \/><\/strong>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war jede \u201eSurvey\u201c mit dem ME Team ein Highlight, da ich es liebe im Wasser zu sein, und die Flora und Fauna unter Wasser zu sehen, zu entdecken und zu dokumentieren.<\/p>\n<p>Abgesehen davon gab es jedoch auch zwei Expeditionen, an denen ich in meinen 10 Wochen Praktikum teilnehmen konnte: die erste Expedition zur Insel Limnos in der n\u00f6rdlichen \u00c4g\u00e4is und eine kurze Expedition auf die Insel Lipsi in der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is.<\/p>\n<p>Insgesamt hatte ich daher w\u00e4hrend meiner Praktikumszeit, trotz der kalten Jahreszeit, die einzigartige Chance, alle aktuellen Standorte f\u00fcr \u201eSurveys\u201c auf Samos (Agios Konstantinos WB, Agios Konstantinos EB, Avlakia, Lemonakia), sowie auf anderen Inseln (Limnos, Lipsi) kennenzulernen und damit eine Vielzahl verschiedener Orte unter Wasser kennenzulernen und zu dokumentieren.<\/p>\n<p>Die gro\u00dfe Expedition nach Limnos fand vom 18.11.-27.11.24 statt. Zu dem Zeitpunkt bestand das gesamte Archipelagos Team aus \u00fcber 50 Personen, die fast alle Teil dieser Expedition waren. Der Gro\u00dfteil reiste mit den beiden Segelbooten \u201eTriton\u201c und \u201eNaftilos\u201c der NGO nach Limnos, was ungef\u00e4hr einen ganzen Tag dauerte. Die anderen folgten etwas sp\u00e4ter und zeitversetzt in kleineren Teams mit der F\u00e4hre (12h). Ich war mit dem ME Team f\u00fcr genau eine Woche (20.11.-27.11.24) auf Limnos. Unsere Basis war direkt im Hauptort Myrina am Hafen. W\u00e4hrend der gesamten Expedition war es das gro\u00dfe Ziel von Archipelagos Limnos \u00fcber und unter Wasser erstmals zu entdecken und zu dokumentieren, um die Insel als zuk\u00fcnftigen Forschungsstandort zu etablieren. Daher haben wir mit allen Teams sehr eng und jeden Tag zusammen gearbeitet und viele \u201eExploratory Surveys\u201c gemacht. Das ME Team hat viele verschiedene Buchten kartiert und auf ihre Biodiversit\u00e4t hin untersucht und jede Art identifiziert und dokumentiert.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfes Highlight war dabei, dass wir einmal Delfine maximal 50m von uns entfernt in der Bucht gesehen haben, als wir im Wasser waren.<\/p>\n<p>Zudem haben wir mit GoPro-Kameras manuell viele Videos gemacht und mit einem RUV (Remote Underwater Vision) Videos von der Umgebung unter Wasser aufgenommen und ausgewertet. Die Biodiversit\u00e4t war unglaublich und wundersch\u00f6n, nahezu ohne invasive Arten. Es hat sehr gro\u00dfen Spa\u00df gemacht und die Anstrengungen und durchgemachten Wochenenden haben sich gelohnt.<\/p>\n<p>Abgesehen davon haben wir alle zusammen in unserer freien Zeit die Insel erkundet. Nach dieser Expedition haben wir alle an dem finalen Abschluss-Bericht gearbeitet und alle Daten in unseren Teams ausgewertet und zusammengestellt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem war ich mit den anderen beiden Mitgliedern des Invertebraten \u2013 ME \u2013 Teams und drei anderen Praktikanten im Dezember auf der Insel Lipsi (12.12.-16.12.24). Wir sind dort mit dem Segelboot \u201eTriton\u201c f\u00fcr ungef\u00e4hr 6h hingesegelt. Die Insel Lipsi ist schon l\u00e4nger ein fester kleiner Standort des Archipelagos Institutes und hat eine atemberaubende Biodiversit\u00e4t unter Wasser.<\/p>\n<p>Aufgrund des Wetters konnten wir nur zwei \u201eSurveys\u201c durchf\u00fchren, doch die waren wundersch\u00f6n und hab ich sehr genossen. Abgesehen davon haben wir an unseren Projekten weiter gearbeitet und dabei geholfen aus einem ehemaligen Haus der Basis etwas aufzur\u00e4umen und einige Bettgestelle und Tische auf die kleine Insel Marathi auf unserem R\u00fcckweg zu bringen, da dort ein aktuell leer stehendes Haus in der Zukunft zu einem weiteren Standort von Archipelagos werden soll. Auf Marathi, eine sehr kleine, idyllische Insel, waren wir nur wenige Stunden und sind danach zur\u00fcck nach Samos gesegelt.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/><\/strong>Insgesamt gesehen hatte ich eine wundervolle Zeit auf Samos und empfehle dieses Praktikum im ME-Team, in dem ich viel gelernt und einen Beitrag zum Meeresschutz geleistet habe.<\/p>\n<p>Ich habe w\u00e4hrend meines Praktikums viele tolle Orte auf der Insel Samos entdeckt und hatte die einzigartige M\u00f6glichkeit gleich drei weitere griechische Inseln der \u00c4g\u00e4is zu besuchen und dort arbeiten zu d\u00fcrfen. Zudem habe ich sehr viele neue Personen aus allen Teilen der Welt kennengelernt und dadurch viele neue, internationale Freundschaften dazu gewonnen, die mich bereichern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([22.1499,40.3174], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 5.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":8975,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>\u00dcber das \u201eArchipelagos Institute of Marine Conservation\u201c<\/strong><\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_001.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8973 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_001.jpg\" alt=\"\" width=\"176\" height=\"179\" \/><\/a>Das \u201eArchipelagos Institute of Marine Conservation\u201c (hiernach abgek\u00fcrzt als Archipelagos) ist eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die aktuell auf der griechischen Insel Samos in der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is ihre Hauptbasis hat. Die Hauptbasis befindet sich aktuell im kleinen Ort Agios Konstantinos im Norden der Insel. Die NGO ist seit 1998 aktiv und wurde von Anastasia Miliou (wissenschaftliche Direktorin) und Thodoris Tsimpidis (Direktor) gegr\u00fcndet, um den dringend notwendigen Schutz des nord\u00f6stlichen Mittelmeers anzugehen. Das internationale, multidisziplin\u00e4re Team von Archipelagos verbindet die Forschung vor Ort in Zusammenarbeit mit f\u00fchrenden Universit\u00e4ten und Organisationen mit aktiver Naturschutzarbeit, bei der lokale Gemeinschaften ebenso eine wichtige Rolle spielen. Archipelagos ist ganzj\u00e4hrig pr\u00e4sent und arbeitet seit \u00fcber zwei Jahrzehnten auf See und in K\u00fcsteninselregionen. Die Arbeitssprache ist Englisch, da es sich um eine internationale NGO handelt, die Praktikanten aus der ganzen Welt beherbergt.<\/p><p>Samos liegt direkt vor der t\u00fcrkischen K\u00fcste und ist eine sehr historische Insel, mit vielen arch\u00e4ologischen St\u00e4tten und Gedenken an wichtige Pers\u00f6nlichkeiten der Antike wie z.B. dem Mathematiker Pythagoras. Die Natur auf Samos und unter Wasser zeigt eine hohe Biodiversit\u00e4t und auch zum Teil endemische und gef\u00e4hrdete Arten, was den Standort so interessant f\u00fcr die NGO macht.<\/p><p>Abgesehen davon gibt es auch einen weiteren Standort auf Lipsi mit regelm\u00e4\u00dfigen Expeditionen und bereits erfolgte Arbeit auf Ikaria und Fourni. Ende 2024 erfolgte das erste Mal eine gemeinsame Expedition der NGO auf der Insel Limnos in der n\u00f6rdlichen \u00c4g\u00e4is, um auch diese Insel als zuk\u00fcnftigen Standort f\u00fcr die Forschung zu etablieren.<\/p><p><strong>\u00dcber den Standort Agios Konstantinos<\/strong><\/p><p>Agios Konstantinos ist ein Dorf an der Nordk\u00fcste der Insel Samos und seit April 2023 Standort der Hauptbasis f\u00fcr die NGO.<\/p><p>In dem Geb\u00e4ude der Basis (insgesamt 1000 Quadratmeter) sind sowohl die Arbeits- als auch die Wohnbereiche untergebracht. Es gibt B\u00fcro- und Au\u00dfenbereiche, einen Pr\u00e4sentationsraum sowie die Beherbergungsanlage, die 18 Zimmer und einen Au\u00dfenbereich umfasst.<\/p><p>Da Archipelagos sich als die Reduktion des eigenen CO2- und Plastikfu\u00dfabdrucks als Ziel gesetzt hat, wird bereits der gr\u00f6\u00dfte Teil des konsumierten Obst und Gem\u00fcses autark im eigenen Bio-Garten neben der Basis produziert.<\/p><p>Die Basis liegt innerhalb des kleinen Dorfes direkt an der Hauptstra\u00dfe und der Bushaltestelle und nur wenige hundert Meter vom Meer entfernt, mit einem kleinen westlichen Strand (West<\/p><p>Beach\/WB) und einem \u00f6stlichen Strand (East Beach\/EB). In dem kleinen Ort l\u00e4sst sich alles bequem zu Fu\u00df erreichen: eine tolle B\u00e4ckerei am Ortsanfang, Caf\u00e9s, Restaurants, ein kleines Gesch\u00e4ft und eine Apotheke und auch Wanderwege in die Berge der Insel.<\/p>[caption id=\"attachment_8974\" align=\"alignnone\" width=\"558\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_002.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8974\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_002.jpg\" alt=\"\" width=\"558\" height=\"262\" \/><\/a> Archipelagos Basis in Agios Konstantinos (rot eingekreist)[\/caption]<p><strong>Mein Aufenthaltszeitpunkt<\/strong><\/p><p>Ich habe mein Praktikum zum Ende meines Bachelor (Biologie B.Sc.) an der Universit\u00e4t Bremen mit dem ERASMUS Programm organisiert und war im Winter 2024\/2025 f\u00fcr insgesamt 10 Wochen (4.11.24- 13.1.25, Abreise 14.1.25) am Archipelagos Institute. Ich hatte bewusst den Winter als Praktikumszeit gew\u00e4hlt, da ich bis in den Sp\u00e4tsommer mit meiner Bachelorarbeit (Biologie B.Sc.) besch\u00e4ftigt war und danach eine Auszeit in Form eines Auslandspraktikums \u00fcber Erasmus machen wollte, um mehr praktische Erfahrung im aktiven Meeresschutz zu erhalten.<\/p><p>Au\u00dferdem ist es im Winter wesentlich ruhiger auf der Insel, da die Touristen-Saison ungef\u00e4hr Mitte bis Ende Oktober zuende ist und die Insel dann sehr ruhig wird und in den gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie Karlovassi, Pythagorio und Vathy nicht so \u00fcberlaufen ist. Nat\u00fcrlich sind dann auch viele Gesch\u00e4fte geschlossen und die Busse fahren seltener, dennoch findet man stets ein paar offene L\u00e4den und Restaurants und kann sich f\u00fcr die Wochenenden Autos mieten f\u00fcr 30-40 Euro pro Tag (je nach Leihdauer und Anbieter).<\/p><p>Im Winter wird es auch mal etwas k\u00e4lter auf Samos und es kann sehr stark regnen oder st\u00fcrmen nach Monaten ohne Regenfall, dennoch gibt es \u00fcberwiegend sonnige, sch\u00f6ne Tage. Ich hatte sogar bis Mitte November noch sommerlich warme Tage mit \u00fcber 20\u00b0C. Und im Durchschnitt liegen die Tagestemperaturen von Ende November bis Mitte Januar bei 12 \u2013 16\u00b0C, wobei es nachts auch mal sehr kalt werden kann. Doch dagegen gibt es genug Decken und Klimaanlagen in den R\u00e4umen.<br \/>Meine Bewerbung und meine Ankunft<\/p><p>Ich hatte mich bereits vor meiner Bewerbung auf der Website (https:\/\/archipelago.gr) informiert, in welchem Team (Marine Mammal, GIS, Media, Law&Policy, Marine Ecology\u2026) ich gern arbeiten m\u00f6chte und hatte mich in meiner Bewerbung und ebenso im darauffolgenden online- Vorstellungsgespr\u00e4ch mit Anastasia Miliou f\u00fcr das Team \u201eMarine Ecology\u201c entschieden. Nachdem mir das Praktikum zugesagt wurde, habe ich die Fl\u00fcge gebucht. Da ich diese durch meine fr\u00fche Organisation ziemlich fr\u00fch gebucht habe (9 Monate vorher), hat es mich 389 Euro f\u00fcr die Hin- und R\u00fcckreise gekostet. Die Projektkosten (Unterkunft, Essen, Arbeit, M\u00f6glichkeit der Arbeit auf Booten) beliefen sich auf 245 Euro pro Woche (ungef\u00e4hr 30 Euro pro Tag) und beliefen sich daher auf insgesamt 2450 Euro. Diese Kosten mussten bis kurz vor der Ankunft komplett \u00fcberwiesen sein und konnte ich zu zwei Dritteln von dem Erasmus-Geld zahlen. Den Rest, sowie die Flugkosten musste ich selbst \u00fcbernehmen.<\/p><p>Meine Anreise am 4.11.24 von Frankfurt \u00fcber Athen nach Samos verlief sehr gut und ich kam am sp\u00e4ten Nachmittag auf der Insel an. Da neue Praktikanten normalerweise immer montags anreisen, k\u00f6nnen sich Praktikanten, die am selben Tag ankommen, untereinander absprechen und ein Taxi teilen. Ich teilte mir ebenso ein Taxi mit einem anderen neuen Praktikanten zur Basis (50 Euro f\u00fcr die gesamte Strecke) der NGO und wurde direkt zu meinem Zimmer gef\u00fchrt und freundlich von meinen Zimmerkameradinnen aufgenommen. Danach habe ich eine kleine F\u00fchrung \u00fcber die Basis bekommen und ein Tshirt der NGO mit ihrem Logo zum Arbeiten, wobei man sich jederzeit auch Tshirts oder Hoodies dazu kaufen konnte.<\/p><p><strong>W\u00f6chentlicher Alltag<\/strong><\/p><p>Im Allgemeinen haben alle Praktikanten eine normale Arbeitswoche von Montag bis Freitag von 9- 17 Uhr. Dabei findet um 9 Uhr morgens immer ein morgendliches Meeting mit allen statt, um alle zu begr\u00fc\u00dfen und eventuelle News oder Probleme mitzuteilen. Die Wochenenden sind stets frei, wobei sich oft mehrere Praktikanten Autos leihen und dann etwas auf der Insel unternehmen.<\/p><p>Au\u00dferdem erh\u00e4lt jeder zwei Tage pro Monat als Urlaubstage, die man sich unter Absprache mit dem jeweiligen Supervisor des eigenen Teams frei ausw\u00e4hlen kann. Dienstags und Freitags findest stets ein \u201ebase clean\u201c statt, wo gemeinsam die Basis in allen Bereichen (K\u00fcche, Essensbereich, Treppen, B\u00fcros\u2026) sauber gemacht wird und auch \u201eBeach clean-ups\u201c der beiden Str\u00e4nde stattfinden, bei denen der M\u00fcll von den Str\u00e4nden gesammelt, sortiert, gewogen und dokumentiert wird. Freitags findet nachmittags zudem ein \u201eroom check\u201c statt, bei dem kontrolliert wird, wie sauber die Praktikanten ihre Zimmer halten und ggf. Verbesserungen genannt werden.<\/p><p>Fr\u00fchst\u00fcck findet immer vor dem morgendliche Meeting um 9 Uhr statt, wobei sich jeder Praktikant individuell sein Fr\u00fchst\u00fcck aus gegebenem Lebensmitteln (z.B. frisches Brot, Toast, Marmelade, Haferflocken, Obst) zusammenstellt. Mittagessen gibt es immer um 13 Uhr mit einer Mittagspause bis 14 Uhr und Abendessen um 18 Uhr. Dabei sind Mittagessen und Abendessen stets warme Mahlzeiten und werden f\u00fcr das gesamte Team von zwei Anwohnerinnen der Insel gekocht.<\/p><p>Zudem hat man auch die M\u00f6glichkeit Waschmaschine (1 Euro) und Trockner (2 Euro) zu nutzen. Bei warmen und trockenen Temperaturen kann man seine W\u00e4sche ebenso sehr gut drau\u00dfen auf den W\u00e4schest\u00e4ndern trocknen lassen.<\/p><p><strong>Meine Arbeit im Team \u201eMarine Ecology\u201c<\/strong><\/p><p>Im Team \u201eMarine Ecology\u201c (ME) waren wir zum Zeitpunkt meines Praktikums 10 Praktikanten. Unsere Projekt-Managerin Laura Macrina war nie vor Ort, sondern lediglich online mit uns in Kontakt \u00fcber w\u00f6chentliche Team-Meetings jeden Freitag, bei denen jeder von seinem Fortschritt in seinem Projekt berichtet. Jeden Freitag musste vor dem online-Meeting ein w\u00f6chentlicher kurzer Bericht an sie und unsere Supervisorin Silvia Giacomello vor Ort per email abgegeben werden.<\/p><p>Zu Beginn meines Praktikums musste ich mich entscheiden, ob ich mich in meiner Arbeit im ME- Team auf Seegras, Fisch-Biodiversit\u00e4t oder Invertebraten (Wirbellosen)- Biodiversit\u00e4t konzentrieren m\u00f6chte. Ich entschied mich f\u00fcr die Invertebraten und musste daraufhin wie jeder, der Fische oder Invertebraten w\u00e4hlt, einen kurzen Test absolvieren, indem ich 1-2 Wochen Zeit hatte um ungef\u00e4hr 140 Invertebraten-Arten mit wissenschaftlichem lateinischen Namen auswendig zu lernen und im Test richtig benennen zu k\u00f6nnen. Ich habe diesen Test bereits erfolgreich nach 1 Woche bestanden und konnte nach einem obligatorischen Schnorcheltraining von meiner Supervisorin dann ebenso beginnen an surveys unter Wasser teilzunehmen.<\/p><p>Im Zuge des Langzeit-Monitorings der Biodiversit\u00e4t unter Wasser werden mehrmals w\u00f6chentlich vom ME-Team des Archipelagos Institutes \u201esurveys\u201c durchgef\u00fchrt, bei denen wir durch Schnorcheln und Freediving bis zu 5m Tiefe entlang festgelegter Transekte (50m L\u00e4nge) die Biodiversit\u00e4t der Str\u00e4nde von Agios Konstantinos und umliegender D\u00f6rfer untersuchen und in einer Datenbank mit Spezies-Namen und Anzahl dokumentieren. Je nachdem wie gut die Wetterlage war, fanden diese surveys 2-3 mal pro Woche statt, immer vormittags. Im Sommer finden sie aufgrund der h\u00f6heren Temperaturen sogar fast t\u00e4glich statt.<\/p>[caption id=\"attachment_8975\" align=\"aligncenter\" width=\"653\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_003.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8975\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Image_003.jpg\" alt=\"\" width=\"653\" height=\"184\" \/><\/a> Abb.2 und Abb.3: Datenerhebung von mir auf einer Survey am Strand vom Lemonakia (ein Dorf in der N\u00e4he von Agios Konstantinos)[\/caption]<p>Abgesehen davon habe ich an meinem Projekt gearbeitet. Jeder Praktikant hat ein Projekt, das er bearbeitet, indem man zum Beispiel Daten auswertet, einen wissenschaftlichen Literaturreview schreibt und dazu ein wissenschaftliches Poster gestaltet oder selbst Daten erhebt. Dies ist abh\u00e4ngig von den eigenen Interessen, von den Anforderungen der jeweiligen Universit\u00e4t und vor allem auch der Aufenthaltsdauer. Da ich wie ein Gro\u00dfteil der Praktikanten bei einer Aufenthaltsdauer von 2-3 Monaten lag, lohnt es sich nicht ein Projekt zu starten, in dem man selbst praktisch Daten erhebt.<\/p><p>Daher war meine Office Arbeit ebenso auf eine wissenschaftliche Fragestellung ausgelegt, \u00fcber die ich einen Literaturreview geschrieben habe. Da ich mich f\u00fcr die Invertebraten im ME Team<\/p><p>entschieden habe und mich auch f\u00fcr den Einfluss invasiver Arten und auch Algen auf die \u00d6kosysteme interessiere, habe ich mich dazu entschieden, n\u00e4her herauszufinden, welchen Einfluss die beiden invasiven Arten Caulerpa taxifolia und Caulerpa racemosa var. cylindracea auf die bodenlebenden Invertebraten im Mittelmeer haben. Daher arbeitete ich dann nach finaler Absprache mit meiner Supervisorin und Project Managerin an der Fragestellung \u201eWhat impact does the spread of the invasive algae Caulerpa taxifolia (var. distichophylla) and Caulerpa racemosa var. cylindracea have on the biodiversity of benthic invertebrates in the Mediterranean?\u201c und schrieb dazu einen Litertaturreview. Nach einer intensiven Recherche, begann ich mit dem Schreibprozess und musste den 1.Entwurf meines Literaturreviews am 16.Dezember an meine Supervisorin mailen. Nach ein paar Tagen erhielt ich das Feedback von meiner Supervisorin mit Verbesserungsvorschl\u00e4gen, an denen ich in den Weihnachtsferien arbeitete und daraufhin am 6.Januar den 2.Entwurf abgab. Danach folgten weitere Bearbeitungen bis zum finalen Ergebnis.<\/p><p>W\u00e4hrend des gesamten Arbeitsprozesses war meine Supervisorin immer ansprechbar f\u00fcr Fragen oder Feedback.<\/p><p>In meiner letzten Arbeitswoche habe ich nach Absprache mit meiner Supervisorin noch begonnen f\u00fcr ein neues Projekt zu arbeiten, das sie starten m\u00f6chte. Da ich mich in meinem Projekt mit meinem Literaturreview auch mit Algen besch\u00e4ftigt habe, hatte sie allgemein das Interesse daran ein Algen-Projekt f\u00fcr das ME Team zu starten. Daf\u00fcr sollte ich beginnen in einer Pr\u00e4sentation Algenarten des Mittelmeers bzw. speziell der \u00c4g\u00e4is aufzulisten und mit einem kurzen Steckbrief in einer Pr\u00e4sentation zusammenzustellen. Dabei ging es insbesondere um die Algen, mit denen ich mich bereits besch\u00e4ftigt hatte. Diese angefangene Pr\u00e4sentation habe ich meiner Supervisorin dann am Ende meines Praktikums zur Verf\u00fcgung gestellt, sodass sie durch zuk\u00fcnftige Praktikanten erg\u00e4nzt werden kann.<\/p><p>Insgesamt gliederte sich mein w\u00f6chentlicher Arbeitsalltag damit sehr abwechslungsreich in mehrere<\/p><p>\u201eSurveys\u201c in der Woche als praktische Arbeit und meine Arbeit am Computer an meinem Literaturreview zu einem Thema, das mich sehr interessiert hat.<\/p><p><strong>Meine Highlights<\/strong><\/p><p>F\u00fcr mich pers\u00f6nlich war jede \u201eSurvey\u201c mit dem ME Team ein Highlight, da ich es liebe im Wasser zu sein, und die Flora und Fauna unter Wasser zu sehen, zu entdecken und zu dokumentieren.<\/p><p>Abgesehen davon gab es jedoch auch zwei Expeditionen, an denen ich in meinen 10 Wochen Praktikum teilnehmen konnte: die erste Expedition zur Insel Limnos in der n\u00f6rdlichen \u00c4g\u00e4is und eine kurze Expedition auf die Insel Lipsi in der s\u00fcdlichen \u00c4g\u00e4is.<\/p><p>Insgesamt hatte ich daher w\u00e4hrend meiner Praktikumszeit, trotz der kalten Jahreszeit, die einzigartige Chance, alle aktuellen Standorte f\u00fcr \u201eSurveys\u201c auf Samos (Agios Konstantinos WB, Agios Konstantinos EB, Avlakia, Lemonakia), sowie auf anderen Inseln (Limnos, Lipsi) kennenzulernen und damit eine Vielzahl verschiedener Orte unter Wasser kennenzulernen und zu dokumentieren.<\/p><p>Die gro\u00dfe Expedition nach Limnos fand vom 18.11.-27.11.24 statt. Zu dem Zeitpunkt bestand das gesamte Archipelagos Team aus \u00fcber 50 Personen, die fast alle Teil dieser Expedition waren. Der Gro\u00dfteil reiste mit den beiden Segelbooten \u201eTriton\u201c und \u201eNaftilos\u201c der NGO nach Limnos, was ungef\u00e4hr einen ganzen Tag dauerte. Die anderen folgten etwas sp\u00e4ter und zeitversetzt in kleineren Teams mit der F\u00e4hre (12h). Ich war mit dem ME Team f\u00fcr genau eine Woche (20.11.-27.11.24) auf<\/p><p>Limnos. Unsere Basis war direkt im Hauptort Myrina am Hafen. W\u00e4hrend der gesamten Expedition war es das gro\u00dfe Ziel von Archipelagos Limnos \u00fcber und unter Wasser erstmals zu entdecken und zu dokumentieren, um die Insel als zuk\u00fcnftigen Forschungsstandort zu etablieren. Daher haben wir mit allen Teams sehr eng und jeden Tag zusammen gearbeitet und viele \u201eExploratory Surveys\u201c gemacht. Das ME Team hat viele verschiedene Buchten kartiert und auf ihre Biodiversit\u00e4t hin untersucht und jede Art identifiziert und dokumentiert.<\/p><p>Ein gro\u00dfes Highlight war dabei, dass wir einmal Delfine maximal 50m von uns entfernt in der Bucht gesehen haben, als wir im Wasser waren.<\/p><p>Zudem haben wir mit GoPro-Kameras manuell viele Videos gemacht und mit einem RUV (Remote Underwater Vision) Videos von der Umgebung unter Wasser aufgenommen und ausgewertet. Die Biodiversit\u00e4t war unglaublich und wundersch\u00f6n, nahezu ohne invasive Arten. Es hat sehr gro\u00dfen Spa\u00df gemacht und die Anstrengungen und durchgemachten Wochenenden haben sich gelohnt.<\/p><p>Abgesehen davon haben wir alle zusammen in unserer freien Zeit die Insel erkundet. Nach dieser Expedition haben wir alle an dem finalen Abschluss-Bericht gearbeitet und alle Daten in unseren Teams ausgewertet und zusammengestellt.<\/p><p>Au\u00dferdem war ich mit den anderen beiden Mitgliedern des Invertebraten \u2013 ME \u2013 Teams und drei anderen Praktikanten im Dezember auf der Insel Lipsi (12.12.-16.12.24). Wir sind dort mit dem Segelboot \u201eTriton\u201c f\u00fcr ungef\u00e4hr 6h hingesegelt. Die Insel Lipsi ist schon l\u00e4nger ein fester kleiner Standort des Archipelagos Institutes und hat eine atemberaubende Biodiversit\u00e4t unter Wasser.<\/p><p>Aufgrund des Wetters konnten wir nur zwei \u201eSurveys\u201c durchf\u00fchren, doch die waren wundersch\u00f6n und hab ich sehr genossen. Abgesehen davon haben wir an unseren Projekten weiter gearbeitet und dabei geholfen aus einem ehemaligen Haus der Basis etwas aufzur\u00e4umen und einige Bettgestelle und Tische auf die kleine Insel Marathi auf unserem R\u00fcckweg zu bringen, da dort ein aktuell leer stehendes Haus in der Zukunft zu einem weiteren Standort von Archipelagos werden soll. Auf Marathi, eine sehr kleine, idyllische Insel, waren wir nur wenige Stunden und sind danach zur\u00fcck nach Samos gesegelt.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><\/p><p>Insgesamt gesehen hatte ich eine wundervolle Zeit auf Samos und empfehle dieses Praktikum im ME-Team, in dem ich viel gelernt und einen Beitrag zum Meeresschutz geleistet habe.<\/p><p>Ich habe w\u00e4hrend meines Praktikums viele tolle Orte auf der Insel Samos entdeckt und hatte die einzigartige M\u00f6glichkeit gleich drei weitere griechische Inseln der \u00c4g\u00e4is zu besuchen und dort arbeiten zu d\u00fcrfen. Zudem habe ich sehr viele neue Personen aus allen Teilen der Welt kennengelernt und dadurch viele neue, internationale Freundschaften dazu gewonnen, die mich bereichern.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"40.3174,22.1499\" zoom=\"5.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653],"tags":[15903,368841,52064,525341,1014461,17867],"class_list":["post-8972","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-biologie","tag-forschungspraktikum","tag-griechenland","tag-marine-biology","tag-samos","tag-tauchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8972","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8972"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8972\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8985,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8972\/revisions\/8985"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8975"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8972"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8972"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8972"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}