

{"id":8905,"date":"2025-05-31T00:41:41","date_gmt":"2025-05-30T22:41:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8905"},"modified":"2025-05-31T00:41:53","modified_gmt":"2025-05-30T22:41:53","slug":"erasmuspraktikum-beim-danish-cancer-institute-in-kopenhagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2025\/05\/31\/erasmuspraktikum-beim-danish-cancer-institute-in-kopenhagen\/","title":{"rendered":"Erasmus+Praktikum beim Danish Cancer Institute in Kopenhagen"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Vorbereitung &amp; Planung<br \/><\/strong>Da f\u00fcr alle Public Health Studierenden im 5. Semester ein Praktikum vorgesehen ist, habe ich ca. ein Jahr im Voraus angefangen mich damit zu besch\u00e4ftigen, welcher Bereich mich interessieren k\u00f6nnte. Bei der Suche habe ich haupts\u00e4chlich die Liste mit ehemaligen Praktikumsstellen genutzt, was mir sehr geholfen hat, viele m\u00f6gliche Bereiche kennenzulernen. Nachdem ich mich zuerst f\u00fcr ein Auslandsstudium anstatt eines Praktikums entschieden hatte, bin ich durch Zufall auf das Danish Cancer Institute in Kopenhagen aufmerksam geworden. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Instituts, die gleichzeitig zuvor auch Dozentin an der Universit\u00e4t Bremen war, hielt in einer Epidemiologie-Vorlesung einen Vortrag \u00fcber eines ihrer Projekte aus D\u00e4nemark. Das Forschungsinstitut war auch schon in der Liste aufgef\u00fchrt, allerdings habe ich die Chance genutzt und sie pers\u00f6nlich nach einem Kontakt gefragt. Nachdem sie meine Bewerbung weitergeleitet hatte, habe ich sehr schnell eine R\u00fcckmeldung und eine Einladung zu einem online Vorstellungsgespr\u00e4ch erhalten.<\/p>\n<p>Das Vorstellungsgespr\u00e4ch fand in einer sehr entspannten Atmosph\u00e4re zwischen mir und meinen jetzigen Chefinnen aus dem Praktikum statt. Nachdem wir \u00fcber m\u00f6gliche Projekte f\u00fcr ein f\u00fcnfmonatiges Praktikum gesprochen hatten, wurde mir eine Praktikumsstelle in einer der Forschungsgruppen mit Fokus auf Epidemiologie \u201eCancer Survivorship (CSV)\u201c angeboten, die ich sofort angenommen habe. Die Forschungsgruppe ist ein Zusammenschluss aus drei verschiedenen Gruppen und besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit Krebs\u00fcberlebenden und Langzeitfolgen, aber auch mit psychologischen Aspekten von Krebs\u00fcberlebenden. Mein Team war das \u201eTeam Survivorship and Inequality in Cancer\u201c. Mir ist w\u00e4hrend meiner Zeit besonders aufgefallen, dass es (zumindest) in meiner Forschungsgruppe sehr ungew\u00f6hnlich war Bachelor-Studierende aufzunehmen. Generell gibt es viele j\u00fcngere Forscher:innen am Institut, die aber alle fast ausschlie\u00dflich ihre Masterarbeit oder Doktorarbeit in Kooperation mit dem DCI schreiben. Ich habe au\u00dferdem in sp\u00e4teren Gespr\u00e4chen erfahren, dass ich nur auf Grund der Verbindung zu der ehemaligen Dozentin \u00fcberhaupt in Erw\u00e4gung gezogen wurde. Nachdem ich den Praktikumsplatz angenommen hatte, habe ich mich zuerst f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung durch Erasmus+ beworben und anschlie\u00dfend angefangen nach einem WG-Zimmer zu suchen.<\/p>\n<p>Die Wohnungssuche in Kopenhagen ist wirklich schwierig und die meisten Unterk\u00fcnfte sind sehr teuer. Ich habe durch Zufall auf WG-Gesucht ein Zimmer in einem Studentenwohnheim zur Untermiete gefunden, f\u00fcr das ich nur ca. 400\u20ac Miete zahlen musste. Das Studentenwohnheim lag etwas au\u00dferhalb, was mir aber nichts ausgemacht hat, da ich nur ca. 15 Minuten in die Innenstadt gebraucht habe. F\u00fcr l\u00e4ngerfristig w\u00fcrde ich aber vor allem die zentralen Stadtteile N\u00f8rrebro, Frederiksberg, Vesterbro, \u00d8sterbro, Indre By oder Amager empfehlen, in denen man jedoch schnell bis zu 1000\u20ac f\u00fcr ein Zimmer zahlen kann.<\/p>\n<p><strong>1. Praktikumsalltag &amp; Aufgabenbereiche<\/strong><br \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/kop2-1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8907 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/kop2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"620\" \/><\/a>Das Danish Cancer Institute (DCI) ist ein Forschungs-Institut, das Teil der NGO Danish Cancer Society (Kr\u00e6ftens Bek\u00e6mpelse) ist. Sie ist eine der gr\u00f6\u00dften Non-Government-Organisationen in D\u00e4nemark mit ca. 250 besch\u00e4ftigten Forscher:innen aus ca. 20 verschiedenen L\u00e4ndern. Ihr Ziel ist es die \u00dcberlebenschancen f\u00fcr Krebserkrankte zu erh\u00f6hen, die Lebensqualit\u00e4t von Krebserkrankten zu verbessern und irgendwann ein Leben ohne Krebs zu erm\u00f6glichen. Sie verfolgen dieses Ziel sowohl mit Forschungs- als auch mit Pr\u00e4ventions- und Patientenarbeit. Forschung wird dabei im biologischen, medizinischen und epidemiologischen Bereich betrieben.<\/p>\n<p>Zu Beginn des Praktikums wurden erstmal ein paar organisatorische Punkte gekl\u00e4rt, ich bekam einen eigenen Laptop, wurde meiner Ansprechpartnerin und dem gesamten Team vorgestellt und musste eine Schulung zur Datensicherheit absolvieren. Datensicherheit spielte eine besonders gro\u00dfe Rolle, da D\u00e4nemark \u00fcber ein einzigartiges System verf\u00fcgt, das die Daten der gesamten Bev\u00f6lkerung sammelt und es erm\u00f6glicht diese f\u00fcr Forschungszwecke zu nutzen. Alle Daten werden dabei \u00fcber die sogenannte CPR-Nummer gesammelt, \u00fcber die alle Einwohner:innen verf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Gerade in der Anfangszeit waren meine Aufgabenbereiche noch etwas unklar, da alle etwas unsicher waren, welche Aufgaben ich \u00fcbernehmen kann und wie viel Wissen ich schon habe. Daher habe ich am Anfang erstmal viel Literaturrecherche betrieben und mir wurde nochmal gezeigt, wie ich systematisch mit PubMed relevante Literatur finden kann. Au\u00dferdem habe ich in einem Online-Kurs f\u00fcr das Statistik-Programm R mein Wissen aufgefrischt. Generell war am Anfang relativ viel Eigeninitiative gefragt und ich hatte das Gef\u00fchl zeigen zu m\u00fcssen, dass ich motiviert bin neues zu lernen und wirklich in die Arbeit miteingebunden werden m\u00f6chte. Die Arbeit hat mir dadurch im Laufe der Zeit immer mehr Spa\u00df gemacht und ich konnte viele Einblicke erhalten, wie die Arbeit in der Forschung aussieht. Ich hatte au\u00dferdem gro\u00dfes Gl\u00fcck mit meiner Ansprechpartnerin vor Ort, die ich bei Unklarheiten immer fragen konnte.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Praktikumszeit habe ich mit den Daten aus einer bereits existierenden Kohorte gearbeitet und habe die M\u00f6glichkeit bekommen mir einen bis dahin noch nicht erforschten Teil des Datasets zum Thema \u201eHealth Literacy\u201c und Krebs\u00fcberleben anzuschauen. Meine Ansprechpartnerin hatte ein Jahr zuvor ihre Doktorarbeit zu Forschung innerhalb dieser Kohorte abgegeben und konnte mir daher super viele Tipps geben. Mir wurde z.B. gezeigt, wie ich Datenanalysen in R durchf\u00fchre und ich habe an einem eigenen kleinen Paper zu meiner Studie gearbeitet. Daraus ergab sich dann auch die M\u00f6glichkeit meine Bachelorarbeit \u00fcber meine Arbeit im DCI zu schreiben und ich habe ab Dezember begonnen mein Thema und die Datenanalyse, gemeinsam mit meiner Ansprechpartnerin und meinen Chefinnen zu planen. F\u00fcr meine Bachelorarbeit entschied ich mich, mir die Beziehung zwischen Bildung, Gesundheitskompetenz, Lifestyle-Verhalten und verschiedenen Gesundheits-Outcomes bei Brustkrebs\u00fcberlebenden in D\u00e4nemark anzuschauen und quantitativ zu erforschen.<\/p>\n<p>Das Team insgesamt bestand aus ca. 25 Forscher: innen, die bis auf eine Gast-Forscherin aus den Niederlanden alle aus D\u00e4nemark kamen. Innerhalb der Gruppe wurde sowohl qualitativ (z.B. Interventionsstudien), als auch quantitativ (gr\u00f6\u00dferer Fokus auf statistischen Methoden) geforscht und es war super interessant in den regelm\u00e4\u00dfigen Gruppenmeetings einen Einblick in die verschiedenen Projekte und das sehr moderne d\u00e4nische Gesundheitssystem zu erhalten. Es wurde zwar haupts\u00e4chlich Englisch gesprochen, allerdings hatte ich zum Teil Probleme z.B. beim Mittagessen Gespr\u00e4chen zu folgen, da sich dort nat\u00fcrlich auch manchmal auf D\u00e4nisch unterhalten wurde. Alle haben sich aber immer viel M\u00fche gegeben zu Englisch zu wechseln. Generell war mein Team super und ich hatte die M\u00f6glichkeit an Seminaren zum Thema Krebsepidemiologie, regelm\u00e4\u00dfigen Gruppen- und Einzelmeetings und sogar an einer Phd-Defense teilzunehmen. Es gab au\u00dferdem mega sch\u00f6ne Social-Events wie eine gro\u00dfe Weihnachtsfeier, ein 14 km Lauf durch Kopenhagen, gemeinsame Fr\u00fchst\u00fccke und Mittagessen, Caf\u00e9-Besuche, Bar-Abende und sogar ein ganzt\u00e4giges Retreat in einem Hotel am Strand!<\/p>\n<p><strong>2. Leben in Kopenhagen<br \/><\/strong>Das Leben in Kopenhagen ist einfach toll. Die Stadt ist super modern, hat extrem viele Kunst- und Kultur-Angebote und man kann sich \u00fcberall sehr gut mit Englisch verst\u00e4ndigen. Au\u00dferdem ist die Stadt trotz \u00fcber einer halben Millionen Einwohner:innen sehr \u00fcberschaubar und man kann fast alles mit dem Fahrrad erreichen. Ich hatte das Gl\u00fcck, dass ich mein Fahrrad mitnehmen konnte, was ich besonders f\u00fcr die w\u00e4rmere Zeit nur empfehlen kann. Da ich bereits Ende August angekommen bin und sehr viel Gl\u00fcck mit dem Wetter hatte, konnte ich noch zwei ganze Monate den d\u00e4nischen Sommer genie\u00dfen und viel schwimmen gehen und Zeit am Meer verbringen. Aber auch der Herbst und die Weihnachtszeit waren super gem\u00fctlich, obwohl es nat\u00fcrlich auch mal geregnet oder geschneit hat (nicht mehr als in Bremen haha). Anschluss zu finden fand ich etwas schwieriger als es vermutlich in einem Auslandssemester gewesen w\u00e4re, da man nicht automatisch Kontakte z.B. durch eine Orientierungswoche kn\u00fcpfen konnte. Ich habe allerdings trotzdem relativ schnell, auch neben der Arbeit, Freundschaften geschlossen, die haupts\u00e4chlich auch alle internationale Studierende waren. Man kann trotz des Winters wirklich super viele verschiedene Dinge unternehmen und die Stadt ist sehr jung, offen und alle sind gerne unterwegs. Wir haben alle beschlossen auf jeden Fall im Sommer nochmal wiederzukommen!<\/p>\n<p>Negativ muss ich auf jeden Fall hervorheben, dass Kopenhagen wirklich sehr teuer ist, besonders Lebensmittel, Caf\u00e9-Besuche und Bars sind teurer als in Deutschland. Au\u00dferdem fand ich die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel, wie z.B. ein Monatsticket, recht teuer. Ich habe aber nach kurzer Zeit einen viel besseren \u00dcberblick bekommen und oft g\u00fcnstigere Alternativen gefunden.<\/p>\n<p><strong>3. Fazit<br \/><\/strong>Insgesamt war meine Zeit in Kopenhagen und am DCI wirklich toll und ich konnte spannende Einblicke in die epidemiologische Forschung und allgemein den Arbeitsalltag als Forscher:in erhalten. Obwohl ich mir noch nicht ganz sicher bin, in welche Richtung ich nach dem Bachelor gehen will, hat mir das Praktikum sehr geholfen einen besseren \u00dcberblick zu bekommen. Au\u00dferdem ist Kopenhagen eine traumhafte Stadt mit super netten Menschen, in der ich mir sehr gut vorstellen k\u00f6nnte irgendwann nochmal zu leben und zu arbeiten.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([12.4470,54.2862], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 6.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,0,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":8906,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>1. Vorbereitung & Planung<\/strong><br \/>Da f\u00fcr alle Public Health Studierenden im 5. Semester ein Praktikum vorgesehen ist, habe ich ca. ein Jahr im Voraus angefangen mich damit zu besch\u00e4ftigen, welcher Bereich mich interessieren k\u00f6nnte. Bei der Suche habe ich haupts\u00e4chlich die Liste mit ehemaligen Praktikumsstellen genutzt, was mir sehr geholfen hat, viele m\u00f6gliche Bereiche kennenzulernen. Nachdem ich mich zuerst f\u00fcr ein Auslandsstudium anstatt eines Praktikums entschieden hatte, bin ich durch Zufall auf das Danish Cancer Institute in Kopenhagen aufmerksam geworden. Eine ehemalige Mitarbeiterin des Instituts, die gleichzeitig zuvor auch Dozentin an der Universit\u00e4t Bremen war, hielt in einer Epidemiologie-Vorlesung einen Vortrag \u00fcber eines ihrer Projekte aus D\u00e4nemark. Das Forschungsinstitut war auch schon in der Liste aufgef\u00fchrt, allerdings habe ich die Chance genutzt und sie pers\u00f6nlich nach einem Kontakt gefragt. Nachdem sie meine Bewerbung weitergeleitet hatte, habe ich sehr schnell eine R\u00fcckmeldung und eine Einladung zu einem online Vorstellungsgespr\u00e4ch erhalten.<\/p><p>Das Vorstellungsgespr\u00e4ch fand in einer sehr entspannten Atmosph\u00e4re zwischen mir und meinen jetzigen Chefinnen aus dem Praktikum statt. Nachdem wir \u00fcber m\u00f6gliche Projekte f\u00fcr ein f\u00fcnfmonatiges Praktikum gesprochen hatten, wurde mir eine Praktikumsstelle in einer der Forschungsgruppen mit Fokus auf Epidemiologie \u201eCancer Survivorship (CSV)\u201c angeboten, die ich sofort angenommen habe. Die Forschungsgruppe ist ein Zusammenschluss aus drei verschiedenen Gruppen und besch\u00e4ftigt sich haupts\u00e4chlich mit Krebs\u00fcberlebenden und Langzeitfolgen, aber auch mit psychologischen Aspekten von Krebs\u00fcberlebenden. Mein Team war das \u201eTeam Survivorship and Inequality in Cancer\u201c. Mir ist w\u00e4hrend meiner Zeit besonders aufgefallen, dass es (zumindest) in meiner Forschungsgruppe sehr ungew\u00f6hnlich war Bachelor-Studierende aufzunehmen. Generell gibt es viele j\u00fcngere Forscher:innen am Institut, die aber alle fast ausschlie\u00dflich ihre Masterarbeit oder Doktorarbeit in Kooperation mit dem DCI schreiben. Ich habe au\u00dferdem in sp\u00e4teren Gespr\u00e4chen erfahren, dass ich nur auf Grund der Verbindung zu der ehemaligen Dozentin \u00fcberhaupt in Erw\u00e4gung gezogen wurde. Nachdem ich den Praktikumsplatz angenommen hatte, habe ich mich zuerst f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung durch Erasmus+ beworben und anschlie\u00dfend angefangen nach einem WG-Zimmer zu suchen.<\/p><p>Die Wohnungssuche in Kopenhagen ist wirklich schwierig und die meisten Unterk\u00fcnfte sind sehr teuer. Ich habe durch Zufall auf WG-Gesucht ein Zimmer in einem Studentenwohnheim zur Untermiete gefunden, f\u00fcr das ich nur ca. 400\u20ac Miete zahlen musste. Das Studentenwohnheim lag etwas au\u00dferhalb, was mir aber nichts ausgemacht hat, da ich nur ca. 15 Minuten in die Innenstadt gebraucht habe. F\u00fcr l\u00e4ngerfristig w\u00fcrde ich aber vor allem die zentralen Stadtteile N\u00f8rrebro, Frederiksberg, Vesterbro, \u00d8sterbro, Indre By oder Amager empfehlen, in denen man jedoch schnell bis zu 1000\u20ac f\u00fcr ein Zimmer zahlen kann.<\/p><p><strong>1. Praktikumsalltag & Aufgabenbereiche<\/strong><br \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/kop2-1.jpg\"><img class=\" wp-image-8907 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/kop2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"465\" height=\"620\" \/><\/a>Das Danish Cancer Institute (DCI) ist ein Forschungs-Institut, das Teil der NGO Danish Cancer Society (Kr\u00e6ftens Bek\u00e6mpelse) ist. Sie ist eine der gr\u00f6\u00dften Non-Government-Organisationen in D\u00e4nemark mit ca. 250 besch\u00e4ftigten Forscher:innen aus ca. 20 verschiedenen L\u00e4ndern. Ihr Ziel ist es die \u00dcberlebenschancen f\u00fcr Krebserkrankte zu erh\u00f6hen, die Lebensqualit\u00e4t von Krebserkrankten zu verbessern und irgendwann ein Leben ohne Krebs zu erm\u00f6glichen. Sie verfolgen dieses Ziel sowohl mit Forschungs- als auch mit Pr\u00e4ventions- und Patientenarbeit. Forschung wird dabei im biologischen, medizinischen und epidemiologischen Bereich betrieben.<\/p><p>Zu Beginn des Praktikums wurden erstmal ein paar organisatorische Punkte gekl\u00e4rt, ich bekam einen eigenen Laptop, wurde meiner Ansprechpartnerin und dem gesamten Team vorgestellt und musste eine Schulung zur Datensicherheit absolvieren. Datensicherheit spielte eine besonders gro\u00dfe Rolle, da D\u00e4nemark \u00fcber ein einzigartiges System verf\u00fcgt, das die Daten der gesamten Bev\u00f6lkerung sammelt und es erm\u00f6glicht diese f\u00fcr Forschungszwecke zu nutzen. Alle Daten werden dabei \u00fcber die sogenannte CPR-Nummer gesammelt, \u00fcber die alle Einwohner:innen verf\u00fcgen.<\/p><p>Gerade in der Anfangszeit waren meine Aufgabenbereiche noch etwas unklar, da alle etwas unsicher waren, welche Aufgaben ich \u00fcbernehmen kann und wie viel Wissen ich schon habe. Daher habe ich am Anfang erstmal viel Literaturrecherche betrieben und mir wurde nochmal gezeigt, wie ich systematisch mit PubMed relevante Literatur finden kann. Au\u00dferdem habe ich in einem Online-Kurs f\u00fcr das Statistik-Programm R mein Wissen aufgefrischt. Generell war am Anfang relativ viel Eigeninitiative gefragt und ich hatte das Gef\u00fchl zeigen zu m\u00fcssen, dass ich motiviert bin neues zu lernen und wirklich in die Arbeit miteingebunden werden m\u00f6chte. Die Arbeit hat mir dadurch im Laufe der Zeit immer mehr Spa\u00df gemacht und ich konnte viele Einblicke erhalten, wie die Arbeit in der Forschung aussieht. Ich hatte au\u00dferdem gro\u00dfes Gl\u00fcck mit meiner Ansprechpartnerin vor Ort, die ich bei Unklarheiten immer fragen konnte.<\/p><p>W\u00e4hrend meiner Praktikumszeit habe ich mit den Daten aus einer bereits existierenden Kohorte gearbeitet und habe die M\u00f6glichkeit bekommen mir einen bis dahin noch nicht erforschten Teil des Datasets zum Thema \u201eHealth Literacy\u201c und Krebs\u00fcberleben anzuschauen. Meine Ansprechpartnerin hatte ein Jahr zuvor ihre Doktorarbeit zu Forschung innerhalb dieser Kohorte abgegeben und konnte mir daher super viele Tipps geben. Mir wurde z.B. gezeigt, wie ich Datenanalysen in R durchf\u00fchre und ich habe an einem eigenen kleinen Paper zu meiner Studie gearbeitet. Daraus ergab sich dann auch die M\u00f6glichkeit meine Bachelorarbeit \u00fcber meine Arbeit im DCI zu schreiben und ich habe ab Dezember begonnen mein Thema und die Datenanalyse, gemeinsam mit meiner Ansprechpartnerin und meinen Chefinnen zu planen. F\u00fcr meine Bachelorarbeit entschied ich mich, mir die Beziehung zwischen Bildung, Gesundheitskompetenz, Lifestyle-Verhalten und verschiedenen Gesundheits-Outcomes bei Brustkrebs\u00fcberlebenden in D\u00e4nemark anzuschauen und quantitativ zu erforschen.<\/p><p>Das Team insgesamt bestand aus ca. 25 Forscher: innen, die bis auf eine Gast-Forscherin aus den Niederlanden alle aus D\u00e4nemark kamen. Innerhalb der Gruppe wurde sowohl qualitativ (z.B. Interventionsstudien), als auch quantitativ (gr\u00f6\u00dferer Fokus auf statistischen Methoden) geforscht und es war super interessant in den regelm\u00e4\u00dfigen Gruppenmeetings einen Einblick in die verschiedenen Projekte und das sehr moderne d\u00e4nische Gesundheitssystem zu erhalten. Es wurde zwar haupts\u00e4chlich Englisch gesprochen, allerdings hatte ich zum Teil Probleme z.B. beim Mittagessen Gespr\u00e4chen zu folgen, da sich dort nat\u00fcrlich auch manchmal auf D\u00e4nisch unterhalten wurde. Alle haben sich aber immer viel M\u00fche gegeben zu Englisch zu wechseln. Generell war mein Team super und ich hatte die M\u00f6glichkeit an Seminaren zum Thema Krebsepidemiologie, regelm\u00e4\u00dfigen Gruppen- und Einzelmeetings und sogar an einer Phd-Defense teilzunehmen. Es gab au\u00dferdem mega sch\u00f6ne Social-Events wie eine gro\u00dfe Weihnachtsfeier, ein 14 km Lauf durch Kopenhagen, gemeinsame Fr\u00fchst\u00fccke und Mittagessen, Caf\u00e9-Besuche, Bar-Abende und sogar ein ganzt\u00e4giges Retreat in einem Hotel am Strand!<\/p><p><strong>2. Leben in Kopenhagen<\/strong><br \/>Das Leben in Kopenhagen ist einfach toll. Die Stadt ist super modern, hat extrem viele Kunst- und Kultur-Angebote und man kann sich \u00fcberall sehr gut mit Englisch verst\u00e4ndigen. Au\u00dferdem ist die Stadt trotz \u00fcber einer halben Millionen Einwohner:innen sehr \u00fcberschaubar und man kann fast alles mit dem Fahrrad erreichen. Ich hatte das Gl\u00fcck, dass ich mein Fahrrad mitnehmen konnte, was ich besonders f\u00fcr die w\u00e4rmere Zeit nur empfehlen kann. Da ich bereits Ende August angekommen bin und sehr viel Gl\u00fcck mit dem Wetter hatte, konnte ich noch zwei ganze Monate den d\u00e4nischen Sommer genie\u00dfen und viel schwimmen gehen und Zeit am Meer verbringen. Aber auch der Herbst und die Weihnachtszeit waren super gem\u00fctlich, obwohl es nat\u00fcrlich auch mal geregnet oder geschneit hat (nicht mehr als in Bremen haha). Anschluss zu finden fand ich etwas schwieriger als es vermutlich in einem Auslandssemester gewesen w\u00e4re, da man nicht automatisch Kontakte z.B. durch eine Orientierungswoche kn\u00fcpfen konnte. Ich habe allerdings trotzdem relativ schnell, auch neben der Arbeit, Freundschaften geschlossen, die haupts\u00e4chlich auch alle internationale Studierende waren. Man kann trotz des Winters wirklich super viele verschiedene Dinge unternehmen und die Stadt ist sehr jung, offen und alle sind gerne unterwegs. Wir haben alle beschlossen auf jeden Fall im Sommer nochmal wiederzukommen!<\/p><p>Negativ muss ich auf jeden Fall hervorheben, dass Kopenhagen wirklich sehr teuer ist, besonders Lebensmittel, Caf\u00e9-Besuche und Bars sind teurer als in Deutschland. Au\u00dferdem fand ich die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel, wie z.B. ein Monatsticket, recht teuer. Ich habe aber nach kurzer Zeit einen viel besseren \u00dcberblick bekommen und oft g\u00fcnstigere Alternativen gefunden.<\/p><p><strong>3. Fazit<\/strong><br \/>Insgesamt war meine Zeit in Kopenhagen und am DCI wirklich toll und ich konnte spannende Einblicke in die epidemiologische Forschung und allgemein den Arbeitsalltag als Forscher:in erhalten. Obwohl ich mir noch nicht ganz sicher bin, in welche Richtung ich nach dem Bachelor gehen will, hat mir das Praktikum sehr geholfen einen besseren \u00dcberblick zu bekommen. Au\u00dferdem ist Kopenhagen eine traumhafte Stadt mit super netten Menschen, in der ich mir sehr gut vorstellen k\u00f6nnte irgendwann nochmal zu leben und zu arbeiten.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"54.2862,12.4470\" zoom=\"6.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" ]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653],"tags":[67971,368841,368813,70505],"class_list":["post-8905","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-daenemark","tag-forschungspraktikum","tag-kopenhagen","tag-public-health"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8905","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8905"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8905\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8914,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8905\/revisions\/8914"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8906"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8905"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8905"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8905"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}