

{"id":8849,"date":"2025-03-25T22:54:20","date_gmt":"2025-03-25T21:54:20","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8849"},"modified":"2025-03-25T22:54:30","modified_gmt":"2025-03-25T21:54:30","slug":"praktikumserfahrungen-in-portugal-ein-unvergesslicher-sommer-auf-den-azoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2025\/03\/25\/praktikumserfahrungen-in-portugal-ein-unvergesslicher-sommer-auf-den-azoren\/","title":{"rendered":"Praktikumserfahrungen in Portugal: Ein unvergesslicher Sommer auf den Azoren"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung<br \/>\n<\/strong>Nach meinem abgeschlossenen Bachelorstudium wollte ich Berufserfahrungen im Bereich der Entomologie und \u00d6kologie sammeln und dabei den Sommer am Meer verbringen. Aufgrund von Erfahrungsberichten entschied ich mich f\u00fcr Portugal. Bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz stie\u00df ich auf das \u00d6kologische Institut CE3C, das sich unter anderem mit der Insel\u00f6kologie von Arthropoden auf den Azoren besch\u00e4ftigt. Dieses Thema klang so spannend, dass ich mich initiativ bei dem zust\u00e4ndigen Professor bewarb, ohne genau zu wissen, wo die Azoren liegen und wie sie aussehen. Nach ein wenig Recherche war ich hellauf begeistert, zwei Monate auf diesen traumhaften, vielf\u00e4ltigen Inseln verbringen zu d\u00fcrfen. Wie sich herausstellte, arbeitete das Institut mit der Universit\u00e4t der Azoren zusammen, die auf den Inseln Terceira und S\u00e3o Miguel vertreten ist. Der Professor freute sich \u00fcber mein Angebot und teilte mir mit, dass sie gerade tats\u00e4chlich an Wespen arbeiten \u2013 genau mein Thema. Da ich bereits meine Bachelorarbeit \u00fcber Wespen geschrieben hatte, konnte ich einiges an Erfahrung und Vorwissen einbringen.<\/p>\n<p>Es folgte meine Erasmus-Bewerbung, die problemlos verlief. Nachdem alle Dokumente ausgef\u00fcllt und hochgeladen waren, war die Vorfreude gro\u00df. Die Kommunikation mit der Universit\u00e4t der Azoren gestaltete sich jedoch teilweise schwierig, sodass ich mich meist direkt an meinen zust\u00e4ndigen Professor wandte. Die Universit\u00e4t bot mir an, in ihrer Studentenresidenz zu wohnen. Dieses alte Geb\u00e4ude, mitten im Zentrum der kleinen Stadt, beherbergte die meisten Erasmus- Studenten und Einheimischen. Somit er\u00fcbrigte sich die nervige Suche nach einer g\u00fcnstigen Unterkunft, und ich blickte begeistert auf meine Zeit auf einer kleinen Insel mitten im Atlantik voraus.<\/p>\n<p><strong>Allgemeine Informationen zur Universit\u00e4t der Azoren<br \/>\n<\/strong>Die Universit\u00e4t der Azoren ist auf zwei Inseln aufgeteilt, S\u00e3o Miguel und Terceira. Ich habe in Angra do Hero\u00edsmo auf Terceira studiert und somit nur diesen Teil kennengelernt. Die Universit\u00e4t ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig klein. Auf Terceira werden ausschlie\u00dflich \u201eNursing\u201c, \u201eAgricultural Sciences\u201c und \u201eNature and Patrimony\u201c unterrichtet. Neben den Vorlesungen gibt es viele Labore, die an verschiedensten Themen der Meeresbiologie, Insel\u00f6kologie und vielem mehr arbeiten. Neben dem Laborgeb\u00e4ude gibt es eine Mensa mit tollem Ausblick auf den Monte Brasil und das Meer. Hier findet man neben dem t\u00e4glichen warmen Essen auch sehr leckeren und g\u00fcnstigen Kaffee sowie Geb\u00e4ckteilchen. Die Universit\u00e4t liegt etwas au\u00dferhalb des Stadtkerns, ist aber von der Studentenresidenz fu\u00dfl\u00e4ufig in 20 Minuten zu erreichen. Ich empfehle, im Sommer immer Schwimmsachen dabeizuhaben, da es sich auf dem R\u00fcckweg anbietet, einen kleinen Abstecher zu Fanal, der Bucht mit Betonstrand, zu machen und sich etwas abzuk\u00fchlen.<\/p>\n<p><strong>Unterkunft<br \/>\n<\/strong>Die Studentenresidenz war f\u00fcr meinen zweimonatigen Aufenthalt im Sommer sehr angenehm. Die N\u00e4he zum Stadtzentrum und zum Strand habe ich sehr gesch\u00e4tzt, und es war mit Abstand das g\u00fcnstigste Zimmer, das man finden konnte. Man lebt meistens zu zweit in einem kleinen Raum, umgeben von dicken Steinw\u00e4nden, teilweise ohne Fenster. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Winter schimmeln viele R\u00e4ume, und der Putz f\u00e4llt ab. Man teilt sich eine K\u00fcche mit mehreren Studenten. Innerhalb der Semester kann dies zu Chaos und erh\u00f6hter Lautst\u00e4rke f\u00fchren. Au\u00dferdem werden keine K\u00fcchenutensilien bereitgestellt, sodass man sich alles selbst kaufen oder hoffen muss, dass man es mit jemand Nettem teilen kann. Die Residenz verf\u00fcgt \u00fcber mehrere Innenh\u00f6fe, gro\u00dfe Gemeinschaftsr\u00e4ume, die sich gut f\u00fcr Film- oder Spieleabende eignen, und einen gem\u00fctlichen Lernraum. Dazu gibt es eine Terrasse mit Blick \u00fcber die ganze Stadt, perfekt f\u00fcr Sonnenuntergangsbeobachtungen. Die Residenz ist \u00fcberwacht, das hei\u00dft, im Eingangsbereich sitzt immer ein Sicherheitsmann, der notiert, wer ein- und ausgeht. Das mag am Anfang gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig sein, aber man kann sich schnell mit ihnen anfreunden. Die Residenzverantwortliche Fernanda ist wie eine f\u00fcrsorgliche Mutter, die versucht, mit ihren wenigen englischen W\u00f6rtern einen willkommen zu hei\u00dfen und neuankommende Studenten an erfahrene Studenten zu vermitteln, um das Ankommen zu erleichtern.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"559\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor2-420x559.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor3-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Arbeit im Praktikum<br \/>\n<\/strong>Mein Arbeitsbereich umfasste die Identifizierung und Sortierung von Wespenmorphospezies der verschiedensten azoreanischen Inseln. Dabei wurde mir viel Freiraum bei der Durchf\u00fchrung gelassen, sodass ich am Ende alle Tiere katalogisiert hatte, eine Excel-Liste erstellte und einen Bestimmungsschl\u00fcssel aller Morphospezien verfasste. Im Labor arbeiteten neben weiteren Erasmus-Studentinnen auch zwei Labortechniker, die f\u00fcr die Betreuung der Praktikantinnen und die Ordnung im Labor zust\u00e4ndig waren. Jeder hatte sein eigenes Mikroskop und seinen eigenen Arbeitsplatz. Es herrschte meist eine gute Stimmung, man unterhielt sich gerne und wir konnten jederzeit Fragen stellen. Neben der Laborarbeit durfte ich auch bei der Feldarbeit unterst\u00fctzen. F\u00fcr die verschiedensten Projekte der Universit\u00e4t wurden auf der ganzen Insel sogenannte \u201ePitfall Traps\u201c und \u201eSlam Traps\u201c in einheimischen und exotischen W\u00e4ldern verteilt. Je nach Standort gelangten wir \u00fcber Matschfelder, enge Waldwege oder steile H\u00e4nge in die entlegensten Ecken der Insel, die ich sonst nie gesehen h\u00e4tte. Immer mit Gummistiefeln ger\u00fcstet, da es im Waldinneren meist super feucht ist, kletterten wir durchs Unterholz bis an den Rand von Vulkankratern. Die Feldversuche waren der sch\u00f6nste Teil meiner Arbeit, da ich nicht nur unber\u00fchrte und wundersch\u00f6ne Ecken der Insel kennenlernte, sondern auch mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr verschiedene Versuchsaufbauten gewann. In der Mittagspause wurde gemeinsam in der Mensa gegessen und danach ein Kaffee in der Sonne getrunken. An besonders warmen Tagen sind wir sogar in der Mittagspause schnell schwimmen gegangen und haben uns kurz erfrischt.<\/p>\n<p><strong>Leben in Angra do Hero\u00edsmo<br \/>\n<\/strong>Die Stadt war zweimal die Hauptstadt von Portugal und einst der Anlaufhafen vieler \u00dcbersee- Expeditionen. Und das sieht man ihr auch an. Im Stadtzentrum wimmelt es von wundersch\u00f6nen Geb\u00e4uden und einzigartigen Kirchen. Diese werden auch heute noch regelm\u00e4\u00dfig gestrichen, meist in Wei\u00df mit farbigen Umrandungen und einem orangefarbenen Schieferdach, sodass die Stadt ein sehr sch\u00f6nes Bild abgibt. Es wurde sich bem\u00fcht, f\u00fcr die Bewohner viele Gemeinschaftspl\u00e4tze zu schaffen. Rund um den Monte Brasil, die vulkanische Halbinsel vor der Stadt, findet man einen gro\u00dfen Spielplatz mit vielen verschiedenen Spielger\u00e4ten und Sportfeldern sowie eine tolle Aussicht auf die Stadt. Zudem gibt es Sportparcours und Hundetrainingspl\u00e4tze. Auf dem Berg selber gibt es viele sch\u00f6ne Picknickpl\u00e4tze und Grillm\u00f6glichkeiten, neben weiteren Spielpl\u00e4tzen, Tiergehegen und Katzenh\u00e4usern. Die Stadt besitzt direkt im Stadtzentrum einen kleinen Strand mit sch\u00f6nen Sonnenschirmen und Rettungsschwimmern im Sommer. Zudem gibt es auch am Rande des Hafenbeckens den sogenannten \u201eClube N\u00e1utico\u201c, ein Tauchclub, Bar und eine Badestelle, von der man gut ins Wasser springen und davor schnorcheln kann. Nicht weit entfernt liegt ein versunkenes Schiffswrack, das man mit Gl\u00fcck entdecken kann. Etwas au\u00dferhalb, auf dem Weg zur Universit\u00e4t, liegt die schon erw\u00e4hnte Badestelle \u201eFanal\u201c, die sich auch ausgezeichnet zum Schnorcheln und Sonnenuntergangs schauen eignet. Doch man muss aufpassen, da sich einige gef\u00e4hrliche Quallen in den Gew\u00e4ssern tummeln. Daher ist es ratsam, auf die Warnfahnen zu achten oder vorher einmal das Wasser abzusuchen und die Einheimischen zu beobachten.<\/p>\n<p>Die Stadt ist gef\u00fchlt das Zentrum der Kultur der Azoren. Neben dem gro\u00dfen, zehnt\u00e4gigen \u201eSanjoaninas\u201c-Fest, bei dem es tagelang schillernde Paraden, Essensst\u00e4nde und Konzerte gibt, die alle Generationen von \u00fcberall anlocken, gibt es auch sogenannte \u201eImp\u00e9rio\u201c-Festlichkeiten. Dabei bietet jeder Stadtteil der Reihe nach kleine Konzerte, Essen f\u00fcr alle und einen Stierkampf an. Nebenbei gibt es traditionelle Tanzauftritte auf dem Marktplatz oder internationale Veranstaltungen in Caf\u00e9s und Bars. Da die Insel so klein und die Erasmus-Gemeinschaft gro\u00df und sehr offen war, hat man schnell Anschluss gefunden. Es wurde innerhalb einer gro\u00dfen WhatsApp-Gruppe kommuniziert, und jeder hat mitgeteilt, an welchem Strand er gerade ist oder zu welchem Event er geht, sodass man f\u00fcr jede Aktivit\u00e4t Leute gefunden hat. An den Wochenenden wurden Autos in Gruppen ausgeliehen und die Insel erkundet oder die F\u00e4hre oder der Flieger auf die anderen Inseln genommen, um diese zu entdecken. Dabei kann ich die Insel Flores sehr empfehlen, die hat mir au\u00dferordentlich gut gefallen. Wenn man jedoch am Wochenende mal in der Stadt geblieben ist, konnte man Kajak fahren oder einen Schnorcheltrip zu den vorgelagerten Inseln buchen und noch vieles mehr. Alles in allem muss ich sagen, dass die Stadt trotz ihrer Gr\u00f6\u00dfe alles bietet und man schnell Anschluss findet.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"557\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor4-420x557.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor5.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"316\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Azor5-420x316.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Mein zweimonatiger Aufenthalt auf den Azoren war eine unvergessliche und bereichernde Erfahrung. Durch das Praktikum am \u00d6kologischen Institut CE3C konnte ich nicht nur mein Fachwissen im Bereich der Entomologie und \u00d6kologie vertiefen, sondern auch praktische Erfahrungen in der Feld- und Laborarbeit sammeln. Alles in allem war mein Praktikum auf den Azoren eine wertvolle Zeit, die mir nicht nur berufliche Fortschritte, sondern auch viele sch\u00f6ne Erinnerungen und neue Freundschaften beschert hat. Ich kann jedem, der die M\u00f6glichkeit hat, ein Praktikum im Ausland zu machen, nur empfehlen, diese Chance zu nutzen \u2013 insbesondere an einem so einzigartigen und faszinierenden Ort wie den Azoren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([-7.8087,32.4614], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 3.1\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":8851,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>Nach meinem abgeschlossenen Bachelorstudium wollte ich Berufserfahrungen im Bereich der Entomologie und \u00d6kologie sammeln und dabei den Sommer am Meer verbringen. Aufgrund von Erfahrungsberichten entschied ich mich f\u00fcr Portugal. Bei der Suche nach einem passenden Praktikumsplatz stie\u00df ich auf das \u00d6kologische Institut CE3C, das sich unter anderem mit der Insel\u00f6kologie von Arthropoden auf den Azoren besch\u00e4ftigt. Dieses Thema klang so spannend, dass ich mich initiativ bei dem zust\u00e4ndigen Professor bewarb, ohne genau zu wissen, wo die Azoren liegen und wie sie aussehen. Nach ein wenig Recherche war ich hellauf begeistert, zwei Monate auf diesen traumhaften, vielf\u00e4ltigen Inseln verbringen zu d\u00fcrfen. Wie sich herausstellte, arbeitete das Institut mit der Universit\u00e4t der Azoren zusammen, die auf den Inseln Terceira und S\u00e3o Miguel vertreten ist. Der Professor freute sich \u00fcber mein Angebot und teilte mir mit, dass sie gerade tats\u00e4chlich an Wespen arbeiten \u2013 genau mein Thema. Da ich bereits meine Bachelorarbeit \u00fcber Wespen geschrieben hatte, konnte ich einiges an Erfahrung und Vorwissen einbringen.<\/p><p>Es folgte meine Erasmus-Bewerbung, die problemlos verlief. Nachdem alle Dokumente ausgef\u00fcllt und hochgeladen waren, war die Vorfreude gro\u00df. Die Kommunikation mit der Universit\u00e4t der Azoren gestaltete sich jedoch teilweise schwierig, sodass ich mich meist direkt an meinen zust\u00e4ndigen Professor wandte. Die Universit\u00e4t bot mir an, in ihrer Studentenresidenz zu wohnen. Dieses alte Geb\u00e4ude, mitten im Zentrum der kleinen Stadt, beherbergte die meisten Erasmus- Studenten und Einheimischen. Somit er\u00fcbrigte sich die nervige Suche nach einer g\u00fcnstigen Unterkunft, und ich blickte begeistert auf meine Zeit auf einer kleinen Insel mitten im Atlantik voraus.<\/p><p><strong>Allgemeine Informationen zur Universit\u00e4t der Azoren<\/strong><br \/>Die Universit\u00e4t der Azoren ist auf zwei Inseln aufgeteilt, S\u00e3o Miguel und Terceira. Ich habe in Angra do Hero\u00edsmo auf Terceira studiert und somit nur diesen Teil kennengelernt. Die Universit\u00e4t ist verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig klein. Auf Terceira werden ausschlie\u00dflich \u201eNursing\u201c, \u201eAgricultural Sciences\u201c und \u201eNature and Patrimony\u201c unterrichtet. Neben den Vorlesungen gibt es viele Labore, die an verschiedensten Themen der Meeresbiologie, Insel\u00f6kologie und vielem mehr arbeiten. Neben dem Laborgeb\u00e4ude gibt es eine Mensa mit tollem Ausblick auf den Monte Brasil und das Meer. Hier findet man neben dem t\u00e4glichen warmen Essen auch sehr leckeren und g\u00fcnstigen Kaffee sowie Geb\u00e4ckteilchen. Die Universit\u00e4t liegt etwas au\u00dferhalb des Stadtkerns, ist aber von der Studentenresidenz fu\u00dfl\u00e4ufig in 20 Minuten zu erreichen. Ich empfehle, im Sommer immer Schwimmsachen dabeizuhaben, da es sich auf dem R\u00fcckweg anbietet, einen kleinen Abstecher zu Fanal, der Bucht mit Betonstrand, zu machen und sich etwas abzuk\u00fchlen.<\/p><p><strong>Unterkunft<\/strong><br \/>Die Studentenresidenz war f\u00fcr meinen zweimonatigen Aufenthalt im Sommer sehr angenehm. Die N\u00e4he zum Stadtzentrum und zum Strand habe ich sehr gesch\u00e4tzt, und es war mit Abstand das g\u00fcnstigste Zimmer, das man finden konnte. Man lebt meistens zu zweit in einem kleinen Raum, umgeben von dicken Steinw\u00e4nden, teilweise ohne Fenster. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Winter schimmeln viele R\u00e4ume, und der Putz f\u00e4llt ab. Man teilt sich eine K\u00fcche mit mehreren Studenten. Innerhalb der Semester kann dies zu Chaos und erh\u00f6hter Lautst\u00e4rke f\u00fchren. Au\u00dferdem werden keine K\u00fcchenutensilien bereitgestellt, sodass man sich alles selbst kaufen oder hoffen muss, dass man es mit jemand Nettem teilen kann. Die Residenz verf\u00fcgt \u00fcber mehrere Innenh\u00f6fe, gro\u00dfe Gemeinschaftsr\u00e4ume, die sich gut f\u00fcr Film- oder Spieleabende eignen, und einen gem\u00fctlichen Lernraum. Dazu gibt es eine Terrasse mit Blick \u00fcber die ganze Stadt, perfekt f\u00fcr Sonnenuntergangsbeobachtungen. Die Residenz ist \u00fcberwacht, das hei\u00dft, im Eingangsbereich sitzt immer ein Sicherheitsmann, der notiert, wer ein- und ausgeht. Das mag am Anfang gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig sein, aber man kann sich schnell mit ihnen anfreunden. Die Residenzverantwortliche Fernanda ist wie eine f\u00fcrsorgliche Mutter, die versucht, mit ihren wenigen englischen W\u00f6rtern einen willkommen zu hei\u00dfen und neuankommende Studenten an erfahrene Studenten zu vermitteln, um das Ankommen zu erleichtern.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"8852,8853\"]<\/p><p><strong>Arbeit im Praktikum<\/strong><br \/>Mein Arbeitsbereich umfasste die Identifizierung und Sortierung von Wespenmorphospezies der verschiedensten azoreanischen Inseln. Dabei wurde mir viel Freiraum bei der Durchf\u00fchrung gelassen, sodass ich am Ende alle Tiere katalogisiert hatte, eine Excel-Liste erstellte und einen Bestimmungsschl\u00fcssel aller Morphospezien verfasste. Im Labor arbeiteten neben weiteren Erasmus-Studentinnen auch zwei Labortechniker, die f\u00fcr die Betreuung der Praktikantinnen und die Ordnung im Labor zust\u00e4ndig waren. Jeder hatte sein eigenes Mikroskop und seinen eigenen Arbeitsplatz. Es herrschte meist eine gute Stimmung, man unterhielt sich gerne und wir konnten jederzeit Fragen stellen. Neben der Laborarbeit durfte ich auch bei der Feldarbeit unterst\u00fctzen. F\u00fcr die verschiedensten Projekte der Universit\u00e4t wurden auf der ganzen Insel sogenannte \u201ePitfall Traps\u201c und \u201eSlam Traps\u201c in einheimischen und exotischen W\u00e4ldern verteilt. Je nach Standort gelangten wir \u00fcber Matschfelder, enge Waldwege oder steile H\u00e4nge in die entlegensten Ecken der Insel, die ich sonst nie gesehen h\u00e4tte. Immer mit Gummistiefeln ger\u00fcstet, da es im Waldinneren meist super feucht ist, kletterten wir durchs Unterholz bis an den Rand von Vulkankratern. Die Feldversuche waren der sch\u00f6nste Teil meiner Arbeit, da ich nicht nur unber\u00fchrte und wundersch\u00f6ne Ecken der Insel kennenlernte, sondern auch mehr Verst\u00e4ndnis f\u00fcr verschiedene Versuchsaufbauten gewann. In der Mittagspause wurde gemeinsam in der Mensa gegessen und danach ein Kaffee in der Sonne getrunken. An besonders warmen Tagen sind wir sogar in der Mittagspause schnell schwimmen gegangen und haben uns kurz erfrischt.<\/p><p><strong>Leben in Angra do Hero\u00edsmo<\/strong><br \/>Die Stadt war zweimal die Hauptstadt von Portugal und einst der Anlaufhafen vieler \u00dcbersee- Expeditionen. Und das sieht man ihr auch an. Im Stadtzentrum wimmelt es von wundersch\u00f6nen Geb\u00e4uden und einzigartigen Kirchen. Diese werden auch heute noch regelm\u00e4\u00dfig gestrichen, meist in Wei\u00df mit farbigen Umrandungen und einem orangefarbenen Schieferdach, sodass die Stadt ein sehr sch\u00f6nes Bild abgibt. Es wurde sich bem\u00fcht, f\u00fcr die Bewohner viele Gemeinschaftspl\u00e4tze zu schaffen. Rund um den Monte Brasil, die vulkanische Halbinsel vor der Stadt, findet man einen gro\u00dfen Spielplatz mit vielen verschiedenen Spielger\u00e4ten und Sportfeldern sowie eine tolle Aussicht auf die Stadt. Zudem gibt es Sportparcours und Hundetrainingspl\u00e4tze. Auf dem Berg selber gibt es viele sch\u00f6ne Picknickpl\u00e4tze und Grillm\u00f6glichkeiten, neben weiteren Spielpl\u00e4tzen, Tiergehegen und Katzenh\u00e4usern. Die Stadt besitzt direkt im Stadtzentrum einen kleinen Strand mit sch\u00f6nen Sonnenschirmen und Rettungsschwimmern im Sommer. Zudem gibt es auch am Rande des Hafenbeckens den sogenannten \u201eClube N\u00e1utico\u201c, ein Tauchclub, Bar und eine Badestelle, von der man gut ins Wasser springen und davor schnorcheln kann. Nicht weit entfernt liegt ein versunkenes Schiffswrack, das man mit Gl\u00fcck entdecken kann. Etwas au\u00dferhalb, auf dem Weg zur Universit\u00e4t, liegt die schon erw\u00e4hnte Badestelle \u201eFanal\u201c, die sich auch ausgezeichnet zum Schnorcheln und Sonnenuntergangs schauen eignet. Doch man muss aufpassen, da sich einige gef\u00e4hrliche Quallen in den Gew\u00e4ssern tummeln. Daher ist es ratsam, auf die Warnfahnen zu achten oder vorher einmal das Wasser abzusuchen und die Einheimischen zu beobachten.<\/p><p>Die Stadt ist gef\u00fchlt das Zentrum der Kultur der Azoren. Neben dem gro\u00dfen, zehnt\u00e4gigen \u201eSanjoaninas\u201c-Fest, bei dem es tagelang schillernde Paraden, Essensst\u00e4nde und Konzerte gibt, die alle Generationen von \u00fcberall anlocken, gibt es auch sogenannte \u201eImp\u00e9rio\u201c-Festlichkeiten. Dabei bietet jeder Stadtteil der Reihe nach kleine Konzerte, Essen f\u00fcr alle und einen Stierkampf an. Nebenbei gibt es traditionelle Tanzauftritte auf dem Marktplatz oder internationale Veranstaltungen in Caf\u00e9s und Bars. Da die Insel so klein und die Erasmus-Gemeinschaft gro\u00df und sehr offen war, hat man schnell Anschluss gefunden. Es wurde innerhalb einer gro\u00dfen WhatsApp-Gruppe kommuniziert, und jeder hat mitgeteilt, an welchem Strand er gerade ist oder zu welchem Event er geht, sodass man f\u00fcr jede Aktivit\u00e4t Leute gefunden hat. An den Wochenenden wurden Autos in Gruppen ausgeliehen und die Insel erkundet oder die F\u00e4hre oder der Flieger auf die anderen Inseln genommen, um diese zu entdecken. Dabei kann ich die Insel Flores sehr empfehlen, die hat mir au\u00dferordentlich gut gefallen. Wenn man jedoch am Wochenende mal in der Stadt geblieben ist, konnte man Kajak fahren oder einen Schnorcheltrip zu den vorgelagerten Inseln buchen und noch vieles mehr. Alles in allem muss ich sagen, dass die Stadt trotz ihrer Gr\u00f6\u00dfe alles bietet und man schnell Anschluss findet.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"8854,8850\"]<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Mein zweimonatiger Aufenthalt auf den Azoren war eine unvergessliche und bereichernde Erfahrung. Durch das Praktikum am \u00d6kologischen Institut CE3C konnte ich nicht nur mein Fachwissen im Bereich der Entomologie und \u00d6kologie vertiefen, sondern auch praktische Erfahrungen in der Feld- und Laborarbeit sammeln. Alles in allem war mein Praktikum auf den Azoren eine wertvolle Zeit, die mir nicht nur berufliche Fortschritte, sondern auch viele sch\u00f6ne Erinnerungen und neue Freundschaften beschert hat. Ich kann jedem, der die M\u00f6glichkeit hat, ein Praktikum im Ausland zu machen, nur empfehlen, diese Chance zu nutzen \u2013 insbesondere an einem so einzigartigen und faszinierenden Ort wie den Azoren.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"32.4614,-7.8087\" zoom=\"3.1\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653],"tags":[1014458,15903,525289,52056,1014457],"class_list":["post-8849","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-azoren","tag-biologie","tag-oekologie","tag-portugal","tag-wespen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8849"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8849\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8861,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8849\/revisions\/8861"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8851"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}