

{"id":8753,"date":"2024-08-19T14:25:26","date_gmt":"2024-08-19T12:25:26","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8753"},"modified":"2024-08-19T14:26:01","modified_gmt":"2024-08-19T12:26:01","slug":"auslandspraktikum-in-einem-molekularbiologischen-labor-in-barcelona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2024\/08\/19\/auslandspraktikum-in-einem-molekularbiologischen-labor-in-barcelona\/","title":{"rendered":"Auslandspraktikum in einem molekularbiologischen Labor in Barcelona"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Die Entscheidung ein Semester in Barcelona als Praktikum zu verbringen, geschah eigentlich mehr oder weniger zuf\u00e4llig, allerdings habe ich so viel erlebt und auch Neues dazugelernt, dass ich es immer wieder so machen w\u00fcrde!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild1-6.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-8755 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild1-6.jpg\" alt=\"\" width=\"404\" height=\"270\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ich hatte das Gl\u00fcck, schon mit meiner zweiten Bewerbungs-E-Mail bei einem molekularbiologischen Labor zu Oxidativem Stress und Zellzyklus auf offene Ohren zu sto\u00dfen. Die einzigen Bedingungen f\u00fcr mein Kommen waren ein l\u00e4ngerer Aufenthalt als 4 Monate und, dass sie mich nicht bezahlen m\u00fcssen. Ich entschloss mich von September bis Ende Januar zu bleiben und weil ERASMUS-F\u00f6rderungen auch f\u00fcr Praktika m\u00f6glich sind, war ich auch nicht direkt auf Bezahlung angewiesen.<\/p>\n<p>Der ganze Papierkram war durch die schnelle Kommunikation mit meinem Betreuer kein Problem, nur die Wohnungssuche in Barcelona selbst erwies sich als schwierig. Obwohl ich schon ca. 2 Monate vorher mit dem Suchen angefangen hatte, konnte ich erst nach meiner Ankunft (dann aber doch recht schnell) ein Zimmer zur Zwischenmiete ergattern.<\/p>\n<p>Ich habe mir ziemlich direkt nach meiner Ankunft ein Fahrrad secondhand zugelegt. Obwohl das die Metro (die in Barcelona auch eigentlich ziemlich gut ist) nicht ganz ersetzt hat, war ich deutlich mobiler und nie langsamer unterwegs, als meine Metrofahrenden Freunde und habe nie unn\u00f6tig auf Nachtbusse warten, oder mich nachts zu Fu\u00df unwohl f\u00fchlen m\u00fcssen. Allerdings beschr\u00e4nkte sich mein Aktionsbereich auch nur auf den Stadtbereich und ich musste nie regul\u00e4r nach au\u00dferhalb. Geklaut wurde mein Fahrrad auch nicht, obwohl ich viel davor gewarnt wurde. Ich hatte ein gutes Schloss, habe es immer irgendwo drangeschlossen und nachts mit in mein Zimmer genommen. Der Verkehr in Barcelona ist schon deutlich wilder als in Deutschland, da es aber meistens abgegrenzte Fahrradwege gibt, habe ich mich immer sicher gef\u00fchlt und durch die viele Fahrerei hatte ich am Ende auch eine ziemlich gute Orientierung. Empfehlenswerter E-Bay Ersatz sind Milanuncios und Wallapop.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild17.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8756 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild17.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"286\" \/><\/a>Im Labor war ich einem PhD Studenten zugeteilt, der mich angelernt hat und bei dessen Projekten ich mitgearbeitet habe. Anfangs war ich ziemlich \u00fcberfordert, dass ganze praktische und theoretische Wissen in mich aufzunehmen, aber mit der Zeit konnte ich ziemlich selbstst\u00e4ndig eigene Experimente durchf\u00fchren. Viele der Methoden, wie zB. Sds-Page, PCR und genetische Transformationen etc., wurden bereits in Praktika an der Uni erkl\u00e4rt und eventuell auch durchgef\u00fchrt. Ich fand es toll zu sehen, dass ich das, was ich gelernt habe auch wirklich anwenden kann und interessant, f\u00fcr so lange Zeit den Alltag einer Forschungsgruppe mitzuerleben. Im Vergleich zum Studium war das Praktikum schon deutlich zeitaufw\u00e4ndiger. Ich war schon jeden Tag +-8 Stunden im Labor und dadurch, dass bei Experimenten nie ganz klar ist wann diese genau fertig werden war es schwer an Wochentagen wirklich noch etwas zu unternehmen. Das macht es zus\u00e4tzlich auch ein wenig schwer, wirklich Leute kennenzulernen. Gerade die viele Arbeit und das Gef\u00fchl keine Freizeit mehr zu haben war streckenweise stressig, aber durchaus ein wertvoller Einblick in das Leben mit Vollzeitjob. Trotz alledem hat es sich f\u00fcr mich stark gelohnt ein Praktikum aus meinem Semester zu machen, da mich das theoretische der Uni im letzten Semester stark frustriert hat und ich einfach unglaublich viel lernen konnte.<\/p>\n<p>Mein engster Kreis aus Freundinnen in Barcelona bestand tats\u00e4chlich aus ERASMUS-Studierenden und Leuten, die ich schon aus Deutschland kannte. Ich war nicht auf <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild18.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8757 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild18.jpg\" alt=\"\" width=\"251\" height=\"195\" \/><\/a>vielen organisierten ESN-ERASMUS Events, aber auf einem habe ich tats\u00e4chlich Leute kennengelernt, die ich jetzt schon als Freundinnen bezeichnen w\u00fcrde. Au\u00dferhalb von der ERASMUS-Bubble erwies es sich als deutlich schwerer, ernsthaft mit Leuten zu \u201econnecten\u201c. Ich gehe in meiner Freizeit gerne und viel Klettern und Bouldern und so hatte ich auch viel Kontakt zu anderen Leuten au\u00dferhalb dieser Bubble und auch zu Katalanen. Nach einiger Zeit habe ich dann doch Leute gefunden, mit denen ich regelm\u00e4\u00dfig bouldern gehe und manchmal drau\u00dfen klettern, die ich auch Freunde nennen k\u00f6nnte. Au\u00dferhalb der ERASMUS-Bubble Anschluss zu finden, geht schon auch, es dauert nur deutlich l\u00e4nger\u2026<\/p>\n<p>Der Fakt, dass ich kein Spanisch spreche hat mir mein Leben manchmal schon ein wenig <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild19.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-8758 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild19.jpg\" alt=\"\" width=\"239\" height=\"319\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild19.jpg 440w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild19-420x560.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 239px) 100vw, 239px\" \/><\/a>schwerer gemacht, aber alles in allen kommt man mit Englisch gut durch. Es w\u00e4re wahrscheinlich schon einfacher gewesen, mich in der Boulderhalle zu sozialisieren und ich h\u00e4tte mich in manchen Situationen weniger ausgeschlossen gef\u00fchlt, aber alles in allem war es f\u00fcr ein halbes Jahr schon okay. Zus\u00e4tzlich wird in Barcelona schon auch viel Katalan gesprochen, da viele Katalanen sich nicht vorstellen k\u00f6nnten jemals au\u00dferhalb von Katalonien zu leben, also h\u00e4tten mich Spanisch Kenntnisse auch nicht aus jeder Situation gerettet.<\/p>\n<p>Barcelona ist au\u00dferdem unglaublich lebenswert als Stadt. Es gibt viel Musik und Kunstevents und Outdoor sport-m\u00e4\u00dfig ist alles was das Herz begehrt mit maximal 2h fahren bedient. Zum Klettern ist Katalonien generell ein Paradies. Aus Ermangelung an Partner*innen konnte ich nicht alle Orte auskundschaften, aber gef\u00fchlt w\u00e4re es mir m\u00f6glich gewesen jedes Wochenende rauszufahren und niemals denselben Fels unter den Fingern zu haben. Manche davon sind sogar mit \u00d6ffis zu erreichen, aber ein Auto machts schon leichter. Ich war im Winter da und da es nicht so viel regnet, ist es wirklich auch Kletter-Prime-Time! Im Sommer ist es glaube ich unvorstellbar warm, also ist das Wintersemester schon ideal.<\/p>\n<p>Alles in allem bin ich unglaublich zufrieden mit meiner Zeit hier. Ich hatte zwar auch mal Stress und schlechte Zeiten, aber das geh\u00f6rt ja auch mit dazu, aber in anderen Aspekten hatte ich auch viel Gl\u00fcck. Ich habe so viel gelernt und Erfahrungen gemacht, die mir das Studieren im Inland (und Ausland) nicht h\u00e4tten geben k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>Falls das jetzt bei wem Interesse geweckt hat, schreibt dem Labor einfach mal ne Mail, wenn ihr l\u00e4nger als 4 Monate bleibt und keine Bezahlung braucht, stellen die euch sicher auch liebend gerne an \ud83d\ude09. <a href=\"https:\/\/www.upf.edu\/web\/osccg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.upf.edu\/web\/osccg<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([2.5340,42.6724], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 6.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); 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Die einzigen Bedingungen f\u00fcr mein Kommen waren ein l\u00e4ngerer Aufenthalt als 4 Monate und, dass sie mich nicht bezahlen m\u00fcssen. Ich entschloss mich von September bis Ende Januar zu bleiben und weil ERASMUS-F\u00f6rderungen auch f\u00fcr Praktika m\u00f6glich sind, war ich auch nicht direkt auf Bezahlung angewiesen.<br \/>Der ganze Papierkram war durch die schnelle Kommunikation mit meinem Betreuer kein Problem, nur die Wohnungssuche in Barcelona selbst erwies sich als schwierig. Obwohl ich schon ca. 2 Monate vorher mit dem Suchen angefangen hatte, konnte ich erst nach meiner Ankunft (dann aber doch recht schnell) ein Zimmer zur Zwischenmiete ergattern.<br \/>Ich habe mir ziemlich direkt nach meiner Ankunft ein Fahrrad secondhand zugelegt. Obwohl das die Metro (die in Barcelona auch eigentlich ziemlich gut ist) nicht ganz ersetzt hat, war ich deutlich mobiler und nie langsamer unterwegs, als meine Metrofahrenden Freunde und habe nie unn\u00f6tig auf Nachtbusse warten, oder mich nachts zu Fu\u00df unwohl f\u00fchlen m\u00fcssen. Allerdings beschr\u00e4nkte sich mein Aktionsbereich auch nur auf den Stadtbereich und ich musste nie regul\u00e4r nach au\u00dferhalb. Geklaut wurde mein Fahrrad auch nicht, obwohl ich viel davor gewarnt wurde. Ich hatte ein gutes Schloss, habe es immer irgendwo drangeschlossen und nachts mit in mein Zimmer genommen. Der Verkehr in Barcelona ist schon deutlich wilder als in Deutschland, da es aber meistens abgegrenzte Fahrradwege gibt, habe ich mich immer sicher gef\u00fchlt und durch die viele Fahrerei hatte ich am Ende auch eine ziemlich gute Orientierung. Empfehlenswerter E-Bay Ersatz sind Milanuncios und Wallapop.<br \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild17.jpg\"><img class=\"wp-image-8756 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild17.jpg\" alt=\"\" width=\"215\" height=\"286\" \/><\/a>Im Labor war ich einem PhD Studenten zugeteilt, der mich angelernt hat und bei dessen Projekten ich mitgearbeitet habe. Anfangs war ich ziemlich \u00fcberfordert, dass ganze praktische und theoretische Wissen in mich aufzunehmen, aber mit der Zeit konnte ich ziemlich selbstst\u00e4ndig eigene Experimente durchf\u00fchren. Viele der Methoden, wie zB. Sds-Page, PCR und genetische Transformationen etc., wurden bereits in Praktika an der Uni erkl\u00e4rt und eventuell auch durchgef\u00fchrt. Ich fand es toll zu sehen, dass ich das, was ich gelernt habe auch wirklich anwenden kann und interessant, f\u00fcr so lange Zeit den Alltag einer Forschungsgruppe mitzuerleben. Im Vergleich zum Studium war das Praktikum schon deutlich zeitaufw\u00e4ndiger. Ich war schon jeden Tag +-8 Stunden im Labor und dadurch, dass bei Experimenten nie ganz klar ist wann diese genau fertig werden war es schwer an Wochentagen wirklich noch etwas zu unternehmen. Das macht es zus\u00e4tzlich auch ein wenig schwer, wirklich Leute kennenzulernen. Gerade die viele Arbeit und das Gef\u00fchl keine Freizeit mehr zu haben war streckenweise stressig, aber durchaus ein wertvoller Einblick in das Leben mit Vollzeitjob. Trotz alledem hat es sich f\u00fcr mich stark gelohnt ein Praktikum aus meinem Semester zu machen, da mich das theoretische der Uni im letzten Semester stark frustriert hat und ich einfach unglaublich viel lernen konnte.<\/p><p>Mein engster Kreis aus Freundinnen in Barcelona bestand tats\u00e4chlich aus ERASMUS-Studierenden und Leuten, die ich schon aus Deutschland kannte. Ich war nicht auf <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild18.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8757 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild18.jpg\" alt=\"\" width=\"317\" height=\"246\" \/><\/a>vielen organisierten ESN-ERASMUS Events, aber auf einem habe ich tats\u00e4chlich Leute kennengelernt, die ich jetzt schon als Freundinnen bezeichnen w\u00fcrde. Au\u00dferhalb von der ERASMUS-Bubble erwies es sich als deutlich schwerer, ernsthaft mit Leuten zu \u201econnecten\u201c. Ich gehe in meiner Freizeit gerne und viel Klettern und Bouldern und so hatte ich auch viel Kontakt zu anderen Leuten au\u00dferhalb dieser Bubble und auch zu Katalanen. Nach einiger Zeit habe ich dann doch Leute gefunden, mit denen ich regelm\u00e4\u00dfig bouldern gehe und manchmal drau\u00dfen klettern, die ich auch Freunde nennen k\u00f6nnte. Au\u00dferhalb der ERASMUS-Bubble Anschluss zu finden, geht schon auch, es dauert nur deutlich l\u00e4nger\u2026<br \/>Der Fakt, dass ich kein Spanisch spreche hat mir mein Leben manchmal schon ein wenig <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild19.jpg\"><img class=\"wp-image-8758 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild19.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"356\" \/><\/a>schwerer gemacht, aber alles in allen kommt man mit Englisch gut durch. Es w\u00e4re wahrscheinlich schon einfacher gewesen, mich in der Boulderhalle zu sozialisieren und ich h\u00e4tte mich in manchen Situationen weniger ausgeschlossen gef\u00fchlt, aber alles in allem war es f\u00fcr ein halbes Jahr schon okay. Zus\u00e4tzlich wird in Barcelona schon auch viel Katalan gesprochen, da viele Katalanen sich nicht vorstellen k\u00f6nnten jemals au\u00dferhalb von Katalonien zu leben, also h\u00e4tten mich Spanisch Kenntnisse auch nicht aus jeder Situation gerettet.<br \/>Barcelona ist au\u00dferdem unglaublich lebenswert als Stadt. Es gibt viel Musik und Kunstevents und Outdoor sport-m\u00e4\u00dfig ist alles was das Herz begehrt mit maximal 2h fahren bedient. Zum Klettern ist Katalonien generell ein Paradies. Aus Ermangelung an Partner*innen konnte ich nicht alle Orte auskundschaften, aber gef\u00fchlt w\u00e4re es mir m\u00f6glich gewesen jedes Wochenende rauszufahren und niemals denselben Fels unter den Fingern zu haben. Manche davon sind sogar mit \u00d6ffis zu erreichen, aber ein Auto machts schon leichter. Ich war im Winter da und da es nicht so viel regnet, ist es wirklich auch Kletter-Prime-Time! Im Sommer ist es glaube ich unvorstellbar warm, also ist das Wintersemester schon ideal.<br \/>Alles in allem bin ich unglaublich zufrieden mit meiner Zeit hier. Ich hatte zwar auch mal Stress und schlechte Zeiten, aber das geh\u00f6rt ja auch mit dazu, aber in anderen Aspekten hatte ich auch viel Gl\u00fcck. Ich habe so viel gelernt und Erfahrungen gemacht, die mir das Studieren im Inland (und Ausland) nicht h\u00e4tten geben k\u00f6nnen!<br \/>Falls das jetzt bei wem Interesse geweckt hat, schreibt dem Labor einfach mal ne Mail, wenn ihr l\u00e4nger als 4 Monate bleibt und keine Bezahlung braucht, stellen die euch sicher auch liebend gerne an \ud83d\ude09. <a href=\"https:\/\/www.upf.edu\/web\/osccg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.upf.edu\/web\/osccg<\/a><\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild20.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-8754\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/Bild20.jpg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"800\" \/><\/a><\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"42.6724,2.5340\" zoom=\"6.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653],"tags":[15903,368841,52079],"class_list":["post-8753","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-biologie","tag-forschungspraktikum","tag-spanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8753","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8753"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8753\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8767,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8753\/revisions\/8767"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8754"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8753"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8753"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8753"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}