

{"id":8598,"date":"2024-11-04T08:54:47","date_gmt":"2024-11-04T07:54:47","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8598"},"modified":"2025-07-15T22:06:59","modified_gmt":"2025-07-15T20:06:59","slug":"freiwilliges-praktikum-als-deutschlehrer-am-lycee-moulin-joli-auf-la-reunion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2024\/11\/04\/freiwilliges-praktikum-als-deutschlehrer-am-lycee-moulin-joli-auf-la-reunion\/","title":{"rendered":"Freiwilliges Praktikum als Deutschlehrer am Lyc\u00e9e Moulin Joli auf La R\u00e9union"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung:<br \/><\/strong>Da es sich bei mir um ein freiwilliges Praktikum handelt, wich die Vorbereitung etwas von der meines im Jahr 2019 durchgef\u00fchrten Auslandssemesters ab.<\/p>\n<p><strong>Zu meiner Situation:<br \/><\/strong>Ich habe das Masterstudium im Mai abgeschlossen und wollte den Zeitraum bis zum Beginn des Referendariats nutzen, um sowohl auf pers\u00f6nlicher als auch auf sprachlicher Ebene erneut von einem Auslandsaufenthalt zu profitieren. Gl\u00fccklicherweise unterst\u00fctzt Erasmus auch diejenigen, die ihr Studium gerade beendet haben und in ihrem weiteren beruflichen Werdegang von dem geplanten Auslandsaufenthalt profitieren. S\u00e4mtliche Fragen hierzu lie\u00dfen sich kinderleicht und schnell mithilfe der sehr zu empfehlenden Sprechstunden f\u00fcr Auslandspraktika, die die Universit\u00e4t Bremen anbietet, beantworten.<\/p>\n<p><strong>Zur F\u00f6rderung:<br \/><\/strong>Ich habe das Praktikum zun\u00e4chst selbstst\u00e4ndig organisiert und mich anschlie\u00dfend um dessen F\u00f6rderung durch Erasmus bem\u00fcht. Nachdem ich die Zusage des Lyc\u00e9e Moulin Joli erhalten habe, habe ich mich an Erasmus gewendet und die F\u00f6rderung eingeleitet. Generell wurde mir mitgeteilt, dass die Wahrscheinlichkeit der F\u00f6rderung eines freiwilligen Praktikums im Rahmen einer plausiblen Begr\u00fcndung, warum der weitere berufliche Werdegang davon profitiert, sehr hoch ist. Die notwendigen Dokumente werden wie bei einem Auslandssemester \u00fcber Mobility Online hochgeladen. Auch an dieser Stelle m\u00f6chte ich nochmal auf die Sprechstunden hinweisen.<\/p>\n<p><strong>Zur Bewerbung:<br \/><\/strong>Ich habe mich im April beworben und das Praktikum Ende August begonnen. Um mir den Praktikumsplatz selbstst\u00e4ndig zu organisieren, habe ich auf der Website des PASCH-Instituts nach Schulen gesucht. Der Vorteil ist, dass die dort angezeigten Schulen international orientiert sind, was die Wahrscheinlichkeit einer positiven R\u00fcckmeldung erh\u00f6ht. Insgesamt habe ich um die 20 Bewerbungen, bestehend aus einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf, an Schulen in Frankreich und auf La R\u00e9union geschickt. Auf der Website werden die Schulen mit Hilfe von Bildern, Beschreibungen der Schwerpunkte und Merkmale der Schule und den Kontaktdaten \u00fcbersichtlich abgebildet.<\/p>\n<p><strong>Zur Anreise:<br \/><\/strong>La R\u00e9union l\u00e4sst sich mit dem Flugzeug von Paris erreichen. Da ich mit dem Bus nach Paris gereist bin, war ich insgesamt 36 Stunden unterwegs. Es geht allerdings auch deutlich schneller.<\/p>\n<p><strong>Weiteres:<br \/><\/strong>Da sich La R\u00e9union \u00f6stlich von Afrika befindet und sich das Klima und die Lebensweise mehr oder weniger stark von Deutschland unterscheiden, habe ich im Voraus den Hausarzt f\u00fcr einige Impfungen besucht.<br \/>Obwohl La R\u00e9union Teil der EU ist und als W\u00e4hrung den \u20ac besitzt, konnte ich nur selten mithilfe meiner normalen Bankkarte bezahlen beziehungsweise Geld abheben. Aus diesem Grund empfehle ich, sich vor Abreise eine Kreditkarte zu organisieren, mit der die Bezahlung problemlos funktioniert.<br \/>Es ist sehr umst\u00e4ndlich und teilweise unm\u00f6glich, etwas per Amazon auf die Insel zu bestellen.<\/p>\n<p><strong>Formalit\u00e4ten im Gastland:<br \/><\/strong>La R\u00e9union bietet den gro\u00dfen Vorteil, dass es ein franz\u00f6sisches \u00dcberseegebiet und somit Teil der EU ist. F\u00fcr die Einreise gen\u00fcgt der Personalausweis und die W\u00e4hrung ist \u20ac. Hinsichtlich der Formalit\u00e4t war somit eigentlich alles wie in Frankreich.<\/p>\n<p><strong>Allgemeine Informationen zur Partnerschule:<br \/><\/strong>Bei dem Lyc\u00e9e Moulin handelt es sich um ein Lyc\u00e9e in La Possession, einer Stadt im Nord-Westen der Insel, dass in der Regel von Sch\u00fcler*innen zwischen 15 und 18 Jahren besucht wird, die auf ihr Baccalaur\u00e9at vorbereitet werden und dieses abschlie\u00dfen. Was die Schule auszeichnet, ist eine sehr offene Raumgestaltung, sodass sich lediglich die Klassenr\u00e4ume drinnen und s\u00e4mtliche Flure drau\u00dfen befinden, was eine sehr angenehme Atmosph\u00e4re schafft. Auf administrativer Ebene steht die Schule dem deutschen Standard nach, was allerdings nicht weiter schlimm ist. Der Unterricht wird \u00fcber die Schulplattform \u201ePronote\u201c organsiert. Die Klassenr\u00e4ume sind mit einem PC, einem Whiteboard und einem Projektor (verbunden mit dem PC) ausgestattet. Mir bot sich die M\u00f6glichkeit, mittags gratis in der Kantine zu essen. Ansonsten sind sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nett und freundlich.<\/p>\n<p><strong>T\u00e4tigkeiten:<br \/><\/strong>Die Deutschlehrerin und haben die Gruppen der Premi\u00e8res und Terminales halbiert, sodass jeder von uns eine halbe Klasse mit sechs bis zw\u00f6lf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern unterrichtet hat. Alle zwei Wochen wurden die Gruppen gewechselt. In Ansprache mit der Deutschlehrerin haben wir uns auf die Themen der Unterrichtseinheit geeinigt. Die jeweiligen Unterrichtsstunden habe ich selbstst\u00e4ndig geplant und durchgef\u00fchrt. Auch schriftliche und m\u00fcndliche Pr\u00fcfungen habe ich durchgef\u00fchrt. Da mir kein Schulbuch zur Verf\u00fcgung stand, habe ich die Unterrichtsmaterialien gr\u00f6\u00dftenteils selbst entworfen.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus habe ich den DNL-Kursen aller drei Jahrg\u00e4nge assistiert. Unter DNL verstehen sich ein Kurs, in dem andere F\u00e4cher wie Mathe auf Deutsch unterrichtet und Spiele auf Deutsch gespielt und entworfen werden.<br \/>Schlie\u00dflich habe ich die Aufsicht beim \u201eBac blanc\u201c \u00fcbernommen.<\/p>\n<p><strong>Unterkunft:<br \/><\/strong>Mithilfe der Unterst\u00fctzung der Deutschlehrerin konnte ich bei einer Mathelehrerin f\u00fcr eine monatliche Miete in H\u00f6he von 350\u20ac unterkommen. Sie wohnte in unmittelbarer N\u00e4he des Lyc\u00e9es und stellte mir au\u00dferdem ihr Auto zur Verf\u00fcgung. Aufgrund der Temperaturen besitzt fast jedes Haus einen Pool, was f\u00fcr mich ein echter Genuss war!<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<br \/><\/strong>Das Leben auf La R\u00e9union ist tendenziell teurer als in Deutschland, vor allem in Bezug auf Lebensmittel.<br \/>Die Insel bietet eine Gro\u00dfe Vielfalt aus Str\u00e4nden, Wasserf\u00e4llen, Bergen und Vulkanen. Highlights waren f\u00fcr mich die Wale, die sich bis Ende September zeigen, der Anstieg auf den Vulkan \u201ePiton de la Fournaise\u201c sowie der Gebirgskessel \u201eMafate\u201c. Aber auch das Schwimmen in Wasserf\u00e4llen, das Schnorcheln am Strand sowie die Tageswanderungen waren unglaublich sch\u00f6n. Die Ferien und Wochenenden habe ich dazu genutzt, um die einzigartige und wundersch\u00f6ne Natur der Insel zu entdecken. Dar\u00fcber hinaus kommt man auf La R\u00e9union in den einzigartigen Genuss, verschiedene Kulturen kennenzulernen, w\u00e4hrend man unter nahezu westlichen Lebens- und Hygienebedingungen lebt. Es f\u00fchlt sich an wie ein \u201eEuropa in den Tropen\u201c.<\/p>\n<p>Bez\u00fcglich der Zweisprachigkeit auf der Insel l\u00e4sst sich sagen, dass in der \u00d6ffentlichkeit ausschlie\u00dflich Franz\u00f6sisch gesprochen wird. Kreolisch wird meiner Erfahrung nach lediglich vereinzelt unter Einheimischen gesprochen.<br \/>Ich bin Ende August 2023 angereist und vier Monate geblieben. Der Zeitraum war aus klimatischer Sicht optimal: Im September und Oktober blieb es dauerhaft trocken, sodass sich dieser Zeitraum perfekt f\u00fcr die Ausfl\u00fcge in die Natur eignete. Selbst mit Beginn der Regenzeit im November blieb der Niederschlag sehr \u00fcberschaubar und man konnte von dem k\u00f6stlichen Geschmack der Fr\u00fcchte, die auf La R\u00e9union wachsen, profitieren.<\/p>\n<p><strong>Nach der R\u00fcckkehr:<br \/><\/strong>Um den zweiten Teil der F\u00f6rderung zu erhalten, gilt es das \u201eTraineeship Certificate\u201c gewissenhaft auszuf\u00fcllen und den Erfahrungsbericht zu verfassen. Zu meiner Zeit gab es Probleme mit dem Survey, weshalb angek\u00fcndigt wurde, dass die R\u00fcckzahlung auch vor dessen Ausf\u00fcllen stattfinden kann.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([31.2836,17.8006], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 2.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":8608,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung:<\/strong><br \/>Da es sich bei mir um ein freiwilliges Praktikum handelt, wich die Vorbereitung etwas von der meines im Jahr 2019 durchgef\u00fchrten Auslandssemesters ab.<\/p><p><strong>Zu meiner Situation:<\/strong><br \/>Ich habe das Masterstudium im Mai abgeschlossen und wollte den Zeitraum bis zum Beginn des Referendariats nutzen, um sowohl auf pers\u00f6nlicher als auch auf sprachlicher Ebene erneut von einem Auslandsaufenthalt zu profitieren. 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Die notwendigen Dokumente werden wie bei einem Auslandssemester \u00fcber Mobility Online hochgeladen. Auch an dieser Stelle m\u00f6chte ich nochmal auf die Sprechstunden hinweisen.<\/p><p><strong>Zur Bewerbung:<\/strong><br \/>Ich habe mich im April beworben und das Praktikum Ende August begonnen. Um mir den Praktikumsplatz selbstst\u00e4ndig zu organisieren, habe ich auf der Website des PASCH-Instituts nach Schulen gesucht. Der Vorteil ist, dass die dort angezeigten Schulen international orientiert sind, was die Wahrscheinlichkeit einer positiven R\u00fcckmeldung erh\u00f6ht. Insgesamt habe ich um die 20 Bewerbungen, bestehend aus einem Motivationsschreiben und einem Lebenslauf, an Schulen in Frankreich und auf La R\u00e9union geschickt. 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Was die Schule auszeichnet, ist eine sehr offene Raumgestaltung, sodass sich lediglich die Klassenr\u00e4ume drinnen und s\u00e4mtliche Flure drau\u00dfen befinden, was eine sehr angenehme Atmosph\u00e4re schafft. Auf administrativer Ebene steht die Schule dem deutschen Standard nach, was allerdings nicht weiter schlimm ist. Der Unterricht wird \u00fcber die Schulplattform \u201ePronote\u201c organsiert. Die Klassenr\u00e4ume sind mit einem PC, einem Whiteboard und einem Projektor (verbunden mit dem PC) ausgestattet. Mir bot sich die M\u00f6glichkeit, mittags gratis in der Kantine zu essen. Ansons-ten sind sowohl die Lehrerinnen und Lehrer als auch die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler nett und freundlich.<\/p><p><strong>T\u00e4tigkeiten:<\/strong><br \/>Die Deutschlehrerin und haben die Gruppen der Premi\u00e8res und Terminales halbiert, sodass jeder von uns eine halbe Klasse mit sechs bis zw\u00f6lf Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern unterrichtet hat. 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Sie wohnte in unmittelbarer N\u00e4he des Lyc\u00e9es und stellte mir au\u00dferdem ihr Auto zur Verf\u00fcgung. Aufgrund der Temperaturen besitzt fast jedes Haus einen Pool, was f\u00fcr mich ein echter Genuss war!<\/p><p><strong>Sonstiges:<\/strong><br \/>Das Leben auf La R\u00e9union ist tendenziell teurer als in Deutschland, vor allem in Bezug auf Lebensmittel.<br \/>Die Insel bietet eine Gro\u00dfe Vielfalt aus Str\u00e4nden, Wasserf\u00e4llen, Bergen und Vulkanen. Highlights waren f\u00fcr mich die Wale, die sich bis Ende September zeigen, der Anstieg auf den Vulkan \u201ePiton de la Fournaise\u201c sowie der Gebirgskessel \u201eMafate\u201c. Aber auch das Schwimmen in Wasserf\u00e4llen, das Schnorcheln am Strand sowie die Tageswanderungen waren unglaublich sch\u00f6n. Die Ferien und Wochenenden habe ich dazu genutzt, um die einzigartige und wundersch\u00f6ne Natur der Insel zu entdecken. Dar\u00fcber hinaus kommt man auf La R\u00e9union in den einzigartigen Genuss, verschiedene Kulturen kennenzulernen, w\u00e4hrend man unter nahezu westlichen Lebens- und Hygienebedingungen lebt. Es f\u00fchlt sich an wie ein \u201eEuropa in den Tropen\u201c.<\/p><p>Bez\u00fcglich der Zweisprachigkeit auf der Insel l\u00e4sst sich sagen, dass in der \u00d6ffentlichkeit ausschlie\u00dflich Franz\u00f6sisch gesprochen wird. Kreolisch wird meiner Erfahrung nach lediglich vereinzelt unter Einheimischen gesprochen.<br \/>Ich bin Ende August 2023 angereist und vier Monate geblieben. Der Zeitraum war aus klimatischer Sicht optimal: Im September und Oktober blieb es dauerhaft trocken, sodass sich dieser Zeitraum perfekt f\u00fcr die Ausfl\u00fcge in die Natur eignete. Selbst mit Beginn der Regenzeit im November blieb der Niederschlag sehr \u00fcberschaubar und man konnte von dem k\u00f6stlichen Geschmack der Fr\u00fcchte, die auf La R\u00e9union wachsen, profitieren.<\/p><p><strong>Nach der R\u00fcckkehr:<\/strong><br \/>Um den zweiten Teil der F\u00f6rderung zu erhalten, gilt es das \u201eTraineeship Certificate\u201c gewissenhaft auszuf\u00fcllen und den Erfahrungsbericht zu verfassen. Zu meiner Zeit gab es Probleme mit dem Survey, weshalb angek\u00fcndigt wurde, dass die R\u00fcckzahlung auch vor dessen Ausf\u00fcllen stattfinden kann.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"17.8006,31.2836\" zoom=\"2.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653],"tags":[52097,368759,49297,525333,639489],"class_list":["post-8598","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-frankreich","tag-graduiertenpraktikum","tag-lehramt","tag-ueberseegebiete","tag-unterrichten"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8598","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8598"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8598\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8607,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8598\/revisions\/8607"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8608"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8598"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8598"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8598"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}