

{"id":8338,"date":"2023-05-18T00:34:04","date_gmt":"2023-05-17T22:34:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8338"},"modified":"2023-05-18T00:35:05","modified_gmt":"2023-05-17T22:35:05","slug":"personalforschung-mit-erasmus-an-der-universitaet-st-gallen-hsg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2023\/05\/18\/personalforschung-mit-erasmus-an-der-universitaet-st-gallen-hsg\/","title":{"rendered":"Personalforschung mit Erasmus+ an der Universit\u00e4t St.Gallen (HSG)"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitungen<br \/>\n<\/strong>Nach einem Auslandssemester in Oslo, Norwegen, hatte mich die Lust auf das Ausland gepackt. Aufgrund eines Vorlesungsfreien Semesters hatte ich mich deshalb im Dezember 2021 dazu entschieden ein 6-monatiges Praktikum zu absolvieren. \u00dcber den E-Mail-Verteiler der Psychologiestudierenden wurde ich auf ein Praktikum an der Universit\u00e4t St.Gallen (HSG) in der Schweiz aufmerksam gemacht. Kurzfristig entschloss ich mich noch im Dezember dazu mich f\u00fcr ein Praktikum von Januar bis Juni 2022 zu bewerben. Aufgrund der gro\u00dfen beruflichen M\u00f6glichkeit und der einfachen Einreise nahm ich die Praktikumstelle an und machte mich Anfang Januar auf den Weg in die Schweiz.<\/p>\n<p>Da ich gerade aus dem Ausland kam packte ich nur wenige Sachen um und konnte direkt in die Schweiz ziehen. Hier sicherte ich mir im Voraus bereits ein Zimmer in einer Studenten-WG, wobei sich die Zimmersuche \u00fcber lokale Facebook-Gruppen sehr einfach gestaltet. Die Erasmus+-F\u00f6rderung erm\u00f6glichte es mir dabei ein wenig mehr als meine Miete zu decken, w\u00e4hrend ich von einer Aufwandsentsch\u00e4digung in meinem Praktikum weitere Lebenshaltungskosten decken konnte. Ein Haus voller Studenten war ein guter Ankn\u00fcpfungspunkt, da man sonst wenig Leute neben den langen Arbeitszeiten kennenlernt.<\/p>\n<p>Von Bremen aus konnte ich mehrere Male entspannt Nachts in Nachtz\u00fcgen zwischen Deutschland und der Schweiz fahren. Bucht man leere Z\u00fcge mit Ruhewagen, kann man in diesen schlafen und zahlt nur zwischen 20-50\u20ac pro Fahrt. Die Fahrt dauerte gesamt allerdings zwischen 8.5h und 12h.<\/p>\n<p><strong>Praktikum in der Personalforschung<br \/>\n<\/strong>An der Universit\u00e4t St.Gallen, auch bekannt unter dem Namen HSG, absolvierte ich ein Praktikum am Institut f\u00fcr F\u00fchrung und Personalmanagement (IFPM) unter der F\u00fchrung von Prof. Dr. Heike Bruch. Diese ist in der Schweiz als f\u00fchrende Forscherin auf dem Gebiet Leadership bekannt und geh\u00f6rt zu den einflussreichsten Forscherinnen auf dem Gebiet Personalforschung in der Schweiz.<\/p>\n<p>Entsprechend des Rufes der HSG, als Spitzenuni f\u00fcr Wirtschaft der Schweiz, ist das Leistungsniveau hoch. Selbst als Praktikant waren mehr als die 42h Vollzeit normal und es erinnerte leicht an eine Unternehmensberatung. Meine Aufgaben bestanden aus Hilfsaufgaben f\u00fcr Forschungsprojekte, der Auswertung von Daten mittels SPSS und dem Erstellen und \u00dcberarbeiten von Pr\u00e4sentationen. Schnell wurde ich in das junge Team von DoktorandInnen und Forschenden eingearbeitet und konnte das Team tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen. Neben der t\u00e4glichen Arbeit konnte ich unterst\u00fctzend auch an Zwei Events unseres Teams teilnehmen, darunter auch der St.Galler Leadership Tag, einem Treffen von F\u00fchrungskr\u00e4ften \u00fcber ein Wochenende mit verschiedenen Themen im Bereich Personalf\u00fchrung und Leadership. Dies war eine lehrreiche Zeit f\u00fcr mich, aus der ich viele Erfahrungen sch\u00f6pfen konnte.<\/p>\n<p>Neben der Arbeit blieb bei den langen und anstrengenden Arbeitszeiten kaum Zeit f\u00fcr andere Aktivit\u00e4ten. Auch die Wochenende nutze ich oft eher zur Entspannung, zumal die Stadt St.Gallen leider nicht viel zu bieten hatte. Trotz dessen nutzen meine Mitbewohner und ich die Zeit um auch anliegende Berggebiete und Seen beim Wandern zu entdecken. Die Schweiz bietet hier gerade f\u00fcr Menschen die Berge lieben gro\u00dfe M\u00f6glichkeiten. Auch das Skifahren ist bis in den M\u00e4rz noch gut m\u00f6glich und h\u00e4ufig gesehen. Die Schweizer sind ein leistungsorientiertes, aber auch friedliches und entspanntes Volk. Es ist sehr angenehm in der Schweiz mit Lokalen Zeit zu verbringen.<\/p>\n<p>Pers\u00f6nlich h\u00e4tte ich mir gew\u00fcnscht mehr Zeit und Energie zu haben w\u00e4hrend meines Praktikums die Umgebung zu entdecken und etwas zu unternehmen. Auch das Vernetzen ist an der Universit\u00e4t als Praktikant nicht einfach. Austauschm\u00f6glichkeiten oder Gruppen gibt es kaum. Ebenso ist die kompetitive Atmosph\u00e4re an der Universit\u00e4t St.Gallen leider auch nicht f\u00f6rderlich. Aufgrund meiner hohen \u00dcberstunden und angesammelten Urlaubstage beendete ich hingegen mein Praktikum bereits 2 Wochen vor meinem Vertragsende und nutze diese im mit meinem Vater eine Rundtour durch die Schweiz zu machen.<\/p>\n<p><strong>Abschlie\u00dfende Gedanken<br \/>\n<\/strong>Aus meinem Praktikum am IFPM der Universit\u00e4t St.Gallen nehme ich viele Erfahrungen mit. Einerseits bin ich gl\u00fccklich Erfahrungen im Bereich der Personalforschung gemacht zu haben und bin froh \u00fcber die Beziehungen, die ich mich f\u00fchrenden Forschenden aufbauen konnte. Schade finde ich die langen Arbeitszeiten, die an Privatleben und andern eigenen Ressourcen gerungen haben. Im Endeffekt habe ich dort neben vielen positiven Erfahrungen eben auch realisieren m\u00fcssen, dass diese Art der Arbeit m\u00f6glicherweise f\u00fcr mich nicht passend ist. Ich bin dankbar f\u00fcr die Zeit in meinem Auslandspraktikum und empfehlen stark sich nicht vom Ausland abschrecken zu lassen, um wertvolle Lebenserfahrung zu sammeln, die in der direkten Verbindung mit dem eigenen Studium steht. Dabei bin ich auch f\u00fcr Erasmus+ dankbar, die mich finanziell unterst\u00fctzen konnten, da die Lebenshaltungskosten in der Schweiz stark erh\u00f6ht sind.<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-1 gallery-size-full'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/gallen2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" 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Personalmanagement HSG)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\">\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    \n\n\t\t\t\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayer'] = \"open layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayerAtStartup'] = \"open layer at startup\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generateLink'] = 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Diese ist in der Schweiz als f\u00fchrende Forscherin auf dem Gebiet Leadership bekannt und geh\u00f6rt zu den einflussreichsten Forscherinnen auf dem Gebiet Personalforschung in der Schweiz.<\/p><p>Entsprechend des Rufes der HSG, als Spitzenuni f\u00fcr Wirtschaft der Schweiz, ist das Leistungsniveau hoch. Selbst als Praktikant waren mehr als die 42h Vollzeit normal und es erinnerte leicht an eine Unternehmensberatung. Meine Aufgaben bestanden aus Hilfsaufgaben f\u00fcr Forschungsprojekte, der Auswertung von Daten mittels SPSS und dem Erstellen und \u00dcberarbeiten von Pr\u00e4sentationen. Schnell wurde ich in das junge Team von DoktorandInnen und Forschenden eingearbeitet und konnte das Team tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzen. 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