

{"id":8110,"date":"2022-07-12T23:26:04","date_gmt":"2022-07-12T21:26:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8110"},"modified":"2022-07-12T23:26:58","modified_gmt":"2022-07-12T21:26:58","slug":"praktikum-am-institut-fuer-marine-biologie-auf-der-isola-del-giglio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2022\/07\/12\/praktikum-am-institut-fuer-marine-biologie-auf-der-isola-del-giglio\/","title":{"rendered":"Praktikum am Institut f\u00fcr Marine Biologie auf der Isola del Giglio"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Im Juli wurde ich spontan vom Betreuer meiner Masterarbeit eingeladen eine Uniexkursion nach Campese, auf der Isola del Giglio in Italien mitzumachen. Diese M\u00f6glichkeit, endlich w\u00e4hrend meines Meeresbiostudiums ans Meer zu kommen - Covid-19 hatte mein geplantes Auslandssemester verhindert \u2013 lie\u00df ich mir nat\u00fcrlich nicht entgehen. Da diese Exkursion am Institut f\u00fcr Marine Biologie (IfMB) stattfand und schon seit einigen Jahren Verbindungen zu diesem Institut bestehen bekam ich au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit im Anschluss an die Exkursion direkt vor Ort zu bleiben und dort ein 2-monatiges Praktikum durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p><strong>Giglio<br \/>\n<\/strong>Mit 9km L\u00e4nge und 4,5km Breite ist Giglio eine kleine, aber feine Insel im Mittelmeer, in unmittelbarer Nachbarschaft des italienischen Festlandes, sowie den Inseln Elba, Montecristo, Pianosa und Giannutri. Neben Porto, dem Ort, an dem die F\u00e4hre vom Festland anlegt, gibt es noch das St\u00e4dtchen Castello oben auf der Insel und Campese, die Ortschaft auf der anderen, dem Festland abgewandten Seite der Insel. Hier in Campese gibt es eine wundersch\u00f6ne Bucht mit noch sch\u00f6neren Sonnenunterg\u00e4ngen und die Geb\u00e4ude des IfMBs. Giglio lebt vor allem vom Tourismus und in kleinerem Rahmen auch von der Landwirtschaft, nachdem 1962 die Pyritmine geschlossen wurde. Allerdings kann man noch die \u00dcberbleibsel der Pyritverladet\u00fcrme in der Bucht von Campese sehen, wo sie langsam verfallen und sch\u00f6ne Schnorchelpl\u00e4tze bieten.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_8111\" style=\"width: 1210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8111\" class=\"size-full wp-image-8111\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"539\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1-980x440.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1-480x216.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8111\" class=\"wp-caption-text\">Bucht von Campese<\/p><\/div><\/p>\n<p><strong>Das IfMB<br \/>\n<\/strong>Das Institut f\u00fcr Marine Biologie wurde 1988 gegr\u00fcndet und liegt direkt am Mittelmeer. Der Schwerpunkt des Instituts liegt auf der Umweltbildung und erlaubt in erster Linie Schulklassen, aber auch Universit\u00e4ten, einen Einblick in die Meeresbiologie des Mittelmeeres, dessen Artenvielfalt und \u00f6kologische Bedeutung zu bekommen. Daf\u00fcr werden 5-t\u00e4gige Kurse angeboten, in denen den Teilnehmern anhand von Vortr\u00e4gen, praktischen Bestimmungs\u00fcbungen und Schnorcheltouren die Flora und Fauna des Mittelmeeres n\u00e4hergebracht wird. Dabei steht jeder Kurstag unter einem bestimmten Thema, zu dem es erst eine theoretische Einf\u00fchrung gibt, gefolgt von praktischen \u00dcbungen und zum Abschluss eine Nachbesprechung, die in erster Linie von den Teilnehmenden gestaltet wird, wobei sie ihre Arbeit den anderen vorstellen. Zudem gibt es die M\u00f6glichkeit tags, als auch nachts Schnorcheltouren zu unternehmen, um die Tiere in ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum zu entdecken und zu beobachten.<\/p>\n<p><strong>Aufgaben<br \/>\n<\/strong>Als Praktikantin war es meine Aufgabe die Mitarbeiter des Instituts bei den allt\u00e4glich anfallenden Aufgaben zu unterst\u00fctzen. Im Laufe eines 5-t\u00e4gigen Kurses f\u00fcr eine Schulklasse gestalten sich der \u201eAlltag\u201c folgenderma\u00dfen:<br \/>\nEs beginnt damit am Tag der Ankunft der Schulklasse mit dem Transporter des Instituts nach Porto zu fahren und die Leute dort in Empfang zu nehmen und das Gep\u00e4ck einzuladen. In Campese angekommen erhalten die Klassen erstmal eine Inseleinf\u00fchrung, wo die Regeln und Besonderheiten auf der Insel angesprochen werden. Meistens geht es dann gleich damit weiter, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (SuS) eine ABC-Ausgabe bekommen. Das bedeutet, dass wir ihnen Schnorchelausr\u00fcstung (Maske, Schnorchel, Flossen und einen Neoprenanzug) aush\u00e4ndigen und eine Einweisung zum Thema Schnorcheln geben. Dabei geht es haupts\u00e4chlich darum den SuS zu erkl\u00e4ren, wie sie testen, ob die Ausr\u00fcstung wirklich passt, wie man damit f\u00fcrsorglich um geht und auf was es beim Schnorcheln zu achten gilt. Oft springen die SuS danach direkt erstmal ins Meer, um sich etwas abzuk\u00fchlen und sich an die ABC-Ausr\u00fcstung zu gew\u00f6hnen, sowie einen ersten Blick auf die Unterwasserwelt Giglios zu werfen.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_8112\" style=\"width: 1210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8112\" class=\"size-full wp-image-8112\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) 1200px, 100vw\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8112\" class=\"wp-caption-text\">Das Schnorchellager des IfMBs<\/p><\/div><\/p>\n<p><div id=\"attachment_8113\" style=\"width: 910px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita3.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8113\" class=\"size-full wp-image-8113\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita3.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"1200\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita3.jpg 900w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita3-480x640.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 900px, 100vw\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8113\" class=\"wp-caption-text\">Schnorcheln in der Bucht von Campese<\/p><\/div><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag startet dann der Kurs. In insgesamt 3 Kursr\u00e4umen stehen Arbeitspl\u00e4tze mit Binokularen zu Verf\u00fcgung, unter denen sich die SuS die von uns ausgeh\u00e4ndigten Tiere und Pflanzen ganz genau anschauen und mit Hilfe der vorhandenen Fachliteratur zu bestimmen. Zuallererst gibt es aber eine kleine Theorielektion vom Kursleiter zum Thema des Tages. Das ist die Einf\u00fchrung in die Biologie des Mittelmeeres, oder aber Lebensr\u00e4ume wie Hartboden und Sandboden. Nach der Theorie kommt dann die K\u00fcr. Als Praktikanten bereiten wir kleine Sch\u00e4lchen mit Organismen aus dem Mittelmeer, passend zum jeweiligen Kurstag vor, die die SuS dann bestimmen. Dabei helfen wir nat\u00fcrlich und erkl\u00e4ren auch, wie man die Organismen h\u00e4ndelt und auf was es zu achten gilt.<\/p>\n<p>Neben dem Namen der Art sollen die SuS dann auch noch verschiedenen Informationen herausfinden, wie die Fortbewegung, Ern\u00e4hrung, Fortpflanzung oder Atmung. Daf\u00fcr gibt es eine Menge verschiedener Fachliteratur, die in jedem der Kursr\u00e4ume vorhanden ist. Nach dieser praktischen Arbeit geht es dann an die Schlussbesprechung. Dabei stellen sich die SuS gegenseitig ihre Organismen vor und was sie zu diesen herausgefunden haben. Diese Informationen werden dann nat\u00fcrlich noch durch uns erg\u00e4nzt und zus\u00e4tzlich wird Videomaterial gezeigt, damit jeder die Tiere und Pflanzen zu Gesicht bekommt.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita4-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita5.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"237\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita5-420x237.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-8115\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-8115'>\n\t\t\t\tSch\u00e4lchen f\u00fcr die Bestimmungs\u00fcbungen, Sch\u00fcler*Innen bei der Bestimmungs\u00fcbung; ein Mittelmeerhaarstern (Antedon mediterranea)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita6.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita6-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>Neben der Zeit im Institut geht es dann auch an einem der Tage raus in die Bucht von Campese auf eine offizielle Schnorcheltour, die von uns Praktikanten geleitet wird. Hierbei schwimmen wird verschiedene Stationen in der Bucht an und versuchen die Tiere und Pflanzen aus dem Kurs wieder zu entdecken, Besonderheiten zu erl\u00e4utern, den nat\u00fcrlichen Lebensraum zu erkunden und auch noch etwas auf die Fische und andere Organismen einzugehen, die nicht Bestandteil des Kurses sind. Diese Zeit im Wasser ist nat\u00fcrlich eines der Highlights f\u00fcr die SuS und es macht Spa\u00df ihnen die Meeresbiologie so greifbar zu machen. Zus\u00e4tzlich zu der Schnorcheltour am Tag gibt es auch die M\u00f6glichkeit Nachtschnorcheln zu machen. Dabei werden alle SuS mit Taschenlampen ausgestattet und wir schwimmen eine kleine Tour auf der anderen Seite der Bucht entlang und halten Ausschau nach nachtaktiven Tieren. Wenn man Gl\u00fcck hat, kann man auf diesen Touren Mur\u00e4nen und Oktopusse beobachten und, wenn man mal alle Lampen ausschaltet und kr\u00e4ftig mit den Beinen im Wasser strampelt, sogar Meeresleuchten!<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 100%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-1 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita7.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"280\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita7-420x280.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita8.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"280\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita8-420x280.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita9.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"280\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita9-420x280.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-8119\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-8119'>\n\t\t\t\tUnterwasserwelt Giglio (wei\u00dfes Gorgonenhaupt auf roter Gorgonie, violetter Seeigel und gro\u00dfer roter Einsielder)\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>Am letzten Kurstag geht es dann um das Thema \u201eVernetzte Welt\u201c hierbei geht es vor allem darum aufzuzeigen welche Einfl\u00fcsse wir als Menschen auf das \u00d6kosystem Meer haben, wie es derzeit um unsere Meere steht und was man selbst anpacken kann, um unsere Meere zu sch\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am Abreisetag wird dann wieder das Gep\u00e4ck der SuS in den Transporter geladen und zum Hafen gebracht, wo man die Schulklasse verabschiedet. W\u00e4hrend die SuS auf der F\u00e4hre zur\u00fcck zum Festland sind geht es f\u00fcr zur\u00fcck ans Institut, um die R\u00e4ume und die Schnorchelausr\u00fcstung f\u00fcr die n\u00e4chste Gruppe vorzubereiten. Das hei\u00dft Kursr\u00e4ume saugen und wischen, M\u00fclleimer leeren, B\u00e4der putzen, Schnorchelausr\u00fcstung waschen und \u00fcberpr\u00fcfen und alles wieder zur\u00fcck ins Schnorchellager packen. Durch Covid-19 wurde das Ganze noch durch regelm\u00e4\u00dfiges Desinfizieren aller Arbeitsmaterialien und der Schnorchelausr\u00fcstung erg\u00e4nzt.<\/p>\n<p>Neben der Unterst\u00fctzung des Instituts w\u00e4hrend der Kurse gibt es weitere Aufgaben, die von uns Praktikanten erf\u00fcllt werden. Jede Woche rotieren die Arbeitsbereiche. Eine Woche k\u00fcmmert man sich ums Schnorchellager, das hei\u00dft jeden Morgen sicherstellen, dass die Bojen f\u00fcr die Schnorchelausfl\u00fcge aufgeblasen sind und bereit liegen, der Innenhof gekehrt ist und die Regale aufger\u00e4umt werden, in denen wir geputzte Aquarien und anderen Ausr\u00fcstung, wie Sammelbeh\u00e4lter oder Planktonnetze, trocknen. Die n\u00e4chste Woche ist man zust\u00e4ndig f\u00fcr die Biow\u00e4sche, wobei man sicherstellen muss das alles regelm\u00e4\u00dfig gewaschen, getrocknet und wieder in die Regale einger\u00e4umt wird. Und letztens hat man die Verantwortung f\u00fcr den H\u00e4lterungsraum. Dabei ist es wichtig jeden Tag mehrfach zu pr\u00fcfen, wie es den Organismen in unseren Aquarien geht, diese zu F\u00fcttern und Wasserwechsel durchzuf\u00fchren. Au\u00dferdem ist es die Aufgabe der Person zu entscheiden welche Tiere wieder ausgesetzt werden m\u00fcssen und zu schauen, ob genug Organismen f\u00fcr alle Kurse vorhanden sind, oder ob wieder neue gesammelt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Das Sammeln und Aussetzen der Organismen war definitiv eines meiner Highlights, da es die M\u00f6glichkeit gibt rund um die Insel an verschiedenen Spots zu tauchen, um Seesterne, marine Nacktschnecken, oder aber Algen zu sammeln und wieder an ihren angestammten Platz zur\u00fcckzubringen. Neben diesen Arbeitstauchg\u00e4ngen hat man als Praktikantin auch die M\u00f6glichkeit in seiner Freizeit mit dem Campese Diving Center tauchen zu gehen, was ich immer gerne angenommen habe.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-3 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita10.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"631\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita10-420x631.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita11.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-3\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"280\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita11-420x280.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-3-8121\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-3-8121'>\n\t\t\t\tTauchen und neue Organismen sammeln\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Alles in allem hat das Praktikum sehr viel Spa\u00df gemacht. Es hat mir die M\u00f6glichkeit gegeben Einblicke in den Alltag an einem Meeresbiologischen Institut zu bekommen und aktiv meine Begeisterung f\u00fcr Meeresbiologie an SuS weiterzugeben. Es war spannend zu sehen wie viel Arbeit hinter einem 5-t\u00e4gigen Kurs steckt und zu lernen, wie man die Inhalte eines Kurses auf spannende Art und Weise an Schulklassen vermitteln kann. Ich habe zudem selber viel \u00fcber die Flora und Fauna des Mittelmeeres gelernt.<\/p>\n<p>Zwar studiere ich Meeresbiologie, allerdings liegt mein Fokus auf tropischen \u00d6kosystemen, daher war mir das Mittelmeer selber neu und es hat Spa\u00df gemacht die ganzen Tiere und Pflanzen dort Hautnah zu erleben. Zum Praktikum geh\u00f6ren aber nat\u00fcrlich auch die sozialen Kontakte und es war toll so viele neue Menschen kennenzulernen, abends gemeinsam zusammen zu sitzen, die Aufgaben des n\u00e4chsten Tages durchzusprechen und dann gemeinsam zu kochen und zu Abend zu essen. Somit war es einfach eine sehr runde Sache und ich bin froh das Praktikum gemacht zu haben und kann es nur jedem weiterempfehlen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([10.8834,42.3602], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":8122,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Im Juli wurde ich spontan vom Betreuer meiner Masterarbeit eingeladen eine Uniexkursion nach Campese, auf der Isola del Giglio in Italien mitzumachen. Diese M\u00f6glichkeit, endlich w\u00e4hrend meines Meeresbiostudiums ans Meer zu kommen - Covid-19 hatte mein geplantes Auslandssemester verhindert \u2013 lie\u00df ich mir nat\u00fcrlich nicht entgehen. Da diese Exkursion am Institut f\u00fcr Marine Biologie (IfMB) stattfand und schon seit einigen Jahren Verbindungen zu diesem Institut bestehen bekam ich au\u00dferdem die M\u00f6glichkeit im Anschluss an die Exkursion direkt vor Ort zu bleiben und dort ein 2-monatiges Praktikum durchzuf\u00fchren.<\/p><p><strong>Giglio<\/strong><br \/>Mit 9km L\u00e4nge und 4,5km Breite ist Giglio eine kleine, aber feine Insel im Mittelmeer, in unmittelbarer Nachbarschaft des italienischen Festlandes, sowie den Inseln Elba, Montecristo, Pianosa und Giannutri. Neben Porto, dem Ort, an dem die F\u00e4hre vom Festland anlegt, gibt es noch das St\u00e4dtchen Castello oben auf der Insel und Campese, die Ortschaft auf der anderen, dem Festland abgewandten Seite der Insel. Hier in Campese gibt es eine wundersch\u00f6ne Bucht mit noch sch\u00f6neren Sonnenunterg\u00e4ngen und die Geb\u00e4ude des IfMBs. Giglio lebt vor allem vom Tourismus und in kleinerem Rahmen auch von der Landwirtschaft, nachdem 1962 die Pyritmine geschlossen wurde. Allerdings kann man noch die \u00dcberbleibsel der Pyritverladet\u00fcrme in der Bucht von Campese sehen, wo sie langsam verfallen und sch\u00f6ne Schnorchelpl\u00e4tze bieten.<\/p>[caption id=\"attachment_8111\" align=\"aligncenter\" width=\"1200\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8111\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita1.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"539\" \/><\/a> Bucht von Campese[\/caption]<p><strong>Das IfMB<\/strong><br \/>Das Institut f\u00fcr Marine Biologie wurde 1988 gegr\u00fcndet und liegt direkt am Mittelmeer. Der Schwerpunkt des Instituts liegt auf der Umweltbildung und erlaubt in erster Linie Schulklassen, aber auch Universit\u00e4ten, einen Einblick in die Meeresbiologie des Mittelmeeres, dessen Artenvielfalt und \u00f6kologische Bedeutung zu bekommen. Daf\u00fcr werden 5-t\u00e4gige Kurse angeboten, in denen den Teilnehmern anhand von Vortr\u00e4gen, praktischen Bestimmungs\u00fcbungen und Schnorcheltouren die Flora und Fauna des Mittelmeeres n\u00e4hergebracht wird. Dabei steht jeder Kurstag unter einem bestimmten Thema, zu dem es erst eine theoretische Einf\u00fchrung gibt, gefolgt von praktischen \u00dcbungen und zum Abschluss eine Nachbesprechung, die in erster Linie von den Teilnehmenden gestaltet wird, wobei sie ihre Arbeit den anderen vorstellen. Zudem gibt es die M\u00f6glichkeit tags, als auch nachts Schnorcheltouren zu unternehmen, um die Tiere in ihrem nat\u00fcrlichen Lebensraum zu entdecken und zu beobachten.<\/p><p><strong>Aufgaben<\/strong><br \/>Als Praktikantin war es meine Aufgabe die Mitarbeiter des Instituts bei den allt\u00e4glich anfallenden Aufgaben zu unterst\u00fctzen. Im Laufe eines 5-t\u00e4gigen Kurses f\u00fcr eine Schulklasse gestalten sich der \u201eAlltag\u201c folgenderma\u00dfen:<\/p><p>Es beginnt damit am Tag der Ankunft der Schulklasse mit dem Transporter des Instituts nach Porto zu fahren und die Leute dort in Empfang zu nehmen und das Gep\u00e4ck einzuladen. In Campese angekommen erhalten die Klassen erstmal eine Inseleinf\u00fchrung, wo die Regeln und Besonderheiten auf der Insel angesprochen werden. Meistens geht es dann gleich damit weiter, dass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (SuS) eine ABC-Ausgabe bekommen. Das bedeutet, dass wir ihnen Schnorchelausr\u00fcstung (Maske, Schnorchel, Flossen und einen Neoprenanzug) aush\u00e4ndigen und eine Einweisung zum Thema Schnorcheln geben. Dabei geht es haupts\u00e4chlich darum den SuS zu erkl\u00e4ren, wie sie testen, ob die Ausr\u00fcstung wirklich passt, wie man damit f\u00fcrsorglich um geht und auf was es beim Schnorcheln zu achten gilt. Oft springen die SuS danach direkt erstmal ins Meer, um sich etwas abzuk\u00fchlen und sich an die ABC-Ausr\u00fcstung zu gew\u00f6hnen, sowie einen ersten Blick auf die Unterwasserwelt Giglios zu werfen.<\/p>[caption id=\"attachment_8112\" align=\"aligncenter\" width=\"1200\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8112\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita2.jpg\" alt=\"\" width=\"1200\" height=\"900\" \/><\/a> Das Schnorchellager des IfMBs[\/caption][caption id=\"attachment_8113\" align=\"alignnone\" width=\"900\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita3.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-8113\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/ita3.jpg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"1200\" \/><\/a> Schnorcheln in der Bucht von Campese[\/caption]<p>Am n\u00e4chsten Tag startet dann der Kurs. In insgesamt 3 Kursr\u00e4umen stehen Arbeitspl\u00e4tze mit Binokularen zu Verf\u00fcgung, unter denen sich die SuS die von uns ausgeh\u00e4ndigten Tiere und Pflanzen ganz genau anschauen und mit Hilfe der vorhandenen Fachliteratur zu bestimmen. Zuallererst gibt es aber eine kleine Theorielektion vom Kursleiter zum Thema des Tages. Das ist die Einf\u00fchrung in die Biologie des Mittelmeeres, oder aber Lebensr\u00e4ume wie Hartboden und Sandboden. Nach der Theorie kommt dann die K\u00fcr. Als Praktikanten bereiten wir kleine Sch\u00e4lchen mit Organismen aus dem Mittelmeer, passend zum jeweiligen Kurstag vor, die die SuS dann bestimmen. Dabei helfen wir nat\u00fcrlich und erkl\u00e4ren auch, wie man die Organismen h\u00e4ndelt und auf was es zu achten gilt.<\/p><p>Neben dem Namen der Art sollen die SuS dann auch noch verschiedenen Informationen herausfinden, wie die Fortbewegung, Ern\u00e4hrung, Fortpflanzung oder Atmung. Daf\u00fcr gibt es eine Menge verschiedener Fachliteratur, die in jedem der Kursr\u00e4ume vorhanden ist. Nach dieser praktischen Arbeit geht es dann an die Schlussbesprechung. Dabei stellen sich die SuS gegenseitig ihre Organismen vor und was sie zu diesen herausgefunden haben. Diese Informationen werden dann nat\u00fcrlich noch durch uns erg\u00e4nzt und zus\u00e4tzlich wird Videomaterial gezeigt, damit jeder die Tiere und Pflanzen zu Gesicht bekommt.<\/p><p>[gallery ids=\"8114,8115,8116\"]<\/p><p>Neben der Zeit im Institut geht es dann auch an einem der Tage raus in die Bucht von Campese auf eine offizielle Schnorcheltour, die von uns Praktikanten geleitet wird. Hierbei schwimmen wird verschiedene Stationen in der Bucht an und versuchen die Tiere und Pflanzen aus dem Kurs wieder zu entdecken, Besonderheiten zu erl\u00e4utern, den nat\u00fcrlichen Lebensraum zu erkunden und auch noch etwas auf die Fische und andere Organismen einzugehen, die nicht Bestandteil des Kurses sind. Diese Zeit im Wasser ist nat\u00fcrlich eines der Highlights f\u00fcr die SuS und es macht Spa\u00df ihnen die Meeresbiologie so greifbar zu machen. Zus\u00e4tzlich zu der Schnorcheltour am Tag gibt es auch die M\u00f6glichkeit Nachtschnorcheln zu machen. Dabei werden alle SuS mit Taschenlampen ausgestattet und wir schwimmen eine kleine Tour auf der anderen Seite der Bucht entlang und halten Ausschau nach nachtaktiven Tieren. Wenn man Gl\u00fcck hat, kann man auf diesen Touren Mur\u00e4nen und Oktopusse beobachten und, wenn man mal alle Lampen ausschaltet und kr\u00e4ftig mit den Beinen im Wasser strampelt, sogar Meeresleuchten!<\/p><p>[gallery ids=\"8117,8118,8119\"]<\/p><p>Am letzten Kurstag geht es dann um das Thema \u201eVernetzte Welt\u201c hierbei geht es vor allem darum aufzuzeigen welche Einfl\u00fcsse wir als Menschen auf das \u00d6kosystem Meer haben, wie es derzeit um unsere Meere steht und was man selbst anpacken kann, um unsere Meere zu sch\u00fctzen.<\/p><p>Am Abreisetag wird dann wieder das Gep\u00e4ck der SuS in den Transporter geladen und zum Hafen gebracht, wo man die Schulklasse verabschiedet. W\u00e4hrend die SuS auf der F\u00e4hre zur\u00fcck zum Festland sind geht es f\u00fcr zur\u00fcck ans Institut, um die R\u00e4ume und die Schnorchelausr\u00fcstung f\u00fcr die n\u00e4chste Gruppe vorzubereiten. Das hei\u00dft Kursr\u00e4ume saugen und wischen, M\u00fclleimer leeren, B\u00e4der putzen, Schnorchelausr\u00fcstung waschen und \u00fcberpr\u00fcfen und alles wieder zur\u00fcck ins Schnorchellager packen. Durch Covid-19 wurde das Ganze noch durch regelm\u00e4\u00dfiges Desinfizieren aller Arbeitsmaterialien und der Schnorchelausr\u00fcstung erg\u00e4nzt.<\/p><p>Neben der Unterst\u00fctzung des Instituts w\u00e4hrend der Kurse gibt es weitere Aufgaben, die von uns Praktikanten erf\u00fcllt werden. Jede Woche rotieren die Arbeitsbereiche. Eine Woche k\u00fcmmert man sich ums Schnorchellager, das hei\u00dft jeden Morgen sicherstellen, dass die Bojen f\u00fcr die Schnorchelausfl\u00fcge aufgeblasen sind und bereit liegen, der Innenhof gekehrt ist und die Regale aufger\u00e4umt werden, in denen wir geputzte Aquarien und anderen Ausr\u00fcstung, wie Sammelbeh\u00e4lter oder Planktonnetze, trocknen. Die n\u00e4chste Woche ist man zust\u00e4ndig f\u00fcr die Biow\u00e4sche, wobei man sicherstellen muss das alles regelm\u00e4\u00dfig gewaschen, getrocknet und wieder in die Regale einger\u00e4umt wird. Und letztens hat man die Verantwortung f\u00fcr den H\u00e4lterungsraum. Dabei ist es wichtig jeden Tag mehrfach zu pr\u00fcfen, wie es den Organismen in unseren Aquarien geht, diese zu F\u00fcttern und Wasserwechsel durchzuf\u00fchren. Au\u00dferdem ist es die Aufgabe der Person zu entscheiden welche Tiere wieder ausgesetzt werden m\u00fcssen und zu schauen, ob genug Organismen f\u00fcr alle Kurse vorhanden sind, oder ob wieder neue gesammelt werden m\u00fcssen.<\/p><p>Das Sammeln und Aussetzen der Organismen war definitiv eines meiner Highlights, da es die M\u00f6glichkeit gibt rund um die Insel an verschiedenen Spots zu tauchen, um Seesterne, marine Nacktschnecken, oder aber Algen zu sammeln und wieder an ihren angestammten Platz zur\u00fcckzubringen. Neben diesen Arbeitstauchg\u00e4ngen hat man als Praktikantin auch die M\u00f6glichkeit in seiner Freizeit mit dem Campese Diving Center tauchen zu gehen, was ich immer gerne angenommen habe.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"8120,8121\"]<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Alles in allem hat das Praktikum sehr viel Spa\u00df gemacht. Es hat mir die M\u00f6glichkeit gegeben Einblicke in den Alltag an einem Meeresbiologischen Institut zu bekommen und aktiv meine Begeisterung f\u00fcr Meeresbiologie an SuS weiterzugeben. Es war spannend zu sehen wie viel Arbeit hinter einem 5-t\u00e4gigen Kurs steckt und zu lernen, wie man die Inhalte eines Kurses auf spannende Art und Weise an Schulklassen vermitteln kann. Ich habe zudem selber viel \u00fcber die Flora und Fauna des Mittelmeeres gelernt.<\/p><p>Zwar studiere ich Meeresbiologie, allerdings liegt mein Fokus auf tropischen \u00d6kosystemen, daher war mir das Mittelmeer selber neu und es hat Spa\u00df gemacht die ganzen Tiere und Pflanzen dort Hautnah zu erleben. Zum Praktikum geh\u00f6ren aber nat\u00fcrlich auch die sozialen Kontakte und es war toll so viele neue Menschen kennenzulernen, abends gemeinsam zusammen zu sitzen, die Aufgaben des n\u00e4chsten Tages durchzusprechen und dann gemeinsam zu kochen und zu Abend zu essen. Somit war es einfach eine sehr runde Sache und ich bin froh das Praktikum gemacht zu haben und kann es nur jedem weiterempfehlen!<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"42.3602,10.8834\" zoom=\"7.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,52074,356669,368865,653],"tags":[572096,525373,52074,17867],"class_list":["post-8110","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-italien","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-international-studies-in-aquatic-tropical-ecology","tag-isatec","tag-italien","tag-tauchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8110","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8110"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8110\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8132,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8110\/revisions\/8132"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8122"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8110"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8110"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8110"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}