

{"id":8003,"date":"2022-12-02T16:11:50","date_gmt":"2022-12-02T15:11:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=8003"},"modified":"2022-12-02T16:11:33","modified_gmt":"2022-12-02T15:11:33","slug":"public-health-praktikum-mit-erasmus-an-einem-forschungsinstitut-in-barcelona","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2022\/12\/02\/public-health-praktikum-mit-erasmus-an-einem-forschungsinstitut-in-barcelona\/","title":{"rendered":"Public Health-Praktikum mit Erasmus+ an einem Forschungsinstitut in Barcelona"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>In meinem Public Health-Studium an der Universit\u00e4t Bremen ist im 5. Semester ein Praktikum vorgesehen und f\u00fcr mich war relativ schnell klar, dass ich mich nicht nur in Bremen bewerben werde. Das hatte zum einen den Grund, dass das Studium f\u00fcr mich durch die im Fr\u00fchling 2020 begonnene Pandemie nicht so abwechslungsreich war wie geplant und mir in Bremen ein wenig langweilig geworden war, als auch dass ich einfach eine neue Erfahrung machen wollte, was mit einem Ortswechsel ja automatisch einher geht. Au\u00dferdem war ich mir meiner sp\u00e4teren Berufswahl noch in keinster Weise bewusst und dachte mir, es w\u00fcrde mir sicherlich helfen, meinen Horizont zu erweitern und auch international nach M\u00f6glichkeiten zu schauen.<\/p>\n<p>Nachdem ich bereits mit ein paar Stellen Kontakt gehabt hatte, mir manche gar nicht und manche mit Unsicherheiten und Planungsschwierigkeiten aufgrund der Pandemie antworteten erhielt ich erst eine Zusage innerhalb Deutschlands und dann aber nach einem Zoom-Bewerbungsgespr\u00e4ch auch noch eine Einladung nach Barcelona!<br \/>\nNach einem etwas l\u00e4ngeren Entscheidungsprozess fiel meine Wahl; ich w\u00fcrde von September bis Mitte\/Ende Dezember nach Spanien gehen und mein Praktikum beim IS Global, einem Forschungsinstitut f\u00fcr Global Health machen.<\/p>\n<p>Nach dem Erledigen einiger Formalit\u00e4ten ging es an eine langatmige Wohnungssuche. Die Mieten sind in Barcelona wesentlich teurer als in Bremen und anscheinend werden die Wohnungen dort auch eher spontan, anstatt weit im Voraus vermietet. Das stresste mich zwar ziemlich, jedoch konnte ich aus meiner Entfernung auch nicht wirklich einen Einfluss darauf aus\u00fcben und so fand ich tats\u00e4chlich erst 2 Wochen vor meinem Abflug ein geeignetes und vor allem verf\u00fcgbares, knapp bezahlbares WG-Zimmer.<\/p>\n<p>Dies war recht klein, mein Bett ebenso und von meinen MitbewohnerInnen verstand nur eine Person Englisch. Mein Spanisch war anfangs noch sehr schlecht, deshalb war die Kommunikation mit den anderen MitbewohnerInnen etwas schwierig. Das viele Menschen in Barcelona nur Katalan sprechen machte die Sache nat\u00fcrlich nicht einfacher. Daf\u00fcr war die Wohnung weniger als 5 Gehminuten vom Strand entfernt und wenn ich diesen dann weitere 5 Minuten entlang lief, war ich auch schon bei meiner Arbeit angelangt, ins Zentrum konnte man in 20 Minuten laufen und auch was die Metro oder Busse anging, war ich gut angebunden. \u00dcber die Lage kann ich mich auf jeden Fall in keinster Weise beschweren und dadurch, dass im Stadtteil Barceloneta viele Katalanen statt nur Touristen leben und dort eben auch in ihrem Alltag zu entdecken sind, hatte ich mehr das Gef\u00fchl, die Stadt und die Menschen wirklich kennenlernen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Praktikum nicht in Bremen zu machen, sondern mich international umzuschauen hat mir einige neue M\u00f6glichkeiten aufgebracht. Gleichzeitig gibt es nat\u00fcrlich auch mehr Dinge zu beachten und zu erledigen. Ich denke, dass es jeden Aufwand wert ist, es zumindest zu versuchen. Viele Formalit\u00e4ten m\u00fcssen einfach bedacht werden und dazu muss man sich nat\u00fcrlich nicht nur an einen neuen Arbeitsplatz, eine neue Stadt, sondern sogar an ein neues Land und in den meisten F\u00e4llen auch an eine andere Kultur gew\u00f6hnen. Dadurch sammelt man aber auch automatisch mehr Erfahrungen.<\/p>\n<p>Von meiner Zeit in Barcelona kann ich Einiges mitnehmen, sowohl an Fachwissen als auch an kulturellen und pers\u00f6nlichen Erfahrungen. Nach einem also etwas holprigen Start begann ich die Stadt zu lieben und auch am Arbeitsplatz wurde ich mit offenen Armen aufgenommen und unterst\u00fctzt. Da ich in der Forschungstechnik eingeteilt war, hatte ich viele Aufgaben, die ich vorher noch nie gemacht hatte und so bin ich jetzt wesentlich sicherer mit einigen Computerprogrammen und irgendwann schwand auch die Sprachbarriere. Ich kann zwar nicht wirklich besser spanisch sprechen, da ich im Alltag nicht viel darauf angewiesen war, jedoch verstehe ich wesentlich mehr, da ich jedes Gespr\u00e4ch, dass ich von KollegInnen oder MitbewohnerInnen mitbekam gebannt verfolgte.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Zukunft kann ich sagen, dass mir die Forschungstechnik glaube ich etwas zu computerlastig ist. Ich mag es einfach nicht, den ganzen Tag im B\u00fcro vor einem Bildschirm zu sitzen. Aber die Forschung insgesamt ist super spannend und deshalb war ich sehr froh, dass ich die M\u00f6glichkeit hatte, in mehrere Bereiche des Instituts hineinzuschnuppern und somit auch in Laboren war, L\u00e4rm und Luftverschmutzung in verschiedenen Stadtteilen Barcelonas messen konnte und f\u00fcr ein Studie auch in mehreren Grundschulen zu Gast war.<\/p>\n<p>IS Global selbst ist auf weltweite Gesundheitsforschung spezialisiert. Je nach Kooperationen und F\u00f6rderungen arbeiten sie mit Instituten und Universit\u00e4ten aus anderen L\u00e4ndern zusammen. Die Studie, bei der ich w\u00e4hrend meines Aufenthalts half, kooperierte mit Melbourne und Hong Kong und erforschte somit \u00fcber drei Kontinente hinweg. Hier ging es um Einfluss von Stadtgesundheit und k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t auf die Gehirnkapazit\u00e4t, mit dem Ziel, Erkrankungen wie Alzheimer zu erforschen und Risikofaktoren zu verringern. Dadurch, dass ich schon als Praktikantin das Gef\u00fchl hatte, einen wichtigen Beitrag zu leisten, kann ich mir gut vorstellen, sp\u00e4ter auch im Bereich der Bev\u00f6lkerungsgesundheit zu arbeiten. Daf\u00fcr war das Praktikum ziemlich gut, denn vorher war ich mir noch \u00fcberhaupt nicht im Klaren dar\u00fcber, was ich sp\u00e4ter mit meinem Studium anfangen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Was ich w\u00e4hrend meiner Zeit in Barcelona recht fr\u00fch gemerkt habe, ist dass man dort so wenig wie m\u00f6glich plant, weil dann immer die besten Dinge passieren. Die sch\u00f6nsten L\u00e4den oder Stra\u00dfen sah ich immer, wenn die, die ich geplant hatte zu sehen geschlossen hatten. Die nettesten Leute lernte ich immer kennen, wenn ich mich um 23 Uhr aus dem Bett klingeln lie\u00df und doch noch rausging, oder mich auf ein Gespr\u00e4ch mit Fremden in einem Vintagestore einlie\u00df.<\/p>\n<p>Was nat\u00fcrlich keine Neuigkeit ist, aber immer wieder gesagt werden muss: Barcelona ist eine unglaublich sch\u00f6ne Stadt und die s\u00fc\u00dfen H\u00e4user und schmalen Gassen mit den kleinen Tapas-Bars und Caf\u00e9s haben einfach ihren Charme. Man darf nicht erwarten, dass es \u00fcberall so aussieht, nat\u00fcrlich gibt es auch Neubauten oder sehr heruntergekommene Gebiete. Aber wenn man sich in den richtigen Stadtteilen bewegt, oder auch einfach den Blick \u00f6ffnet, so kann man wirklich viele kleine sch\u00f6ne Details entdecken. Vor Allem in der Altstadt sollte man sich angew\u00f6hnen, den Blick mehr nach oben zu richten, so kann man die kleinen Balkone mit Blumen und W\u00e4scheleinen und entdecken, auf denen Menschen gerade Blumen gie\u00dfen, ihre Hunde frisieren oder Schuhe und Socken flicken. Viele stehen auch einfach den ganzen Tag auf dem Balkon und rauchen und unterhalten sich lautstark \u00fcber die Stra\u00dfe hinweg. Da sich der Gro\u00dfteil des Lebens dort drau\u00dfen abspielt, f\u00fchlt sich die Innenstadt manchmal an wie ein Freilufttheater.<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr kleine, sch\u00f6ne \u00dcberraschungen ist die Stadt immer gut und so sind Stra\u00dfenmusiker vor Restaurants, unangek\u00fcndigte M\u00e4rkte und Stra\u00dfenfeste oder w\u00e4rmere Temperaturen als angek\u00fcndigt definitiv Dinge, die den Alltag aufwerten.<br \/>\nAu\u00dferdem gibt es f\u00fcr wirklich Alles und jeden eine Szene, die Menschen sind sehr aktiv was Sport, Kunst und spezielle Hobbies angeht und die Freizeitaktivit\u00e4ten, die die Menschen aus\u00fcben gehen weit \u00fcber das Fu\u00dfballspielen hinaus.<br \/>\nAuch die Grundstimmung und das Wissen, am Meer zu wohnen wirkt sich auf die Mentalit\u00e4t der Menschen aus und davon konnte ich merklich etwas mitnehmen.<\/p>\n<p>Auch kulturell gibt es Einiges zu entdecken. Insgesamt spielt die Stadt mit vielf\u00e4ltigen Eindr\u00fccken, so dass f\u00fcr jeden was dabei ist und obwohl ich es am Anfang nicht erwartet habe, will ich keinen einzigen Moment mehr missen und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben!<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/barc20.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" 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Die Mieten sind in Barcelona wesentlich teurer als in Bremen und anscheinend werden die Wohnungen dort auch eher spontan, anstatt weit im Voraus vermietet. Das stresste mich zwar ziemlich, jedoch konnte ich aus meiner Entfernung auch nicht wirklich einen Einfluss darauf aus\u00fcben und so fand ich tats\u00e4chlich erst 2 Wochen vor meinem Abflug ein geeignetes und vor allem verf\u00fcgbares, knapp bezahlbares WG-Zimmer.<\/p><p>Dies war recht klein, mein Bett ebenso und von meinen MitbewohnerInnen verstand nur eine Person Englisch. Mein Spanisch war anfangs noch sehr schlecht, deshalb war die Kommunikation mit den anderen MitbewohnerInnen etwas schwierig. Das viele Menschen in Barcelona nur Katalan sprechen machte die Sache nat\u00fcrlich nicht einfacher. Daf\u00fcr war die Wohnung weniger als 5 Gehminuten vom Strand entfernt und wenn ich diesen dann weitere 5 Minuten entlang lief, war ich auch schon bei meiner Arbeit angelangt, ins Zentrum konnte man in 20 Minuten laufen und auch was die Metro oder Busse anging, war ich gut angebunden. \u00dcber die Lage kann ich mich auf jeden Fall in keinster Weise beschweren und dadurch, dass im Stadtteil Barceloneta viele Katalanen statt nur Touristen leben und dort eben auch in ihrem Alltag zu entdecken sind, hatte ich mehr das Gef\u00fchl, die Stadt und die Menschen wirklich kennenlernen zu k\u00f6nnen.<\/p><p>Das Praktikum nicht in Bremen zu machen, sondern mich international umzuschauen hat mir einige neue M\u00f6glichkeiten aufgebracht. Gleichzeitig gibt es nat\u00fcrlich auch mehr Dinge zu beachten und zu erledigen. Ich denke, dass es jeden Aufwand wert ist, es zumindest zu versuchen. Viele Formalit\u00e4ten m\u00fcssen einfach bedacht werden und dazu muss man sich nat\u00fcrlich nicht nur an einen neuen Arbeitsplatz, eine neue Stadt, sondern sogar an ein neues Land und in den meisten F\u00e4llen auch an eine andere Kultur gew\u00f6hnen. Dadurch sammelt man aber auch automatisch mehr Erfahrungen.<\/p><p>Von meiner Zeit in Barcelona kann ich Einiges mitnehmen, sowohl an Fachwissen als auch an kulturellen und pers\u00f6nlichen Erfahrungen. Nach einem also etwas holprigen Start begann ich die Stadt zu lieben und auch am Arbeitsplatz wurde ich mit offenen Armen aufgenommen und unterst\u00fctzt. Da ich in der Forschungstechnik eingeteilt war, hatte ich viele Aufgaben, die ich vorher noch nie gemacht hatte und so bin ich jetzt wesentlich sicherer mit einigen Computerprogrammen und irgendwann schwand auch die Sprachbarriere. 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Je nach Kooperationen und F\u00f6rderungen arbeiten sie mit Instituten und Universit\u00e4ten aus anderen L\u00e4ndern zusammen. Die Studie, bei der ich w\u00e4hrend meines Aufenthalts half, kooperierte mit Melbourne und Hong Kong und erforschte somit \u00fcber drei Kontinente hinweg. Hier ging es um Einfluss von Stadtgesundheit und k\u00f6rperlicher Aktivit\u00e4t auf die Gehirnkapazit\u00e4t, mit dem Ziel, Erkrankungen wie Alzheimer zu erforschen und Risikofaktoren zu verringern. Dadurch, dass ich schon als Praktikantin das Gef\u00fchl hatte, einen wichtigen Beitrag zu leisten, kann ich mir gut vorstellen, sp\u00e4ter auch im Bereich der Bev\u00f6lkerungsgesundheit zu arbeiten. Daf\u00fcr war das Praktikum ziemlich gut, denn vorher war ich mir noch \u00fcberhaupt nicht im Klaren dar\u00fcber, was ich sp\u00e4ter mit meinem Studium anfangen m\u00f6chte.<\/p><p>Was ich w\u00e4hrend meiner Zeit in Barcelona recht fr\u00fch gemerkt habe, ist dass man dort so wenig wie m\u00f6glich plant, weil dann immer die besten Dinge passieren. Die sch\u00f6nsten L\u00e4den oder Stra\u00dfen sah ich immer, wenn die, die ich geplant hatte zu sehen geschlossen hatten. Die nettesten Leute lernte ich immer kennen, wenn ich mich um 23 Uhr aus dem Bett klingeln lie\u00df und doch noch rausging, oder mich auf ein Gespr\u00e4ch mit Fremden in einem Vintagestore einlie\u00df.<\/p><p>Was nat\u00fcrlich keine Neuigkeit ist, aber immer wieder gesagt werden muss: Barcelona ist eine unglaublich sch\u00f6ne Stadt und die s\u00fc\u00dfen H\u00e4user und schmalen Gassen mit den kleinen Tapas-Bars und Caf\u00e9s haben einfach ihren Charme. Man darf nicht erwarten, dass es \u00fcberall so aussieht, nat\u00fcrlich gibt es auch Neubauten oder sehr heruntergekommene Gebiete. Aber wenn man sich in den richtigen Stadtteilen bewegt, oder auch einfach den Blick \u00f6ffnet, so kann man wirklich viele kleine sch\u00f6ne Details entdecken. Vor Allem in der Altstadt sollte man sich angew\u00f6hnen, den Blick mehr nach oben zu richten, so kann man die kleinen Balkone mit Blumen und W\u00e4scheleinen und entdecken, auf denen Menschen gerade Blumen gie\u00dfen, ihre Hunde frisieren oder Schuhe und Socken flicken. Viele stehen auch einfach den ganzen Tag auf dem Balkon und rauchen und unterhalten sich lautstark \u00fcber die Stra\u00dfe hinweg. Da sich der Gro\u00dfteil des Lebens dort drau\u00dfen abspielt, f\u00fchlt sich die Innenstadt manchmal an wie ein Freilufttheater.<\/p><p>Auch f\u00fcr kleine, sch\u00f6ne \u00dcberraschungen ist die Stadt immer gut und so sind Stra\u00dfenmusiker vor Restaurants, unangek\u00fcndigte M\u00e4rkte und Stra\u00dfenfeste oder w\u00e4rmere Temperaturen als angek\u00fcndigt definitiv Dinge, die den Alltag aufwerten.<br \/>Au\u00dferdem gibt es f\u00fcr wirklich Alles und jeden eine Szene, die Menschen sind sehr aktiv was Sport, Kunst und spezielle Hobbies angeht und die Freizeitaktivit\u00e4ten, die die Menschen aus\u00fcben gehen weit \u00fcber das Fu\u00dfballspielen hinaus.<\/p><p>Auch die Grundstimmung und das Wissen, am Meer zu wohnen wirkt sich auf die Mentalit\u00e4t der Menschen aus und davon konnte ich merklich etwas mitnehmen.<\/p><p>Auch kulturell gibt es Einiges zu entdecken. Insgesamt spielt die Stadt mit vielf\u00e4ltigen Eindr\u00fccken, so dass f\u00fcr jeden was dabei ist und obwohl ich es am Anfang nicht erwartet habe, will ich keinen einzigen Moment mehr missen und bin froh diese Erfahrung gemacht zu haben!<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"8005,8006,8007,8008\"]<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center=\"41.3731,2.2471\" zoom=\"6.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653,52079],"tags":[70505,52079],"class_list":["post-8003","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","category-spanien","tag-public-health","tag-spanien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8003","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8003"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8003\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8016,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8003\/revisions\/8016"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8004"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8003"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8003"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8003"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}