

{"id":7604,"date":"2021-09-07T20:15:39","date_gmt":"2021-09-07T18:15:39","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=7604"},"modified":"2022-06-13T23:18:39","modified_gmt":"2022-06-13T21:18:39","slug":"erasmus-praktikum-zusammenarbeit-mit-einem-meeresbiologischen-institut-auf-zypern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2021\/09\/07\/erasmus-praktikum-zusammenarbeit-mit-einem-meeresbiologischen-institut-auf-zypern\/","title":{"rendered":"ERASMUS+ Praktikum \u2013 Zusammenarbeit mit einem Meeresbiologischen Institut auf Zypern"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Im dritten Semester meines Masterstudiums \u201eInternational Studies of Aquatic Tropical Ecology\u201c an der Universit\u00e4t Bremen entschied ich mich, f\u00fcr f\u00fcnf Monate nach Zypern zu gehen um dort in Kollaboration mit dem Marine &amp; Environmental Research (MER) Lab mein Masterprojekt durchzuf\u00fchren. Zypern ist eine Insel im Mittelmeer umgeben von der T\u00fcrkei, \u00c4gypten, Syrien, dem Libanon und vielen anderen L\u00e4ndern. Die Insel besitzt eine griechische H\u00e4lfte sowie eine t\u00fcrkische, auch \u201ebesetzte\u201c H\u00e4lfte genannt. Die Amtssprache ist Griechisch, wobei die zweit-g\u00e4ngigste Sprache danach direkt Englisch ist. Dies macht vieles einfacher und Zypern ist ein relativ internationales Land wo man sich ohne gro\u00dfe Hindernisse schnell einleben und bewegen kann.<\/p>\n<p><strong>Das Institut<br \/><\/strong>Das Marine &amp; Environmental Research (MER) Lab befindet sich in der touristischen Ostseite Limassols, eine Gro\u00dfstadt welche direkt an der s\u00fcdlichen K\u00fcstenseite von Zypern liegt. MER setzt sich momentan aus vier jungen, motivierten und erfahrenen Wissenschaftlern zusammen, spezialisiert im Bereich der Forschung und Beratung f\u00fcr Meeres- und Umweltdienstleistungen. In den letzten Jahren hat das Institut viele Projekte und Forschungsprogramme rund um die K\u00fcste Zyperns in den Bereichen Meeresbiologie\/\u00d6kologie, Aquakultur und Fischerei umgesetzt. Es ist ausgestattet mit einer vollen Palette von Forschungs- und Feldger\u00e4ten sowie 2-3 kleinere Boote die f\u00fcr die Feldarbeit und zur Probennahme dienen. Auch das Labor ist gut best\u00fcckt, sodass die Erfassung, Analyse und Verarbeitung biotischer und abiotischer Daten mit Leichtigkeit durchgef\u00fchrt werden kann.<br \/>Klein aber fein!<\/p>\n<p><strong>Vorbereitung<br \/><\/strong>\u00dcber einen guten Freund habe ich vom Institut erfahren, da dieser vor ein paar Jahren dort ein tolles Praktikum durchgef\u00fchrt hatte. Da mein Plan erst ein anderer war, dieser jedoch durch covid-19 quasi niedergemacht wurde, konnte ich durch ihn den Kontakt nach Zypern herstellen. Ich hatte sehr viel Gl\u00fcck, dass alles selbst so kurzfristig funktionierte, sonst w\u00e4re ich wohl in Bremen geblieben und h\u00e4tte an schon gesammelten Daten gearbeitet.<\/p>\n<p>Ich brauchte nun also nur noch zwei passende Mentoren, einen in Zypern und einen in Bremen. Nachdem ich diese gefunden hatte, haben wir uns zusammengesetzt und \u00fcber m\u00f6gliche Projekte diskutiert. F\u00fcr mich hat sich relativ schnell herausgestellt, dass ich gerne Meeresschutzgebiete auf deren Funktionalit\u00e4t hinsichtlich auf Fisch Diversit\u00e4t und Biomasse untersuchen m\u00f6chte. In Deutschland habe ich dieses Thema dann noch in einem Forschungsvorhaben niedergeschrieben und zu meinen beiden Betreuern gesendet. Nachdem dieser genehmigt wurde, waren es nur noch wenige Tage, bevor ich nach Zypern aufbrach. Gl\u00fccklicherweise fand ich zeitnah eine bezahlbare Unterkunft am anderen Ende der Stadt wo ich dann mit einer deutsch-amerikanischen Mitbewohnerin zusammenzog.<\/p>\n<p><strong>Ankunft<br \/><\/strong>In Zypern und meiner neuen Unterkunft angekommen, war ich erstmal froh den Sommer wieder zu haben. Als ich Deutschland Ende September verlie\u00df, war es noch etwas warm aber der Herbst stand schon vor der T\u00fcr. Covid-19 machte es nicht einfacher, da ich erstmal ein paar Tage zuhause bleiben sollte und somit konnte ich meine Nachbarschaft erst sp\u00e4ter erkunden. Das Team von MER habe ich circa zwei Wochen nach meiner Ankunft kennengelernt und da diese gerade sehr viel zu tun hatten, war ich erst einmal auf mich alleine gestellt. Ich hatte also Zeit, mir mehr Gedanken um den Projektplan zu machen sowie das Gel\u00e4nde bereits zu erkunden und m\u00f6gliche Probleme fr\u00fchzeitig zu erkennen. Es war ein eher langsamer Start und hat einige Zeit gebraucht, bis ich alles durchgeplant hatte, aber gut Ding will Weile haben.<\/p>\n<p><strong>Zusammenarbeit<br \/><\/strong>Mit dem Institut selbst hatte ich im Vorhinein eine Abmachung getroffen. Ich durfte deren Feldausr\u00fcstungen f\u00fcr mein Projekt nutzen und habe auch durch neue Ideen und interessante Diskussionen das Projekt verbessern k\u00f6nnen. Im Gegenzug habe ich regelm\u00e4\u00dfig geholfen wo Hilfe gerade n\u00f6tig war, dadurch bin ich in einige Projekte miteingetaucht. Ob Assistent zu Wasser, im B\u00fcro oder im Labor, alles war m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich brauchte ich auch regelm\u00e4\u00dfig Hilfe f\u00fcr die Feldarbeit meines Masterprojektes, da es eine Regel war, nicht alleine raus aufs Meer zu gehen. Das finde ich gut und daf\u00fcr war ich sehr dankbar!<\/p>\n<p>Das Beste an unserer Vereinbarung war, dass ich in vielen verschiedenen Bereichen mitarbeitete und somit einiges an Erfahrung in jeglichen Arbeitsbereichen sammelte. Sehr facettenreich und deshalb von gro\u00dfem Wert.<\/p>\n<p><strong>Mein eigenes Projekt<br \/><\/strong>Wie schon erw\u00e4hnte, wollte ich die Funktionalit\u00e4t von zwei Meeresschutzgebieten hinsichtlich auf deren Fisch Diversit\u00e4t und Biomasse untersuchen. Um dies \u00fcberhaupt sichtbar machen zu k\u00f6nnen, muss man auch einen weiteren \u00e4hnlichen Lebensraum untersuchen, welcher ungesch\u00fctzt ist. Die Unterschiede zwischen beiden kann man dann nutzen und somit zeigen, inwiefern Meeresschutzgebiete wirklich funktionieren bzw. ob diese \u00fcberhaupt funktionieren. Ich brauchte also pro Meeresschutzgebiet ein weiteres Gebiet mit sehr \u00e4hnlichen Charakterz\u00fcgen welches nicht unter Schutz steht.<\/p>\n<p>Ein weiterer Aspekt des Projekts war, herauszufinden inwiefern die Fischarten nat\u00fcrlich vorkommen oder fremdartig sind (Stichwort invasive Arten). Im Mittelmeer ist vor allem der Suez Kanal ein gro\u00dfer Faktor f\u00fcr eindringende Arten, da dieser das Mittelmeer mit dem Roten Meer und dem Indischen Ozean (bzw. Arabisches Meer) verbindet.<\/p>\n<p>Mein Plan war also, vierw\u00f6chentlich zwei Meeresschutzgebiete sowie deren \u201eKontrollgebiet\u201c zu untersuchen. Die Meeresschutzgebiete befinden sich vor der K\u00fcste Limassols und hei\u00dfen MPA (Marine Protected Area) Dasoudi und MPA Amathounta.<\/p>\n<p>Die dortigen Fischbest\u00e4nde wurden untersucht, indem man sogenannte Transekten (25 m lang und 5 m breit) entlang schnorchelt und hierbei s\u00e4mtliche Fischarten die man sieht, bestimmt, z\u00e4hlt und deren L\u00e4nge sch\u00e4tzt. Nat\u00fcrlich ist dies nicht immer einfach und man muss erstmal alle Arten kennen lernen, viel Vorbereitungszeit war also auch n\u00f6tig. Fehler sind ganz normal und deshalb werden viele Fotos und Videos w\u00e4hrend des \u201eDatensammelns\u201c gemacht. Auch weil man wei\u00df, dass manchmal ein Experte ben\u00f6tigt wird um eine Fischart zu bestimmen oder auch um die L\u00e4ngensch\u00e4tzung mit anderen Experten zu verifizieren.<\/p>\n<p>Mein Ziel habe ich auf jeden Fall erreicht und vier Datens\u00e4tze \u00fcber 5 Monate dokumentiert und nun ist es an der Zeit, diese auszuwerten und zu erforschen. M\u00f6glicherweise finden wir etwas Interessantes im Bezug auf die Funktionalit\u00e4t der Meeresschutzgebiete.<\/p>\n<p><strong>Andere Projekte<br \/><\/strong>MER hat einige Projekte \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, manche befassen sich mit dem invasiven Feuerfisch oder es geht darum, H\u00f6hlen an Str\u00e4nden oder Felsw\u00e4nden zu kartieren. Sollte man das Begehren haben, Erfahrung im Tauchen zu sammeln oder Unterwasser wissenschaftliche Arbeiten durchzuf\u00fchren, gibt es auch dazu eine Menge zu tun. Nat\u00fcrlich muss man aber auch Erfahrung und Zertifikate mitbringen.<\/p>\n<p>Jedes Jahr kommen gibt es einige Stellen f\u00fcr Praktikanten welche in diesen Bereichen aushelfen, das Institut unterst\u00fctzen und dabei eigene Erfahrung sammeln.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/><\/strong>Die Zeit auf Zypern in Zusammenarbeit mit MER war einzigartig, ich habe unter vielen anderen Dingen auch meine Grenzen besser erforschen k\u00f6nnen sowie viel an Wissen und Artenkenntnis dazu erlangt. W\u00e4hrend covid-19 war es nicht einfach auf Zypern zu wohnen und erstmal niemanden zu kennen, trotzdem wurde ich mit offenen Armen empfangen und habe dort gute Freunde und Kollegen gefunden, mit den ich noch sehr weit in der Zukunft Kontakt haben werde.<\/p>\n<p>Wieder mal hat sich f\u00fcr mich bewiesen, Auslandsaufenthalte lohnen sich immer und sollten niemals abgelehnt werden, soweit man eben die M\u00f6glichkeit hat. Hier hilft vor allem auch ein ERASMUS Stipendium.<\/p>\n<p>Das letzte halbe Jahr hat mir auf jeden Fall geholfen, mir meinen zuk\u00fcnftigen Weg etwas n\u00e4her zu bringen, mich weiterzuentwickeln und mich mit Wissenschaftlern sowie Nachwuchsforschern zu vernetzen und Freundschaften herzustellen.<\/p>\n<p>Das Institut ist nur zu empfehlen und f\u00fcr Fragen stehe ich selbstverst\u00e4ndlich zur Verf\u00fcgung (siehe Kommentarbereich). Sollte jemand noch weitere Informationen wollen, dann gerne auf der Seite des Instituts (<a href=\"http:\/\/www.merresearch.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.merresearch.com\/<\/a>) sowie meines Profils (<a href=\"http:\/\/www.merresearch.com\/hannes-seidel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.merresearch.com\/hannes-seidel\/<\/a>).<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-7605\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2.jpg\" alt=\"\" width=\"1577\" height=\"1182\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2.jpg 1577w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2-1280x959.jpg 1280w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2-980x735.jpg 980w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2-480x360.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1577px, 100vw\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\">\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([33.0913,34.6623], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 10.1\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div>\n<\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":7606,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Im dritten Semester meines Masterstudiums \u201eInternational Studies of Aquatic Tropical Ecology\u201c an der Universit\u00e4t Bremen entschied ich mich, f\u00fcr f\u00fcnf Monate nach Zypern zu gehen um dort in Kollaboration mit dem Marine & Environmental Research (MER) Lab mein Masterprojekt durchzuf\u00fchren. Zypern ist eine Insel im Mittelmeer umgeben von der T\u00fcrkei, \u00c4gypten, Syrien, dem Libanon und vielen anderen L\u00e4ndern. Die Insel besitzt eine griechische H\u00e4lfte sowie eine t\u00fcrkische, auch \u201ebesetzte\u201c H\u00e4lfte genannt. Die Amtssprache ist Griechisch, wobei die zweit-g\u00e4ngigste Sprache danach direkt Englisch ist. Dies macht vieles einfacher und Zypern ist ein relativ internationales Land wo man sich ohne gro\u00dfe Hindernisse schnell einleben und bewegen kann.<\/p><p><strong>Das Institut<\/strong><br \/>Das Marine & Environmental Research (MER) Lab befindet sich in der touristischen Ostseite Limassols, eine Gro\u00dfstadt welche direkt an der s\u00fcdlichen K\u00fcstenseite von Zypern liegt. MER setzt sich momentan aus vier jungen, motivierten und erfahrenen Wissenschaftlern zusammen, spezialisiert im Bereich der Forschung und Beratung f\u00fcr Meeres- und Umweltdienstleistungen. In den letzten Jahren hat das Institut viele Projekte und Forschungsprogramme rund um die K\u00fcste Zyperns in den Bereichen Meeresbiologie\/\u00d6kologie, Aquakultur und Fischerei umgesetzt. Es ist ausgestattet mit einer vollen Palette von Forschungs- und Feldger\u00e4ten sowie 2-3 kleinere Boote die f\u00fcr die Feldarbeit und zur Probennahme dienen. Auch das Labor ist gut best\u00fcckt, sodass die Erfassung, Analyse und Verarbeitung biotischer und abiotischer Daten mit Leichtigkeit durchgef\u00fchrt werden kann.<br \/>Klein aber fein!<\/p><p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>\u00dcber einen guten Freund habe ich vom Institut erfahren, da dieser vor ein paar Jahren dort ein tolles Praktikum durchgef\u00fchrt hatte. Da mein Plan erst ein anderer war, dieser jedoch durch covid-19 quasi niedergemacht wurde, konnte ich durch ihn den Kontakt nach Zypern herstellen. Ich hatte sehr viel Gl\u00fcck, dass alles selbst so kurzfristig funktionierte, sonst w\u00e4re ich wohl in Bremen geblieben und h\u00e4tte an schon gesammelten Daten gearbeitet.<\/p><p>Ich brauchte nun also nur noch zwei passende Mentoren, einen in Zypern und einen in Bremen. Nachdem ich diese gefunden hatte, haben wir uns zusammengesetzt und \u00fcber m\u00f6gliche Projekte diskutiert. F\u00fcr mich hat sich relativ schnell herausgestellt, dass ich gerne Meeresschutzgebiete auf deren Funktionalit\u00e4t hinsichtlich auf Fisch Diversit\u00e4t und Biomasse untersuchen m\u00f6chte. In Deutschland habe ich dieses Thema dann noch in einem Forschungsvorhaben niedergeschrieben und zu meinen beiden Betreuern gesendet. Nachdem dieser genehmigt wurde, waren es nur noch wenige Tage, bevor ich nach Zypern aufbrach. Gl\u00fccklicherweise fand ich zeitnah eine bezahlbare Unterkunft am anderen Ende der Stadt wo ich dann mit einer deutsch-amerikanischen Mitbewohnerin zusammenzog.<\/p><p><strong>Ankunft<\/strong><br \/>In Zypern und meiner neuen Unterkunft angekommen, war ich erstmal froh den Sommer wieder zu haben. Als ich Deutschland Ende September verlie\u00df, war es noch etwas warm aber der Herbst stand schon vor der T\u00fcr. Covid-19 machte es nicht einfacher, da ich erstmal ein paar Tage zuhause bleiben sollte und somit konnte ich meine Nachbarschaft erst sp\u00e4ter erkunden. Das Team von MER habe ich circa zwei Wochen nach meiner Ankunft kennengelernt und da diese gerade sehr viel zu tun hatten, war ich erst einmal auf mich alleine gestellt. Ich hatte also Zeit, mir mehr Gedanken um den Projektplan zu machen sowie das Gel\u00e4nde bereits zu erkunden und m\u00f6gliche Probleme fr\u00fchzeitig zu erkennen. Es war ein eher langsamer Start und hat einige Zeit gebraucht, bis ich alles durchgeplant hatte, aber gut Ding will Weile haben.<\/p><p><strong>Zusammenarbeit<\/strong><br \/>Mit dem Institut selbst hatte ich im Vorhinein eine Abmachung getroffen. Ich durfte deren Feldausr\u00fcstungen f\u00fcr mein Projekt nutzen und habe auch durch neue Ideen und interessante Diskussionen das Projekt verbessern k\u00f6nnen. Im Gegenzug habe ich regelm\u00e4\u00dfig geholfen wo Hilfe gerade n\u00f6tig war, dadurch bin ich in einige Projekte miteingetaucht. Ob Assistent zu Wasser, im B\u00fcro oder im Labor, alles war m\u00f6glich. Nat\u00fcrlich brauchte ich auch regelm\u00e4\u00dfig Hilfe f\u00fcr die Feldarbeit meines Masterprojektes, da es eine Regel war, nicht alleine raus aufs Meer zu gehen. Das finde ich gut und daf\u00fcr war ich sehr dankbar!<\/p><p>Das Beste an unserer Vereinbarung war, dass ich in vielen verschiedenen Bereichen mitarbeitete und somit einiges an Erfahrung in jeglichen Arbeitsbereichen sammelte. Sehr facettenreich und deshalb von gro\u00dfem Wert.<\/p><p><strong>Mein eigenes Projekt<\/strong><br \/>Wie schon erw\u00e4hnte, wollte ich die Funktionalit\u00e4t von zwei Meeresschutzgebieten hinsichtlich auf deren Fisch Diversit\u00e4t und Biomasse untersuchen. Um dies \u00fcberhaupt sichtbar machen zu k\u00f6nnen, muss man auch einen weiteren \u00e4hnlichen Lebensraum untersuchen, welcher ungesch\u00fctzt ist. Die Unterschiede zwischen beiden kann man dann nutzen und somit zeigen, inwiefern Meeresschutzgebiete wirklich funktionieren bzw. ob diese \u00fcberhaupt funktionieren. Ich brauchte also pro Meeresschutzgebiet ein weiteres Gebiet mit sehr \u00e4hnlichen Charakterz\u00fcgen welches nicht unter Schutz steht.<\/p><p>Ein weiterer Aspekt des Projekts war, herauszufinden inwiefern die Fischarten nat\u00fcrlich vorkommen oder fremdartig sind (Stichwort invasive Arten). Im Mittelmeer ist vor allem der Suez Kanal ein gro\u00dfer Faktor f\u00fcr eindringende Arten, da dieser das Mittelmeer mit dem Roten Meer und dem Indischen Ozean (bzw. Arabisches Meer) verbindet.<\/p><p>Mein Plan war also, vierw\u00f6chentlich zwei Meeresschutzgebiete sowie deren \u201eKontrollgebiet\u201c zu untersuchen. Die Meeresschutzgebiete befinden sich vor der K\u00fcste Limassols und hei\u00dfen MPA (Marine Protected Area) Dasoudi und MPA Amathounta.<\/p><p>Die dortigen Fischbest\u00e4nde wurden untersucht, indem man sogenannte Transekten (25 m lang und 5 m breit) entlang schnorchelt und hierbei s\u00e4mtliche Fischarten die man sieht, bestimmt, z\u00e4hlt und deren L\u00e4nge sch\u00e4tzt. Nat\u00fcrlich ist dies nicht immer einfach und man muss erstmal alle Arten kennen lernen, viel Vorbereitungszeit war also auch n\u00f6tig. Fehler sind ganz normal und deshalb werden viele Fotos und Videos w\u00e4hrend des \u201eDatensammelns\u201c gemacht. Auch weil man wei\u00df, dass manchmal ein Experte ben\u00f6tigt wird um eine Fischart zu bestimmen oder auch um die L\u00e4ngensch\u00e4tzung mit anderen Experten zu verifizieren.<\/p><p>Mein Ziel habe ich auf jeden Fall erreicht und vier Datens\u00e4tze \u00fcber 5 Monate dokumentiert und nun ist es an der Zeit, diese auszuwerten und zu erforschen. M\u00f6glicherweise finden wir etwas Interessantes im Bezug auf die Funktionalit\u00e4t der Meeresschutzgebiete.<\/p><p><strong>Andere Projekte<\/strong><br \/>MER hat einige Projekte \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum, manche befassen sich mit dem invasiven Feuerfisch oder es geht darum, H\u00f6hlen an Str\u00e4nden oder Felsw\u00e4nden zu kartieren. Sollte man das Begehren haben, Erfahrung im Tauchen zu sammeln oder Unterwasser wissenschaftliche Arbeiten durchzuf\u00fchren, gibt es auch dazu eine Menge zu tun. Nat\u00fcrlich muss man aber auch Erfahrung und Zertifikate mitbringen.<\/p><p>Jedes Jahr kommen gibt es einige Stellen f\u00fcr Praktikanten welche in diesen Bereichen aushelfen, das Institut unterst\u00fctzen und dabei eigene Erfahrung sammeln.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Die Zeit auf Zypern in Zusammenarbeit mit MER war einzigartig, ich habe unter vielen anderen Dingen auch meine Grenzen besser erforschen k\u00f6nnen sowie viel an Wissen und Artenkenntnis dazu erlangt. W\u00e4hrend covid-19 war es nicht einfach auf Zypern zu wohnen und erstmal niemanden zu kennen, trotzdem wurde ich mit offenen Armen empfangen und habe dort gute Freunde und Kollegen gefunden, mit den ich noch sehr weit in der Zukunft Kontakt haben werde.<\/p><p>Wieder mal hat sich f\u00fcr mich bewiesen, Auslandsaufenthalte lohnen sich immer und sollten niemals abgelehnt werden, soweit man eben die M\u00f6glichkeit hat. Hier hilft vor allem auch ein ERASMUS Stipendium.<\/p><p>Das letzte halbe Jahr hat mir auf jeden Fall geholfen, mir meinen zuk\u00fcnftigen Weg etwas n\u00e4her zu bringen, mich weiterzuentwickeln und mich mit Wissenschaftlern sowie Nachwuchsforschern zu vernetzen und Freundschaften herzustellen.<\/p><p>Das Institut ist nur zu empfehlen und f\u00fcr Fragen stehe ich selbstverst\u00e4ndlich zur Verf\u00fcgung (siehe Kommentarbereich). Sollte jemand noch weitere Informationen wollen, dann gerne auf der Seite des Instituts (<a href=\"http:\/\/www.merresearch.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.merresearch.com\/<\/a>) sowie meines Profils (<a href=\"http:\/\/www.merresearch.com\/hannes-seidel\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/www.merresearch.com\/hannes-seidel\/<\/a>).<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-7605\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/zyp2.jpg\" alt=\"\" width=\"1577\" height=\"1182\" \/><\/a><\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"34.6623,33.0913\" zoom=\"10.1\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653,52108],"tags":[572131,525373,23998,525380,17867],"class_list":["post-7604","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","category-zypern","tag-international-studies-of-aquatic-tropical-ecology","tag-isatec","tag-masterarbeit","tag-meeresoekologie","tag-tauchen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7604","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7604"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7604\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7613,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7604\/revisions\/7613"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7606"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7604"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7604"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7604"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}