

{"id":7539,"date":"2021-08-09T21:42:45","date_gmt":"2021-08-09T19:42:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=7539"},"modified":"2022-06-13T23:35:08","modified_gmt":"2022-06-13T21:35:08","slug":"praktikum-mit-erasmus-bei-der-vertretung-bremens-in-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2021\/08\/09\/praktikum-mit-erasmus-bei-der-vertretung-bremens-in-bruessel\/","title":{"rendered":"Praktikum mit Erasmus+ bei der Vertretung Bremens in Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Das Wintersemester 20\/21 habe ich im Rahmen meines Public Health Studiums ein viermonatiges Praktikum bei der Senatorin f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Europa in der Vertretung der Freien Hansestadt Bremen in Br\u00fcssel (im Folgenden: Vertretung) absolviert. Schon zu Beginn meines Studiums interessierte mich die Gesundheits- und Europapolitik sehr, sodass ich beschloss mich bei der Vertretung zu bewerben, um so in den Themenbereichen mein Wissen zu Europa-, Bundes-, und Bremer Politik noch weiter zu vertiefen. Trotz der Corona-Lage in Belgien im Herbst 2020 nahm ich die M\u00f6glichkeit wahr und erreichte Br\u00fcssel am 30.09.2020 mit dem Zug.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss1-e1612451907191.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-7541 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss1-e1612451907191.jpg\" alt=\"\" width=\"435\" height=\"632\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><br \/>\nAnkunft, Unterkunft und Umgebung<br \/>\n<\/strong>Meine Ankunft in Br\u00fcssel verlief problemlos. Ich stieg in Bremen in die Bahn, stieg in K\u00f6ln um und erreichte Br\u00fcssel knapp f\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter. In Br\u00fcssel, am Bahnhof Midi angekommen, kaufte ich mir noch ein Ticket f\u00fcr den st\u00e4dtischen \u00d6PNV und fuhr zu meiner Unterkunft.<\/p>\n<p>In meiner tempor\u00e4ren Wohnung angekommen entledigte ich mich vorerst meines schweren Gep\u00e4cks und schaute mich um. Meine Kolleg*innen in der Vertretung haben mir vor meinem Praktikum ein Handbuch zukommen lassen, in dem ehemalige Praktikant*innen \u00fcber ihre eigenen Erfahrungen in Br\u00fcssel berichten. Aus diesem Handbuch habe ich auch Wohnungsempfehlungen erhalten, sodass ich mit ein wenig Gl\u00fcck eine sch\u00f6ne Suite inmitten von Ixelles, einem der vielen Stadtteile bzw. Gemeinden der Region Br\u00fcssel, bewohnen durfte. Die Vermieterin wohnt mit ihren Kindern im selben Haus und kannte \u00fcber ihren Ehemann, der Bremer ist, auch meine Heimat gut. Die Wohnung hat gehalten, was sie versprochen hat und war f\u00fcr Praktikant*innen sehr gut geeignet.<\/p>\n<p>Die Umgebung der Wohnung hatte eine gute Versorgungsstruktur: Superm\u00e4rkte, der \u00d6PNV und sch\u00f6ne Parks waren in direkter Umgebung. Die alten Br\u00fcsseler H\u00e4user taten ihr \u00fcbriges, um den Flair, trotz des k\u00fchlen Wetters, angenehm und leicht zu gestalten. Zu Fu\u00df waren es knapp zehn Minuten zum n\u00e4chsten Supermarkt. Hier fand ich alles, was den Hunger und Durst stillt. Mit der Bahn vor der T\u00fcr konnte ich mit einem Umstieg innerhalb einer halben Stunde in das B\u00fcro fahren. Mit dem Rad ging es sogar noch schneller.<\/p>\n<p><strong>Leben<br \/>\n<\/strong>Das Leben in Br\u00fcssel ist angenehm. Trotz der Corona-Pandemie konnte ich den \u00fcblichen Alltag in Br\u00fcssel erahnen. Die gro\u00dfe Anzahl von Kulturst\u00e4tten und historischen Bauten hat mich sehr beeindruckt. Museen, Kirchen, riesige und historische Regierungs- bzw. Verwaltungsgeb\u00e4ude, das Wahrzeichen Atomium inklusive angrenzender Parks, der Grand Place, das Europaviertel und vieles Weitere mehr zeigten mir, wie reichhaltig das Leben in Br\u00fcssel sein kann.<\/p>\n<p>Mein Leben in Br\u00fcssel bestand unter der Woche daraus zu der Vertretung zu fahren, dort zu arbeiten und anschlie\u00dfend wieder nach Hause zu fahren. Dort angekommen kaufte ich ein, schaute Filme und telefonierte mit meinen Freunden in Deutschland. Am Wochenende nahm ich mir vor die unterschiedlichen Sehensw\u00fcrdigkeiten von au\u00dfen zu betrachten und die Stadt bzw. die Umgebung ein wenig zu erkunden.<\/p>\n<p>Insgesamt gab es \u2013 aufgrund der Corona-Pandemie - wenige Praktikant*innen in Br\u00fcssel und es wurde von Kontakten abgeraten, sodass ich froh war in der Woche zur Arbeit fahren zu k\u00f6nnen und dort mit Kolleg*innen sprechen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"236\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss2-420x236.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"236\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss3-420x236.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong><br \/>\nPraktikum<br \/>\n<\/strong>Das Praktikum verlief r\u00fcckblickend sehr gut. Inhaltlich setzte ich mich vertieft mit den Vorhaben der Europ\u00e4ischen Kommission im Bereich Wissenschaft und Forschung, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur auseinander. Die Europ\u00e4ische Kommission ver\u00f6ffentlichte einige Vorhaben im Bereich der Gesundheitspolitik, sei es zur Krisenbek\u00e4mpfung mit Impfungen, zur besseren vorausschauenden Planung von zuk\u00fcnftigen Gesundheitskrisen oder zum Umgang mit Arzneimittelknappheit. Mit meiner vorherigen Ausbildung als Krankenpfleger und meinem Studium brachte ich viel Hintergrundwissen mit, was sich in der inhaltlichen Arbeit auszahlte. Ganz praktisch analysierte ich die Mitteilungen der Europ\u00e4ischen Kommission, fasste diese b\u00fcndig zusammen und bewertete die Inhalte aus Bremer Sicht bzw. gab eine Einsch\u00e4tzung zu den m\u00f6glichen Konsequenzen, Schwierigkeiten oder auch Gewinnen f\u00fcr Bremen. Erg\u00e4nzend dazu nahm ich regelm\u00e4\u00dfig an Arbeitskreissitzungen teil, die ich anschlie\u00dfend protokollieren durfte. Ich \u00fcbernahm vielf\u00e4ltige Recherchet\u00e4tigkeiten, ich beteiligte mich an der \u00d6ffentlichkeitsarbeit der gesamten Europaabteilung und ich erhielt die M\u00f6glichkeit an einem Webinar mit dem Titel \u201eDie Impfstrategie der Europ\u00e4ischen Union\u201c mitwirken zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Insgesamt hat mir die Arbeit viel Freude bereitet, mir jedoch auch meine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen aufgezeigt. Das regelm\u00e4\u00dfige Feedback meiner Betreuerin und meiner Kolleg*innen hat mir bei meiner Arbeit sehr geholfen und erm\u00f6glichte mir so viel Neues zu lernen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss4.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-3\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-7540 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss4.jpg\" alt=\"\" width=\"636\" height=\"357\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss4.jpg 636w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss4-480x269.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 636px, 100vw\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong><br \/>\nCorona<\/strong><br \/>\nCorona hat das \u00f6ffentliche Leben in Belgien, insbesondere zu Beginn des Praktikums, stark beeintr\u00e4chtigt. Belgien war im Oktober eines der L\u00e4nder mit der h\u00f6chsten Covid-19-Inzidenz in Europa. Die Belgische Regierung zog ihre Konsequenzen daraus, machte Home-Office zur Pflicht und beschr\u00e4nkte das t\u00e4gliche, \u00f6ffentliche Leben auf ein Minimum.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich hatte das zur Konsequenz, dass ich einen Gro\u00dfteil des Praktikums aus den eigenen vier W\u00e4nden absolvieren musste. Phasenweise geschah dies sehr isoliert, ich hatte jedoch eine gute Hausgemeinschaft und regelm\u00e4\u00dfigen telefonischen Kontakt zu meinen Freunden, sodass auch diese Herausforderung gemeistert werden konnte.<\/p>\n<p><strong>Fazit<br \/>\n<\/strong>Die Gelegenheit im Rahmen des ERASMUS+-Programmes ein Praktikum in Belgien zu absolvieren fiel mir einerseits phasenweise schwer, weil der Kontakt zu Kolleg*innen gefehlt hat. Andererseits habe ich viele neue Eindr\u00fccke gewinnen k\u00f6nnen, meine Kenntnisse in Niederl\u00e4ndisch ausbauen k\u00f6nnen und tolle Kolleg*innen, wenn auch h\u00e4ufig digital, kennengelernt. Das Wichtigste jedoch ist, dass ich Einblick in ein Berufsfeld erlangen konnte, dass ich mir auch f\u00fcr meine Zukunft vorstellen kann. Daran zu Arbeiten dieses Berufsfeld auch Realit\u00e4t werden zu lassen, ist nun mein Ziel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([5.0102,50.9134], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7.0\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":7542,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Das Wintersemester 20\/21 habe ich im Rahmen meines Public Health Studiums ein viermonatiges Praktikum bei der Senatorin f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Europa in der Vertretung der Freien Hansestadt Bremen in Br\u00fcssel (im Folgenden: Vertretung) absolviert. Schon zu Beginn meines Studiums interessierte mich die Gesundheits- und Europapolitik sehr, sodass ich beschloss mich bei der Vertretung zu bewerben, um so in den Themenbereichen mein Wissen zu Europa-, Bundes-, und Bremer Politik noch weiter zu vertiefen. Trotz der Corona-Lage in Belgien im Herbst 2020 nahm ich die M\u00f6glichkeit wahr und erreichte Br\u00fcssel am 30.09.2020 mit dem Zug.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss1-e1612451907191.jpg\"><img class=\"wp-image-7541 size-full aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss1-e1612451907191.jpg\" alt=\"\" width=\"435\" height=\"632\" \/><\/a><\/p><p><strong>Ankunft, Unterkunft und Umgebung<\/strong><br \/>Meine Ankunft in Br\u00fcssel verlief problemlos. Ich stieg in Bremen in die Bahn, stieg in K\u00f6ln um und erreichte Br\u00fcssel knapp f\u00fcnf Stunden sp\u00e4ter. In Br\u00fcssel, am Bahnhof Midi angekommen, kaufte ich mir noch ein Ticket f\u00fcr den st\u00e4dtischen \u00d6PNV und fuhr zu meiner Unterkunft.<\/p><p>In meiner tempor\u00e4ren Wohnung angekommen entledigte ich mich vorerst meines schweren Gep\u00e4cks und schaute mich um. Meine Kolleg*innen in der Vertretung haben mir vor meinem Praktikum ein Handbuch zukommen lassen, in dem ehemalige Praktikant*innen \u00fcber ihre eigenen Erfahrungen in Br\u00fcssel berichten. Aus diesem Handbuch habe ich auch Wohnungsempfehlungen erhalten, sodass ich mit ein wenig Gl\u00fcck eine sch\u00f6ne Suite inmitten von Ixelles, einem der vielen Stadtteile bzw. Gemeinden der Region Br\u00fcssel, bewohnen durfte. Die Vermieterin wohnt mit ihren Kindern im selben Haus und kannte \u00fcber ihren Ehemann, der Bremer ist, auch meine Heimat gut. Die Wohnung hat gehalten, was sie versprochen hat und war f\u00fcr Praktikant*innen sehr gut geeignet.<\/p><p>Die Umgebung der Wohnung hatte eine gute Versorgungsstruktur: Superm\u00e4rkte, der \u00d6PNV und sch\u00f6ne Parks waren in direkter Umgebung. Die alten Br\u00fcsseler H\u00e4user taten ihr \u00fcbriges, um den Flair, trotz des k\u00fchlen Wetters, angenehm und leicht zu gestalten. Zu Fu\u00df waren es knapp zehn Minuten zum n\u00e4chsten Supermarkt. Hier fand ich alles, was den Hunger und Durst stillt. Mit der Bahn vor der T\u00fcr konnte ich mit einem Umstieg innerhalb einer halben Stunde in das B\u00fcro fahren. Mit dem Rad ging es sogar noch schneller.<\/p><p><strong>Leben<\/strong><br \/>Das Leben in Br\u00fcssel ist angenehm. Trotz der Corona-Pandemie konnte ich den \u00fcblichen Alltag in Br\u00fcssel erahnen. Die gro\u00dfe Anzahl von Kulturst\u00e4tten und historischen Bauten hat mich sehr beeindruckt. Museen, Kirchen, riesige und historische Regierungs- bzw. Verwaltungsgeb\u00e4ude, das Wahrzeichen Atomium inklusive angrenzender Parks, der Grand Place, das Europaviertel und vieles Weitere mehr zeigten mir, wie reichhaltig das Leben in Br\u00fcssel sein kann.<\/p><p>Mein Leben in Br\u00fcssel bestand unter der Woche daraus zu der Vertretung zu fahren, dort zu arbeiten und anschlie\u00dfend wieder nach Hause zu fahren. Dort angekommen kaufte ich ein, schaute Filme und telefonierte mit meinen Freunden in Deutschland. Am Wochenende nahm ich mir vor die unterschiedlichen Sehensw\u00fcrdigkeiten von au\u00dfen zu betrachten und die Stadt bzw. die Umgebung ein wenig zu erkunden.<\/p><p>Insgesamt gab es \u2013 aufgrund der Corona-Pandemie - wenige Praktikant*innen in Br\u00fcssel und es wurde von Kontakten abgeraten, sodass ich froh war in der Woche zur Arbeit fahren zu k\u00f6nnen und dort mit Kolleg*innen sprechen zu k\u00f6nnen.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"7542,7543\"]<\/p><p><strong>Praktikum<\/strong><br \/>Das Praktikum verlief r\u00fcckblickend sehr gut. Inhaltlich setzte ich mich vertieft mit den Vorhaben der Europ\u00e4ischen Kommission im Bereich Wissenschaft und Forschung, Gesundheit, Verbraucherschutz und Kultur auseinander. Die Europ\u00e4ische Kommission ver\u00f6ffentlichte einige Vorhaben im Bereich der Gesundheitspolitik, sei es zur Krisenbek\u00e4mpfung mit Impfungen, zur besseren vorausschauenden Planung von zuk\u00fcnftigen Gesundheitskrisen oder zum Umgang mit Arzneimittelknappheit. Mit meiner vorherigen Ausbildung als Krankenpfleger und meinem Studium brachte ich viel Hintergrundwissen mit, was sich in der inhaltlichen Arbeit auszahlte. Ganz praktisch analysierte ich die Mitteilungen der Europ\u00e4ischen Kommission, fasste diese b\u00fcndig zusammen und bewertete die Inhalte aus Bremer Sicht bzw. gab eine Einsch\u00e4tzung zu den m\u00f6glichen Konsequenzen, Schwierigkeiten oder auch Gewinnen f\u00fcr Bremen. Erg\u00e4nzend dazu nahm ich regelm\u00e4\u00dfig an Arbeitskreissitzungen teil, die ich anschlie\u00dfend protokollieren durfte. Ich \u00fcbernahm vielf\u00e4ltige Recherchet\u00e4tigkeiten, ich beteiligte mich an der \u00d6ffentlichkeitsarbeit der gesamten Europaabteilung und ich erhielt die M\u00f6glichkeit an einem Webinar mit dem Titel \u201eDie Impfstrategie der Europ\u00e4ischen Union\u201c mitwirken zu d\u00fcrfen.<\/p><p>Insgesamt hat mir die Arbeit viel Freude bereitet, mir jedoch auch meine St\u00e4rken und Schw\u00e4chen aufgezeigt. Das regelm\u00e4\u00dfige Feedback meiner Betreuerin und meiner Kolleg*innen hat mir bei meiner Arbeit sehr geholfen und erm\u00f6glichte mir so viel Neues zu lernen.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss4.jpg\"><img class=\"size-full wp-image-7540 aligncenter\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/bruss4.jpg\" alt=\"\" width=\"636\" height=\"357\" \/><\/a><\/p><p><strong>Corona<\/strong><br \/>Corona hat das \u00f6ffentliche Leben in Belgien, insbesondere zu Beginn des Praktikums, stark beeintr\u00e4chtigt. Belgien war im Oktober eines der L\u00e4nder mit der h\u00f6chsten Covid-19-Inzidenz in Europa. Die Belgische Regierung zog ihre Konsequenzen daraus, machte Home-Office zur Pflicht und beschr\u00e4nkte das t\u00e4gliche, \u00f6ffentliche Leben auf ein Minimum.<\/p><p>F\u00fcr mich hatte das zur Konsequenz, dass ich einen Gro\u00dfteil des Praktikums aus den eigenen vier W\u00e4nden absolvieren musste. Phasenweise geschah dies sehr isoliert, ich hatte jedoch eine gute Hausgemeinschaft und regelm\u00e4\u00dfigen telefonischen Kontakt zu meinen Freunden, sodass auch diese Herausforderung gemeistert werden konnte.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Die Gelegenheit im Rahmen des ERASMUS+-Programmes ein Praktikum in Belgien zu absolvieren fiel mir einerseits phasenweise schwer, weil der Kontakt zu Kolleg*innen gefehlt hat. Andererseits habe ich viele neue Eindr\u00fccke gewinnen k\u00f6nnen, meine Kenntnisse in Niederl\u00e4ndisch ausbauen k\u00f6nnen und tolle Kolleg*innen, wenn auch h\u00e4ufig digital, kennengelernt. Das Wichtigste jedoch ist, dass ich Einblick in ein Berufsfeld erlangen konnte, dass ich mir auch f\u00fcr meine Zukunft vorstellen kann. Daran zu Arbeiten dieses Berufsfeld auch Realit\u00e4t werden zu lassen, ist nun mein Ziel.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"50.9134,5.0102\" zoom=\"7.0\" width=\"95%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,52087,342721,356669,368865,653],"tags":[52087,70505],"class_list":["post-7539","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-belgien","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-belgien","tag-public-health"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7539","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7539"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7539\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7550,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7539\/revisions\/7550"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7542"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7539"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7539"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7539"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}