

{"id":7240,"date":"2020-10-18T23:45:50","date_gmt":"2020-10-18T21:45:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=7240"},"modified":"2022-06-13T23:40:12","modified_gmt":"2022-06-13T21:40:12","slug":"praktikum-beim-european-trade-union-committee-for-education-etuce-in-bruessel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2020\/10\/18\/praktikum-beim-european-trade-union-committee-for-education-etuce-in-bruessel\/","title":{"rendered":"Praktikum beim European Trade Union Committee for Education (ETUCE) in Br\u00fcssel"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p style=\"text-align: justify\">Im Rahmen des Masters Politikwissenschaften absolvierte ich von September 2019 bis Ende Januar 2020 mein Pflichtpraktikum beim European Trade Union Committee for Education (ETUCE) in Br\u00fcssel. Da ich sowohl im Bachelor, also auch im Master Teil der Studienvertretung war und mich schon l\u00e4nger f\u00fcr Bildungspolitik interessierte, bewarb ich mich relativ spontan Ende Juli 2019 f\u00fcr das Praktikum bei ETUCE. Nach zwei Interviews bekam ich Ende August die Zusage und musste bereits 10 Tage sp\u00e4ter anfangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das relativ kleine B\u00fcro von ETUCE besteht aus 10 MitarbeiterInnen und 3 PraktikantInnen. Bewerben kann man sich in den drei Abteilungen: <em>Gender Equality and Inclusion + Higher Education<\/em>; <em>Social Policy and Collective Bargaining<\/em> und <em>Occupational Health and Safety + Digitalisation<\/em>.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich landete in der Abteilung <em>Gender Equality and Inclusion<\/em>, sowie <em>Higher Education<\/em> und arbeitete somit f\u00fcr zwei Koordinatorinnen. Die Hauptaufgaben w\u00e4hrend meines Praktikums bestanden darin die EU-Bildungspolitik und die Politik der Gleichstellung und Inklusion innerhalb der EU zu beobachten, bei der Erstellung interner und externer Notizen zur allgemeinen und beruflichen Bildung, sowie zu Fragen der Gleichstellung und Inklusion zu helfen. Zudem assistierte\u00a0 ich bei der Vorbereitung und Nachbereitung von Konferenzen und Seminaren und erstellte anschlie\u00dfend Berichte und Protokolle. Au\u00dferdem unterst\u00fctzte ich meine Koordinatorinnen bei der Vorbereitung von Projektantr\u00e4gen f\u00fcr EU-F\u00f6rdermittel und beim Schreiben von Abschlussevaluationsreporten an die Europ\u00e4ische Kommission.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass mein Praktikum in eine Zeit fiel, in der zwei Projekte zu Ende gingen. Somit hatte ich die M\u00f6glichkeit direkt zu Beginn meines Praktikums im September 2019 zur Abschlusskonferenz des Projektes \u201cSocial dialogue and gender equality: Empowering education trade unions to address gender equality in the teaching profession through social dialogue\u201d nach Bukarest zu reisen und bei der Durchf\u00fchrung zu helfen. Im November 2019 flog ich dann mit nach Warschau zu der Abschlusskonferenz des zweiten Projektes \u201cEU CONVINCE: COmmon Values and INClusive Education\u201c. Dar\u00fcber hinaus nahm ich auch mindestens zwei Mal im Monat an Veranstaltungen im Europ\u00e4ischen Parlament, der Kommission oder in NGOs teil.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Allgemeinen war die Arbeit bei ETUCE sehr abwechslungsreich und informativ und ich konnte viel \u00fcber die Bildungspolitik in Europa und die Abl\u00e4ufe in Br\u00fcssel lernen. Da ich nach meinem Studium gern in einer NGO, einem Thinktank oder vielleicht auch in einer Gewerkschaft arbeiten w\u00fcrde, empfand ich es besonders interessant zu lernen, wie man ein Projekt von vorne bis hinten plant und durchf\u00fchrt. Ich brauchte eine Weile um mich an die Arbeitsweise und besonders den Ton zu gew\u00f6hnen, in dem ich im Namen von ETUCE Nachrichtenartikel oder Stellungnahmen schreiben musste. Gerade am Anfang h\u00e4tte ich mir auch mehr Unterst\u00fctzung meiner Koordinatorinnen gew\u00fcnscht. Ich war die einzige Praktikantin, die nicht zusammen mit ihren Koordinatorinnen in einem B\u00fcro sa\u00df und ich musste mir daher viel selbst beibringen. So hatte ich auch bis zum Ende meines Praktikums kein einziges Evaluationsgespr\u00e4ch und Korrekturen meiner Arbeit wurden mir fast ausschlie\u00dflich als Word-Korrekturvorschl\u00e4ge zugeschickt. Dennoch habe ich in den 5 Monaten viel gelernt und auch wenn es oft stressig war und ich mir teilweise ein besseres Arbeitsklima gew\u00fcnscht h\u00e4tte, bin ich doch froh das Praktikum so kurzfristig angenommen zu haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">F\u00fcr die Arbeit (37,5h\/ Woche) bei ETUCE erhielt ich eine angemessene Aufwandsentsch\u00e4digung, sowie Monatstickets f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel. Dar\u00fcber hinaus wird die Anreise nach und die Abreise von Br\u00fcssel bezahlt. Im Gegensatz zu einem Praktikum bei der Europ\u00e4ischen Kommission bekommt man zudem Erasmusf\u00f6rderung, ohne die ich mir das Praktikum nicht h\u00e4tte leisten k\u00f6nnen. Die Arbeitssprache im B\u00fcro ist zu 90% Englisch. Franz\u00f6sischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Da ich ich zu Schulzeiten bilingualen Franz\u00f6sischunterricht belegt habe, wollte ich meine Zeit in Br\u00fcssel eigentlich nutzen, um die Sprache aufzufrischen. Im B\u00fcro war dies jedoch kaum m\u00f6glich. Daher suchte ich mir eine WG mit belgischen MitbewohnerInnen. Ich hatte Gl\u00fcck und fand eine tolle WG mit der ich auch oft Franz\u00f6sisch sprechen konnte. Da sehr viele internationale PraktikantInnen in Br\u00fcssel leben, sind die meisten WGs jedoch International und es ist nicht so einfach f\u00fcr eine kurze Zeit eine belgische WG zu finden, die Lust auf jemanden aus der sogenannten \u201cEU Bubble\u201d hat.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Br\u00fcssel ist im Vergleich zu vielen anderen europ\u00e4ischen Gro\u00dfst\u00e4dten nicht allzu teuer. Ein Zimmer findet man in der Regel f\u00fcr 320-500 Euro im Monat. Die meisten PraktikantInnen wohnen in gro\u00dfen WGs (8-12 Leute), von denen es aufgrund der hohen Nachfrage sehr viele \u00fcber die ganze Stadt verteilt gibt. Auch die Lebenshaltungskosten sind nur geringf\u00fcgig h\u00f6her als in Deutschland. Nur in Bars gibt man schnell mal ein paar Euro mehr f\u00fcr das gute belgische Bier aus. Br\u00fcssel ist durch die vielen Studierenden und PraktikantInnen eine sehr junge und lebendige Stadt und ich habe mich dort sehr wohl gef\u00fchlt. Donnerstags findet man viele PraktikantInnen am Place du Luxembourg f\u00fcr After-Work-Drinks und auch sonst ist es nicht schwer neue Leute kennenzulernen. Im Sommer kann man zudem sehr gut drau\u00dfen in den Stra\u00dfen sitzen. Leider konnte ich das nur in meinem ersten Monat nutzen, da das Wetter in Br\u00fcssel im Winter in der Regel recht grau und regnerisch ist. Eine gute Regenjacke und einen sturmfesten Schirm kann ich daher nur w\u00e4rmstens empfehlen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.1.1' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.1.1' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.1.1' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\n                    background-image: url(https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/);\n                    background-repeat: no-repeat;\n                    background-position: center;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([4.3572,50.8517], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_total_topic_count_hidden":0,"_bbp_total_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p style=\"text-align: justify;\">Im Rahmen des Masters Politikwissenschaften absolvierte ich von September 2019 bis Ende Januar 2020 mein Pflichtpraktikum beim European Trade Union Committee for Education (ETUCE) in Br\u00fcssel. Da ich sowohl im Bachelor, also auch im Master Teil der Studienvertretung war und mich schon l\u00e4nger f\u00fcr Bildungspolitik interessierte, bewarb ich mich relativ spontan Ende Juli 2019 f\u00fcr das Praktikum bei ETUCE. Nach zwei Interviews bekam ich Ende August die Zusage und musste bereits 10 Tage sp\u00e4ter anfangen.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Das relativ kleine B\u00fcro von ETUCE besteht aus 10 MitarbeiterInnen und 3 PraktikantInnen. Bewerben kann man sich in den drei Abteilungen: <em>Gender Equality and Inclusion + Higher Education<\/em>; <em>Social Policy and Collective Bargaining<\/em> und <em>Occupational Health and Safety + Digitalisation<\/em>.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Ich landete in der Abteilung <em>Gender Equality and Inclusion<\/em>, sowie <em>Higher Education<\/em> und arbeitete somit f\u00fcr zwei Koordinatorinnen. Die Hauptaufgaben w\u00e4hrend meines Praktikums bestanden darin die EU-Bildungspolitik und die Politik der Gleichstellung und Inklusion innerhalb der EU zu beobachten, bei der Erstellung interner und externer Notizen zur allgemeinen und beruflichen Bildung, sowie zu Fragen der Gleichstellung und Inklusion zu helfen. Zudem assistierte\u00a0 ich bei der Vorbereitung und Nachbereitung von Konferenzen und Seminaren und erstellte anschlie\u00dfend Berichte und Protokolle. Au\u00dferdem unterst\u00fctzte ich meine Koordinatorinnen bei der Vorbereitung von Projektantr\u00e4gen f\u00fcr EU-F\u00f6rdermittel und beim Schreiben von Abschlussevaluationsreporten an die Europ\u00e4ische Kommission.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Ich hatte das gro\u00dfe Gl\u00fcck, dass mein Praktikum in eine Zeit fiel, in der zwei Projekte zu Ende gingen. Somit hatte ich die M\u00f6glichkeit direkt zu Beginn meines Praktikums im September 2019 zur Abschlusskonferenz des Projektes \u201cSocial dialogue and gender equality: Empowering education trade unions to address gender equality in the teaching profession through social dialogue\u201d nach Bukarest zu reisen und bei der Durchf\u00fchrung zu helfen. Im November 2019 flog ich dann mit nach Warschau zu der Abschlusskonferenz des zweiten Projektes \u201cEU CONVINCE: COmmon Values and INClusive Education\u201c. Dar\u00fcber hinaus nahm ich auch mindestens zwei Mal im Monat an Veranstaltungen im Europ\u00e4ischen Parlament, der Kommission oder in NGOs teil.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Im Allgemeinen war die Arbeit bei ETUCE sehr abwechslungsreich und informativ und ich konnte viel \u00fcber die Bildungspolitik in Europa und die Abl\u00e4ufe in Br\u00fcssel lernen. Da ich nach meinem Studium gern in einer NGO, einem Thinktank oder vielleicht auch in einer Gewerkschaft arbeiten w\u00fcrde, empfand ich es besonders interessant zu lernen, wie man ein Projekt von vorne bis hinten plant und durchf\u00fchrt. Ich brauchte eine Weile um mich an die Arbeitsweise und besonders den Ton zu gew\u00f6hnen, in dem ich im Namen von ETUCE Nachrichtenartikel oder Stellungnahmen schreiben musste. Gerade am Anfang h\u00e4tte ich mir auch mehr Unterst\u00fctzung meiner Koordinatorinnen gew\u00fcnscht. Ich war die einzige Praktikantin, die nicht zusammen mit ihren Koordinatorinnen in einem B\u00fcro sa\u00df und ich musste mir daher viel selbst beibringen. So hatte ich auch bis zum Ende meines Praktikums kein einziges Evaluationsgespr\u00e4ch und Korrekturen meiner Arbeit wurden mir fast ausschlie\u00dflich als Word-Korrekturvorschl\u00e4ge zugeschickt. Dennoch habe ich in den 5 Monaten viel gelernt und auch wenn es oft stressig war und ich mir teilweise ein besseres Arbeitsklima gew\u00fcnscht h\u00e4tte, bin ich doch froh das Praktikum so kurzfristig angenommen zu haben.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die Arbeit (37,5h\/ Woche) bei ETUCE erhielt ich eine angemessene Aufwandsentsch\u00e4digung, sowie Monatstickets f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel. Dar\u00fcber hinaus wird die Anreise nach und die Abreise von Br\u00fcssel bezahlt. Im Gegensatz zu einem Praktikum bei der Europ\u00e4ischen Kommission bekommt man zudem Erasmusf\u00f6rderung, ohne die ich mir das Praktikum nicht h\u00e4tte leisten k\u00f6nnen. Die Arbeitssprache im B\u00fcro ist zu 90% Englisch. Franz\u00f6sischkenntnisse sind von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig. Da ich ich zu Schulzeiten bilingualen Franz\u00f6sischunterricht belegt habe, wollte ich meine Zeit in Br\u00fcssel eigentlich nutzen, um die Sprache aufzufrischen. Im B\u00fcro war dies jedoch kaum m\u00f6glich. Daher suchte ich mir eine WG mit belgischen MitbewohnerInnen. Ich hatte Gl\u00fcck und fand eine tolle WG mit der ich auch oft Franz\u00f6sisch sprechen konnte. Da sehr viele internationale PraktikantInnen in Br\u00fcssel leben, sind die meisten WGs jedoch International und es ist nicht so einfach f\u00fcr eine kurze Zeit eine belgische WG zu finden, die Lust auf jemanden aus der sogenannten \u201cEU Bubble\u201d hat.<\/p><p style=\"text-align: justify;\">Br\u00fcssel ist im Vergleich zu vielen anderen europ\u00e4ischen Gro\u00dfst\u00e4dten nicht allzu teuer. Ein Zimmer findet man in der Regel f\u00fcr 320-500 Euro im Monat. Die meisten PraktikantInnen wohnen in gro\u00dfen WGs (8-12 Leute), von denen es aufgrund der hohen Nachfrage sehr viele \u00fcber die ganze Stadt verteilt gibt. Auch die Lebenshaltungskosten sind nur geringf\u00fcgig h\u00f6her als in Deutschland. 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Eine gute Regenjacke und einen sturmfesten Schirm kann ich daher nur w\u00e4rmstens empfehlen.<\/p><p>\u00a0<\/p><p style=\"text-align: justify;\">[osm_map_v3 map_center= \"50.8517,4.3572\" zoom=\"7\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\" bckgrndimg=\"\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,52087,342721,356669,368865,653],"tags":[52087,368885,125659,525315,368887,18499,18623],"class_list":["post-7240","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein","category-belgien","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-belgien","tag-bruessel","tag-erfahrungsbericht","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-organisatorisches","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7240","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7240"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7240\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7368,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7240\/revisions\/7368"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7240"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7240"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7240"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}