

{"id":7216,"date":"2021-01-06T01:08:05","date_gmt":"2021-01-06T00:08:05","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=7216"},"modified":"2022-06-13T23:38:46","modified_gmt":"2022-06-13T21:38:46","slug":"praktikum-an-der-marks-gymnasieskola-in-skene-schweden-im-rahmen-von-erasmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2021\/01\/06\/praktikum-an-der-marks-gymnasieskola-in-skene-schweden-im-rahmen-von-erasmus\/","title":{"rendered":"Praktikum an der Marks Gymnasieskola in Skene (Schweden) im Rahmen von Erasmus"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Suche des Praktikumsplatzes<\/strong><br \/>Da ich Englisch und Spanisch auf Lehramt studiere und mein Freund in Schweden lebt, habe ich mich entschlossen, w\u00e4hrend des Studiums ein Praktikum in G\u00f6teborg oder Umgebung zu absolvieren.<br \/>Meine erste Anlaufstelle war die Internetseite der Uni Bremen, wo Praktikumsstellen im Ausland pr\u00e4sentiert werden (<a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/studium\/starten-studieren\/studium-international\/praktika-im-ausland\/praktikumsplatz-angebote\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.uni-bremen.de\/studium\/starten-studieren\/studium-international\/praktika-im-ausland\/praktikumsplatz-angebote<\/a>). Das Angebot der Marks Gymnasieskola in Skene in der N\u00e4he von G\u00f6teborg (dazu sp\u00e4ter mehr) war das einzige Angebot f\u00fcr Schweden, aber auch ein direkter Treffer f\u00fcr mich. Ich meldete mich bereits im Dezember 2018 per Email bei der Mentorin und im Fr\u00fchjahr 2019 erhielt ich meine Zusage f\u00fcr ein Praktikum von M\u00e4rz bis Juni 2020. Als ich kurz daraufhin meinen Freund besuchte, traf ich mich zum ersten Mal pers\u00f6nlich mit meiner zuk\u00fcnftigen Mentorin D\u00f6rte und einer aktuellen Praktikantin. Alles wirkte sehr sympathisch und meine Antizipation stieg.<\/p>\n<p><strong>2. Vorbereitungen<\/strong><br \/>In diesem Teil schildere ich kurz die Vorbereitungen, die ich pers\u00f6nlich vor meiner Abreise durchlief. F\u00fcr mich war es der zweite Austausch mit Erasmus.<\/p>\n<p><em>Formalit\u00e4ten<\/em><br \/>Wichtig ist nat\u00fcrlich die Anmerkung, dass es sich um ein unbezahltes Praktikum handelte. Selbstverst\u00e4ndlich kommen aber verschiedene F\u00f6rderprogramme in Frage, wie z.B. der DAAD oder Erasmus.<\/p>\n<p>Das Lehramtsstipendium des DAAD ist vielversprechend, aber leider auch etwas chaotisch und streng. F\u00fcr dieses Stipendium sollte man fr\u00fchzeitig mit der Planung anfangen, da viele Formulare und Dokumente verlangt werden, sowie gibt es eine fr\u00fche Deadline. Es gibt au\u00dferdem sehr viele Bewerber*innen, aber nur wenige Pl\u00e4tze. Gl\u00fccklicherweise ist das Erasmusprogramm unserer Uni sehr zuverl\u00e4ssig und erm\u00f6glicht einen schnellen Bewerbungsprozess und eine schnelle Zusage der F\u00f6rderung. D\u00f6rte hilft ganz schnell und mit bereits ge\u00fcbten Fingern das Ausf\u00fcllen der ben\u00f6tigten Formulare und Unterschriften. Von Seiten der Schule gab es keine Formalit\u00e4ten, die im Vornherein getroffen werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Erasmus muss eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Ich bin bei der Techniker Krankenkasse versichert, die solche Zusatzversicherungen f\u00fcr TK-Kunden anbietet (\"Envivas\"). Ansonsten wei\u00df ich von anderen, dass die Versicherung des DAADs ebenfalls empfehlenswert ist.<\/p>\n<p><em>Wohnungssuche<\/em><br \/>Da das Gymnasium auch als Internat f\u00fcr Basketballsch\u00fcler*innen dient, bietet die Schule Wohnheime f\u00fcr Sch\u00fcler*innen an. Dieses Angebot wird auch normalerweise von den Praktikanten und Praktikantinnen genutzt, da die Wohnheim nahe der Schule situiert sind und daher schnell erreicht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wie bereits erw\u00e4hnt ist mein Freund Schwede und lebt in G\u00f6teborg. Daher war logischerweise von Anfang an geplant, dass ich mit ihm zusammen wohnen werde. Daher musste ich an vier Tagen die Woche eine knapp einst\u00fcndige Busfahrt (oneway) in Kauf nehmen. Dies war aber gut so, da ich mich in G\u00f6teborg wohl f\u00fchle und man dort mittendrin ist. F\u00fcr andere Studierende w\u00fcrde ich dies aber wahrscheinlich nicht empfehlen. F\u00fcr Studierende, die lieber in G\u00f6teborg leben m\u00f6chten, sind wertvolle Anlaufstellen f\u00fcr das Finden einer Unterkunft zum Beispiel Facebook-Gruppen (Erasmus, International, etc.), aber auch unter bostadsportal.se.<\/p>\n<p><em>Pers\u00f6nlich<\/em><br \/>Dadurch, dass ich in G\u00f6teborg wohnte und pendeln musste, habe ich mir ein monatliches Busticket angeschafft. Das Ticket nennt sich ,,Regionen runt\u201d und wie man schon h\u00f6ren kann, ist dies ein Ticket f\u00fcr die gesamte Region um G\u00f6teborg herum. Wenn man sich darum k\u00fcmmert, eine schwedische Student-ID zu erhalten (www.mecenat.se), kann man f\u00fcr den reduzierten Preis das monatliche Ticket f\u00fcr knapp 130 Euro ergattern. Das hat sich bei mir auf jeden Fall gelohnt und alles ging recht schnell. F\u00fcr diesen stolzen Preis kann man, wie gesagt, in der ganzen Region (bspw. Bis Falkenberg\/Varberg) auf die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel so oft, wie man m\u00f6chte, zur\u00fcckgreifen. Daher lohnte sich das auf jeden Fall!<\/p>\n<p>Da ich norwegisch spreche und mein Freund schwedisch ist, hatte ich vor Anreise bereits ein stabiles Level an Schwedischkenntnissen. Aber auch ohne diese Grundbasis ist ein Praktikum auf jeden Fall m\u00f6glich und empfehlenswert. Trotzdem sollte man sich etwas auf das Land und die Sprache vorbereiten, indem man bspw. an der Uni einen Sprachkurs belegt, schwedische Dokus oder schwedische Serien\/Filme im Original mit Untertiteln schaut. Besonders empfehlenswert sind unterhaltsame Serien wie Bonusfamiljen, Bron, St\u00f6rst av allt und Solsidan. Ebenfalls empfehle ich tolle B\u00fccher f\u00fcr Lernende der schwedische Sprache: der Verlag ,,circon\u201d bietet einfache Kurzgeschichten und Lernkrimis auf schwedisch an. Diese werden stets begleitet von Vokabellisten Schwedisch-Deutsch, Infok\u00e4sten zu Land und Sprache, \u00dcbungen zur Grammatik, etc. Die Geschichten sind f\u00fcr Anf\u00e4nger*innen, aber auch f\u00fcr fortgeschrittene Lernende gut geeignet.<\/p>\n<p>Von der Freude des Sprachenlernens w\u00fcrde ich jetzt gerne kurz \u00fcber den finanziellen Teil des Praktikums reden. Jeder wei\u00df, dass Skandinavien ein sehr teurer Teil Europas ist. Die Erasmusf\u00f6rderung ist super, aber man sollte definitiv vorher sparen und ein gutes finanzielles Polster mitbringen, da das Leben hier im Vergleich zu Deutschland kostspieliger ist. Nicht nur Lebensmittel, Mieten und Unterhaltung sorgen f\u00fcr ein leeres Portemonnaie, besonders Feiern und Alkohol sind alles andere als g\u00fcnstiger Spa\u00df.<\/p>\n<p>Ein leeres Portemonnaie hat man ohnehin in Schweden, da es hier kaum bis gar kein Bargeld mehr gibt. Alles ist elektronisch ausgelegt und \u00fcberall kann man mit Karte bezahlen. An vielen Orten kann man sogar nur noch \"mit Plastik\" bezahlen, wie zum Beispiel in Bussen oder im Kino. Man kann ganz einfach mit der deutschen EC-Karte bezahlen, was f\u00fcr mich bspw. \u00fcberhaupt nichts kostet.<\/p>\n<p><strong>3. Vorstellung der Schule<\/strong><br \/>Die Marks Gymnasieskola liegt in Skene, was etwa 45 Minuten mit dem Auto von G\u00f6teborg entfernt ist (ein passender Vergleich w\u00e4re Bremerhaven-Bremen). Es ist eine sehr l\u00e4ndliche Gegend und es kommen viele SuS aus den umliegenden D\u00f6rfern und Kommunen. Auch die Lehrkr\u00e4fte kommen teilweise aus G\u00f6teborg, Kinna oder auch aus Varberg. Die Schule ist f\u00fcr knapp 200 Jahre ein gro\u00dfer Arbeitgeber. In unterschiedlichen Programmen bereiten sich knapp 1000 SuS drei Jahre lang (10. bis 12. Klasse) auf das Abitur (\u201cstudenten\u201d) vor. Die Programme gehen von Technik und Naturwissenschaften \u00fcber Gesellschaft und Wirtschaft. Die Schule dient auch als Erwachsenengymnasium und bietet speziellen Unterricht f\u00fcr neuzugewanderte SuS an, die Schwedisch als Zweitsprache lernen (\u00e4hnlich wie DaZ). Die Schule pflegt eine eigene Bibliothek, eine gro\u00dfe Cafeteria und ein kleines Caf\u00e9, direkt nebenan befindet sich ein gro\u00dfer Lidl. Bei sch\u00f6nem Wetter konnten wir unser Mittagessen drau\u00dfen in der Sonne genie\u00dfen, denn die Schule verf\u00fcgt \u00fcber viel Platz im Gr\u00fcnen.<\/p>\n<p><strong>4. Praktikumsverlauf<\/strong><br \/>Im Vornherein habe ich mit meiner Mentorin abgesprochen, dass ich haupts\u00e4chlich in Deutsch (als Fremdsprache) und Englisch hospitieren werde. Jedoch konnte ich sowohl f\u00fcr Englisch, als auch f\u00fcr Spanisch die Praxisorientierten Elemente (POE) angerechnet bekommen, da es hier genug Auswahl an der Schule gibt und die KollegInnen einen mit offenen (und neugierigen) Armen begr\u00fc\u00dfen. Diesbez\u00fcglich sollte man sich fr\u00fch genug mit den verantwortlichen Dozenten der Uni Bremen in Verbindung setzen.<\/p>\n<p>Demnach habe ich also in allen Deutschkursen von D\u00f6rte hospitiert und mich an verschiedensten Stellen eingebracht. Oft haben wir die Klasse in zwei geteilt, um besser mit jedem Einzelnen sprechen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem habe ich sehr viel bei der Korrektur und Besprechung von Noten geholfen. Besonders spannend war es, gemeinsam Material zu erstellen und den Unterricht zu planen - generell ist es in Schweden gelassener, da sich Lehrkr\u00e4fte nicht an einen Bildungsplan halten m\u00fcssen und stattdessen flexibler in der Themengestaltung sein k\u00f6nnen. In Englisch habe ich aber auch sehr viel hospitiert und engen Kontakt zu Lehrkr\u00e4ften gepflegt. Anfangs habe ich mich auch im Schwedisch als Zweitsprache Kurs zugesetzt, den D\u00f6rte unterrichtet; das empfehle ich besonders denen, die noch kein oder nur wenig Schwedisch sprechen.<\/p>\n<p><em>A. Besonderheiten durch die Corona-Pandemie<\/em><br \/>Nach zwei Wochen an der Schule wurde diese aufgrund der weltweiten Pandemie geschlossen. Seitdem gab es ausschlie\u00dflich digitalen Unterricht - trotz eines etwas unerwarteten Events blicke ich auf ein sehr spannendes Praktikum zur\u00fcck. Ich denke, dass diese Art von Unterricht sehr zukunftsnah ist, denn wir r\u00fccken stets mehr in Richtung digitales Unterrichten (nicht in diesem Ausma\u00df, nat\u00fcrlich).<\/p>\n<p>Generell war das Leben in Schweden nicht so eingeschr\u00e4nkt wie in Deutschland, zum Beispiel. Schweden setzte auf eine andere Strategie, jedoch wurden die Gymnasien geschlossen und stattdessen eben digital unterrichtet. Dies klappt tats\u00e4chlich sehr gut, da die schuleigene Platform itslearning nicht Neues f\u00fcr die SuS war und diese bereits sehr flink mit Technik sind - dies war etwas anderes im Vergleich zu deutschen Schulen. Daher haben wir Frontalunterricht und Klassengespr\u00e4che \u00fcber Microsoft Teams realisiert, w\u00e4hrend die Platform besonders f\u00fcr Einreichaufgaben und das Hochladen von Dokumenten genutzt wurde. Durch die Menge an Einreichaufgaben gab es immer sehr viel zu korrigieren. Einen engen Kontakt mit den SuS gab es aber weiterhin, da auch ich Fragen der SuS beantwortet und Gruppen \u00fcber Teams geleitet habe. Mithilfe von Digiexam konnten wir Klausuren ausf\u00fchren, auch dies klappte wirklich gut. Es gab selbstverst\u00e4ndlich zwischendurch technische Probleme, manchmal stellten freche SuS unser Mikrofon aus, etc. Im Gro\u00dfen und Ganzen klappte alles aber ausgesprochen gut und D\u00f6rte und ich blicken positiv auf die letzten drei Monate des Schuljahres zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>5. Pers\u00f6nliche Erfahrungen<\/strong><br \/>F\u00fcr mich war es nat\u00fcrlich nicht der erste l\u00e4ngere Aufenthalt in Schweden. Trotz der Coronakrise haben wir einiges unternommen und uns in kleineren Kreisen mit engen Freunden und der Familie getroffen. Die Familie meines Freundes besitzt ein Sommerhaus auf Styrs\u00f6 (Insel au\u00dferhalb von G\u00f6teborg); ein Ausflug auf diese Insel(n) ist immer einen Besuch wert! Weiterhin haben wir Tagesausfl\u00fcge nach V\u00e4nersborg, Varberg und Falkenberg unternommen. Auch um G\u00f6teborg herum kann man sehr sch\u00f6n spazieren gehen - gerade am Delsj\u00f6motet oder auch in der N\u00e4he der Schule gibt es viele sch\u00f6ne Seen und Wanderwege.<\/p>\n<p>Wir hatten fast immer sch\u00f6nes Wetter und einen strahlend blauen Himmel. Wir waren sogar schon Anfang April baden \u2026 das Wasser war aber nur 9 Grad kalt! Wenn man keine Bekannte oder Anhaltspunkte in Schweden hat, so wie ich es habe, nimmt D\u00f6rte einen an die Hand und man unternimmt gemeinsam etwas - wir waren oft zusammen essen oder in einem der vielen Caf\u00e9s in G\u00f6teborg einen Kaffee trinken.<\/p>\n<p><em>A. Fazit<\/em><br \/>Das Praktikum hat mir trotz der Umst\u00e4nde durch die Pandemie sehr gut gefallen und ist meinen Erwartungen zu 100% gerecht geworden. Schweden war bereits vor dem Aufenthalt mein zweites Zuhause, aber ich habe trotzdem viel Neues \u00fcber Schweden gelernt. Weiterhin habe ich auch kritisch \u00fcber die Unterschiede zu anderen L\u00e4ndern und \u00fcber das schwedische Schulsystem reflektiert. Ich kann ein Praktikum an der Schule allen empfehlen, die die schwedische Schule kennenlernen m\u00f6chten. Man kann sich auf jeden Fall auch bewerben, wenn man kein Schwedisch spricht oder, wenn man keine Sprache, sondern eine Naturwissenschaft o.\u00c4. studiert. Flexibilit\u00e4t wird in Schweden generell und auch am Marks Gymnasium gro\u00dfgeschrieben: allt kommer att l\u00f6sa sig (Deutsch: alles wird sich regeln)!<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/leim2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" 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Suche des Praktikumsplatzes<\/strong><br \/>Da ich Englisch und Spanisch auf Lehramt studiere und mein Freund in Schweden lebt, habe ich mich entschlossen, w\u00e4hrend des Studiums ein Praktikum in G\u00f6teborg oder Umgebung zu absolvieren.<br \/>Meine erste Anlaufstelle war die Internetseite der Uni Bremen, wo Praktikumsstellen im Ausland pr\u00e4sentiert werden (<a href=\"https:\/\/www.uni-bremen.de\/studium\/starten-studieren\/studium-international\/praktika-im-ausland\/praktikumsplatz-angebote\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.uni-bremen.de\/studium\/starten-studieren\/studium-international\/praktika-im-ausland\/praktikumsplatz-angebote<\/a>). Das Angebot der Marks Gymnasieskola in Skene in der N\u00e4he von G\u00f6teborg (dazu sp\u00e4ter mehr) war das einzige Angebot f\u00fcr Schweden, aber auch ein direkter Treffer f\u00fcr mich. Ich meldete mich bereits im Dezember 2018 per Email bei der Mentorin und im Fr\u00fchjahr 2019 erhielt ich meine Zusage f\u00fcr ein Praktikum von M\u00e4rz bis Juni 2020. Als ich kurz daraufhin meinen Freund besuchte, traf ich mich zum ersten Mal pers\u00f6nlich mit meiner zuk\u00fcnftigen Mentorin D\u00f6rte und einer aktuellen Praktikantin. Alles wirkte sehr sympathisch und meine Antizipation stieg.<\/p><p><strong>2. Vorbereitungen<\/strong><br \/>In diesem Teil schildere ich kurz die Vorbereitungen, die ich pers\u00f6nlich vor meiner Abreise durchlief. F\u00fcr mich war es der zweite Austausch mit Erasmus.<\/p><p><em>Formalit\u00e4ten<\/em><br \/>Wichtig ist nat\u00fcrlich die Anmerkung, dass es sich um ein unbezahltes Praktikum handelte. Selbstverst\u00e4ndlich kommen aber verschiedene F\u00f6rderprogramme in Frage, wie z.B. der DAAD oder Erasmus.<\/p><p>Das Lehramtsstipendium des DAAD ist vielversprechend, aber leider auch etwas chaotisch und streng. F\u00fcr dieses Stipendium sollte man fr\u00fchzeitig mit der Planung anfangen, da viele Formulare und Dokumente verlangt werden, sowie gibt es eine fr\u00fche Deadline. Es gibt au\u00dferdem sehr viele Bewerber*innen, aber nur wenige Pl\u00e4tze. Gl\u00fccklicherweise ist das Erasmusprogramm unserer Uni sehr zuverl\u00e4ssig und erm\u00f6glicht einen schnellen Bewerbungsprozess und eine schnelle Zusage der F\u00f6rderung. D\u00f6rte hilft ganz schnell und mit bereits ge\u00fcbten Fingern das Ausf\u00fcllen der ben\u00f6tigten Formulare und Unterschriften. Von Seiten der Schule gab es keine Formalit\u00e4ten, die im Vornherein getroffen werden m\u00fcssen.<\/p><p>F\u00fcr Erasmus muss eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Ich bin bei der Techniker Krankenkasse versichert, die solche Zusatzversicherungen f\u00fcr TK-Kunden anbietet (\"Envivas\"). Ansonsten wei\u00df ich von anderen, dass die Versicherung des DAADs ebenfalls empfehlenswert ist.<\/p><p><em>Wohnungssuche<\/em><br \/>Da das Gymnasium auch als Internat f\u00fcr Basketballsch\u00fcler*innen dient, bietet die Schule Wohnheime f\u00fcr Sch\u00fcler*innen an. Dieses Angebot wird auch normalerweise von den Praktikanten und Praktikantinnen genutzt, da die Wohnheim nahe der Schule situiert sind und daher schnell erreicht werden k\u00f6nnen.<br \/>Wie bereits erw\u00e4hnt ist mein Freund Schwede und lebt in G\u00f6teborg. Daher war logischerweise von Anfang an geplant, dass ich mit ihm zusammen wohnen werde. Daher musste ich an vier Tagen die Woche eine knapp einst\u00fcndige Busfahrt (oneway) in Kauf nehmen. Dies war aber gut so, da ich mich in G\u00f6teborg wohl f\u00fchle und man dort mittendrin ist. F\u00fcr andere Studierende w\u00fcrde ich dies aber wahrscheinlich nicht empfehlen. F\u00fcr Studierende, die lieber in G\u00f6teborg leben m\u00f6chten, sind wertvolle Anlaufstellen f\u00fcr das Finden einer Unterkunft zum Beispiel Facebook-Gruppen (Erasmus, International, etc.), aber auch unter bostadsportal.se.<\/p><p><em>Pers\u00f6nlich<\/em><br \/>Dadurch, dass ich in G\u00f6teborg wohnte und pendeln musste, habe ich mir ein monatliches Busticket angeschafft. Das Ticket nennt sich ,,Regionen runt\u201d und wie man schon h\u00f6ren kann, ist dies ein Ticket f\u00fcr die gesamte Region um G\u00f6teborg herum. Wenn man sich darum k\u00fcmmert, eine schwedische Student-ID zu erhalten (www.mecenat.se), kann man f\u00fcr den reduzierten Preis das monatliche Ticket f\u00fcr knapp 130 Euro ergattern. Das hat sich bei mir auf jeden Fall gelohnt und alles ging recht schnell. F\u00fcr diesen stolzen Preis kann man, wie gesagt, in der ganzen Region (bspw. Bis Falkenberg\/Varberg) auf die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel so oft, wie man m\u00f6chte, zur\u00fcckgreifen. Daher lohnte sich das auf jeden Fall!<\/p><p>Da ich norwegisch spreche und mein Freund schwedisch ist, hatte ich vor Anreise bereits ein stabiles Level an Schwedischkenntnissen. Aber auch ohne diese Grundbasis ist ein Praktikum auf jeden Fall m\u00f6glich und empfehlenswert. Trotzdem sollte man sich etwas auf das Land und die Sprache vorbereiten, indem man bspw. an der Uni einen Sprachkurs belegt, schwedische Dokus oder schwedische Serien\/Filme im Original mit Untertiteln schaut. Besonders empfehlenswert sind unterhaltsame Serien wie Bonusfamiljen, Bron, St\u00f6rst av allt und Solsidan. Ebenfalls empfehle ich tolle B\u00fccher f\u00fcr Lernende der schwedische Sprache: der Verlag ,,circon\u201d bietet einfache Kurzgeschichten und Lernkrimis auf schwedisch an. Diese werden stets begleitet von Vokabellisten Schwedisch-Deutsch, Infok\u00e4sten zu Land und Sprache, \u00dcbungen zur Grammatik, etc. Die Geschichten sind f\u00fcr Anf\u00e4nger*innen, aber auch f\u00fcr fortgeschrittene Lernende gut geeignet.<\/p><p>Von der Freude des Sprachenlernens w\u00fcrde ich jetzt gerne kurz \u00fcber den finanziellen Teil des Praktikums reden. Jeder wei\u00df, dass Skandinavien ein sehr teurer Teil Europas ist. Die Erasmusf\u00f6rderung ist super, aber man sollte definitiv vorher sparen und ein gutes finanzielles Polster mitbringen, da das Leben hier im Vergleich zu Deutschland kostspieliger ist. Nicht nur Lebensmittel, Mieten und Unterhaltung sorgen f\u00fcr ein leeres Portemonnaie, besonders Feiern und Alkohol sind alles andere als g\u00fcnstiger Spa\u00df.<\/p><p>Ein leeres Portemonnaie hat man ohnehin in Schweden, da es hier kaum bis gar kein Bargeld mehr gibt. Alles ist elektronisch ausgelegt und \u00fcberall kann man mit Karte bezahlen. An vielen Orten kann man sogar nur noch \"mit Plastik\" bezahlen, wie zum Beispiel in Bussen oder im Kino. Man kann ganz einfach mit der deutschen EC-Karte bezahlen, was f\u00fcr mich bspw. \u00fcberhaupt nichts kostet.<\/p><p><strong>3. Vorstellung der Schule<\/strong><br \/>Die Marks Gymnasieskola liegt in Skene, was etwa 45 Minuten mit dem Auto von G\u00f6teborg entfernt ist (ein passender Vergleich w\u00e4re Bremerhaven-Bremen). Es ist eine sehr l\u00e4ndliche Gegend und es kommen viele SuS aus den umliegenden D\u00f6rfern und Kommunen. Auch die Lehrkr\u00e4fte kommen teilweise aus G\u00f6teborg, Kinna oder auch aus Varberg. Die Schule ist f\u00fcr knapp 200 Jahre ein gro\u00dfer Arbeitgeber. In unterschiedlichen Programmen bereiten sich knapp 1000 SuS drei Jahre lang (10. bis 12. Klasse) auf das Abitur (\u201cstudenten\u201d) vor. Die Programme gehen von Technik und Naturwissenschaften \u00fcber Gesellschaft und Wirtschaft. Die Schule dient auch als Erwachsenengymnasium und bietet speziellen Unterricht f\u00fcr neuzugewanderte SuS an, die Schwedisch als Zweitsprache lernen (\u00e4hnlich wie DaZ). Die Schule pflegt eine eigene Bibliothek, eine gro\u00dfe Cafeteria und ein kleines Caf\u00e9, direkt nebenan befindet sich ein gro\u00dfer Lidl. Bei sch\u00f6nem Wetter konnten wir unser Mittagessen drau\u00dfen in der Sonne genie\u00dfen, denn die Schule verf\u00fcgt \u00fcber viel Platz im Gr\u00fcnen.<\/p><p><strong>4. Praktikumsverlauf<\/strong><br \/>Im Vornherein habe ich mit meiner Mentorin abgesprochen, dass ich haupts\u00e4chlich in Deutsch (als Fremdsprache) und Englisch hospitieren werde. Jedoch konnte ich sowohl f\u00fcr Englisch, als auch f\u00fcr Spanisch die Praxisorientierten Elemente (POE) angerechnet bekommen, da es hier genug Auswahl an der Schule gibt und die KollegInnen einen mit offenen (und neugierigen) Armen begr\u00fc\u00dfen. Diesbez\u00fcglich sollte man sich fr\u00fch genug mit den verantwortlichen Dozenten der Uni Bremen in Verbindung setzen.<\/p><p>Demnach habe ich also in allen Deutschkursen von D\u00f6rte hospitiert und mich an verschiedensten Stellen eingebracht. Oft haben wir die Klasse in zwei geteilt, um besser mit jedem Einzelnen sprechen zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem habe ich sehr viel bei der Korrektur und Besprechung von Noten geholfen. Besonders spannend war es, gemeinsam Material zu erstellen und den Unterricht zu planen - generell ist es in Schweden gelassener, da sich Lehrkr\u00e4fte nicht an einen Bildungsplan halten m\u00fcssen und stattdessen flexibler in der Themengestaltung sein k\u00f6nnen. In Englisch habe ich aber auch sehr viel hospitiert und engen Kontakt zu Lehrkr\u00e4ften gepflegt. Anfangs habe ich mich auch im Schwedisch als Zweitsprache Kurs zugesetzt, den D\u00f6rte unterrichtet; das empfehle ich besonders denen, die noch kein oder nur wenig Schwedisch sprechen.<\/p><p><em>A. Besonderheiten durch die Corona-Pandemie<\/em><br \/>Nach zwei Wochen an der Schule wurde diese aufgrund der weltweiten Pandemie geschlossen. Seitdem gab es ausschlie\u00dflich digitalen Unterricht - trotz eines etwas unerwarteten Events blicke ich auf ein sehr spannendes Praktikum zur\u00fcck. Ich denke, dass diese Art von Unterricht sehr zukunftsnah ist, denn wir r\u00fccken stets mehr in Richtung digitales Unterrichten (nicht in diesem Ausma\u00df, nat\u00fcrlich).<\/p><p>Generell war das Leben in Schweden nicht so eingeschr\u00e4nkt wie in Deutschland, zum Beispiel. Schweden setzte auf eine andere Strategie, jedoch wurden die Gymnasien geschlossen und stattdessen eben digital unterrichtet. Dies klappt tats\u00e4chlich sehr gut, da die schuleigene Platform itslearning nicht Neues f\u00fcr die SuS war und diese bereits sehr flink mit Technik sind - dies war etwas anderes im Vergleich zu deutschen Schulen. Daher haben wir Frontalunterricht und Klassengespr\u00e4che \u00fcber Microsoft Teams realisiert, w\u00e4hrend die Platform besonders f\u00fcr Einreichaufgaben und das Hochladen von Dokumenten genutzt wurde. Durch die Menge an Einreichaufgaben gab es immer sehr viel zu korrigieren. Einen engen Kontakt mit den SuS gab es aber weiterhin, da auch ich Fragen der SuS beantwortet und Gruppen \u00fcber Teams geleitet habe. Mithilfe von Digiexam konnten wir Klausuren ausf\u00fchren, auch dies klappte wirklich gut. Es gab selbstverst\u00e4ndlich zwischendurch technische Probleme, manchmal stellten freche SuS unser Mikrofon aus, etc. Im Gro\u00dfen und Ganzen klappte alles aber ausgesprochen gut und D\u00f6rte und ich blicken positiv auf die letzten drei Monate des Schuljahres zur\u00fcck.<\/p><p><strong>5. Pers\u00f6nliche Erfahrungen<\/strong><br \/>F\u00fcr mich war es nat\u00fcrlich nicht der erste l\u00e4ngere Aufenthalt in Schweden. Trotz der Coronakrise haben wir einiges unternommen und uns in kleineren Kreisen mit engen Freunden und der Familie getroffen. Die Familie meines Freundes besitzt ein Sommerhaus auf Styrs\u00f6 (Insel au\u00dferhalb von G\u00f6teborg); ein Ausflug auf diese Insel(n) ist immer einen Besuch wert! Weiterhin haben wir Tagesausfl\u00fcge nach V\u00e4nersborg, Varberg und Falkenberg unternommen. Auch um G\u00f6teborg herum kann man sehr sch\u00f6n spazieren gehen - gerade am Delsj\u00f6motet oder auch in der N\u00e4he der Schule gibt es viele sch\u00f6ne Seen und Wanderwege.<\/p><p>Wir hatten fast immer sch\u00f6nes Wetter und einen strahlend blauen Himmel. Wir waren sogar schon Anfang April baden \u2026 das Wasser war aber nur 9 Grad kalt! Wenn man keine Bekannte oder Anhaltspunkte in Schweden hat, so wie ich es habe, nimmt D\u00f6rte einen an die Hand und man unternimmt gemeinsam etwas - wir waren oft zusammen essen oder in einem der vielen Caf\u00e9s in G\u00f6teborg einen Kaffee trinken.<\/p><p><em>A. Fazit<\/em><br \/>Das Praktikum hat mir trotz der Umst\u00e4nde durch die Pandemie sehr gut gefallen und ist meinen Erwartungen zu 100% gerecht geworden. Schweden war bereits vor dem Aufenthalt mein zweites Zuhause, aber ich habe trotzdem viel Neues \u00fcber Schweden gelernt. Weiterhin habe ich auch kritisch \u00fcber die Unterschiede zu anderen L\u00e4ndern und \u00fcber das schwedische Schulsystem reflektiert. Ich kann ein Praktikum an der Schule allen empfehlen, die die schwedische Schule kennenlernen m\u00f6chten. Man kann sich auf jeden Fall auch bewerben, wenn man kein Schwedisch spricht oder, wenn man keine Sprache, sondern eine Naturwissenschaft o.\u00c4. studiert. Flexibilit\u00e4t wird in Schweden generell und auch am Marks Gymnasium gro\u00dfgeschrieben: allt kommer att l\u00f6sa sig (Deutsch: alles wird sich regeln)!<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"7218,7219\"]<\/p><p>[gallery ids=\"7220,7221,7222\"]<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center= \"57.4941,12.6519\" zoom=\"6\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\" bckgrndimg=\"\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,49297,368865,653,72822],"tags":[125659,368843,368887,49297,525325,72822],"class_list":["post-7216","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-lehramt","category-outgoing","category-praktikum","category-schweden","tag-erfahrungsbericht","tag-fremdsprachenassistenz","tag-leben-im-ausland","tag-lehramt","tag-schulpraktikum","tag-schweden"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7216","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7216"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7216\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7228,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7216\/revisions\/7228"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7217"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7216"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7216"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7216"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}