

{"id":6515,"date":"2020-03-10T15:55:02","date_gmt":"2020-03-10T14:55:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=6515"},"modified":"2022-06-13T23:44:59","modified_gmt":"2022-06-13T21:44:59","slug":"als-deutschlehrerin-an-der-escola-del-treball-in-lleida","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2020\/03\/10\/als-deutschlehrerin-an-der-escola-del-treball-in-lleida\/","title":{"rendered":"Als Deutschlehrerin an der Escola del Treball in Lleida"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Ich hei\u00dfe Maria und studiere im f\u00fcnften Masterfachsemester Spanisch und Politik auf Gymnasial- und Oberschullehramt an der Uni Bremen. Das Bachelorstudium habe ich in Hamburg gemacht. Dort ist es nicht verpflichtend, ein Semester im Ausland zu verbringen und somit auch eher schwer mit dem Studienplan zu vereinbaren. F\u00fcr mich war jedoch immer klar, dass ich vor Beginn des Referendariats noch einmal nach Spanien oder Lateinamerika wollte, um mein Sprachkenntnisse zu verbessern.<\/p>\n<p>Den Praktikumsplatz hat mir eine Dozentin vermittelt. Sie stellte auch den Kontakt zu der Kontaktperson der Schule her. In meiner Zeit in Lleida (L\u00e9rida) unterrichtete ich Deutsch als Fremdsprache. Meine Ansprechperson war demnach die Deutschlehrerin der Schule.<\/p>\n<p>Der Kontakt verlief sowohl vor als auch w\u00e4hrend des Praktikums immer problemlos, Montse war mir immer ein sehr gro\u00dfe Hilfe. Nachdem ich den Flug gebucht hatte, half sie mir eine Unterkunft zu finden und holte mich auch am Tag meiner Ankunft von der Bahnstation ab und brachte mich in mein neues \u201eZuhause auf Zeit\u201c. Am n\u00e4chsten Tag zeigte sie mir die Stadt.<\/p>\n<p>Kurz darauf begann auch der Unterricht. Wie bereits erw\u00e4hnt, war ich f\u00fcr den Deutschunterricht zust\u00e4ndig. Insgesamt umfasste mein Stundenplan 17 Stunden die Woche, wobei die ersten Wochen deutlich entspannter waren. Neben einer Gespr\u00e4chsstunde mit der Deutschlehrerin, die wir sowohl f\u00fcr private Gespr\u00e4che als auch Organisatorisches nutzten, unterrichtete ich die Sch\u00fcler*innen der Klasse \u201eInternationaler Handel\u201c. Au\u00dferdem machte ich zusammen mit der Deutschlehrerin in allen Klassen der Schule darauf aufmerksam, dass die M\u00f6glichkeit besteht, kostenlos Deutsch in einer au\u00dferschulischen Aktivit\u00e4t zu erlernen.<\/p>\n<p>An der Escola del Treball erfolgt der Unterricht in zwei Gruppen. Ein Teil der Sch\u00fcler*innen hat morgens von 8:00-14:00 Schule, der andere Teil der Sch\u00fcler*innen nachmittags von 15:00-21:00. Daher hatte ich zwei Deutschgruppen, die v\u00f6llig neu anfingen Deutsch zu lernen. Eine der Gruppen unterrichtete ich von 12:00-14:00 (die Sch\u00fcler*innen haben nachmittags Unterricht) und die andere Gruppe von 15:00-17:00 (diese Sch\u00fcler*innen haben vormittags Unterricht). Die Gruppe der Sch\u00fcler*innen die ich nachmittags unterrichtete, war wesentlich gr\u00f6\u00dfer als die Gruppe, die ich vormittags unterrichtete. Au\u00dferdem hatte ich noch eine Gruppe von Sch\u00fcler*innen, die im zweiten Jahr ihres Deutschunterrichts sind, und alle ein Erasmus-Praktikum in Deutschland anstreben. (Ein Gro\u00dfteil dieser Sch\u00fcler*innen hat auch ein Stipendium bekommen.) Weiterhin kam zu dieser Gruppe auch ein ehemaliger Sch\u00fcler, der schon ein Praktikum in Deutschland gemacht hat.<\/p>\n<p>In Spanien pflegen Sch\u00fcler*innen und Lehrer*innen ein entspannteres Verh\u00e4ltnis als es in Deutschland \u00fcblich ist. Das Lehrer*innen beim Vornamen genannt und geduzt werden, wusste ich bereits vorher. Dass die Deutschlehrkraft einen der Sch\u00fcler aufforderte, direkt am ersten Tag eine WhatsApp-Gruppe zu erstellen, erstaunte mich dann dennoch. F\u00fcr alle Klassen wurde eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Unterricht standen mir Lehrwerke zur Verf\u00fcgung. Die Sch\u00fcler*innen vom Internationalen Handel arbeiten mit einem anderen Lehrwerk als die Sch\u00fcler*innen der au\u00dferschulischen Klassen. Sodass ich w\u00e4hrend meines Praktikums mit zwei verschiedenen Lehrwerken arbeitete. Zus\u00e4tzlich erstellte ich nat\u00fcrlich auch selbst Unterrichtsmaterial. In den Unterrichtsstunden der Klasse Internationaler Handel war meine Mentorin und Deutschlehrerin der Schule meistens anwesend, nutze die Zeit jedoch um Noten einzutragen etc. und gab zwischendurch Tipps f\u00fcr die Sch\u00fcler*innen aus der Sicht eines Deutschlehrers. Die au\u00dfer-schulischen Deutschstunden unterrichtete ich jedoch ganz allein. Schnell gew\u00f6hnte ich mich daran, Unterricht auf Spanisch zu machen und musste mich ermahnen, m\u00f6glichst erst Deutsch zu sprechen, damit die Sch\u00fcler*innen lernen und nur wenn notwendig Erkl\u00e4rungen auf Spanisch zu geben. Nach meiner Unterrichtserfahrung aus Deutschland hatte ich mir vorgenommen, den Unterricht m\u00f6glichst interaktiv zu gestalten und viel Wert darauf zu legen, dass die Sch\u00fcler*innen auch im Unterricht sprechen. Dies gelang mir gut, wie ich selbst finde. Trotz dessen ist es etwas ganz anderes eine Fremdsprache zu unterrichten, die man jahrelang studiert hat, als seine Muttersprache zu unterrichten. Bevor die ersten Grammatik-Einheiten kamen, musste ich mir eine der Deutsch-Grammatiken ausleihen, weil ich als Muttersprachler die Regeln des Deutschen nicht kannte. Heute kann ich sagen: Deutsch lernen ist wirklich ganz sch\u00f6n kompliziert! Die Sch\u00fcler*innen waren meistens motiviert und beteiligten sich aktiv am Unterricht. Au\u00dferdem waren sie sehr h\u00f6flich und hilfsbereit und erkl\u00e4rten mir auch mal in den Pausen, was ich an meinem Spanisch verbessern kann. Viele der Sch\u00fcler*innen nahmen es als Privileg wahr, von einem Muttersprachler unterrichtet zu werden. Diese Wertsch\u00e4tzung wurde mir besonders in den letzten Tagen nochmals bewusst, als sich viele Sch\u00fcler*innen f\u00fcr den Unterricht und die Zeit bedankten.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich blieb mir neben dem Unterricht auch noch ausreichend Freizeit, um Land und Leute kennenzulernen. Lleida ist eine der Provinzhauptst\u00e4dte Kataloniens. Da w\u00e4hrend meines Praktikums gerade hochrangige katalonische Politiker zu hohen Gef\u00e4ngnisstrafen verurteilt wurden, wurde ich auch Zeuge der Ausma\u00dfe der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen. Einige Tage streikten die Sch\u00fcler*innen und auch Student*innen, einen Tag gab es einen Generalstreik. Da auch Stra\u00dfen gesperrt waren und Zugverbindungen ungewiss, konnte man Lleida nur schwer verlassen. Auch in Lleida kam es zu Ausschreitungen, jedoch nicht so stark wie in anderen Gro\u00dfst\u00e4dten.<\/p>\n<p>F\u00fcr die doch recht kleine Stadt gibt es viele (internationale) Student*innen in Lleida und \u00fcber eine Erasmus-WhatsApp-Gruppe kann jeder, der m\u00f6chte, schnell Anschluss finden. Au\u00dferdem werden dort auch Aktivit\u00e4ten bekannt gegeben; gr\u00f6\u00dfere Ausfl\u00fcge werden h\u00e4ufig von einer Gruppe Freiwilliger aus Tarragona organisiert, die auch Student*innen aus Lleida mitnehmen. Die Stadt Lleida selbst kann nicht mit vollkommener Sch\u00f6nheit gl\u00e4nzen, ist aber als Ausgangspunkt f\u00fcr vielerlei Ausfl\u00fcge durchaus geeignet. Neben den katalonischen St\u00e4d-ten Tarragona und Barcelona konnte ich auch Madrid besuchen, so wie ein Wochenende bei meiner Gastfamilie eines Austausches des Jahres 2011 verbringen. Da Zugverbindungen in Spanien recht teuer sind (fr\u00fch buchen!), nutze ich h\u00e4ufig Blablacar. Insbesondere zwischen Lleida und Barecelona gibt es st\u00fcndlich (oder h\u00e4ufiger) Mitfahrangebote. Nicht selten konnte ich mit den Mitfahrern auch tolle Gespr\u00e4che f\u00fchren und noch einiges \u00fcber Spanien lernen.<\/p>\n<p>Doch auch in Lleida selber kann man einiges machen. Ende Dezember war das Stadtfest, bei dem es viele Auff\u00fchrungen und in den Abendstunden kostenlose Konzerte gab. Das bekannteste Geb\u00e4ude der Stadt ist die Seu Vella, die ehemalige Katedrale. Au\u00dferdem gibt es einen sch\u00f6nen Park und in unmittelbarer Umgebung gibt es viele Obstplantagen (z.B. f\u00fcr \u00c4pfel) oder kleinere D\u00f6rfer mit eigenem Charm.<br \/>\nAu\u00dferdem gab ich zwei Stunden in der Woche Deutschnachhilfe und konnte mir so etwas Geld dazu verdienen und schloss mich dem Unichor an. Eine Woche vor meiner R\u00fcckkehr konnte ich sogar auf einem Konzert mitsingen, was durchaus ein Highlight war.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6519\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6519'>\n\t\t\t\tKonzert des Unichores\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span2-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6521\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6521'>\n\t\t\t\tBesuch in Tarragona\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span3-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6517\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6517'>\n\t\t\t\tDas Bauen der Pyramiden hat Tradition in L\u00e9rida\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/span4-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6523\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6523'>\n\t\t\t\tBesuch des Umlandes\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>Viele Leute in Lleida sprachen katalanisch. Auch wenn ich mir dessen vor Beginn des Praktikums durchaus bewusst war, war ich \u00fcberrascht, wie viel katalanisch wirklich gesprochen wurde. Das t\u00e4gliche Leben findet nicht auf Spanisch sondern Katalanisch statt. Auch wenn es mit guten Spanischkenntnissen durchaus m\u00f6glich ist, den Gespr\u00e4chsinhalt katalanischer Gespr\u00e4che im groben zu erkennen, war es doch ungew\u00f6hnlich. Mehrmals wurde ich auf der Sprache auf Katalanisch angesprochen und konnte nur auf Spanisch antworten. Auch der normale Unterricht findet auf Katalanisch statt.<\/p>\n<p>Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit in Lleida und nicht nur Freundinnen, sondern auch meine Sch\u00fcler*innen sind mir sehr ans Herz gewachsen, sodass mir der Abschied sehr schwerfiel. Ich werde diese Monate in guter Erinnerung behalten, zumal ich auch viel gelernt habe. Merklich flie\u00dfender konnte ich mich am Ende ausdr\u00fccken und hoffe nun, dieses Niveau auch in Deutschland irgendwie zu behalten. Au\u00dferdem hatte ich viele M\u00f6glichkeiten Methoden f\u00fcr meinen Unterricht auszuprobieren und mich in meiner Rolle als Lehrkraft zu finden.<br \/>\nAu\u00dferdem konnte ich auch im Alltag neue Erfahrungen sammeln, die mich sehr bereichert haben.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.1.1' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.1.1' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.1.1' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([0.6135,41.6277], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 8.006505990568016\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":6517,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_total_topic_count_hidden":0,"_bbp_total_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Ich hei\u00dfe Maria und studiere im f\u00fcnften Masterfachsemester Spanisch und Politik auf Gymnasial- und Oberschullehramt an der Uni Bremen. Das Bachelorstudium habe ich in Hamburg gemacht. Dort ist es nicht verpflichtend, ein Semester im Ausland zu verbringen und somit auch eher schwer mit dem Studienplan zu vereinbaren. F\u00fcr mich war jedoch immer klar, dass ich vor Beginn des Referendariats noch einmal nach Spanien oder Lateinamerika wollte, um mein Sprachkenntnisse zu verbessern.<\/p><p>Den Praktikumsplatz hat mir eine Dozentin vermittelt. Sie stellte auch den Kontakt zu der Kontaktperson der Schule her. In meiner Zeit in Lleida (L\u00e9rida) unterrichtete ich Deutsch als Fremdsprache. Meine Ansprechperson war demnach die Deutschlehrerin der Schule.<\/p><p>Der Kontakt verlief sowohl vor als auch w\u00e4hrend des Praktikums immer problemlos, Montse war mir immer ein sehr gro\u00dfe Hilfe. Nachdem ich den Flug gebucht hatte, half sie mir eine Unterkunft zu finden und holte mich auch am Tag meiner Ankunft von der Bahnstation ab und brachte mich in mein neues \u201eZuhause auf Zeit\u201c. Am n\u00e4chsten Tag zeigte sie mir die Stadt.<\/p><p>Kurz darauf begann auch der Unterricht. Wie bereits erw\u00e4hnt, war ich f\u00fcr den Deutschunterricht zust\u00e4ndig. Insgesamt umfasste mein Stundenplan 17 Stunden die Woche, wobei die ersten Wochen deutlich entspannter waren. Neben einer Gespr\u00e4chsstunde mit der Deutschlehrerin, die wir sowohl f\u00fcr private Gespr\u00e4che als auch Organisatorisches nutzten, unterrichtete ich die Sch\u00fcler*innen der Klasse \u201eInternationaler Handel\u201c. Au\u00dferdem machte ich zusammen mit der Deutschlehrerin in allen Klassen der Schule darauf aufmerksam, dass die M\u00f6glichkeit besteht, kostenlos Deutsch in einer au\u00dferschulischen Aktivit\u00e4t zu erlernen.<\/p><p>An der Escola del Treball erfolgt der Unterricht in zwei Gruppen. Ein Teil der Sch\u00fcler*innen hat morgens von 8:00-14:00 Schule, der andere Teil der Sch\u00fcler*innen nachmittags von 15:00-21:00. Daher hatte ich zwei Deutschgruppen, die v\u00f6llig neu anfingen Deutsch zu lernen. Eine der Gruppen unterrichtete ich von 12:00-14:00 (die Sch\u00fcler*innen haben nachmittags Unterricht) und die andere Gruppe von 15:00-17:00 (diese Sch\u00fcler*innen haben vormittags Unterricht). Die Gruppe der Sch\u00fcler*innen die ich nachmittags unterrichtete, war wesentlich gr\u00f6\u00dfer als die Gruppe, die ich vormittags unterrichtete. Au\u00dferdem hatte ich noch eine Gruppe von Sch\u00fcler*innen, die im zweiten Jahr ihres Deutschunterrichts sind, und alle ein Erasmus-Praktikum in Deutschland anstreben. (Ein Gro\u00dfteil dieser Sch\u00fcler*innen hat auch ein Stipendium bekommen.) Weiterhin kam zu dieser Gruppe auch ein ehemaliger Sch\u00fcler, der schon ein Praktikum in Deutschland gemacht hat.<\/p><p>In Spanien pflegen Sch\u00fcler*innen und Lehrer*innen ein entspannteres Verh\u00e4ltnis als es in Deutschland \u00fcblich ist. Das Lehrer*innen beim Vornamen genannt und geduzt werden, wusste ich bereits vorher. Dass die Deutschlehrkraft einen der Sch\u00fcler aufforderte, direkt am ersten Tag eine WhatsApp-Gruppe zu erstellen, erstaunte mich dann dennoch. F\u00fcr alle Klassen wurde eine WhatsApp-Gruppe eingerichtet.<\/p><p>F\u00fcr den Unterricht standen mir Lehrwerke zur Verf\u00fcgung. Die Sch\u00fcler*innen vom Internationalen Handel arbeiten mit einem anderen Lehrwerk als die Sch\u00fcler*innen der au\u00dferschulischen Klassen. Sodass ich w\u00e4hrend meines Praktikums mit zwei verschiedenen Lehrwerken arbeitete. Zus\u00e4tzlich erstellte ich nat\u00fcrlich auch selbst Unterrichtsmaterial. In den Unterrichtsstunden der Klasse Internationaler Handel war meine Mentorin und Deutschlehrerin der Schule meistens anwesend, nutze die Zeit jedoch um Noten einzutragen etc. und gab zwischendurch Tipps f\u00fcr die Sch\u00fcler*innen aus der Sicht eines Deutschlehrers. Die au\u00dfer-schulischen Deutschstunden unterrichtete ich jedoch ganz allein. Schnell gew\u00f6hnte ich mich daran, Unterricht auf Spanisch zu machen und musste mich ermahnen, m\u00f6glichst erst Deutsch zu sprechen, damit die Sch\u00fcler*innen lernen und nur wenn notwendig Erkl\u00e4rungen auf Spanisch zu geben. Nach meiner Unterrichtserfahrung aus Deutschland hatte ich mir vorgenommen, den Unterricht m\u00f6glichst interaktiv zu gestalten und viel Wert darauf zu legen, dass die Sch\u00fcler*innen auch im Unterricht sprechen. Dies gelang mir gut, wie ich selbst finde. Trotz dessen ist es etwas ganz anderes eine Fremdsprache zu unterrichten, die man jahrelang studiert hat, als seine Muttersprache zu unterrichten. Bevor die ersten Grammatik-Einheiten kamen, musste ich mir eine der Deutsch-Grammatiken ausleihen, weil ich als Muttersprachler die Regeln des Deutschen nicht kannte. Heute kann ich sagen: Deutsch lernen ist wirklich ganz sch\u00f6n kompliziert! Die Sch\u00fcler*innen waren meistens motiviert und beteiligten sich aktiv am Unterricht. Au\u00dferdem waren sie sehr h\u00f6flich und hilfsbereit und erkl\u00e4rten mir auch mal in den Pausen, was ich an meinem Spanisch verbessern kann. Viele der Sch\u00fcler*innen nahmen es als Privileg wahr, von einem Muttersprachler unterrichtet zu werden. Diese Wertsch\u00e4tzung wurde mir besonders in den letzten Tagen nochmals bewusst, als sich viele Sch\u00fcler*innen f\u00fcr den Unterricht und die Zeit bedankten.<\/p><p>Nat\u00fcrlich blieb mir neben dem Unterricht auch noch ausreichend Freizeit, um Land und Leute kennenzulernen. Lleida ist eine der Provinzhauptst\u00e4dte Kataloniens. Da w\u00e4hrend meines Praktikums gerade hochrangige katalonische Politiker zu hohen Gef\u00e4ngnisstrafen verurteilt wurden, wurde ich auch Zeuge der Ausma\u00dfe der Unabh\u00e4ngigkeitsbestrebungen. Einige Tage streikten die Sch\u00fcler*innen und auch Student*innen, einen Tag gab es einen Generalstreik. Da auch Stra\u00dfen gesperrt waren und Zugverbindungen ungewiss, konnte man Lleida nur schwer verlassen. Auch in Lleida kam es zu Ausschreitungen, jedoch nicht so stark wie in anderen Gro\u00dfst\u00e4dten.<\/p><p>F\u00fcr die doch recht kleine Stadt gibt es viele (internationale) Student*innen in Lleida und \u00fcber eine Erasmus-WhatsApp-Gruppe kann jeder, der m\u00f6chte, schnell Anschluss finden. Au\u00dferdem werden dort auch Aktivit\u00e4ten bekannt gegeben; gr\u00f6\u00dfere Ausfl\u00fcge werden h\u00e4ufig von einer Gruppe Freiwilliger aus Tarragona organisiert, die auch Student*innen aus Lleida mitnehmen. Die Stadt Lleida selbst kann nicht mit vollkommener Sch\u00f6nheit gl\u00e4nzen, ist aber als Ausgangspunkt f\u00fcr vielerlei Ausfl\u00fcge durchaus geeignet. Neben den katalonischen St\u00e4d-ten Tarragona und Barcelona konnte ich auch Madrid besuchen, so wie ein Wochenende bei meiner Gastfamilie eines Austausches des Jahres 2011 verbringen. Da Zugverbindungen in Spanien recht teuer sind (fr\u00fch buchen!), nutze ich h\u00e4ufig Blablacar. Insbesondere zwischen Lleida und Barecelona gibt es st\u00fcndlich (oder h\u00e4ufiger) Mitfahrangebote. Nicht selten konnte ich mit den Mitfahrern auch tolle Gespr\u00e4che f\u00fchren und noch einiges \u00fcber Spanien lernen.<\/p><p>Doch auch in Lleida selber kann man einiges machen. Ende Dezember war das Stadtfest, bei dem es viele Auff\u00fchrungen und in den Abendstunden kostenlose Konzerte gab. Das bekannteste Geb\u00e4ude der Stadt ist die Seu Vella, die ehemalige Katedrale. Au\u00dferdem gibt es einen sch\u00f6nen Park und in unmittelbarer Umgebung gibt es viele Obstplantagen (z.B. f\u00fcr \u00c4pfel) oder kleinere D\u00f6rfer mit eigenem Charm.<br \/>Au\u00dferdem gab ich zwei Stunden in der Woche Deutschnachhilfe und konnte mir so etwas Geld dazu verdienen und schloss mich dem Unichor an. Eine Woche vor meiner R\u00fcckkehr konnte ich sogar auf einem Konzert mitsingen, was durchaus ein Highlight war.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"6519,6521,6517,6523\"]<\/p><p>Viele Leute in Lleida sprachen katalanisch. Auch wenn ich mir dessen vor Beginn des Praktikums durchaus bewusst war, war ich \u00fcberrascht, wie viel katalanisch wirklich gesprochen wurde. Das t\u00e4gliche Leben findet nicht auf Spanisch sondern Katalanisch statt. Auch wenn es mit guten Spanischkenntnissen durchaus m\u00f6glich ist, den Gespr\u00e4chsinhalt katalanischer Gespr\u00e4che im groben zu erkennen, war es doch ungew\u00f6hnlich. Mehrmals wurde ich auf der Sprache auf Katalanisch angesprochen und konnte nur auf Spanisch antworten. Auch der normale Unterricht findet auf Katalanisch statt.<\/p><p>Insgesamt hatte ich eine tolle Zeit in Lleida und nicht nur Freundinnen, sondern auch meine Sch\u00fcler*innen sind mir sehr ans Herz gewachsen, sodass mir der Abschied sehr schwerfiel. Ich werde diese Monate in guter Erinnerung behalten, zumal ich auch viel gelernt habe. Merklich flie\u00dfender konnte ich mich am Ende ausdr\u00fccken und hoffe nun, dieses Niveau auch in Deutschland irgendwie zu behalten. Au\u00dferdem hatte ich viele M\u00f6glichkeiten Methoden f\u00fcr meinen Unterricht auszuprobieren und mich in meiner Rolle als Lehrkraft zu finden.<br \/>Au\u00dferdem konnte ich auch im Alltag neue Erfahrungen sammeln, die mich sehr bereichert haben.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center= \"41.6277,0.6135\" zoom=\"8.006505990568016\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" type=\"\" control=\"fullscreen\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,49297,368865,653,52079],"tags":[125659,525315,368887,49297,52079,25987],"class_list":["post-6515","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-lehramt","category-outgoing","category-praktikum","category-spanien","tag-erfahrungsbericht","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-lehramt","tag-spanien","tag-spanisch"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6515","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6515"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6515\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6529,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6515\/revisions\/6529"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6517"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6515"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6515"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6515"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}