

{"id":6491,"date":"2020-02-10T11:31:45","date_gmt":"2020-02-10T10:31:45","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=6491"},"modified":"2022-06-13T23:46:19","modified_gmt":"2022-06-13T21:46:19","slug":"erasmus-praktikum-bei-der-stiftung-polnische-deutsche-aussoehnung-in-warschau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2020\/02\/10\/erasmus-praktikum-bei-der-stiftung-polnische-deutsche-aussoehnung-in-warschau\/","title":{"rendered":"Erasmus+ Praktikum bei der Stiftung Polnische-Deutsche Auss\u00f6hnung in Warschau"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\">Im Herbst diesen Jahres habe ich mein 10-w\u00f6chiges Praktikum in der Stiftung Polnische-Deutsche Auss\u00f6hnung absolviert. Innerhalb meine Studiengangs Integrierte Europastudien lerne ich Polnisch und interessiere mich sehr f\u00fcr die Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas. Das Praktikum in Warschau wollte ich machen, um praktische Erfahrung zu sammeln und bin sehr dankbar einen intensiven Einblick in die Arbeit der Stiftung bekommen zu haben.<\/p>\n<p><strong>Zu meiner Praktikumsstelle<\/strong><br \/>\nDie Stiftung Polnische-Deutsche Auss\u00f6hnung (pl. Fundacja Polsko-Niemieckie Pojednanie, kurz FPNP) leitestet vor allem finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr ehemalige polnische KZ-H\u00e4ftlinge oder Zwangsarbeiter (Personen, die von den Nazis aus ihrer Heimat verschleppt und unter meist menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen wurden) und arbeitet mit einigen dieser Personen auch direkt zusammen. Au\u00dferdem veranstalten und f\u00f6rdert sie Bildungs- und Dokumentationsprojekte \u00fcber das nationalsozialistische Terrorregime und seine Auswirkungen auf die polnische Bev\u00f6lkerung und das polnische Territorium.<\/p>\n<p>Insgesamt ist die Stiftung mittlerweile etwas kleiner geworden und z\u00e4hlt sieben feste Mitarbeiter*innen, sowie eine*n Freiwillige*n, der* die jedes Jahr \u00fcber die Aktion S\u00fchnezeichen vermittelt wird.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Praktikums konnte ich haupts\u00e4chlich in drei unterschiedlichen Aufgabenbereichen mitwirken. Eine der Hauptaufgaben war die Mitarbeit an einer digitalen Datenbank \u00fcber polnische Kriegsgr\u00e4ber in Deutschland, die online zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Also die Recherche zu Gr\u00e4bern von meist polnischen KZ-H\u00e4ftlingen oder Zwangsarbeitern, die durch das nationalsozialistische Regime ermordet und auf deutschem Territorium begraben wurden. Im Jahr 1952 wurde das \u201eGesetz \u00fcber Erhaltung der Gr\u00e4ber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft\u201c erlassen, um den Opfern zu gedenken und die neuen Generationen zu erinnern Vergangenes nicht unvergessen zu lassen. Dadurch hat sich der deutsche Staat dazu verpflichtet Kriegsgr\u00e4ber zu erhalten und aus \u00f6ffentlicher Hand zu pflegen. Meine Aufgabe war es Daten zu sammeln, Listen der Opfer auszuwerten und zu verarbeiten und die Kommunikation mit der deutschen Verwaltungsseite. Diese Arbeit war zwar teilweise etwas monoton, doch das sensible Thema und Bedeutung der Aufarbeitung hat mich immer wieder motiviert. Es hat mich au\u00dferdem gefreut, dass ich Inhalte aus meinem Studium, wie z.B. polnische Sprachkenntnisse oder das Wissen \u00fcber den polnischen Geschichtsraum, innerhalb meiner Arbeit anwenden konnte.<\/p>\n<p>Ein weiter Part war der Besuch von KZ-\u00dcberlebenden. Je einmal die Woche habe ich zusammen mit Juliane, der Freiwilligen der Stiftung, zwei Damen besucht. Es ging vor allem darum, dass wir ein bisschen Abwechslung in den Alltag bringen und die Damen jemanden zum Reden haben. Wir wurden immer sehr herzlich empfangen und es war sch\u00f6n zu sehen, wie es mit jedem Treffen etwas vertrauter wurde. Neben allt\u00e4glichen Gespr\u00e4chen haben sie uns auch manchmal etwas aus ihrer Lagerzeit oder von der Verhaftung erz\u00e4hlt. Auch wenn die Erz\u00e4hlungen von extremer Gewalt und Schrecklichkeit gepr\u00e4gt waren und bei mir vor allem Ratlosigkeit ausgel\u00f6sten, bin ich trotzdem sehr dankbar, dass sie uns so offen davon berichtet haben. Bei allem Unverst\u00e4ndnis, welches allein die Fakten \u00fcber die Grausamkeit des Nationalsozialismus in mir hervorrufen, ist es umso schlimmer, gegen\u00fcber von einer Person zu sitzen, die sie durchleben musste. Es ist aber auch genauso beeindruckend zu sehen, wie sie ihr Leben nach dieser Zeit beschritten haben.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_6497\" style=\"width: 228px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6497\" class=\"wp-image-6497\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"291\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild2.jpg 464w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild2-420x560.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6497\" class=\"wp-caption-text\">W\u0197odawa: Eine Kleinstadt im Osten Polens und am Dreil\u00e4ndereck mit Belarus und der Ukraine.<\/p><\/div><\/p>\n<p><div id=\"attachment_6499\" style=\"width: 202px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild3.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6499\" class=\"wp-image-6499\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild3.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"256\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6499\" class=\"wp-caption-text\">Die Au\u00dfengrenze der EU. Auf der anderen Seite des Ufers beginnt Belarus.<\/p><\/div><\/p>\n<p>Meine dritte Aufgabe war die Unterst\u00fctzung bei einer Jugendbegegnung, die in der N\u00e4he des ehemaligen Vernichtungslagers Sobibor stattfand. Sch\u00fcler*innen zwischen 16 und 20 aus Polen, den Niederlanden, der Ukraine und Deutschland haben sich anl\u00e4sslich des 76. Gedenktages an den H\u00e4ftlingsaufstand im Vernichtungslager Sobibor getroffen und an die Opfer gedacht. Zur Vorbereitung haben die Sch\u00fcler*innen an verschiedenen Workshops und Museumsbesuchen zu den Themen Rassenideologie der Nazis, Verfolgung und Vernichtungslager in W\u0142odawa und \u0141\u00f3d\u017a teilgenommen. Auch ich durfte bei allen Veranstaltungen mitmachen.<\/p>\n<p>Diese Jugendbegegnung war sehr spannend f\u00fcr mich und besonders die Arbeit mit Jugendlichen im Bildungskontext m\u00f6chte ich nun mehr fokussieren.<br \/>\nNeben meinen Hauptaufgaben habe ich auch noch einige Texte \u00fcbersetzt und \u00dcbersetzungen korrigiert und ganz klassische B\u00fcroarbeit gemacht. Au\u00dferdem konnte ich bei vielen Veranstaltungen der FPNP teilnehmen.<\/p>\n<p><strong>Zu der Stadt Warschau<\/strong><br \/>\nWarschau ist zwar nicht die sch\u00f6nste Stadt und wirkt architektonisch, vor allem durch die Zerst\u00f6rung im 2. Weltkrieg, etwas zusammengew\u00fcrfelt, aber die Atmosph\u00e4re der Stadt ist umso sch\u00f6ner. Sie ist ein Magnet f\u00fcr junge Menschen in Polen und vielleicht habe ich mich gerade deshalb so wohl dort gef\u00fchlt. Es war nicht das erste Mal, dass ich f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in Polen war. Ich habe meinen Freiwilligendienst in Breslau gemacht und reise seitdem sehr h\u00e4ufig nach Polen, deshalb hat es sich ein bisschen vertraut angef\u00fchlt, als ich in Warschau angekommen bin.<\/p>\n<p>Die Stadt bietet ein enormes Freizeitangebot, wodurch es mir leicht gefallen ist neue Leute kennenzulernen, durch die ich wiederum neue Orte entdeckt habe. Zum Beispiel ein besetztes Haus, das auch als Veranstaltungsort f\u00fcr Konzerte oder als Ausstellungsort genutzt wird. Dort hatte ich auch die Gelegenheit lokale Bands zu h\u00f6ren. Neben ein paar Konzerten war ich manchmal im Kino, bei Vortr\u00e4gen oder bei anderen Veranstaltungen und hatte nie Zeit f\u00fcr Langeweile.<\/p>\n<p>Auch einige Museen habe ich mir angeschaut, die teilweise sehr modern gestaltet sind, wie beispielsweise das Polin Museum zu der Geschichte der polnischen Juden. Dank meiner ISIC-Karte (dem internationalen Ausweis f\u00fcr Studierende) habe ich immer den Studentenrabatt bekommen und habe so einen sehr g\u00fcnstigen Zugang zu Kultureinrichtungen wie Museen bekommen. Der Ausweis hat sich aber auch beim Reisen gelohnt, wenn ich mit der Bahn gefahren bin.<\/p>\n<p>Besonders gefallen hat mir die kulinarische Vielf\u00e4ltigkeit. \u00dcberall in der Innenstadt und in den angesagteren Vierteln wie Praga gibt es sch\u00f6ne Restaurants aller K\u00fcchen in denen man, verglichen mit deutschen Preisen, sehr gut und g\u00fcnstig Essen gehen kann. Oft war ich auch in einer Bar mleczny, einer Art Kantine, in der es die typisch polnischen Gerichte gibt.<\/p>\n<p>Obwohl Polen direkter Nachbar von Deutschland ist, ist vieles ein bisschen anders. Das hat auch mit der Geschichte des Landes zu tun. Ich fand es sehr spannend zwei bedeutende Feiertage in Polen zu erleben. Das war zu einem Allerheiligen, ein katholischer Feiertag, an dem der Toten gedacht wird. Viele Menschen sind nach Hause zu ihren Familien gefahren, um den Tag zusammen zu verbringen und es war schon am fr\u00fchen Nachmittag sehr bei ruhig bei meiner Arbeit und dass obwohl sich die B\u00fcros der Stiftung im Geb\u00e4ude des Energieministeriums befinden, wo sonst oft ein ziemlicher Trubel herrschte. Als es dunkel wurde, sind dann viele Menschen auf den Friedhof gegangen, um Kerzen auf die Gr\u00e4ber zu stellen. An diesem Abend habe ich mir auch den bekanntesten Friedhof Warschaus angesehen und war beeindruckt von der Menschenmenge und ihrer absoluten Friedlichkeit.<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild4-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild5.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild5-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>Das Gegenteil dieser Stimmung habe ich am polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstag erfahren. Am 11. November wird in Polen die Wiedererlangung der Staatlichkeit nach dem 1. Weltkrieg gefeiert. Viele Warschauer waren unterwegs und haben sich im Zentrum mit polnischen Flaggen und anderen Symbolen versammelt. Aus meiner sehr deutschen Perspektive war es befremdlich so viele patriotisch-historischen Symbole und den starken Nationalstolz, der dadurch hervorgehoben wurde, zu sehen. Vor allem aber hat die Mischung aus teilweise extrem nationalistischen Parolen und einer Art Familienevent Unbehagen in mir ausgel\u00f6st.<\/p>\n<p>\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild6.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild6-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-6505\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-6505'>\n\t\t\t\tDer Polnische Unabh\u00e4ngigkeitstag am 11. November.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild7.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild7-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl>\n\t\t\t<br style='clear: both' \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><div id=\"attachment_6493\" style=\"width: 367px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild8.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-6\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6493\" class=\" wp-image-6493\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild8.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"476\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6493\" class=\"wp-caption-text\">Der Warschauer Kulturpalast, ein Relikt aus der Zeit des Sozialismus.<\/p><\/div><\/p>\n<p>Dass das Land und insbesondere die Stadt Warschau sehr durch ihre Geschichte gepr\u00e4gt wurde und sie eine starke Rolle im \u00f6ffentlichen Leben spielt, zeigt sich nicht nur an Feiertagen. Am Anfang habe ich beschrieben, dass die Stadt architektonisch etwas zusammengew\u00fcrfelt wirkt. Am Kulturpalast, eine der bekanntesten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt, spiegelt sich beispielsweise die Zeit des Sozialismus wider. W\u00e4hrend das Zamek kr\u00f3lewski (dt. K\u00f6nigsschloss) an die gro\u00dfen polnischen K\u00f6nige erinnert. Dieses Schloss wurde aber, wie die gesamte Altstadt, von den Nazis zerst\u00f6rt und erst in den 1970ern wiederaufgebaut. Doch nicht nur die Architektur verr\u00e4t einiges \u00fcber sie Geschichte Warschaus. Vor allem sind mir aber die vielen Denkm\u00e4ler aufgefallen, die h\u00e4ufig an Helden und Opfer von Kriegen und Aufst\u00e4nden erinnern.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nIch konnte viel Neues aus meinem Praktikum mitnehmen und Praxiserfahrung bez\u00fcglich der Arbeit in einer Stiftung sammeln. Es hat mir sehr dabei geholfen einen Einblick in ein m\u00f6gliches Berufsfeld nach dem Studium zu erlangen und gezeigt, welche Arbeit mir am meisten Spa\u00df macht. Au\u00dferdem habe ich wieder ein bisschen mehr \u00fcber die polnische Kultur gelernt und hatte eine sehr ereignisreiche und sch\u00f6ne Zeit in Warschau, die ich neben meinem Praktikum gut nutzen konnte, um die Stadt besser kennenzulernen. Und schlussendlich hatte ich nat\u00fcrlich auch die M\u00f6glichkeit Polnisch zu sprechen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n             class=\"map undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    \n\n\t\t\t\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayer'] = \"open layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayerAtStartup'] = \"open layer at startup\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generateLink'] = \"Der Link zur Karte mit ausgew\u00e4hlten Overlays und angezeigtem Ausschnitt\";\n\t\t\t\t\ttranslations['shortDescription'] = \"Kurzbeschreibung\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generatedShortCode'] = \"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\";\n\t\t\t\t\ttranslations['closeLayer'] = \"close layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['cantGenerateLink'] = \"put this string in the existing map short code to control this map\";\n\t\t\t  <\/script>\n\n\n\t\t\t  <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([21.0206,52.2161], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 6.078641615645477\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":6495,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Im Herbst diesen Jahres habe ich mein 10-w\u00f6chiges Praktikum in der Stiftung Polnische-Deutsche Auss\u00f6hnung absolviert. Innerhalb meine Studiengangs Integrierte Europastudien lerne ich Polnisch und interessiere mich sehr f\u00fcr die Kulturgeschichte Mittel- und Osteuropas. Das Praktikum in Warschau wollte ich machen, um praktische Erfahrung zu sammeln und bin sehr dankbar einen intensiven Einblick in die Arbeit der Stiftung bekommen zu haben.<\/p><p><strong>Zu meiner Praktikumsstelle<\/strong><br \/>Die Stiftung Polnische-Deutsche Auss\u00f6hnung (pl. Fundacja Polsko-Niemieckie Pojednanie, kurz FPNP) leitestet vor allem finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr ehemalige polnische KZ-H\u00e4ftlinge oder Zwangsarbeiter (Personen, die von den Nazis aus ihrer Heimat verschleppt und unter meist menschenunw\u00fcrdigen Bedingungen zur Arbeit gezwungen wurden) und arbeitet mit einigen dieser Personen auch direkt zusammen. Au\u00dferdem veranstalten und f\u00f6rdert sie Bildungs- und Dokumentationsprojekte \u00fcber das nationalsozialistische Terrorregime und seine Auswirkungen auf die polnische Bev\u00f6lkerung und das polnische Territorium.<\/p><p>Insgesamt ist die Stiftung mittlerweile etwas kleiner geworden und z\u00e4hlt sieben feste Mitarbeiter*innen, sowie eine*n Freiwillige*n, der* die jedes Jahr \u00fcber die Aktion S\u00fchnezeichen vermittelt wird.<\/p><p>W\u00e4hrend meines Praktikums konnte ich haupts\u00e4chlich in drei unterschiedlichen Aufgabenbereichen mitwirken. Eine der Hauptaufgaben war die Mitarbeit an einer digitalen Datenbank \u00fcber polnische Kriegsgr\u00e4ber in Deutschland, die online zur Verf\u00fcgung gestellt wird. Also die Recherche zu Gr\u00e4bern von meist polnischen KZ-H\u00e4ftlingen oder Zwangsarbeitern, die durch das nationalsozialistische Regime ermordet und auf deutschem Territorium begraben wurden. Im Jahr 1952 wurde das \u201eGesetz \u00fcber Erhaltung der Gr\u00e4ber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft\u201c erlassen, um den Opfern zu gedenken und die neuen Generationen zu erinnern Vergangenes nicht unvergessen zu lassen. Dadurch hat sich der deutsche Staat dazu verpflichtet Kriegsgr\u00e4ber zu erhalten und aus \u00f6ffentlicher Hand zu pflegen. Meine Aufgabe war es Daten zu sammeln, Listen der Opfer auszuwerten und zu verarbeiten und die Kommunikation mit der deutschen Verwaltungsseite. Diese Arbeit war zwar teilweise etwas monoton, doch das sensible Thema und Bedeutung der Aufarbeitung hat mich immer wieder motiviert. Es hat mich au\u00dferdem gefreut, dass ich Inhalte aus meinem Studium, wie z.B. polnische Sprachkenntnisse oder das Wissen \u00fcber den polnischen Geschichtsraum, innerhalb meiner Arbeit anwenden konnte.<\/p><p>Ein weiter Part war der Besuch von KZ-\u00dcberlebenden. Je einmal die Woche habe ich zusammen mit Juliane, der Freiwilligen der Stiftung, zwei Damen besucht. Es ging vor allem darum, dass wir ein bisschen Abwechslung in den Alltag bringen und die Damen jemanden zum Reden haben. Wir wurden immer sehr herzlich empfangen und es war sch\u00f6n zu sehen, wie es mit jedem Treffen etwas vertrauter wurde. Neben allt\u00e4glichen Gespr\u00e4chen haben sie uns auch manchmal etwas aus ihrer Lagerzeit oder von der Verhaftung erz\u00e4hlt. Auch wenn die Erz\u00e4hlungen von extremer Gewalt und Schrecklichkeit gepr\u00e4gt waren und bei mir vor allem Ratlosigkeit ausgel\u00f6sten, bin ich trotzdem sehr dankbar, dass sie uns so offen davon berichtet haben. Bei allem Unverst\u00e4ndnis, welches allein die Fakten \u00fcber die Grausamkeit des Nationalsozialismus in mir hervorrufen, ist es umso schlimmer, gegen\u00fcber von einer Person zu sitzen, die sie durchleben musste. Es ist aber auch genauso beeindruckend zu sehen, wie sie ihr Leben nach dieser Zeit beschritten haben.<\/p>[caption id=\"attachment_6497\" align=\"alignleft\" width=\"218\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild2.jpg\"><img class=\"wp-image-6497\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild2.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"291\" \/><\/a> W\u0197odawa: Eine Kleinstadt im Osten Polens und am Dreil\u00e4ndereck mit Belarus und der Ukraine.[\/caption][caption id=\"attachment_6499\" align=\"alignright\" width=\"192\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild3.jpg\"><img class=\"wp-image-6499\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild3.jpg\" alt=\"\" width=\"192\" height=\"256\" \/><\/a> Die Au\u00dfengrenze der EU. Auf der anderen Seite des Ufers beginnt Belarus.[\/caption]<p>Meine dritte Aufgabe war die Unterst\u00fctzung bei einer Jugendbegegnung, die in der N\u00e4he des ehemaligen Vernichtungslagers Sobibor stattfand. Sch\u00fcler*innen zwischen 16 und 20 aus Polen, den Niederlanden, der Ukraine und Deutschland haben sich anl\u00e4sslich des 76. Gedenktages an den H\u00e4ftlingsaufstand im Vernichtungslager Sobibor getroffen und an die Opfer gedacht. Zur Vorbereitung haben die Sch\u00fcler*innen an verschiedenen Workshops und Museumsbesuchen zu den Themen Rassenideologie der Nazis, Verfolgung und Vernichtungslager in W\u0142odawa und \u0141\u00f3d\u017a teilgenommen. Auch ich durfte bei allen Veranstaltungen mitmachen.<\/p><p>Diese Jugendbegegnung war sehr spannend f\u00fcr mich und besonders die Arbeit mit Jugendlichen im Bildungskontext m\u00f6chte ich nun mehr fokussieren.<br \/>Neben meinen Hauptaufgaben habe ich auch noch einige Texte \u00fcbersetzt und \u00dcbersetzungen korrigiert und ganz klassische B\u00fcroarbeit gemacht. Au\u00dferdem konnte ich bei vielen Veranstaltungen der FPNP teilnehmen.<\/p><p><strong>Zu der Stadt Warschau<\/strong><br \/>Warschau ist zwar nicht die sch\u00f6nste Stadt und wirkt architektonisch, vor allem durch die Zerst\u00f6rung im 2. Weltkrieg, etwas zusammengew\u00fcrfelt, aber die Atmosph\u00e4re der Stadt ist umso sch\u00f6ner. Sie ist ein Magnet f\u00fcr junge Menschen in Polen und vielleicht habe ich mich gerade deshalb so wohl dort gef\u00fchlt. Es war nicht das erste Mal, dass ich f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in Polen war. Ich habe meinen Freiwilligendienst in Breslau gemacht und reise seitdem sehr h\u00e4ufig nach Polen, deshalb hat es sich ein bisschen vertraut angef\u00fchlt, als ich in Warschau angekommen bin.<\/p><p>Die Stadt bietet ein enormes Freizeitangebot, wodurch es mir leicht gefallen ist neue Leute kennenzulernen, durch die ich wiederum neue Orte entdeckt habe. Zum Beispiel ein besetztes Haus, das auch als Veranstaltungsort f\u00fcr Konzerte oder als Ausstellungsort genutzt wird. Dort hatte ich auch die Gelegenheit lokale Bands zu h\u00f6ren. Neben ein paar Konzerten war ich manchmal im Kino, bei Vortr\u00e4gen oder bei anderen Veranstaltungen und hatte nie Zeit f\u00fcr Langeweile.<\/p><p>Auch einige Museen habe ich mir angeschaut, die teilweise sehr modern gestaltet sind, wie beispielsweise das Polin Museum zu der Geschichte der polnischen Juden. Dank meiner ISIC-Karte (dem internationalen Ausweis f\u00fcr Studierende) habe ich immer den Studentenrabatt bekommen und habe so einen sehr g\u00fcnstigen Zugang zu Kultureinrichtungen wie Museen bekommen. Der Ausweis hat sich aber auch beim Reisen gelohnt, wenn ich mit der Bahn gefahren bin.<\/p><p>Besonders gefallen hat mir die kulinarische Vielf\u00e4ltigkeit. \u00dcberall in der Innenstadt und in den angesagteren Vierteln wie Praga gibt es sch\u00f6ne Restaurants aller K\u00fcchen in denen man, verglichen mit deutschen Preisen, sehr gut und g\u00fcnstig Essen gehen kann. Oft war ich auch in einer Bar mleczny, einer Art Kantine, in der es die typisch polnischen Gerichte gibt.<\/p><p>Obwohl Polen direkter Nachbar von Deutschland ist, ist vieles ein bisschen anders. Das hat auch mit der Geschichte des Landes zu tun. Ich fand es sehr spannend zwei bedeutende Feiertage in Polen zu erleben. Das war zu einem Allerheiligen, ein katholischer Feiertag, an dem der Toten gedacht wird. Viele Menschen sind nach Hause zu ihren Familien gefahren, um den Tag zusammen zu verbringen und es war schon am fr\u00fchen Nachmittag sehr bei ruhig bei meiner Arbeit und dass obwohl sich die B\u00fcros der Stiftung im Geb\u00e4ude des Energieministeriums befinden, wo sonst oft ein ziemlicher Trubel herrschte. Als es dunkel wurde, sind dann viele Menschen auf den Friedhof gegangen, um Kerzen auf die Gr\u00e4ber zu stellen. An diesem Abend habe ich mir auch den bekanntesten Friedhof Warschaus angesehen und war beeindruckt von der Menschenmenge und ihrer absoluten Friedlichkeit.<\/p><p>[gallery ids=\"6501,6503\"]<\/p><p>Das Gegenteil dieser Stimmung habe ich am polnischen Unabh\u00e4ngigkeitstag erfahren. Am 11. November wird in Polen die Wiedererlangung der Staatlichkeit nach dem 1. Weltkrieg gefeiert. Viele Warschauer waren unterwegs und haben sich im Zentrum mit polnischen Flaggen und anderen Symbolen versammelt. Aus meiner sehr deutschen Perspektive war es befremdlich so viele patriotisch-historischen Symbole und den starken Nationalstolz, der dadurch hervorgehoben wurde, zu sehen. Vor allem aber hat die Mischung aus teilweise extrem nationalistischen Parolen und einer Art Familienevent Unbehagen in mir ausgel\u00f6st.<\/p><p>[gallery ids=\"6505,6507\"]<\/p>[caption id=\"attachment_6493\" align=\"alignleft\" width=\"357\"]<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild8.jpg\"><img class=\" wp-image-6493\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2020\/01\/bild8.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"476\" \/><\/a> Der Warschauer Kulturpalast, ein Relikt aus der Zeit des Sozialismus.[\/caption]<p>Dass das Land und insbesondere die Stadt Warschau sehr durch ihre Geschichte gepr\u00e4gt wurde und sie eine starke Rolle im \u00f6ffentlichen Leben spielt, zeigt sich nicht nur an Feiertagen. Am Anfang habe ich beschrieben, dass die Stadt architektonisch etwas zusammengew\u00fcrfelt wirkt. Am Kulturpalast, eine der bekanntesten Sehensw\u00fcrdigkeiten der Stadt, spiegelt sich beispielsweise die Zeit des Sozialismus wider. W\u00e4hrend das Zamek kr\u00f3lewski (dt. K\u00f6nigsschloss) an die gro\u00dfen polnischen K\u00f6nige erinnert. Dieses Schloss wurde aber, wie die gesamte Altstadt, von den Nazis zerst\u00f6rt und erst in den 1970ern wiederaufgebaut. Doch nicht nur die Architektur verr\u00e4t einiges \u00fcber sie Geschichte Warschaus. Vor allem sind mir aber die vielen Denkm\u00e4ler aufgefallen, die h\u00e4ufig an Helden und Opfer von Kriegen und Aufst\u00e4nden erinnern.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Ich konnte viel Neues aus meinem Praktikum mitnehmen und Praxiserfahrung bez\u00fcglich der Arbeit in einer Stiftung sammeln. Es hat mir sehr dabei geholfen einen Einblick in ein m\u00f6gliches Berufsfeld nach dem Studium zu erlangen und gezeigt, welche Arbeit mir am meisten Spa\u00df macht. Au\u00dferdem habe ich wieder ein bisschen mehr \u00fcber die polnische Kultur gelernt und hatte eine sehr ereignisreiche und sch\u00f6ne Zeit in Warschau, die ich neben meinem Praktikum gut nutzen konnte, um die Stadt besser kennenzulernen. Und schlussendlich hatte ich nat\u00fcrlich auch die M\u00f6glichkeit Polnisch zu sprechen und meine Sprachkenntnisse zu verbessern.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center= \"52.2161,21.0206\" zoom=\"6.078641615645477\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" type=\"\" control=\"fullscreen\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,52052,653],"tags":[125659,572051,525315,52052],"class_list":["post-6491","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-polen","category-praktikum","tag-erfahrungsbericht","tag-integrierte-europastudien","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-polen"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6491"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6583,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6491\/revisions\/6583"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6495"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}