

{"id":6427,"date":"2020-03-01T14:04:50","date_gmt":"2020-03-01T13:04:50","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=6427"},"modified":"2022-06-13T23:45:25","modified_gmt":"2022-06-13T21:45:25","slug":"marine-geosciences-forschungspraktikum-an-der-universite-de-la-reunion-mit-erasmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2020\/03\/01\/marine-geosciences-forschungspraktikum-an-der-universite-de-la-reunion-mit-erasmus\/","title":{"rendered":"Marine Geosciences Forschungspraktikum an der Universit\u00e9 de La R\u00e9union mit Erasmus+"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><strong>Einf\u00fchrendes<\/strong><br \/>\nHallo zusammen! Ich bin Student der Geowissenschaften an der Universit\u00e4t Bremen und zurzeit dabei meinen Master zu absolvieren.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Bachelors arbeitete ich viel als studentische Hilfskraft und so ergab es sich, dass ein PostDoc f\u00fcr den ich arbeitete mir ein Auslandspraktikum an einer Universit\u00e4t, an der er fr\u00fcher promoviert hatte, vermitteln konnte. Das Finden, Kontaktherstellen und Arrangieren des Praktikums stellte sich also sehr einfach f\u00fcr mich dar. Nach ein paar Emails stand es fest, es sollte vom 01.09.19 bis 30.11.19 auf die Insel La R\u00e9union im Indischen Ozean gehen.<\/p>\n<p>Da La R\u00e9union zu Frankreich geh\u00f6rt kam f\u00fcr mich des Weiteren die Erasmus+ F\u00f6rderung in Frage. Ich bewarb mich also und bekam z\u00fcgig eine positive Antwort. Diese unkomplizierte und rasche Antragsstellung (man kann sich durchg\u00e4ngig bewerben) ist wirklich hervorzuheben. Ein weiterer Vorteil f\u00fcr mich als Student der Geowissenschaften ist, dass ein solches Praktikum im Master angerechnet werden kann (LV Geowissenschaftliches Projekt).<\/p>\n<p><strong>Der Aufenthalt<\/strong><br \/>\n<em>Zur Insel<\/em><br \/>\n<a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/globus.png\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-6431 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/globus.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"197\" \/><\/a>La R\u00e9union ist eine ca. 70 x 50 km gro\u00dfe Insel im Indischen Ozean und befindet ca. 750 km \u00f6stlich von Madagaskar (siehe Globus). Laut Wikipedia leben ca. 850\u00b4000 Menschen auf der Insel.<\/p>\n<p>Das Klima ist tropisch-humid, wobei die lokalen Unterschiede sehr stark sind. So ist der Osten feucht (Passate) und der Westen eher trocken. In den Bergen wird es ebenfalls feuchter und nat\u00fcrlich k\u00e4lter. Damit ist f\u00fcr jeden etwas dabei. Vom 30\u00b0C Strandbesuch in St. Gilles (Westen) bis zum Wandern auf \u00fcber 3000 m mit coolem Gipfelfoto.<br \/>\nWeiterhin ist der vulkanische Ursprung der Insel zu nennen. Der Piton de Neige (heute inaktiv) hat vor mehr als zwei Millionen Jahren die Insel \u00fcber den Meeresspiegel gehoben. Heute fortgef\u00fchrt von einem der aktivsten Vulkane der Welt, dem Piton de la Fournaise.<\/p>\n<p><em>Zum Leben auf La R\u00e9union<\/em><br \/>\nDas Leben l\u00e4sst sich auf La R\u00e9union gut aushalten. Die Lebenshaltungskosten sind etwas h\u00f6her als in Deutschland, aber nicht \u00fcbertrieben. Ich kam im Studenten Wohnheim Cit\u00e9 International unter. Bereits vor meiner Ankunft hatte ich in einem anderen Erfahrungsbericht vom Vergleich des Wohnheims mit einem Gef\u00e4ngnis gelesen. Dies kann ich best\u00e4tigen. Gerade nach dem langen Flug (von Paris CDG ca. 11 h) war meine erste Reaktion ged\u00e4mpft. Nach ein paar Tagen gew\u00f6hnt man sich allerdings daran und lernt den g\u00fcnstigen Preis (ca. 240 \u20ac), die N\u00e4he zur Uni (ist auf dem Kampus) und die vielen netten Mitstudierenden um einen herum zu sch\u00e4tzen. F\u00fcr 3 Monate also ideal. Wer l\u00e4nger bleiben m\u00f6chte, f\u00fcr den lohnt es sich vielleicht etwas Sch\u00f6neres zu suchen.<\/p>\n<p>Zu Saint Denis (der regionalen Hauptstadt, in der auch der Hauptkampus der Uni liegt) gibt es nicht so viel zu sagen. Eine Stadt mit sch\u00f6nen und h\u00e4sslichen Vierteln, wie jede andere auch. Ein Viertel zwischen der Universit\u00e4t und der K\u00fcste ist von einer hohen Kriminalit\u00e4tsrate geplagt (Le Chaudron). Dort wurden w\u00e4hrend meines Aufenthalts leider mehrere Studierende beraubt und bel\u00e4stigt. Aufpassen und wenn nachts dann in Gruppen unterwegs sein ist also angesagt. F\u00fcr die landschaftlichen H\u00f6hepunkte muss man eh immer weiter raus aus der Stadt. Lediglich der direkte K\u00fcstenstreifen von Saint Denis ist sehenswert. Der an dem dortigen rauen Strand vorbeif\u00fchrende Weg ist perfekt zum Joggen geeignet!<\/p>\n<p>Der \u00fcberwiegende Teil der Bev\u00f6lkerung lebt an den K\u00fcsten der Insel verbunden durch eine Ringstra\u00dfe. Innerhalb Saint Denis fahren blaue Busse (Citavis), die gelben Busse (Car Jaunes) verbinden die K\u00fcstenst\u00e4dte. Diese Busse sind mehr oder weniger auch zuverl\u00e4ssig. Wer allerdings viel von der Insel an einem Wochenende sehen m\u00f6chte, der sollte sich mit Kommilitonen ein Mietauto suchen (dann kommt man auch noch nach 20 Uhr nach Hause!). Diese kurzen \u201eRoadtrips\u201c waren sowieso f\u00fcr mich die H\u00f6hepunkte meines Aufenthalts. So kann man auf La R\u00e9union an tropischen Str\u00e4nden entspannen, in\/unter Wasserf\u00e4llen baden, \u00fcber die Wolkendecke des Indischen Ozeans wandern und einen aktiven Vulkan bestaunen. Mit ein bisschen Gl\u00fcck bricht dieser dann auch noch aus! Und im Sinne von tausend Worten bzw. das Bilder eh besser sind, hier ein paar Impressionen:<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6433\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6433'>\n\t\t\t\tSaint Denis bei Nacht.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion2-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6435\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6435'>\n\t\t\t\tBlick auf die Wolkendecke des Indischen Ozeans auf der Wanderung nach Gran B\u00e9nare.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion3-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6437\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6437'>\n\t\t\t\tAusbruch des Piton de la Fournaise am 25.10.2019.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion4-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6439\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6439'>\n\t\t\t\tIm Inneren eines Lavatunnels des Piton de la Fournaise. Kilometerlang ziehen sich diese R\u00f6hren durch den Untergrund.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion5.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion5-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6441\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6441'>\n\t\t\t\tEiner der Wasserf\u00e4lle \u201eAnse des Cascades\u201c. Im Allgemeinen ist die Insel sehr gr\u00fcn.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion6.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/reunion6-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-6429\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-6429'>\n\t\t\t\tBlick auf den Cirque de Mafate.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><em>Zur Sprache<\/em><br \/>\nAuch wenn viele der Einwohner Kreol sprechen, so ist doch die Hauptsprache der Insel das Franz\u00f6sische. Konnte ich auf der Arbeit Englisch sprechen, so ist diese Sprache im Alltag wenig verbreitet. Rudiment\u00e4re Franz\u00f6sischkenntnisse sind also zu empfehlen. Wenngleich man auch im Cit\u00e9 International mit all den internationalen Studierenden viel Englisch h\u00f6rt. Meine Franz\u00f6sischkenntnisse w\u00fcrde ich auf A2 sch\u00e4tzen. Ich komme im Alltag gut zurecht, Diskussionen oder richtige Konversationen konnte ich aber leider nicht f\u00fchren. Mit den vielen internationalen Studierenden und auf der Arbeit bin ich deswegen schnell ins Englische gerutscht. Ein B-Level im Franz\u00f6sischen w\u00fcrde ich also f\u00fcr ein sinnvolles Ankunftsniveau halten.<\/p>\n<p><em>Zum Praktikum<\/em><br \/>\nAls Insel und mit den Vulkanen als Regenf\u00e4nger ist La R\u00e9union eine der feuchtesten Regionen der Welt. Im Zusammenspiel mit dem frischen Material, das durch die Vulkane geliefert wurde und wird, ergibt dies eine der h\u00f6chsten Erosionsraten der Erde. Einen wichtigen Beitrag zur Erosion und Umlagerung von Gestein bzw. Sediment leisten dabei die Fl\u00fcsse der Insel. Sind diese w\u00e4hrend sonniger oder normaler Witterung sehr gem\u00e4chlich und nicht tief (meist unter 1 m Wassertiefe), so k\u00f6nnen sie aber bei starkem Niederschlag, ausgel\u00f6st z.B. durch die auftretenden Zyklonen, zu rei\u00dfenden Str\u00f6men heranschwellen und metergro\u00dfe Gesteinsbrocken transportieren. Solche Ereignisse tragen dann ma\u00dfgeblich zur Landschaftsentwicklung bei und k\u00f6nnen gleichzeitig sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr Mensch und Infrastruktur sein.<\/p>\n<p>Da es schwierig ist bei solchen Verh\u00e4ltnissen in-situ Messungen, also Messungen im Fluss selbst, durchzuf\u00fchren, r\u00fccken seismische Verfahren in den Fokus der Forschung. Die Vibrationen die das Wasser und die Sedimentfracht im Untergrund ausl\u00f6sen werden mit Seismometern registriert und als indirekte Messung dazu verwendet Aussagen zum Verhalten des Flusses zu t\u00e4tigen (Sedimenttransport, Turbulenz, etc.). Meine Aufgabe war nun f\u00fcr den Rivi\u00e8re des Pluies, ein Strom bei Saint Denis, Flussabschnitte zu lokalisieren, die besonders viel seismischen \u201eKrach\u201c machen und damit Gebiete mit besonders viel Sediment oder besonders starker Turbulenz darstellen.<\/p>\n<p>Die Arbeit mit den Kollegen war dabei sehr gut und ich kann nach dem Praktikum sagen, dass ich viel fachlich und sozial gelernt habe. Zur Universit\u00e4t selbst fallen mir abschlie\u00dfend zwei allgemeine Tipps oder Bemerkungen ein:<\/p>\n<ul>\n<li>Viele Studierende, die ein \"richtiges\" Auslandssemester auf La R\u00e9union gemacht haben, waren vom Niveau der Kurse entt\u00e4uscht. Eine Ausnahme bilden nat\u00fcrlich franz\u00f6sische Studien. Die Forschung an der Uni ist aber, zumindest in den Geowissenschaften, sehr gut. Daher bietet sich also ein Praktikum an, oder man setzt die Erwartungen herunter.<\/li>\n<li>Das Sportangebot der Universit\u00e4t (SUAP) ist absolut bemerkenswert. Zu sehr g\u00fcnstigen Konditionen kann man dort z.B. Tauchen, Segeln und Kajakfahren. Des Weiteren gibt es viele kulturelle Kursangebote wie Tanzen im Stile der Einwohner, Musik im Allgemeinen und Kreolisch.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nDrei Monate La R\u00e9union liegen nun hinter mir. Ich kann jedem w\u00e4rmstens empfehlen diese wunderbare Insel zu besuchen. Die brutal sch\u00f6ne Natur, die auch noch so abwechslungsreich auf kleinstem Raum ist, war mein pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt. Daneben habe ich wunderbare Menschen getroffen und ein paar von ihnen sind zu Freunden geworden. Fachlich konnte ich sehr viel mitnehmen, sodass sich \u00fcberzeugt bin, dass das Auslandspraktikum pers\u00f6nlich und studientechnisch f\u00fcr mich ein voller Erfolg war. Ich bedanke mich herzlich beim International Office und Mathias B\u00fccken f\u00fcr die unkomplizierte und schnelle F\u00f6rderung und m\u00f6chte ausdr\u00fccklich jeden dazu ermuntern an der einzigen europ\u00e4ischen Universit\u00e4t im Indischen Ozean zu studieren!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([55.5366,-21.1313], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 6.015831825175576\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":6437,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Einf\u00fchrendes<\/strong><br \/>Hallo zusammen! Ich bin Student der Geowissenschaften an der Universit\u00e4t Bremen und zurzeit dabei meinen Master zu absolvieren.<\/p><p>W\u00e4hrend meines Bachelors arbeitete ich viel als studentische Hilfskraft und so ergab es sich, dass ein PostDoc f\u00fcr den ich arbeitete mir ein Auslandspraktikum an einer Universit\u00e4t, an der er fr\u00fcher promoviert hatte, vermitteln konnte. Das Finden, Kontaktherstellen und Arrangieren des Praktikums stellte sich also sehr einfach f\u00fcr mich dar. Nach ein paar Emails stand es fest, es sollte vom 01.09.19 bis 30.11.19 auf die Insel La R\u00e9union im Indischen Ozean gehen.<\/p><p>Da La R\u00e9union zu Frankreich geh\u00f6rt kam f\u00fcr mich des Weiteren die Erasmus+ F\u00f6rderung in Frage. Ich bewarb mich also und bekam z\u00fcgig eine positive Antwort. Diese unkomplizierte und rasche Antragsstellung (man kann sich durchg\u00e4ngig bewerben) ist wirklich hervorzuheben. Ein weiterer Vorteil f\u00fcr mich als Student der Geowissenschaften ist, dass ein solches Praktikum im Master angerechnet werden kann (LV Geowissenschaftliches Projekt).<\/p><p><strong>Der Aufenthalt<\/strong><br \/><em>Zur Insel<\/em><br \/><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/globus.png\"><img class=\" wp-image-6431 alignright\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/12\/globus.png\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"197\" \/><\/a>La R\u00e9union ist eine ca. 70 x 50 km gro\u00dfe Insel im Indischen Ozean und befindet ca. 750 km \u00f6stlich von Madagaskar (siehe Globus). Laut Wikipedia leben ca. 850\u00b4000 Menschen auf der Insel.<\/p><p>Das Klima ist tropisch-humid, wobei die lokalen Unterschiede sehr stark sind. So ist der Osten feucht (Passate) und der Westen eher trocken. In den Bergen wird es ebenfalls feuchter und nat\u00fcrlich k\u00e4lter. Damit ist f\u00fcr jeden etwas dabei. Vom 30\u00b0C Strandbesuch in St. Gilles (Westen) bis zum Wandern auf \u00fcber 3000 m mit coolem Gipfelfoto.<br \/>Weiterhin ist der vulkanische Ursprung der Insel zu nennen. Der Piton de Neige (heute inaktiv) hat vor mehr als zwei Millionen Jahren die Insel \u00fcber den Meeresspiegel gehoben. Heute fortgef\u00fchrt von einem der aktivsten Vulkane der Welt, dem Piton de la Fournaise.<\/p><p><em>Zum Leben auf La R\u00e9union<\/em><br \/>Das Leben l\u00e4sst sich auf La R\u00e9union gut aushalten. Die Lebenshaltungskosten sind etwas h\u00f6her als in Deutschland, aber nicht \u00fcbertrieben. Ich kam im Studenten Wohnheim Cit\u00e9 International unter. Bereits vor meiner Ankunft hatte ich in einem anderen Erfahrungsbericht vom Vergleich des Wohnheims mit einem Gef\u00e4ngnis gelesen. Dies kann ich best\u00e4tigen. Gerade nach dem langen Flug (von Paris CDG ca. 11 h) war meine erste Reaktion ged\u00e4mpft. Nach ein paar Tagen gew\u00f6hnt man sich allerdings daran und lernt den g\u00fcnstigen Preis (ca. 240 \u20ac), die N\u00e4he zur Uni (ist auf dem Kampus) und die vielen netten Mitstudierenden um einen herum zu sch\u00e4tzen. F\u00fcr 3 Monate also ideal. Wer l\u00e4nger bleiben m\u00f6chte, f\u00fcr den lohnt es sich vielleicht etwas Sch\u00f6neres zu suchen.<\/p><p>Zu Saint Denis (der regionalen Hauptstadt, in der auch der Hauptkampus der Uni liegt) gibt es nicht so viel zu sagen. Eine Stadt mit sch\u00f6nen und h\u00e4sslichen Vierteln, wie jede andere auch. Ein Viertel zwischen der Universit\u00e4t und der K\u00fcste ist von einer hohen Kriminalit\u00e4tsrate geplagt (Le Chaudron). Dort wurden w\u00e4hrend meines Aufenthalts leider mehrere Studierende beraubt und bel\u00e4stigt. Aufpassen und wenn nachts dann in Gruppen unterwegs sein ist also angesagt. F\u00fcr die landschaftlichen H\u00f6hepunkte muss man eh immer weiter raus aus der Stadt. Lediglich der direkte K\u00fcstenstreifen von Saint Denis ist sehenswert. Der an dem dortigen rauen Strand vorbeif\u00fchrende Weg ist perfekt zum Joggen geeignet!<\/p><p>Der \u00fcberwiegende Teil der Bev\u00f6lkerung lebt an den K\u00fcsten der Insel verbunden durch eine Ringstra\u00dfe. Innerhalb Saint Denis fahren blaue Busse (Citavis), die gelben Busse (Car Jaunes) verbinden die K\u00fcstenst\u00e4dte. Diese Busse sind mehr oder weniger auch zuverl\u00e4ssig. Wer allerdings viel von der Insel an einem Wochenende sehen m\u00f6chte, der sollte sich mit Kommilitonen ein Mietauto suchen (dann kommt man auch noch nach 20 Uhr nach Hause!). Diese kurzen \u201eRoadtrips\u201c waren sowieso f\u00fcr mich die H\u00f6hepunkte meines Aufenthalts. So kann man auf La R\u00e9union an tropischen Str\u00e4nden entspannen, in\/unter Wasserf\u00e4llen baden, \u00fcber die Wolkendecke des Indischen Ozeans wandern und einen aktiven Vulkan bestaunen. Mit ein bisschen Gl\u00fcck bricht dieser dann auch noch aus! Und im Sinne von tausend Worten bzw. das Bilder eh besser sind, hier ein paar Impressionen:<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"6433,6435,6437,6439,6441,6429\"]<\/p><p><em>Zur Sprache<\/em><br \/>Auch wenn viele der Einwohner Kreol sprechen, so ist doch die Hauptsprache der Insel das Franz\u00f6sische. Konnte ich auf der Arbeit Englisch sprechen, so ist diese Sprache im Alltag wenig verbreitet. Rudiment\u00e4re Franz\u00f6sischkenntnisse sind also zu empfehlen. Wenngleich man auch im Cit\u00e9 International mit all den internationalen Studierenden viel Englisch h\u00f6rt. Meine Franz\u00f6sischkenntnisse w\u00fcrde ich auf A2 sch\u00e4tzen. Ich komme im Alltag gut zurecht, Diskussionen oder richtige Konversationen konnte ich aber leider nicht f\u00fchren. Mit den vielen internationalen Studierenden und auf der Arbeit bin ich deswegen schnell ins Englische gerutscht. Ein B-Level im Franz\u00f6sischen w\u00fcrde ich also f\u00fcr ein sinnvolles Ankunftsniveau halten.<\/p><p><em>Zum Praktikum<\/em><br \/>Als Insel und mit den Vulkanen als Regenf\u00e4nger ist La R\u00e9union eine der feuchtesten Regionen der Welt. Im Zusammenspiel mit dem frischen Material, das durch die Vulkane geliefert wurde und wird, ergibt dies eine der h\u00f6chsten Erosionsraten der Erde. Einen wichtigen Beitrag zur Erosion und Umlagerung von Gestein bzw. Sediment leisten dabei die Fl\u00fcsse der Insel. Sind diese w\u00e4hrend sonniger oder normaler Witterung sehr gem\u00e4chlich und nicht tief (meist unter 1 m Wassertiefe), so k\u00f6nnen sie aber bei starkem Niederschlag, ausgel\u00f6st z.B. durch die auftretenden Zyklonen, zu rei\u00dfenden Str\u00f6men heranschwellen und metergro\u00dfe Gesteinsbrocken transportieren. Solche Ereignisse tragen dann ma\u00dfgeblich zur Landschaftsentwicklung bei und k\u00f6nnen gleichzeitig sehr gef\u00e4hrlich f\u00fcr Mensch und Infrastruktur sein.<\/p><p>Da es schwierig ist bei solchen Verh\u00e4ltnissen in-situ Messungen, also Messungen im Fluss selbst, durchzuf\u00fchren, r\u00fccken seismische Verfahren in den Fokus der Forschung. Die Vibrationen die das Wasser und die Sedimentfracht im Untergrund ausl\u00f6sen werden mit Seismometern registriert und als indirekte Messung dazu verwendet Aussagen zum Verhalten des Flusses zu t\u00e4tigen (Sedimenttransport, Turbulenz, etc.). Meine Aufgabe war nun f\u00fcr den Rivi\u00e8re des Pluies, ein Strom bei Saint Denis, Flussabschnitte zu lokalisieren, die besonders viel seismischen \u201eKrach\u201c machen und damit Gebiete mit besonders viel Sediment oder besonders starker Turbulenz darstellen.<\/p><p>Die Arbeit mit den Kollegen war dabei sehr gut und ich kann nach dem Praktikum sagen, dass ich viel fachlich und sozial gelernt habe. Zur Universit\u00e4t selbst fallen mir abschlie\u00dfend zwei allgemeine Tipps oder Bemerkungen ein:<\/p><ul><li>Viele Studierende, die ein \"richtiges\" Auslandssemester auf La R\u00e9union gemacht haben, waren vom Niveau der Kurse entt\u00e4uscht. Eine Ausnahme bilden nat\u00fcrlich franz\u00f6sische Studien. Die Forschung an der Uni ist aber, zumindest in den Geowissenschaften, sehr gut. Daher bietet sich also ein Praktikum an, oder man setzt die Erwartungen herunter.<\/li><li>Das Sportangebot der Universit\u00e4t (SUAP) ist absolut bemerkenswert. Zu sehr g\u00fcnstigen Konditionen kann man dort z.B. Tauchen, Segeln und Kajakfahren. Des Weiteren gibt es viele kulturelle Kursangebote wie Tanzen im Stile der Einwohner, Musik im Allgemeinen und Kreolisch.<\/li><\/ul><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Drei Monate La R\u00e9union liegen nun hinter mir. Ich kann jedem w\u00e4rmstens empfehlen diese wunderbare Insel zu besuchen. Die brutal sch\u00f6ne Natur, die auch noch so abwechslungsreich auf kleinstem Raum ist, war mein pers\u00f6nlicher H\u00f6hepunkt. Daneben habe ich wunderbare Menschen getroffen und ein paar von ihnen sind zu Freunden geworden. Fachlich konnte ich sehr viel mitnehmen, sodass sich \u00fcberzeugt bin, dass das Auslandspraktikum pers\u00f6nlich und studientechnisch f\u00fcr mich ein voller Erfolg war. Ich bedanke mich herzlich beim International Office und Mathias B\u00fccken f\u00fcr die unkomplizierte und schnelle F\u00f6rderung und m\u00f6chte ausdr\u00fccklich jeden dazu ermuntern an der einzigen europ\u00e4ischen Universit\u00e4t im Indischen Ozean zu studieren!<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center= \"-21.1313,55.5366\" zoom=\"6.015831825175576\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" type=\"\" control=\"fullscreen\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,52097,356669,368865,653],"tags":[368841,52097,525315,368887,572087,18499],"class_list":["post-6427","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-frankreich","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-forschungspraktikum","tag-frankreich","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-marine-geosciences","tag-organisatorisches"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6427","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6427"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6427\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6453,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6427\/revisions\/6453"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6437"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6427"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6427"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6427"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}