

{"id":6179,"date":"2020-01-16T09:34:51","date_gmt":"2020-01-16T08:34:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=6179"},"modified":"2022-06-13T23:47:49","modified_gmt":"2022-06-13T21:47:49","slug":"lehramtspraktikum-in-einer-spanischen-sprachschule-mit-erasmus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2020\/01\/16\/lehramtspraktikum-in-einer-spanischen-sprachschule-mit-erasmus\/","title":{"rendered":"Lehramtspraktikum in einer spanischen Sprachschule mit Erasmus"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Praktikumsverlauf<\/strong><br \/>\nDie Sprachschule Clase Barcelona liegt im Stadtviertel Eixample in Barcelona und bietet als private Sprachschule unterschiedliche Fremdsprachen und Kursmodelle an. Darunter Deutsch, Kastillisch- und Katalanischkurse, Englisch und Franz\u00f6sisch. Die Niveaustufen reichen von A1 Anf\u00e4ngerniveau bis zu Konversationskursen auf dem Niveau B2\/C1 des MCER. Die Kursformaten finden im Einzel-oder Gruppenunterricht als Intensiv-oder Extensivkurse statt. Die Schule besitzt unterschiedliche Lehrr\u00e4ume, die alle mit einem Whiteboard und technischen Unterrichtmaterialien ausgestattet sind.<\/p>\n<p>Als Sprachkoordinatorin und Mentorin stand mir eine muttersprachliche Spanierin, die selbst eine fremdsprachliche Ausbildung absolviert hat zur Verf\u00fcgung. Didaktische Fragen und p\u00e4dagogische Konzepte konnten mit ihr besprochen werden. Geleitet wird die Schule von zwei Personen, die die Verwaltung und Kurskoordination \u00fcbernehmen. Zudem bekam ich in den ersten Tagen eine Einf\u00fchrung in die didaktischen Materialien durch die Mentorin und hatte die Gelegenheit, Fragen zu stellen.<\/p>\n<p>Die Stundenplanung f\u00fcr uns Praktikanten bekamen wir w\u00f6chentlich, sodass wir immer gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr die Stundenvorbereitungen zur Verf\u00fcgung hatten und \u00c4nderungen und neu beginnende Kurse mit eingeplant werden konnten.<\/p>\n<p>Das Lehrerzimmer bot uns einen Ort, an dem wir uns PraktikantInnen methodisch austauschen und gegenseitig unterst\u00fctzend Hilfe bieten konnten.<\/p>\n<p>Zudem hatten wir im Lehrerzimmer didaktische Materialien, wie Lehr- und Unterrichtsb\u00fccher, Sprachspiele und Arbeitsmaterialien zur Verf\u00fcgung, mit denen wir den Unterricht planen und vorbereiten konnten.<\/p>\n<p>Ich selbst unterrichtete \u00fcberwiegend Deutsch auf der fortgeschrittenen Niveaustufe B2 und Spanisch auf dem Niveau A1-B1. Der Unterricht erfolgte in der jeweiligen Zielsprache und im Einzelunterricht.<\/p>\n<p>Zudem fiel in den Aufgabenbereich das Verfassen von Blogeintr\u00e4gen auf der Homepage der Sprachschule. Es handelte sich dabei um kleine Erfahrungsberichte aus der Perspektive einer Sprachschulenpraktikantin und Sprachlehrerin in Barcelona .Zu den Themen z\u00e4hlten Kultur, Kunst und das Alltagsleben.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich bekamen wir im Team die Aufgabe, ein digitales Impressionenvideo \u00fcber die Schule und Umgebung zu machen, welches auch auf der Homepage ver\u00f6ffentlicht wird.<\/p>\n<p><strong>2. Pers\u00f6nliche Erfahrungen<\/strong><br \/>\nMeine pers\u00f6nliche Erfahrungen in der Sprachschule waren \u00fcberwiegend sehr gut. Ich konnte von Beginn an meine erlernten didaktischen Kenntnisse gezielt und selbstbestimmt einsetzten und die Sprachkenntnisse und Bed\u00fcrfnisse meiner Sch\u00fclerInnen ausloten und mit Ihnen zusammen ein Lernkonzept entwickeln. Die zwei Sch\u00fclerInnen, denen ich Deutschunterricht gegeben habe, waren trotz eingestuftem Niveau sehr unterschiedlich in ihrem Lernrhythmus.<\/p>\n<p>Es war spannend zu sehen, wie gezielt man im Einzelunterricht auf die Lernschwierigkeiten und Lernerfolge eingehen konnte und so als Lehrkraft ein ganz eigenes Profil und Unterrichtsablauf erarbeiten konnte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/09\/barcelona1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-6183\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/09\/barcelona1.jpg\" alt=\"\" width=\"792\" height=\"481\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/09\/barcelona1.jpg 792w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/09\/barcelona1-480x292.jpg 480w\" sizes=\"(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) 792px, 100vw\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Lernfortschritte machten sich vor allem in kommunikativen \u00dcbungen und im H\u00f6rverst\u00e4ndnis deutlich. Besonders gut eigneten sich Lernspiele, wie Fragekarten zu unterschiedlichen Themen wie Kultur, Musik, Redewendungen auf Deutsch. Internetseiten und kreative erstellte Lernmaterialien halfen mir meinen Unterricht m\u00f6glichst abwechslungsreich und didaktisch variiert zu gestalten. Mein eigener Arbeitsrhythmus bestand in einer ca. 2 st\u00fcndigen Unterrichtsvorbereitung, die ich mithilfe von Lehrwerken und didaktischen Zusatzmaterial erstellen konnte. Der Unterricht selbst umfasste eine Zeit von 90 bis 120 Minuten. Vor allem im Einzelunterricht konnte ich eigens erstellte Materialien zu bestimmten Themen des jeweiligen Sprachniveaus erstellen und erproben, um herauszufinden, welche Methodiken zu welchem Sch\u00fclerIn passen und wirksam sind.<\/p>\n<p>Die Unterrichtssprache war \u00fcberwiegend die Zielsprache und nur mit Ausnahmen die Muttersprache der jeweiligen Sch\u00fclerIn, in meinem Fall, Spanisch\/Katalanisch. Den Unterrichtsverlauf hielt ich auf didaktischen Unterrichtsb\u00f6gen fest, die ich mir selbst vor jeder Stunde erstellte und als Grundlage sowie Leitfaden nutzte. Unterteilt in Lernziele, zu trainierende Kompetenzen, \u00dcbungen, Zusatzmaterialien, den jeweiligen Zeitdauern und der Art der Arbeit, individuell oder in Partnerarbeit.<\/p>\n<p>Durch das Feedback der Sch\u00fclerIn habe ich meinen Unterricht als gut, dynamisch und abwechslungsreich bewerten k\u00f6nnen. Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit mit den anderen Lehrenden gefallen. Die Atmosph\u00e4re im Lehrerzimmer war immer fr\u00f6hlich, konzentriert und unterst\u00fctzend bei jeder Frage. Ich habe gelernt, organisiert aber auch spontan zu arbeiten und meine eigenen F\u00e4higkeiten des Unterrichtens gut nutzen zu k\u00f6nnen. Die didaktischen Kenntnisse im Deutschunterrichten werde ich f\u00fcr weitere Projekte nach der R\u00fcckkehr nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Meine Erfahrungen des Spanischunterrichtes auf dem Niveau B1 werde ich f\u00fcr meine zuk\u00fcnftige Arbeit als Lehrerin an Gymnasien sehr gut nutzen k\u00f6nnen. Es ist vor allem zu bemerken, dass die Kommunikation in Alltagssituationen das inhaltliche Lernziel der Sch\u00fclerInnen sein sollte, um als soziale Akteure in Barcelona und anderen spanischsprachigen Regionen kommunizieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Meine sprachlichen F\u00e4higkeiten im Spanischen haben sich durch die Alltagskommunikation in der Sprachschule auf der Ebene des dialektalen Sprachgebrauchs sehr verbessert, sodass mir das Spanisch sprechen sehr leicht f\u00e4llt. Insgesamt war es eine abwechslungsreiche und spannende Aufgabe an einer privaten Sprachschule im multilingualen Sprachkontext zu arbeiten, die Arbeit einer Sprachschule kennenzulernen, die Sch\u00fclerInnen und ihre Motive des Fremdsprachenlernens und das Lehrerkollegium und ihre Erfahrungen und Probleme teilen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([2.1557,41.3892], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":6181,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>1. Praktikumsverlauf<\/strong><br \/>Die Sprachschule Clase Barcelona liegt im Stadtviertel Eixample in Barcelona und bietet als private Sprachschule unterschiedliche Fremdsprachen und Kursmodelle an. Darunter Deutsch, Kastillisch- und Katalanischkurse, Englisch und Franz\u00f6sisch. Die Niveaustufen reichen von A1 Anf\u00e4ngerniveau bis zu Konversationskursen auf dem Niveau B2\/C1 des MCER. Die Kursformaten finden im Einzel-oder Gruppenunterricht als Intensiv-oder Extensivkurse statt. Die Schule besitzt unterschiedliche Lehrr\u00e4ume, die alle mit einem Whiteboard und technischen Unterrichtmaterialien ausgestattet sind.<\/p><p>Als Sprachkoordinatorin und Mentorin stand mir eine muttersprachliche Spanierin, die selbst eine fremdsprachliche Ausbildung absolviert hat zur Verf\u00fcgung. Didaktische Fragen und p\u00e4dagogische Konzepte konnten mit ihr besprochen werden. Geleitet wird die Schule von zwei Personen, die die Verwaltung und Kurskoordination \u00fcbernehmen. Zudem bekam ich in den ersten Tagen eine Einf\u00fchrung in die didaktischen Materialien durch die Mentorin und hatte die Gelegenheit, Fragen zu stellen.<\/p><p>Die Stundenplanung f\u00fcr uns Praktikanten bekamen wir w\u00f6chentlich, sodass wir immer gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr die Stundenvorbereitungen zur Verf\u00fcgung hatten und \u00c4nderungen und neu beginnende Kurse mit eingeplant werden konnten.<\/p><p>Das Lehrerzimmer bot uns einen Ort, an dem wir uns PraktikantInnen methodisch austauschen und gegenseitig unterst\u00fctzend Hilfe bieten konnten.<\/p><p>Zudem hatten wir im Lehrerzimmer didaktische Materialien, wie Lehr- und Unterrichtsb\u00fccher, Sprachspiele und Arbeitsmaterialien zur Verf\u00fcgung, mit denen wir den Unterricht planen und vorbereiten konnten.<\/p><p>Ich selbst unterrichtete \u00fcberwiegend Deutsch auf der fortgeschrittenen Niveaustufe B2 und Spanisch auf dem Niveau A1-B1. Der Unterricht erfolgte in der jeweiligen Zielsprache und im Einzelunterricht.<\/p><p>Zudem fiel in den Aufgabenbereich das Verfassen von Blogeintr\u00e4gen auf der Homepage der Sprachschule. Es handelte sich dabei um kleine Erfahrungsberichte aus der Perspektive einer Sprachschulenpraktikantin und Sprachlehrerin in Barcelona .Zu den Themen z\u00e4hlten Kultur, Kunst und das Alltagsleben.<\/p><p>Zus\u00e4tzlich bekamen wir im Team die Aufgabe, ein digitales Impressionenvideo \u00fcber die Schule und Umgebung zu machen, welches auch auf der Homepage ver\u00f6ffentlicht wird.<\/p><p><strong>2. Pers\u00f6nliche Erfahrungen<\/strong><br \/>Meine pers\u00f6nliche Erfahrungen in der Sprachschule waren \u00fcberwiegend sehr gut. Ich konnte von Beginn an meine erlernten didaktischen Kenntnisse gezielt und selbstbestimmt einsetzten und die Sprachkenntnisse und Bed\u00fcrfnisse meiner Sch\u00fclerInnen ausloten und mit Ihnen zusammen ein Lernkonzept entwickeln. Die zwei Sch\u00fclerInnen, denen ich Deutschunterricht gegeben habe, waren trotz eingestuftem Niveau sehr unterschiedlich in ihrem Lernrhythmus.<\/p><p>Es war spannend zu sehen, wie gezielt man im Einzelunterricht auf die Lernschwierigkeiten und Lernerfolge eingehen konnte und so als Lehrkraft ein ganz eigenes Profil und Unterrichtsablauf erarbeiten konnte.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/09\/barcelona1.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-6183\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/09\/barcelona1.jpg\" alt=\"\" width=\"792\" height=\"481\" \/><\/a><\/p><p>Die Lernfortschritte machten sich vor allem in kommunikativen \u00dcbungen und im H\u00f6rverst\u00e4ndnis deutlich. Besonders gut eigneten sich Lernspiele, wie Fragekarten zu unterschiedlichen Themen wie Kultur, Musik, Redewendungen auf Deutsch. Internetseiten und kreative erstellte Lernmaterialien halfen mir meinen Unterricht m\u00f6glichst abwechslungsreich und didaktisch variiert zu gestalten. Mein eigener Arbeitsrhythmus bestand in einer ca. 2 st\u00fcndigen Unterrichtsvorbereitung, die ich mithilfe von Lehrwerken und didaktischen Zusatzmaterial erstellen konnte. Der Unterricht selbst umfasste eine Zeit von 90 bis 120 Minuten. Vor allem im Einzelunterricht konnte ich eigens erstellte Materialien zu bestimmten Themen des jeweiligen Sprachniveaus erstellen und erproben, um herauszufinden, welche Methodiken zu welchem Sch\u00fclerIn passen und wirksam sind.<\/p><p>Die Unterrichtssprache war \u00fcberwiegend die Zielsprache und nur mit Ausnahmen die Muttersprache der jeweiligen Sch\u00fclerIn, in meinem Fall, Spanisch\/Katalanisch. Den Unterrichtsverlauf hielt ich auf didaktischen Unterrichtsb\u00f6gen fest, die ich mir selbst vor jeder Stunde erstellte und als Grundlage sowie Leitfaden nutzte. Unterteilt in Lernziele, zu trainierende Kompetenzen, \u00dcbungen, Zusatzmaterialien, den jeweiligen Zeitdauern und der Art der Arbeit, individuell oder in Partnerarbeit.<\/p><p>Durch das Feedback der Sch\u00fclerIn habe ich meinen Unterricht als gut, dynamisch und abwechslungsreich bewerten k\u00f6nnen. Besonders gut hat mir die Zusammenarbeit mit den anderen Lehrenden gefallen. Die Atmosph\u00e4re im Lehrerzimmer war immer fr\u00f6hlich, konzentriert und unterst\u00fctzend bei jeder Frage. Ich habe gelernt, organisiert aber auch spontan zu arbeiten und meine eigenen F\u00e4higkeiten des Unterrichtens gut nutzen zu k\u00f6nnen. Die didaktischen Kenntnisse im Deutschunterrichten werde ich f\u00fcr weitere Projekte nach der R\u00fcckkehr nutzen k\u00f6nnen.<\/p><p>Meine Erfahrungen des Spanischunterrichtes auf dem Niveau B1 werde ich f\u00fcr meine zuk\u00fcnftige Arbeit als Lehrerin an Gymnasien sehr gut nutzen k\u00f6nnen. Es ist vor allem zu bemerken, dass die Kommunikation in Alltagssituationen das inhaltliche Lernziel der Sch\u00fclerInnen sein sollte, um als soziale Akteure in Barcelona und anderen spanischsprachigen Regionen kommunizieren zu k\u00f6nnen.<\/p><p>Meine sprachlichen F\u00e4higkeiten im Spanischen haben sich durch die Alltagskommunikation in der Sprachschule auf der Ebene des dialektalen Sprachgebrauchs sehr verbessert, sodass mir das Spanisch sprechen sehr leicht f\u00e4llt. 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