

{"id":5825,"date":"2019-10-02T17:48:14","date_gmt":"2019-10-02T15:48:14","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5825"},"modified":"2022-06-14T22:03:48","modified_gmt":"2022-06-14T20:03:48","slug":"erfahrungsbericht-erasmus-praktikum-krakau","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/10\/02\/erfahrungsbericht-erasmus-praktikum-krakau\/","title":{"rendered":"Erfahrungsbericht Erasmus-Praktikum Krakau"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Vorbereitung<\/strong><br \/>\nDa ich ein Forschungspraktikum an der Jagiellonen-Universit\u00e4t gemacht habe, gibt es bei der Bewerbung keine bestimmten Fristen. Dennoch ist es empfehlenswert, sich rechtzeitig vorher Gedanken zu machen und mit der Planung zu beginnen. Einen Monat vor Antritt des Praktikums m\u00fcssen die Unterlagen f\u00fcr eine Erasmusf\u00f6rderung eingereicht werden. \u00dcber das International Office sind alle wichtigen Informationen f\u00fcr die Erasmus Bewerbung online verf\u00fcgbar. Dies macht den Bewerbungsprozess recht einfach.<\/p>\n<p>Die Kontaktaufnahme Jagiellonen-Universit\u00e4t war in meinem Fall sehr einfach, da meine Arbeitsgruppe an der Universit\u00e4t Bremen mehrere Dozenten aus Krakau pers\u00f6nlich kennt und mich vermittelt hat.<br \/>\nThemen, \u00fcber die man sich bei der Vorbereitung Gedanken macht, ist beispielweise das Thema Krankenversicherung. Im Falle Polens ist das recht unkompliziert. Da Polen Mitglied der EU ist, greift die normale Krankenversicherung und es muss in der Regel keine zus\u00e4tzliche Versicherung abgeschlossen werden.<\/p>\n<p><strong>2. Formalit\u00e4ten im Gastland<\/strong><br \/>\nWichtig ist, dass man sich nach Anreise beim International Office vor Ort meldet. Dort bekommt man dann alle notwenigen Unterlagen und Informationen. Bei meinem Forschungspraktikum an der Universit\u00e4t gab es sonst nichts Weiteres zu beachten. Bei Fragen oder Problemen haben mir meine polnischen Kollegen immer sehr nett geholfen.<\/p>\n<p><strong>3. Allgemeine Informationen zur Partnerhochschule<\/strong><br \/>\nWichtig zu wissen ist, dass die Jagiellonen-Universit\u00e4t keine Campus-Uni ist und die verschiedenen Fachbereiche \u00fcber die Stadt hinweg verteilt sind. Der Wirtschaftszweig befindet sich beispielsweise etwas au\u00dferhalb und man ben\u00f6tigt vom Stadtzentrum ca. 20 Minuten (Bus oder Fahrrad), um dahin zu kommen. Daf\u00fcr gibt es aber drei Kantinen vor Ort, in denen man f\u00fcr ca. drei bis vier Euro ein gutes Mittagessen bekommt. Des Weiteren befindet sich ein sch\u00f6ner Baggersee zehn Minuten zu Fu\u00df entfernt, der sich bei sch\u00f6nem Wetter f\u00fcr eine Mittagspause drau\u00dfen anbietet.<br \/>\nInsgesamt waren meinen polnischen Kollegen an der Universit\u00e4t sehr hilfsbereit und sehr gute Gastgeber. Daher habe ich mich dort am Institut schnell sehr wohlgef\u00fchlt. Auch war es sehr interessant einen anderen Unibetrieb kennen zu lernen.<\/p>\n<p><strong>4. Unterkunft<\/strong><br \/>\nAnfangs habe ich \u00fcber Facebook Gruppen nach einem Zimmer gesucht. Da ich aber innerhalb des Sommersemesters angereist bin, war die Auswahl an verf\u00fcgbaren Zimmern wenig ergiebig. Auf Empfehlung des International Office in Krakau habe ich dann parallel auch bei der Agentur rentseller group gesucht. Rentseller group ist auf Erasmus Studenten spezialisiert, weswegen die Formalit\u00e4ten sehr einfach zu regeln sind. Ein weiterer Vorteil ist, die Wohnungen liegen meist zentral in der Altstadt, und alle Bars und Clubs sind fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbar. F\u00fcr solch ein Zimmer in einer Erasmus-WG zahlt man dann einen Preis ab etwa 1000zl, bis hin zu 1600zl. Das sind umgerechnet 250-360\u20ac f\u00fcr ein Einzelzimmer. Der Vorteil ist aber die zentrale Lage und dass man direkt Anschluss zu anderen Erasmus-Studenten findet.<\/p>\n<p><strong>5. Sonstiges<\/strong><br \/>\nKrakau eignet sich sehr gut f\u00fcr ein Auslandssemester! Da Krakau im Krieg kaum zerst\u00f6rt wurde, fasziniert sie einen immer noch durch ihren alten Charme. Die Stadt hat sehr viel Geschichte und bietet daher ein gro\u00dfes Angebot an verschiedenen Museen und Kunstausstellungen. F\u00fcr einen tollen Ausblick \u00fcber die ganze Stadt empfiehlt sich ein Besuch des Ko\u015bciuszko-H\u00fcgels.<\/p>\n<p>Um den Rynek Glowny, also sozusagen den Marktplatz, dreht sich das Leben Krakaus. Hier mitten im Stadtzentrum kann man f\u00fcr etwa 10\u20ac fein Essen gehen oder die N\u00e4chte in den vielen Bars und Clubs Krakaus verbringen, die sich in den Kellern der Altbauten verstecken. Die besten Bars findet man aber meiner Meinung nach im j\u00fcdischen Viertel Kazimierz.<\/p>\n<p>Etwas au\u00dferhalb von Krakau gibt es den Nationalpark Ojc\u00f3w, den man an sch\u00f6nen Tagen sehr gut bewandern kann. Die Stadt liegt au\u00dferdem nah an den Karpaten und man kann f\u00fcr 5\u20ac den Bus in die Berge nehmen, um dort Ski zu fahren oder zu wandern. Wenn man dar\u00fcber hinaus weitere Ecken Polens bereisen will, ist das auch kein teures Unternehmen. Mit dem Zug oder Bus kann man f\u00fcr etwa 10\u20ac fast \u00fcberall in Polen hinfahren. Die St\u00e4dte Breslau (auf Polnisch Wroc\u0142aw) oder Warschau sind beispielsweisen einen Besuch wert.<\/p>\n<p>Insgesamt kann man sich in Polen sehr gut auf Englisch verst\u00e4ndigen. Allerdings schadet es nicht, ein paar W\u00f6rter auf Polnisch zu lernen.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"236\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau2-420x236.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau2-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau2.jpg 704w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau1.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"236\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau1-420x236.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau1-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau1.jpg 724w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>6. Nach der R\u00fcckkehr<\/strong><br \/>\nNach der R\u00fcckkehr ist es wichtig nicht zu vergessen, die letzten Formalit\u00e4ten, wie zum Beispiel die Abschlussunterlagen beim International Office einzureichen, zu erledigen. Daf\u00fcr ist es wichtig bereits in den letzten Wochen vor Abreise zur\u00fcck nach Deutschland, Unterlagen von den Praktikum Betreuern vor Ort unterschreiben zu lassen.<\/p>\n<p><strong>7. Fazit<\/strong><br \/>\nMein Forschungspraktikum an der Jagiellonen-Universit\u00e4t war eine sehr sch\u00f6ne und bereichernde Erfahrung, die ich nicht missen m\u00f6chte. Da ich ein Praktikum gemacht habe, ist es mir leichter gefallen als Erasmus Studenten einen pers\u00f6nlichen Kontakt zu den polnischen Menschen aufzubauen. Da ich aber gleichzeitig in einer Erasmus WG gelebt habe, hatte ich ebenfalls den Kontakt zu internationalen Studenten. Diese bunte Mischung hat mir sehr gut gefallen und ich habe sehr viel \u00fcber kulturbedingte unterschiedliche Lebensgewohnheiten gelernt.<\/p>\n<p>Polen ist ein Land, welches, obwohl es ein Nachbarland von Deutschland ist, vielen Deutschen sehr unbekannt ist. Mich hat Polen sehr positiv \u00fcberrascht und ist in meinen Augen definitiv eine Reise wert. Polen ist ein wirtschaftlich aufstrebendes Land mit einer flei\u00dfigen und sehr offenen Bev\u00f6lkerung. Ein Aufenthalt vor Ort hilft daher veraltete Ansichten gegen\u00fcber Osteuropa abzubauen. Und auch wenn die derzeitige polnische Regierung kritische Tendenzen aufzeigt, ist es dennoch wichtig zu erleben, dass diese Regierung nicht alle Polen repr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-2\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-5826\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3.jpg\" alt=\"\" width=\"1144\" height=\"279\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3.jpg 1144w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3-420x102.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3-744x181.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3-768x187.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3-1080x263.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 1144px) 100vw, 1144px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([19.9052,50.0788], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); 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Vorbereitung<\/strong><br \/>Da ich ein Forschungspraktikum an der Jagiellonen-Universit\u00e4t gemacht habe, gibt es bei der Bewerbung keine bestimmten Fristen. Dennoch ist es empfehlenswert, sich rechtzeitig vorher Gedanken zu machen und mit der Planung zu beginnen. Einen Monat vor Antritt des Praktikums m\u00fcssen die Unterlagen f\u00fcr eine Erasmusf\u00f6rderung eingereicht werden. \u00dcber das International Office sind alle wichtigen Informationen f\u00fcr die Erasmus Bewerbung online verf\u00fcgbar. Dies macht den Bewerbungsprozess recht einfach.<\/p><p>Die Kontaktaufnahme Jagiellonen-Universit\u00e4t war in meinem Fall sehr einfach, da meine Arbeitsgruppe an der Universit\u00e4t Bremen mehrere Dozenten aus Krakau pers\u00f6nlich kennt und mich vermittelt hat.<br \/>Themen, \u00fcber die man sich bei der Vorbereitung Gedanken macht, ist beispielweise das Thema Krankenversicherung. Im Falle Polens ist das recht unkompliziert. Da Polen Mitglied der EU ist, greift die normale Krankenversicherung und es muss in der Regel keine zus\u00e4tzliche Versicherung abgeschlossen werden.<\/p><p><strong>2. Formalit\u00e4ten im Gastland<\/strong><br \/>Wichtig ist, dass man sich nach Anreise beim International Office vor Ort meldet. Dort bekommt man dann alle notwenigen Unterlagen und Informationen. Bei meinem Forschungspraktikum an der Universit\u00e4t gab es sonst nichts Weiteres zu beachten. Bei Fragen oder Problemen haben mir meine polnischen Kollegen immer sehr nett geholfen.<\/p><p><strong>3. Allgemeine Informationen zur Partnerhochschule<\/strong><br \/>Wichtig zu wissen ist, dass die Jagiellonen-Universit\u00e4t keine Campus-Uni ist und die verschiedenen Fachbereiche \u00fcber die Stadt hinweg verteilt sind. Der Wirtschaftszweig befindet sich beispielsweise etwas au\u00dferhalb und man ben\u00f6tigt vom Stadtzentrum ca. 20 Minuten (Bus oder Fahrrad), um dahin zu kommen. Daf\u00fcr gibt es aber drei Kantinen vor Ort, in denen man f\u00fcr ca. drei bis vier Euro ein gutes Mittagessen bekommt. Des Weiteren befindet sich ein sch\u00f6ner Baggersee zehn Minuten zu Fu\u00df entfernt, der sich bei sch\u00f6nem Wetter f\u00fcr eine Mittagspause drau\u00dfen anbietet.<br \/>Insgesamt waren meinen polnischen Kollegen an der Universit\u00e4t sehr hilfsbereit und sehr gute Gastgeber. Daher habe ich mich dort am Institut schnell sehr wohlgef\u00fchlt. Auch war es sehr interessant einen anderen Unibetrieb kennen zu lernen.<\/p><p><strong>4. Unterkunft<\/strong><br \/>Anfangs habe ich \u00fcber Facebook Gruppen nach einem Zimmer gesucht. Da ich aber innerhalb des Sommersemesters angereist bin, war die Auswahl an verf\u00fcgbaren Zimmern wenig ergiebig. Auf Empfehlung des International Office in Krakau habe ich dann parallel auch bei der Agentur rentseller group gesucht. Rentseller group ist auf Erasmus Studenten spezialisiert, weswegen die Formalit\u00e4ten sehr einfach zu regeln sind. Ein weiterer Vorteil ist, die Wohnungen liegen meist zentral in der Altstadt, und alle Bars und Clubs sind fu\u00dfl\u00e4ufig erreichbar. F\u00fcr solch ein Zimmer in einer Erasmus-WG zahlt man dann einen Preis ab etwa 1000zl, bis hin zu 1600zl. Das sind umgerechnet 250-360\u20ac f\u00fcr ein Einzelzimmer. Der Vorteil ist aber die zentrale Lage und dass man direkt Anschluss zu anderen Erasmus-Studenten findet.<\/p><p><strong>5. Sonstiges<\/strong><br \/>Krakau eignet sich sehr gut f\u00fcr ein Auslandssemester! Da Krakau im Krieg kaum zerst\u00f6rt wurde, fasziniert sie einen immer noch durch ihren alten Charme. Die Stadt hat sehr viel Geschichte und bietet daher ein gro\u00dfes Angebot an verschiedenen Museen und Kunstausstellungen. F\u00fcr einen tollen Ausblick \u00fcber die ganze Stadt empfiehlt sich ein Besuch des Ko\u015bciuszko-H\u00fcgels.<\/p><p>Um den Rynek Glowny, also sozusagen den Marktplatz, dreht sich das Leben Krakaus. Hier mitten im Stadtzentrum kann man f\u00fcr etwa 10\u20ac fein Essen gehen oder die N\u00e4chte in den vielen Bars und Clubs Krakaus verbringen, die sich in den Kellern der Altbauten verstecken. Die besten Bars findet man aber meiner Meinung nach im j\u00fcdischen Viertel Kazimierz.<\/p><p>Etwas au\u00dferhalb von Krakau gibt es den Nationalpark Ojc\u00f3w, den man an sch\u00f6nen Tagen sehr gut bewandern kann. Die Stadt liegt au\u00dferdem nah an den Karpaten und man kann f\u00fcr 5\u20ac den Bus in die Berge nehmen, um dort Ski zu fahren oder zu wandern. Wenn man dar\u00fcber hinaus weitere Ecken Polens bereisen will, ist das auch kein teures Unternehmen. Mit dem Zug oder Bus kann man f\u00fcr etwa 10\u20ac fast \u00fcberall in Polen hinfahren. Die St\u00e4dte Breslau (auf Polnisch Wroc\u0142aw) oder Warschau sind beispielsweisen einen Besuch wert.<\/p><p>Insgesamt kann man sich in Polen sehr gut auf Englisch verst\u00e4ndigen. Allerdings schadet es nicht, ein paar W\u00f6rter auf Polnisch zu lernen.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"5828,5827\"]<\/p><p><strong>6. Nach der R\u00fcckkehr<\/strong><br \/>Nach der R\u00fcckkehr ist es wichtig nicht zu vergessen, die letzten Formalit\u00e4ten, wie zum Beispiel die Abschlussunterlagen beim International Office einzureichen, zu erledigen. Daf\u00fcr ist es wichtig bereits in den letzten Wochen vor Abreise zur\u00fcck nach Deutschland, Unterlagen von den Praktikum Betreuern vor Ort unterschreiben zu lassen.<\/p><p><strong>7. Fazit<\/strong><br \/>Mein Forschungspraktikum an der Jagiellonen-Universit\u00e4t war eine sehr sch\u00f6ne und bereichernde Erfahrung, die ich nicht missen m\u00f6chte. Da ich ein Praktikum gemacht habe, ist es mir leichter gefallen als Erasmus Studenten einen pers\u00f6nlichen Kontakt zu den polnischen Menschen aufzubauen. Da ich aber gleichzeitig in einer Erasmus WG gelebt habe, hatte ich ebenfalls den Kontakt zu internationalen Studenten. Diese bunte Mischung hat mir sehr gut gefallen und ich habe sehr viel \u00fcber kulturbedingte unterschiedliche Lebensgewohnheiten gelernt.<\/p><p>Polen ist ein Land, welches, obwohl es ein Nachbarland von Deutschland ist, vielen Deutschen sehr unbekannt ist. Mich hat Polen sehr positiv \u00fcberrascht und ist in meinen Augen definitiv eine Reise wert. Polen ist ein wirtschaftlich aufstrebendes Land mit einer flei\u00dfigen und sehr offenen Bev\u00f6lkerung. Ein Aufenthalt vor Ort hilft daher veraltete Ansichten gegen\u00fcber Osteuropa abzubauen. Und auch wenn die derzeitige polnische Regierung kritische Tendenzen aufzeigt, ist es dennoch wichtig zu erleben, dass diese Regierung nicht alle Polen repr\u00e4sentiert.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3.jpg\"><img class=\"alignnone size-full wp-image-5826\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/krakau3.jpg\" alt=\"\" width=\"1144\" height=\"279\" \/><\/a><\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center= \"50.0788,19.9052\" zoom=\"7\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" type=\"\" control=\"fullscreen\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,52052,653],"tags":[125659,368841,18499,52052,525314,18623],"class_list":["post-5825","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-polen","category-praktikum","tag-erfahrungsbericht","tag-forschungspraktikum","tag-organisatorisches","tag-polen","tag-wirtschaftswissenschaften","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5825"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5831,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5825\/revisions\/5831"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5829"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}