

{"id":5793,"date":"2019-10-11T15:59:40","date_gmt":"2019-10-11T13:59:40","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5793"},"modified":"2022-06-14T22:03:26","modified_gmt":"2022-06-14T20:03:26","slug":"psychologie-forschungspraktikum-mit-erasmus-an-der-mid-sweden-university-in-oestersund-schweden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/10\/11\/psychologie-forschungspraktikum-mit-erasmus-an-der-mid-sweden-university-in-oestersund-schweden\/","title":{"rendered":"Psychologie-Forschungspraktikum mit Erasmus an der Mid Sweden University in \u00d6stersund, Schweden"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Ausgangspunkt<\/strong><br \/>\nIch war bereits vor meinem Erasmus-Praktikum in \u00d6stersund gewesen \u2013 etwas weniger als ein Jahr vor meinem ersten Praktikumstag habe ich die kleine Stadt aus einem Zug durch halb zugefrorene Fenster zum ersten Mal n\u00e4herkommen sehen. Anfang Januar, in der k\u00e4ltesten Woche des Jahres (mit bis zu -30\u00b0C), bin ich zusammen mit zwei Kommilitoninnen in \u00d6stersund angekommen, um unser Erasmussemester anzutreten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest1.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-0\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5795 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest1-e1562333711432.jpg\" alt=\"\" width=\"464\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest1-e1562333711432.jpg 639w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest1-e1562333711432-420x354.jpg 420w\" sizes=\"(max-width: 464px) 100vw, 464px\" \/><\/a>Im Juni, schneller als es sich anfangs anf\u00fchlte, war das Semester vorbei und ich noch nicht bereit zu gehen. Klammheimlich hatte sich die Stadt in mein Herz geschlichen und sich mehr nach \u201eZuhause\u201c angef\u00fchlt als irgendein Ort auf der Welt zuvor. Infolgedessen suchte ich mir einen Ferienjob und blieb noch 3 Monate, schrieb nebenbei die noch offenen Hausarbeiten zu Ende und kehrte schlie\u00dflich Anfang September ins viel zu warme (20\u00b0C... Plus!) Deutschland zur\u00fcck. Doch das hielt ich nicht lange aus. Eine Woche nachdem ich in Bremen angekommen war, war mir klar, dass ich zur\u00fcck muss. Dass ich zur\u00fcck will. Dass ich noch weiter eintauchen will in die Kultur der Stadt, der Uni, dem Arbeitsleben, der Region.<\/p>\n<p>Und so setzte ich mich mit einer Dozentin zusammen und fasste den Plan mich f\u00fcr ein Forschungspraktikum im Fachbereich Psychologie zu bewerben, wurde angenommen, bekam die Erasmus-Unterlagen, zog aus meiner Wohnung aus und sa\u00df zweieinhalb Monate sp\u00e4ter im Flugzeug zur\u00fcck.<\/p>\n<p><strong>Ankunft und Anfang<\/strong><br \/>\nIch habe mich, aufgrund der Erfahrungen, die ich bereits im Auslandssemester gesammelt hatte, im Vorhinein ohne Probleme darum gek\u00fcmmert, wieder eine der kleinen, 25m2-gro\u00dfen H\u00fctten auf dem Campingplatz, wo beinahe alle international Studierenden unterkommen, beziehen zu k\u00f6nnen und bin erst zwei Monate sp\u00e4ter in eine WG in der Innenstadt gezogen. Ich rate \u00fcbrigens dringend allen, die planen f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in ein anderes (zumindest christlich orientiertes) Land zu gehen, sich nicht unbedingt den Dezember daf\u00fcr auszusuchen. In der Adventszeit bleiben die Leute f\u00fcr sich, es gibt nicht so viele Freizeitangebote wie sonst und man ist dadurch gezwungenerma\u00dfen ein wenig einsam (das \u00e4ndert sich \u00fcbrigens, wenn man in eine WG und etwas n\u00e4her an den Stadtkern zieht, was f\u00fcr eine \u00fcberraschende Erkenntnis... Naja.).<\/p>\n<p>Dasselbe musste ich zum Gl\u00fcck nicht auf der Arbeit erleben: Meine KollegInnen im Fachbereich f\u00fcr Psychologie der Mid Sweden University waren aufgeschlossen, nett und nahmen mich mit offenen Armen auf. Ich hatte sofort dieselben Rechte\/Zug\u00e4nge wie meine KollegInnen, durfte direkt am zweiten Tag an der ersten Verteidigung einer Doktorarbeit meines Lebens teilnehmen, bekam sogar ein eigenes, voll ausgestattetes B\u00fcro und musste nicht ein einziges Mal Kaffee kochen. <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2.jpg\" data-rel=\"lightbox-image-1\" data-rl_title=\"\" data-rl_caption=\"\" title=\"\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-5796 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2.jpg\" alt=\"\" width=\"615\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2.jpg 1327w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2-420x279.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2-744x493.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2-768x509.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2-1200x796.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2-1080x716.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 615px) 100vw, 615px\" \/><\/a>Ich wurde nicht wie eine niedere Arbeitskraft, wie eine \u201ekleine Praktikantin\u201c, behandelt, sondern wurde in Gespr\u00e4che eingebunden und in Meeting mit dem Team, in dem ich fortan arbeiten sollte, nach meinen Vorstellungen \u00fcber das Praktikum und den Verlauf des Projektes bzw. die n\u00e4chsten Arbeitsschritte gefragt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Mitten in der Mitte<\/strong><br \/>\nIch fing also zun\u00e4chst mit etwas Literaturrecherche an, aus der eine Einleitung f\u00fcr eine Art Aufsatz wurde, aus dem eine schriftliche Zusammenarbeit mit zwei meiner KollegInnen wurde, die zu einem Paper wurde, das wir gemeinsam ungef\u00e4hr auf der H\u00e4lfte meines Praktikums auf einer Konferenz in G\u00f6teborg pr\u00e4sentiert haben. Ich wurde also einfach so auf eine Konferenz mitgenommen, durfte bei den Vortr\u00e4gen zuh\u00f6ren, war bei der Pr\u00e4sentation unseres Papers dabei, durfte ein anderes Paper opponieren, mit ForscherInnen aus verschiedensten Teilen der Welt diskutieren, mir ganz nebenbei das Eine oder Andere f\u00fcr eine eventuelle akademische Zukunft abgucken und das Wichtigste und f\u00fcr mich Ungewohnteste, Aufregendste \u2013 mein Name stand mit auf dem Paper, als Co-Autorin.<\/p>\n<p>Von dort aus ging es weiter mit dem zweiten Teil des Projekts: Zun\u00e4chst einer zweiten Literaturrecherche, diesmal jedoch auch bez\u00fcglich qualitativer Methodik. Darauffolgend erarbeiteten wir gemeinsam den Rahmen der Forschung, die Forschungsidee, Interessens- und Forschungsdimensionen, den Forschungsplan und \u00fcberlegten uns die Forschungsmethoden. Anschlie\u00dfend entwarf ich einen Interviewleitfaden, ein Anschreiben f\u00fcr die Akquise und meine Kolleginnen ein Informationsschreiben, auf denen sowohl die Durchf\u00fchrung des Testinterviews (mit anschlie\u00dfenden Anpassungen und Verbesserungen) als auch die der anderen Interviews basiert. Die Meetings dazu waren dabei jedes Mal dynamisch, progressiv bzw. innovativ und gegenseitig interessiert sowie einander zuh\u00f6rend und raumgebend. Und was ich pers\u00f6nlich besonders gesch\u00e4tzt habe, war, dass die Person als Ganzes, also nicht ausschlie\u00dflich als \u201eakademisches Arbeitstier\u201c, miteinbezogen wurde. Dadurch schien mir die Zusammenarbeit und generell die Arbeit um eine unsichtbare Barriere erleichtert und insgesamt leichter geworden zu sein \u2013 etwas, was ich gerne als Erfahrung aus diesem Praktikum mit- und in mein zuk\u00fcnftiges Arbeitsumfeld hineinnehmen werde.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"570\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest3-420x570.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest3-420x570.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest3.jpg 432w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest4.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"570\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest4-420x570.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest4-420x570.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest4.jpg 432w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest5.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"564\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest5-420x564.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest5-420x564.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest5.jpg 576w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Der Schluss \u2013 vorerst<\/strong><br \/>\nNun ist mein Praktikum nat\u00fcrlich vorbei. Typisch f\u00fcr meine Verbindung mit \u00d6stersund hei\u00dft das aber nicht, dass es vorbei ist. Ich habe das unglaubliche und wunderbare Gl\u00fcck, dass ich vermutlich (im Sinne von \u201eangedacht ist\u2026\u201c) in Zusammenarbeit mit der Mid Sweden University (MIUN) meine Masterarbeit schreiben darf. Das bedeutet, dass ich vermutlich eine Pr\u00fcferin der Universit\u00e4t Bremen und eine von der MIUN haben werde \u2013 das ist zumindest die Idee und der grobe Plan, der mich und meine wissenschaftliche Neugier am Laufen h\u00e4lt. Und ich freue mich schon auf\u2019s n\u00e4chste Kapitel.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.1.3' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.1.3' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.1.3' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:95%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:thin solid;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([14.6098,63.1815], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 5\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5794,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Ausgangspunkt<\/strong><br \/>Ich war bereits vor meinem Erasmus-Praktikum in \u00d6stersund gewesen \u2013 etwas weniger als ein Jahr vor meinem ersten Praktikumstag habe ich die kleine Stadt aus einem Zug durch halb zugefrorene Fenster zum ersten Mal n\u00e4herkommen sehen. Anfang Januar, in der k\u00e4ltesten Woche des Jahres (mit bis zu -30\u00b0C), bin ich zusammen mit zwei Kommilitoninnen in \u00d6stersund angekommen, um unser Erasmussemester anzutreten.<\/p><p><a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest1.jpg\"><img class=\"wp-image-5795 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest1-e1562333711432.jpg\" alt=\"\" width=\"464\" height=\"391\" \/><\/a>Im Juni, schneller als es sich anfangs anf\u00fchlte, war das Semester vorbei und ich noch nicht bereit zu gehen. Klammheimlich hatte sich die Stadt in mein Herz geschlichen und sich mehr nach \u201eZuhause\u201c angef\u00fchlt als irgendein Ort auf der Welt zuvor. Infolgedessen suchte ich mir einen Ferienjob und blieb noch 3 Monate, schrieb nebenbei die noch offenen Hausarbeiten zu Ende und kehrte schlie\u00dflich Anfang September ins viel zu warme (20\u00b0C... Plus!) Deutschland zur\u00fcck. Doch das hielt ich nicht lange aus. Eine Woche nachdem ich in Bremen angekommen war, war mir klar, dass ich zur\u00fcck muss. Dass ich zur\u00fcck will. Dass ich noch weiter eintauchen will in die Kultur der Stadt, der Uni, dem Arbeitsleben, der Region.<\/p><p>Und so setzte ich mich mit einer Dozentin zusammen und fasste den Plan mich f\u00fcr ein Forschungspraktikum im Fachbereich Psychologie zu bewerben, wurde angenommen, bekam die Erasmus-Unterlagen, zog aus meiner Wohnung aus und sa\u00df zweieinhalb Monate sp\u00e4ter im Flugzeug zur\u00fcck.<\/p><p><strong>Ankunft und Anfang<\/strong><br \/>Ich habe mich, aufgrund der Erfahrungen, die ich bereits im Auslandssemester gesammelt hatte, im Vorhinein ohne Probleme darum gek\u00fcmmert, wieder eine der kleinen, 25m2-gro\u00dfen H\u00fctten auf dem Campingplatz, wo beinahe alle international Studierenden unterkommen, beziehen zu k\u00f6nnen und bin erst zwei Monate sp\u00e4ter in eine WG in der Innenstadt gezogen. Ich rate \u00fcbrigens dringend allen, die planen f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit in ein anderes (zumindest christlich orientiertes) Land zu gehen, sich nicht unbedingt den Dezember daf\u00fcr auszusuchen. In der Adventszeit bleiben die Leute f\u00fcr sich, es gibt nicht so viele Freizeitangebote wie sonst und man ist dadurch gezwungenerma\u00dfen ein wenig einsam (das \u00e4ndert sich \u00fcbrigens, wenn man in eine WG und etwas n\u00e4her an den Stadtkern zieht, was f\u00fcr eine \u00fcberraschende Erkenntnis... Naja.).<\/p><p>Dasselbe musste ich zum Gl\u00fcck nicht auf der Arbeit erleben: Meine KollegInnen im Fachbereich f\u00fcr Psychologie der Mid Sweden University waren aufgeschlossen, nett und nahmen mich mit offenen Armen auf. Ich hatte sofort dieselben Rechte\/Zug\u00e4nge wie meine KollegInnen, durfte direkt am zweiten Tag an der ersten Verteidigung einer Doktorarbeit meines Lebens teilnehmen, bekam sogar ein eigenes, voll ausgestattetes B\u00fcro und musste nicht ein einziges Mal Kaffee kochen. <a href=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2.jpg\"><img class=\"wp-image-5796 alignleft\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/07\/oest2.jpg\" alt=\"\" width=\"615\" height=\"408\" \/><\/a>Ich wurde nicht wie eine niedere Arbeitskraft, wie eine \u201ekleine Praktikantin\u201c, behandelt, sondern wurde in Gespr\u00e4che eingebunden und in Meeting mit dem Team, in dem ich fortan arbeiten sollte, nach meinen Vorstellungen \u00fcber das Praktikum und den Verlauf des Projektes bzw. die n\u00e4chsten Arbeitsschritte gefragt.<\/p><p>\u00a0<\/p><p><strong>Mitten in der Mitte<\/strong><br \/>Ich fing also zun\u00e4chst mit etwas Literaturrecherche an, aus der eine Einleitung f\u00fcr eine Art Aufsatz wurde, aus dem eine schriftliche Zusammenarbeit mit zwei meiner KollegInnen wurde, die zu einem Paper wurde, das wir gemeinsam ungef\u00e4hr auf der H\u00e4lfte meines Praktikums auf einer Konferenz in G\u00f6teborg pr\u00e4sentiert haben. Ich wurde also einfach so auf eine Konferenz mitgenommen, durfte bei den Vortr\u00e4gen zuh\u00f6ren, war bei der Pr\u00e4sentation unseres Papers dabei, durfte ein anderes Paper opponieren, mit ForscherInnen aus verschiedensten Teilen der Welt diskutieren, mir ganz nebenbei das Eine oder Andere f\u00fcr eine eventuelle akademische Zukunft abgucken und das Wichtigste und f\u00fcr mich Ungewohnteste, Aufregendste \u2013 mein Name stand mit auf dem Paper, als Co-Autorin.<\/p><p>Von dort aus ging es weiter mit dem zweiten Teil des Projekts: Zun\u00e4chst einer zweiten Literaturrecherche, diesmal jedoch auch bez\u00fcglich qualitativer Methodik. Darauffolgend erarbeiteten wir gemeinsam den Rahmen der Forschung, die Forschungsidee, Interessens- und Forschungsdimensionen, den Forschungsplan und \u00fcberlegten uns die Forschungsmethoden. Anschlie\u00dfend entwarf ich einen Interviewleitfaden, ein Anschreiben f\u00fcr die Akquise und meine Kolleginnen ein Informationsschreiben, auf denen sowohl die Durchf\u00fchrung des Testinterviews (mit anschlie\u00dfenden Anpassungen und Verbesserungen) als auch die der anderen Interviews basiert. Die Meetings dazu waren dabei jedes Mal dynamisch, progressiv bzw. innovativ und gegenseitig interessiert sowie einander zuh\u00f6rend und raumgebend. Und was ich pers\u00f6nlich besonders gesch\u00e4tzt habe, war, dass die Person als Ganzes, also nicht ausschlie\u00dflich als \u201eakademisches Arbeitstier\u201c, miteinbezogen wurde. Dadurch schien mir die Zusammenarbeit und generell die Arbeit um eine unsichtbare Barriere erleichtert und insgesamt leichter geworden zu sein \u2013 etwas, was ich gerne als Erfahrung aus diesem Praktikum mit- und in mein zuk\u00fcnftiges Arbeitsumfeld hineinnehmen werde.<\/p><p>[gallery ids=\"5797,5798,5799\"]<\/p><p><strong>Der Schluss \u2013 vorerst<\/strong><br \/>Nun ist mein Praktikum nat\u00fcrlich vorbei. Typisch f\u00fcr meine Verbindung mit \u00d6stersund hei\u00dft das aber nicht, dass es vorbei ist. Ich habe das unglaubliche und wunderbare Gl\u00fcck, dass ich vermutlich (im Sinne von \u201eangedacht ist\u2026\u201c) in Zusammenarbeit mit der Mid Sweden University (MIUN) meine Masterarbeit schreiben darf. Das bedeutet, dass ich vermutlich eine Pr\u00fcferin der Universit\u00e4t Bremen und eine von der MIUN haben werde \u2013 das ist zumindest die Idee und der grobe Plan, der mich und meine wissenschaftliche Neugier am Laufen h\u00e4lt. Und ich freue mich schon auf\u2019s n\u00e4chste Kapitel.<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center= \"63.1815,14.6098\" zoom=\"5\" width=\"95%\" height=\"450\" map_border=\"thin solid \" post_markers=\"1\" type=\"\" control=\"fullscreen\" ]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,368865,653,72822],"tags":[125659,368841,188,72822],"class_list":["post-5793","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","category-schweden","tag-erfahrungsbericht","tag-forschungspraktikum","tag-psychologie","tag-schweden"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5793","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5793"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5793\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5839,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5793\/revisions\/5839"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5794"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5793"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5793"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5793"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}