

{"id":5507,"date":"2019-06-25T12:26:37","date_gmt":"2019-06-25T10:26:37","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5507"},"modified":"2022-06-14T22:08:30","modified_gmt":"2022-06-14T20:08:30","slug":"forschungspraktikum-an-der-cardiff-university-school-of-chemistry","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/06\/25\/forschungspraktikum-an-der-cardiff-university-school-of-chemistry\/","title":{"rendered":"Forschungspraktikum an der Cardiff University, School of Chemistry"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>In einem der zwei Forschungspraktika im Master Chemie wollte ich etwas Neues sehen. Eine neue Stadt, eine neue Universit\u00e4t und ein mir bis dahin relativ unbekanntes Forschungsthema. Um ehrlich zu sein wusste ich zumindest inhaltlich ansatzweise was auf mich zukommt, denn ich hatte zuvor einen Vortrag von Prof. Wirth an der Uni Bremen gesehen. Und somit bewarb ich mich dort auf ein Praktikum.<\/p>\n<p>Bevor ich mein Praktikum begonnen habe wusste fast nichts \u00fcber hypervalente Iod-Verbindungen und deren Einsatz in der Katalyse. Literaturrecherche habe ich selbstverst\u00e4ndlich schon h\u00e4ufiger gemacht, aber mich so intensiv in ein neues Thema einzulesen und das gesammelte Wissen anschlie\u00dfend anzuwenden war ein sehr guter Einstieg. F\u00fcr mich pers\u00f6nlich waren aber die vielen anderen Forschungsarbeiten die ich zu Gesicht bekommen habe mindestens genauso spannend. Die w\u00f6chentlichen Vortr\u00e4ge innerhalb der Gruppe zur eigenen Arbeit waren bereits sehr vielf\u00e4ltig und interessant. Aber besonders die Gast-Vortr\u00e4ge von Forschern aus der ganz Gro\u00dfbritannien zu den verschiedensten Themen innerhalb der Chemie und teilweise dar\u00fcber hinaus sowie im Rahmen des j\u00e4hrlichen Treffens der Royal Society of Chemistry in Cardiff waren sehr bereichernd.<\/p>\n<p>Die Universit\u00e4t Bremen ist, unschwer zu erkennen, noch nicht besonders alt. Das Geb\u00e4ude der Chemie, in dem ich einen Gro\u00dfteil meines Studiums verbracht habe, ist noch deutlich neuer und das habe ich bisher einfach so hingenommen. In den ersten Tagen in Cardiff habe ich deutlich gesp\u00fcrt wie sich die Bauweise und der Charakter eines Geb\u00e4udes auf das allt\u00e4gliche Arbeiten auswirken. In einem Geb\u00e4ude das knappe 100 Jahre \u00e4lter ist sieht es nun mal ganz anders aus. In manchen Laboren liegt Parkett. Statt das Labor als Praktikant mit zwei Doktoranden zu teilen findet man sich pl\u00f6tzlich in einem gro\u00dfen Labor mit durchschnittlich zehn bis f\u00fcnfzehn Kollegen wieder. Man muss sich zwar manchmal mit Musik zufriedengeben die vielleicht nicht allen gef\u00e4llt oder warten bis jemand seine Arbeit erledigt hat bis man selbst anfangen kann, jedoch verbringt man so viel mehr Zeit mit netten Menschen und hat viel mehr Chancen sich zu unterhalten oder Gedanken auszutauschen. Und das ist schlie\u00dflich einer der Gr\u00fcnde warum ich \u00fcberhaupt woanders hin wollte.<\/p>\n<p>Meinen Aufenthalt habe ich mit 10 Tagen Urlaub abgeschlossen in denen ich mir viele Orte in Wales angesehen habe ich zuvor nicht zu Gesicht bekommen habe. Ich war auch an Wochenenden h\u00e4ufig wandern und habe so die Umgebung von Cardiff, Berge und Steilk\u00fcste, erkundet. Allerdings ben\u00f6tigt es etwas mehr Zeit (und Mobilit\u00e4t) um an die wirklich sch\u00f6nen, spannenden und historisch interessanten Orte zu gelangen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Als ehemaliges Land der Burgen und im 20. Jahrhundert der Kohle hat Wales, als Nachbar von England eine einzigartige Geschichte die zu entdecken und verstehen sich wirklich gelohnt hat.<\/p>\n<p>In weniger als drei Monaten habe auf vielen Ebenen zahlreiche gro\u00dfartige Erfahrungen gemacht, ein Land kennengelernt von dem ich zuvor quasi nichts wusste und viele tolle Leute getroffen. In jeder Hinsicht drei unvergessliche Monate.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\">\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n             class=\"map undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    \n\n\t\t\t\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayer'] = \"open layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayerAtStartup'] = \"open layer at startup\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generateLink'] = \"Der Link zur Karte mit ausgew\u00e4hlten Overlays und angezeigtem Ausschnitt\";\n\t\t\t\t\ttranslations['shortDescription'] = \"Kurzbeschreibung\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generatedShortCode'] = \"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\";\n\t\t\t\t\ttranslations['closeLayer'] = \"close layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['cantGenerateLink'] = \"put this string in the existing map short code to control this map\";\n\t\t\t  <\/script>\n\n\n\t\t\t  <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([-2.9523,51.2451], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 6\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5508,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>In einem der zwei Forschungspraktika im Master Chemie wollte ich etwas Neues sehen. 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Aber besonders die Gast-Vortr\u00e4ge von Forschern aus der ganz Gro\u00dfbritannien zu den verschiedensten Themen innerhalb der Chemie und teilweise dar\u00fcber hinaus sowie im Rahmen des j\u00e4hrlichen Treffens der Royal Society of Chemistry in Cardiff waren sehr bereichernd.<\/p><p>Die Universit\u00e4t Bremen ist, unschwer zu erkennen, noch nicht besonders alt. Das Geb\u00e4ude der Chemie, in dem ich einen Gro\u00dfteil meines Studiums verbracht habe, ist noch deutlich neuer und das habe ich bisher einfach so hingenommen. In den ersten Tagen in Cardiff habe ich deutlich gesp\u00fcrt wie sich die Bauweise und der Charakter eines Geb\u00e4udes auf das allt\u00e4gliche Arbeiten auswirken. In einem Geb\u00e4ude das knappe 100 Jahre \u00e4lter ist sieht es nun mal ganz anders aus. In manchen Laboren liegt Parkett. 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