

{"id":5501,"date":"2019-05-02T11:42:32","date_gmt":"2019-05-02T09:42:32","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5501"},"modified":"2022-06-14T22:10:41","modified_gmt":"2022-06-14T20:10:41","slug":"montpellier-praktikum-im-institut-fuer-oekologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/05\/02\/montpellier-praktikum-im-institut-fuer-oekologie\/","title":{"rendered":"Montpellier \u2013 Praktikum im Institut f\u00fcr \u00d6kologie"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Warum das Ganze?<\/strong><br \/>\nBevor ich mit meinen ausf\u00fchrlichen Erz\u00e4hlungen von meinem Praktikum und meinen Auslandserfahrungen in Montpellier beginne, sollte ich vielleicht erst einmal erkl\u00e4ren wie ich auf Montpellier und auf das Praktikum gekommen bin. Angefangen hat alles mit einem Auslandssemester an der Universit\u00e9 Paul Val\u00e9rie III in Montpellier. Ich studiere Geographie im Bachelor und hatte mich zun\u00e4chst dazu entschlossen ein Auslandssemester in Frankreich zu machen. Montpellier hat sich hier mit seiner Partneruniversit\u00e4t und der s\u00fcdlichen Lage einfach angeboten. Meine Stimmung wechselte von \u201eWarum mache ich das \u00fcberhaupt, in Bremen habe ich das sch\u00f6nste Leben, was man sich nur vorstellen kann\u201c wirklich kurze Zeit sp\u00e4ter zu \u201eWarum bin ich nur vier Monate in Montpellier, es ist viel zu sch\u00f6n, um wieder zur\u00fcckzugehen\u201c. Ich habe super schnell meine sehr enge Freunde kennengelernt, habe mein Franz\u00f6sisch von Woche zu Woche verbessert und wollte einfach noch ein bisschen l\u00e4nger das sch\u00f6ne Wetter, die franz\u00f6sische Kultur, das Meer und (zumindest meiner Meinung nach) die sch\u00f6nste Stadt Europas genie\u00dfen.<\/p>\n<p>So kam es, dass ich Anfang Dezember, einen Monat, bevor ich eigentlich abgereist w\u00e4re, nach Praktikumspl\u00e4tzen gesucht habe. Lange musste ich nicht suchen. Ein Dozent, von dem ich wusste, dass er in einem Forschungsinstitut f\u00fcr \u00d6kologie arbeitet, hat mich auf meine Anfrage hin, direkt zu einem Vorstellungsgespr\u00e4ch eingeladen. Alles war relativ schnell entschieden, nur gab es noch das Problem der Finanzierung. Durch meinen Erasmus- und Studienkoordinator an der Uni Bremen bin ich jedoch auf die Idee gekommen, mich f\u00fcr ein Erasmus-Praktikumsstipendium zu bewerben. Ich bin sehr froh, dass mir diese M\u00f6glichkeit geboten wurde, denn ansonsten w\u00e4re es mir finanziell nicht m\u00f6glich gewesen, das Praktikum zu machen.<\/p>\n<p><strong>Vorbereitungen<\/strong><br \/>\nViel gab es eigentlich nicht mehr vorher zu tun. Da ich bereits viele Leute in der Stadt kannte, ergab es sich beispielsweise, dass ich bei einem guten Freund in die WG ziehen konnte. Trotzdem kann ich hier nochmal Tipps geben, wo man gut nach WGs schauen kann: \u201eLa Carte des Colocs\u201c, \u201eAppartager\u201c und \u201eLeboncoin\u201c sind Internetseiten, wie \u201eWG-gesucht\u201c in Deutschland. Trotzdem kann ich empfehlen \u00fcber Facebookgruppen, wie \u201eColocation Montpellier\u201c zu suchen. Hier\u00fcber habe ich meine vorherige WG gefunden.<\/p>\n<p>Ansonsten ist es in Montpellier super praktisch ein Fahrrad zu haben. Zwar kann man die Bedingungen f\u00fcr Fahrradfahrer nicht mit deutschen Verh\u00e4ltnissen vergleichen, doch es bietet sich dennoch bei den kurzen Strecken an, ein Fahrrad zu haben. Auch das kann man gut f\u00fcr wenig Geld \u00fcber die Internetseite \u201eLeboncoin\u201c ersteigern.<\/p>\n<p>Bei den Prozessen, die mit dem Erasmus-Programm zu tun hatten, wurde alles \u00fcbersichtlich und strukturiert angeleitet, weshalb dies nicht allzu schwierig war. Ich hatte keinerlei Probleme mit Formularen oder sonstigen b\u00fcrokratischen Angelegenheiten und wenn doch, dann waren meine Ansprechpartner sehr hilfsbereit.<\/p>\n<p><strong>Das Praktikum<\/strong><br \/>\nMein Praktikum ging insgesamt 9 Wochen. Das Institut, in dem ich gearbeitet habe, nennt sich \u201eCentre d\u2019\u00c9cologie fonctionelle et \u00e9volutive\u201c. Es ist das gr\u00f6\u00dfte Forschungsinstitut f\u00fcr \u00d6kologie Frankreichs. Ich habe jedoch in einer kleineren Abteilung, die sich haupts\u00e4chlich auf Bodenfauna spezialisiert, gearbeitet. Hier gibt es ca. 20 Mitarbeiter und Doktoranten, sowie 7 Praktikanten. Ich war die Praktikantin von Herrn Cortet, der sich speziell mit Collembolen, also Springschw\u00e4nzen, befasst.<\/p>\n<p>Meine Aufgabe war es, ihm bei einem Projekt zu unterst\u00fctzen, welches das Ziel hatte, die Bodenqualit\u00e4t eines Stadtgartens zu analysieren. Da Springschw\u00e4nze als guter Indikator f\u00fcr Bodenqualit\u00e4ten dienen, war es meine Aufgabe diese zu z\u00e4hlen und zu bestimmen. Die Proben wurden bereits genommen. Deshalb musste ich lediglich unter einem Binokular die Springschw\u00e4nze extrahieren und die restlichen Arten (vor allem verschiedene Milbenarten) z\u00e4hlen und bestimmen. Dies war eine sehr langwierige Aufgabe, doch es hat auch Spa\u00df gemacht, den Alltag in einem Labor kennenzulernen. Hier habe ich auch viel Unterst\u00fctzung und Hilfe von den anderen Praktikanten bekommen. Der zweite Schritt war die Aufbereitung der Springschw\u00e4nze, damit sp\u00e4ter ihre Unterarten unter dem Mikroskop bestimmen konnte. Danach kam dann die Identifikation und das \u00dcberf\u00fchren der Daten und Informationen in eine Exceltabelle. Nebenbei habe ich viel zu dem Thema recherchiert, da ich mich vorher noch nicht intensiv mit Mesofauna und Boden besch\u00e4ftigt hatte.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"236\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2-420x236.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2-1080x608.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont2.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"236\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3-420x236.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3-420x236.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3-744x419.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3-768x432.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3-1200x675.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3-1080x608.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/mont3.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>Insgesamt war die Arbeitsatmosph\u00e4re sehr entspannt, mein Chef war sehr nett und verst\u00e4ndnisvoll und hat meine Arbeit wertgesch\u00e4tzt. Auch die anderen Kollegen waren sehr sympathisch. Ab und zu haben wir uns auch auf ein Bier abends in einer Kneipe getroffen. Ich habe gelernt, wie es ist, in einem richtigen Forschungsprojekt involviert zu sein und in einem Labor zu arbeiten. Schade war es nur, dass ich das Projekt nicht zu Ende f\u00fchren konnte, daf\u00fcr hat leider die Zeit gefehlt. Sonst h\u00e4tte ich ein viermonatiges Praktikum machen m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Leben in Montpellier<\/strong><br \/>\nWie bereits zu Anfang erw\u00e4hnt l\u00e4sst es sich in der Studentenstadt mit ca. 250.000 Einwohnern, 10 km vom Mittelmeer und 20 km vom Nationalpark der Cevennen entfernt, sehr gut leben. In den 9 Wochen (Ende Januar bis Ende M\u00e4rz), in denen ich mein Praktikum gemacht habe, gab es vier Tage, an denen die Sonne nicht geschienen hat. Ich habe viel Zeit am Strand verbracht oder war auch ab und zu an den Wochenenden mit meinen Freunden Wandern in den Bergen. Ansonsten hatte ich aber nicht den Drang weiter zu reisen und St\u00e4dte zu besichtigen, da es einfach schon so viel in Montpellier zu sehen und zu erleben gibt. Einfach durch die kleinen Gassen der autofreien Altstadt zu schlendern und sich dort zu verlieren, ein Buch in einem Caf\u00e9 lesen oder im Parc de Peyrou den Sonnenuntergang anschauen hat mir meistens gereicht. Wir haben auch die eine oder andere Fahrradtour zum Strand gemacht, direkt am Fluss entlang. Und auch an das Essen (Baguette, K\u00e4se, Croissants und leckeren Wein) kann man sich sehr schnell gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p>Um in Frankreich zu leben, bietet es sich wirklich an Franz\u00f6sisch zu k\u00f6nnen. Nicht nur f\u00fcr das Praktikum war es sehr wichtig die Sprache zu verstehen, auch der Alltag erforderte zumindest minimale Kenntnisse. In Frankreich sprechen im Vergleich sehr wenig Menschen Englisch, was einerseits sehr gut ist, weil man die Sprache umso schneller lernt, andererseits nat\u00fcrlich die Integration erschwert.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nAlles in allem war es eine tolle Zeit in Montpellier und ich bin froh, dass ich noch f\u00fcr das Praktikum geblieben bin. Es ist eine lebenswerte Stadt mit vielen jungen Menschen und einer optimalen Lage zum Meer, zu Wildwasserfl\u00fcssen und Bergen. Das Praktikum hat Spa\u00df gemacht und meine Kollegen waren nett. Mit meinen Freunden in Montpellier habe ich jeden Tag etwas unternommen. Es war die beste Entscheidung, die ich machen konnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([4.8202,43.6203], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 7\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5503,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Warum das Ganze?<\/strong><br \/>Bevor ich mit meinen ausf\u00fchrlichen Erz\u00e4hlungen von meinem Praktikum und meinen Auslandserfahrungen in Montpellier beginne, sollte ich vielleicht erst einmal erkl\u00e4ren wie ich auf Montpellier und auf das Praktikum gekommen bin. 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Ich bin sehr froh, dass mir diese M\u00f6glichkeit geboten wurde, denn ansonsten w\u00e4re es mir finanziell nicht m\u00f6glich gewesen, das Praktikum zu machen.<\/p><p><strong>Vorbereitungen<\/strong><br \/>Viel gab es eigentlich nicht mehr vorher zu tun. Da ich bereits viele Leute in der Stadt kannte, ergab es sich beispielsweise, dass ich bei einem guten Freund in die WG ziehen konnte. Trotzdem kann ich hier nochmal Tipps geben, wo man gut nach WGs schauen kann: \u201eLa Carte des Colocs\u201c, \u201eAppartager\u201c und \u201eLeboncoin\u201c sind Internetseiten, wie \u201eWG-gesucht\u201c in Deutschland. Trotzdem kann ich empfehlen \u00fcber Facebookgruppen, wie \u201eColocation Montpellier\u201c zu suchen. Hier\u00fcber habe ich meine vorherige WG gefunden.<\/p><p>Ansonsten ist es in Montpellier super praktisch ein Fahrrad zu haben. Zwar kann man die Bedingungen f\u00fcr Fahrradfahrer nicht mit deutschen Verh\u00e4ltnissen vergleichen, doch es bietet sich dennoch bei den kurzen Strecken an, ein Fahrrad zu haben. Auch das kann man gut f\u00fcr wenig Geld \u00fcber die Internetseite \u201eLeboncoin\u201c ersteigern.<\/p><p>Bei den Prozessen, die mit dem Erasmus-Programm zu tun hatten, wurde alles \u00fcbersichtlich und strukturiert angeleitet, weshalb dies nicht allzu schwierig war. Ich hatte keinerlei Probleme mit Formularen oder sonstigen b\u00fcrokratischen Angelegenheiten und wenn doch, dann waren meine Ansprechpartner sehr hilfsbereit.<\/p><p><strong>Das Praktikum<\/strong><br \/>Mein Praktikum ging insgesamt 9 Wochen. Das Institut, in dem ich gearbeitet habe, nennt sich \u201eCentre d\u2019\u00c9cologie fonctionelle et \u00e9volutive\u201c. Es ist das gr\u00f6\u00dfte Forschungsinstitut f\u00fcr \u00d6kologie Frankreichs. Ich habe jedoch in einer kleineren Abteilung, die sich haupts\u00e4chlich auf Bodenfauna spezialisiert, gearbeitet. Hier gibt es ca. 20 Mitarbeiter und Doktoranten, sowie 7 Praktikanten. Ich war die Praktikantin von Herrn Cortet, der sich speziell mit Collembolen, also Springschw\u00e4nzen, befasst.<\/p><p>Meine Aufgabe war es, ihm bei einem Projekt zu unterst\u00fctzen, welches das Ziel hatte, die Bodenqualit\u00e4t eines Stadtgartens zu analysieren. Da Springschw\u00e4nze als guter Indikator f\u00fcr Bodenqualit\u00e4ten dienen, war es meine Aufgabe diese zu z\u00e4hlen und zu bestimmen. Die Proben wurden bereits genommen. Deshalb musste ich lediglich unter einem Binokular die Springschw\u00e4nze extrahieren und die restlichen Arten (vor allem verschiedene Milbenarten) z\u00e4hlen und bestimmen. Dies war eine sehr langwierige Aufgabe, doch es hat auch Spa\u00df gemacht, den Alltag in einem Labor kennenzulernen. Hier habe ich auch viel Unterst\u00fctzung und Hilfe von den anderen Praktikanten bekommen. Der zweite Schritt war die Aufbereitung der Springschw\u00e4nze, damit sp\u00e4ter ihre Unterarten unter dem Mikroskop bestimmen konnte. Danach kam dann die Identifikation und das \u00dcberf\u00fchren der Daten und Informationen in eine Exceltabelle. Nebenbei habe ich viel zu dem Thema recherchiert, da ich mich vorher noch nicht intensiv mit Mesofauna und Boden besch\u00e4ftigt hatte.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"5504,5502\"]<\/p><p>Insgesamt war die Arbeitsatmosph\u00e4re sehr entspannt, mein Chef war sehr nett und verst\u00e4ndnisvoll und hat meine Arbeit wertgesch\u00e4tzt. Auch die anderen Kollegen waren sehr sympathisch. Ab und zu haben wir uns auch auf ein Bier abends in einer Kneipe getroffen. Ich habe gelernt, wie es ist, in einem richtigen Forschungsprojekt involviert zu sein und in einem Labor zu arbeiten. Schade war es nur, dass ich das Projekt nicht zu Ende f\u00fchren konnte, daf\u00fcr hat leider die Zeit gefehlt. Sonst h\u00e4tte ich ein viermonatiges Praktikum machen m\u00fcssen.<\/p><p><strong>Leben in Montpellier<\/strong><br \/>Wie bereits zu Anfang erw\u00e4hnt l\u00e4sst es sich in der Studentenstadt mit ca. 250.000 Einwohnern, 10 km vom Mittelmeer und 20 km vom Nationalpark der Cevennen entfernt, sehr gut leben. In den 9 Wochen (Ende Januar bis Ende M\u00e4rz), in denen ich mein Praktikum gemacht habe, gab es vier Tage, an denen die Sonne nicht geschienen hat. Ich habe viel Zeit am Strand verbracht oder war auch ab und zu an den Wochenenden mit meinen Freunden Wandern in den Bergen. Ansonsten hatte ich aber nicht den Drang weiter zu reisen und St\u00e4dte zu besichtigen, da es einfach schon so viel in Montpellier zu sehen und zu erleben gibt. Einfach durch die kleinen Gassen der autofreien Altstadt zu schlendern und sich dort zu verlieren, ein Buch in einem Caf\u00e9 lesen oder im Parc de Peyrou den Sonnenuntergang anschauen hat mir meistens gereicht. Wir haben auch die eine oder andere Fahrradtour zum Strand gemacht, direkt am Fluss entlang. Und auch an das Essen (Baguette, K\u00e4se, Croissants und leckeren Wein) kann man sich sehr schnell gew\u00f6hnen.<\/p><p>Um in Frankreich zu leben, bietet es sich wirklich an Franz\u00f6sisch zu k\u00f6nnen. Nicht nur f\u00fcr das Praktikum war es sehr wichtig die Sprache zu verstehen, auch der Alltag erforderte zumindest minimale Kenntnisse. In Frankreich sprechen im Vergleich sehr wenig Menschen Englisch, was einerseits sehr gut ist, weil man die Sprache umso schneller lernt, andererseits nat\u00fcrlich die Integration erschwert.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Alles in allem war es eine tolle Zeit in Montpellier und ich bin froh, dass ich noch f\u00fcr das Praktikum geblieben bin. Es ist eine lebenswerte Stadt mit vielen jungen Menschen und einer optimalen Lage zum Meer, zu Wildwasserfl\u00fcssen und Bergen. Das Praktikum hat Spa\u00df gemacht und meine Kollegen waren nett. Mit meinen Freunden in Montpellier habe ich jeden Tag etwas unternommen. Es war die beste Entscheidung, die ich machen konnte.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"43.6203,4.8202\" zoom=\"7\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,52097,356669,368865,653],"tags":[125659,52097,21106,368887,18499,368791,18623],"class_list":["post-5501","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-frankreich","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-erfahrungsbericht","tag-frankreich","tag-geographie","tag-leben-im-ausland","tag-organisatorisches","tag-praktikumssuche","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5501","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5501"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5501\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5506,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5501\/revisions\/5506"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5503"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5501"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5501"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5501"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}