

{"id":5439,"date":"2019-04-24T10:05:08","date_gmt":"2019-04-24T08:05:08","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5439"},"modified":"2022-06-14T22:10:57","modified_gmt":"2022-06-14T20:10:57","slug":"praktikum-am-crebp-an-der-bond-university-in-gold-coast-australien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/04\/24\/praktikum-am-crebp-an-der-bond-university-in-gold-coast-australien\/","title":{"rendered":"Praktikum am CREBP an der Bond University in Gold Coast, Australien"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung:<\/strong><br \/>\nNach meinem ersten Studienjahr an der Universit\u00e4t Bremen habe ich begonnen, \u00fcber das Praxissemester nachzudenken. Nach dem zweiten Semester hatte ich ein vierw\u00f6chiges freiwilliges Praktikum in einem Forschungsinstitut absolviert und daraufhin dort als studentische Hilfskraft begonnen. Dann stand f\u00fcr mich schnell fest, dass ich mein Praktikum auch mit einer forschenden T\u00e4tigkeit verbringen m\u00f6chte. Durch meine Arbeit habe ich vom <em>Centre for Research in Evidence-based Practice (CREBP)<\/em> in Gold Coast, Australien geh\u00f6rt. Das Zentrum geh\u00f6rt zu einer der f\u00fchrenden Adressen im Bereich der evidenzbasierten Medizin und hat neben mehreren Publikationen im <em>British Medical Journal<\/em>, im The Lancet publiziert und einige der Mitarbeitenden sind Mitglieder der <em>Cochrane Collaboration<\/em>.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bewerbungsphase habe ich mir mit Beginn des dritten Semesters einige Termine mit Herrn Obieglo vom Career Center gemacht. Er hat mir bei meinem Anschreiben und Lebenslauf sehr geholfen. Neben der Bewerbung in Australien, habe ich mich noch bei einigen Instituten in den USA und in Gro\u00dfbritannien sowie Irland beworben. Meiner Bewerbung habe ich ein Empfehlungsschreiben beigelegt, das mir die Betreuer meiner studentischen Hilfskraftstelle ausgestellt haben.<\/p>\n<p>Anfang Januar 2018 habe ich die Bewerbungen versendet. Zun\u00e4chst kamen zwei Einladungen zu Skype Gespr\u00e4chen aus Schottland und Irland. Ein paar Tage sp\u00e4ter kam dann aber eine Zusage vom Direktor des CREBP, mit der Einladung f\u00fcr meinen gew\u00fcnschten Zeitraum von September bis Dezember 2018. Er hat mir die Kontaktdaten der Centre Managerin Chrissy hinterlassen, mit der ich fortan in Kontakt getreten bin, um alles Organisatorische zu kl\u00e4ren. Den Stellen aus Irland und Schottland habe ich h\u00f6flich abgesagt und mich anschlie- \u00dfend um die Bewerbung f\u00fcr PROMOS, Visum und Versicherung gek\u00fcmmert.<\/p>\n<p><strong>Formalit\u00e4ten im Gastland:<\/strong><br \/>\nDie Zusage am CREBP war zun\u00e4chst vorl\u00e4ufig, solang bis ich mein Visum und die Versicherung nachweisen konnte. Der Prozess bis hin zum Praktikumsvertrag am CREBP war sehr lang. Zun\u00e4chst habe ich einen neuen Reisepass beantragt, daraufhin das Working Holiday Visum. Das geht ganz einfach online und kostet 400 AU$. Die Zusage f\u00fcr mein Visum und eine Kopie des Reisepasses musste ich der Centre Managerin schicken, die das ganze an die HR-Abteilung der Bond University, an die das CREBP angegliedert ist, gesendet hat. Die HR-Abteilung forderte jedoch noch eine Berufshaftpflichtsversicherung. Diese Form der Berufshaftpflicht ist in Deutschland nur bei \u00c4rzten und Juristen \u00fcblich, sodass ich mich viel umh\u00f6ren musste (von MLP bis \u00fcber meine private Haftplicht) bis ich zu dem Punkt kam, dass ich einfach keine extra Versicherung finde. Das war ein kurzer Tiefpunkt und ich hatte schon die Bef\u00fcrchtung, dass sie mich unter diesen Umst\u00e4nden wieder ablehnen w\u00fcrden. Ende Februar stand die PROMOS Bewerbung an und ich habe noch einen DAAD Sprachtest abgelegt. Daraufhin habe ich mich noch weiter mit der Gruppenversicherung des DAAD befasst.<\/p>\n<p>Nachdem ich die Zusage f\u00fcr PROMOS bekommen habe, habe ich die Versicherung beim DAAD online abgeschlossen. Am n\u00e4chsten Tag hatte ich die Police und habe diese an Chrissy und die HR-Abteilung der Bond University gesendet. Damit haben sie sich zufrieden gegeben, denn die Versicherung enth\u00e4lt auch eine Haftpflicht, die genau das Praktikum abdeckt. Daraufhin war ich nat\u00fcrlich sehr erleichtert. Die HR-Abteilung hat dann noch einen weiteren Praktikumsvertrag aufgesetzt, der von unserem Dekan unterschrieben werden sollte. Das hat mit Hilfe von Frau Heitzhausen auch super geklappt und ich konnte den Vertrag zur\u00fcck senden und hatte alles in trockenen T\u00fcchern.<\/p>\n<p>Im April habe ich dann meinen Flug gebucht. Man sollte sich unbedingt den internationalen Studentenausweis beantragen, mit dem bekommt man bei STA Travel Rabatt auf die Fl\u00fcge.<\/p>\n<p><strong>Allgemeine Informationen zum Praktikum:<\/strong><br \/>\nDas Centre for Research in Evidence-Based Practice ist an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Gesundheitswissenschaften und Medizin auf dem Campus der Bond University. Der Campus liegt in Robina, einem kleineren Ort der Stadt Gold Coast. Der n\u00e4chste Strand ist 20 Minuten mit dem Bus oder Fahrrad entfernt. Die Gold Coast ist ein Urlaubsort, der aber viel mehr beherbergt als das bekannte Surfers Paradise. Der Strand scheint endlos lang und es gibt viele bewachte Abschnitte, die zum Schwimmen einladen. Auch f\u00fcr Surfer oder andere Wassersportler bietet die Gold Coast viele M\u00f6glichkeiten. Ich bin nach Brisbane geflogen, von dort aus gibt es einen Zug der eineinhalb Stunden sp\u00e4ter in Robina ist. Die Universit\u00e4t ist gut an das Busnetz angebunden. Empfehlenswert ist die GoCard des Nahverkehrs in Queensland. Damit bekommt man Rabatt auf die Fahrten. Diese kann man im Bookshop der Bibliothek in der Universit\u00e4t kaufen. Leider bekommen nur die in Queensland immatrikulierten Studenten den zus\u00e4tzlichen Rabatt.<\/p>\n<p>In der ersten Septemberwoche habe ich an den Orientierungsveranstaltungen der Erstsemester und Gaststudierenden teilgenommen. Als Praktikantin war ich nicht immatrikuliert, das Programm war aber auf der Website der Bond einzusehen und man konnte sich f\u00fcr die Veranstaltungen anmelden. Ich war beim Kinoabend, bei der Trivia Night und beim Whale Watching. Dort habe ich sofort ein paar Leute kennen gelernt, sogar eine Studentin von der Universit\u00e4t Bremen. Die Bond University veranstaltet viele soziale Interaktionen, sodass es wirklich nicht schwer f\u00e4llt, neue Leute kennen zu lernen. Besonders ist, dass hier sehr viele Austauschstudierende aus Europa ihr Auslandssemester absolvieren. Die Veranstaltungen sind aber sehr empfehlenswert und auch wenn ich keine eingeschriebene Studentin war, konnte ich an allen teilnehmen. Die Studierendenvereinigung war da sehr kooperativ.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"319\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3-420x319.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5441\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3-420x319.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3-744x564.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3-768x582.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild1-3-1080x819.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5441'>\n\t\t\t\tDer Campus der Bond University\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"315\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3-420x315.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5442\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild2-3.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5442'>\n\t\t\t\tUnser B\u00fcro am CREBP\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"280\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3-420x280.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-5443\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3-420x280.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3-744x496.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild3-3-1080x720.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-5443'>\n\t\t\t\tDie Wohnanlage Varsity Shores\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p>Der Campus ist sehr imposant und gepflegt. Es gibt einen riesigen Bogen in der Mitte, darunter einen Brunnen und einen See. Die Bibliothek hat mehrere Etagen und sehr viele Gelegenheiten zum Arbeiten und Lernen. Zudem gibt es ein Caf\u00e9 im Eingang, dessen Kaffeepreise vielleicht etwas teuer erscheinen. Essen auf dem Campus ist zudem im Restaurant Lakeside m\u00f6glich. Studierende, die auf dem Campus wohnen, m\u00fcssen sich vor Semesterbeginn ein Budget aufladen und essen dann dort. Es gibt alle Mahlzeiten und immer wieder wechselnde Gerichte. Der Campus hat auch ein Fitnessstudio und Sportkurse. Da ich nicht immatrikuliert und auch kein offizielles Staff-Mitglied war, durfte ich die kostenlosen Angebote leider nicht nutzen. Die anderen Studierenden waren aber von der Ausstattung sehr begeistert und haben das regelm\u00e4\u00dfig in Anspruch genommen. Ich habe am w\u00f6chentlichen Morgen-Yoga teilgenommen.<\/p>\n<p>An der Bond gibt es viele verschiedene Clubs, darunter auch der Yoga Club. Jeden Mittwoch um sieben Uhr gab es kostenlos Yoga am See, mit anschlie\u00dfendem Bliss Ball Fr\u00fchst\u00fcck. Nat\u00fcrlich bietet das Umfeld der Bond University noch weitere Freizeitm\u00f6glichkeiten. In der N\u00e4he befinden sich zwei gro\u00dfe Einkaufszentren. Das Robina Town Centre ist etwas n\u00e4her und auch direkt mit dem Bus zu erreichen. Dort findet man alles was man brauchen k\u00f6nnte. Etwas sch\u00f6ner ist das Pacific Fair, das sich im nahegelegenen Broadbeach befindet. Diese Mall ist noch etwas moderner und gr\u00f6\u00dfer. Sch\u00f6n ist zudem die Caf\u00e9-Szene. Es gibt viele verschiedene Caf\u00e9s an der Gold Coast, deren Fr\u00fchst\u00fcck sehr empfehlen ist. Das ist ein ganz gro\u00dfer Trend und gerade die Einheimischen lieben es.<\/p>\n<p><strong>Ablauf des Praktikums:<\/strong><br \/>\nVon Chrissy habe ich schon vor meinem Abflug erste Termine bekommen. Ich sollte an meinem ersten Tag um 9 Uhr im Institut eintreffen und hatte direkt um 10 Uhr einen Termin mit meiner Betreuerin Prof. Tammy Hoffmann, um meine Aufgaben zu besprechen. Mein erster Tag begann dann damit, dass eine Kollegin mich in mein B\u00fcro gef\u00fchrt hat. Das ist das B\u00fcro der PhD-Studenten. Dort bin ich dann auf meinen Kollegen getroffen, der die Aufgabe hatte,mir den Campus zu zeigen und mir eine kleine Sicherheitsbelehrung zu geben. Anschlie- \u00dfend habe ich mich dann auf den Weg zu Tammy gemacht, die mich gefragt hat, was ich bisher so gemacht habe und was ich im Praktikum lernen m\u00f6chte. Sie hat mir daraufhin eine Aufgabe vorgeschlagen, die sie f\u00fcr passend f\u00fcr mich hielt. Ich sollte eine \u00dcbersichtsarbeit \u00fcber frei verf\u00fcgbare Entscheidungshilfen online erstellen. Ich war damit sehr einverstanden und habe direkt mit ihr \u00fcber m\u00f6gliche Quellen gesprochen. Wir haben verabredet uns einmal die Woche zu treffen und meinen Fortschritt zu besprechen. Das Ziel war es eine publikationsf\u00e4hige Arbeit zu generieren.<\/p>\n<p>Danach habe ich mich direkt an die Arbeit gemacht. Wir haben gemeinsam die Quellen besprochen und eine Excel-Tabelle zur Analyse generiert. F\u00fcr die Recherche habe ich vier Wochen gebraucht. Nach der Sammlung haben wir \u00fcber Ausschl\u00fcsse diskutiert und ich hatte meine Ergebnisse gesammelt. F\u00fcr die Analyse kam noch mein zweiter Betreuer Prof. Chris del Mar hinzu, der mir bei der inhaltlichen Analyse geholfen hat. Zudem musste ich einfache deskriptive Statistik anwenden, sowie alles was ich bisher \u00fcber Excel wusste. Bei Fragen konnte ich mich immer an meine Betreuer oder Kollegen wenden, die sehr hilfsbereit waren. Neben den w\u00f6chentlichen Meetings mit meinen Betreuern, fand alle zwei Wochen der Journal Club statt. Hier wurden immer von einem Mitglied eine Studie vorgestellt und gemeinsam analysiert. Zum Schluss wurden die Ergebnisse diskutiert. Das war auch immer sehr spannend, da die Mitarbeitenden aus verschiedenen Disziplinen stammen und man daher sehr viel Abwechslung hatte. Mittags haben wir immer zusammen gegessen. Meistens haben sich alle gegen 12 Uhr im Meeting Raum versammelt, manchmal ging es aber auch raus an den See. Das war immer super nett und die Gespr\u00e4che gingen \u00fcber alles m\u00f6gliche. Mein Kollege hat mir sogar f\u00fcr die Zeit sein Fahrrad geliehen - das war zum Einkaufen super praktisch. Meine Betreuer haben mich auch an einem Wochenende zu sich nach Hause zum Tee eingeladen. Insgesamt ist das Team einfach super herzlich und man hat sich direkt sehr willkommen gef\u00fchlt.<\/p>\n<p><strong>Unterkunft:<\/strong><br \/>\nAuf der Website der Bond University habe ich mich \u00fcber Wohnm\u00f6glichkeiten informiert. Im Mai habe ich mich f\u00fcr ein Zimmer in einer nahegelegenen Wohnanlage (Varsity Shores) beworben. Die Vermietungsgesellschaft hat die Wohnungen im Juli verteilt und mir daraufhin eine Zusage per Mail geschickt. Um das Zimmer zu reservieren musste ich Kaution und zwei Wochenmieten \u00fcberweisen. Das war viel Geld auf einmal, aber so musste ich vor Ort nicht mehr suchen. Die Miete wird in Australien w\u00f6chentlich bezahlt. Das geht einfach per Kreditkarte oder auch in bar. Die Kaution wird aber nur auf australische Konten zur\u00fcck \u00fcberwiesen. Deshalb ist es sinnvoll sich vor Ort ein australisches Bankkonto anzulegen, welches man online wieder schlie\u00dfen kann. Wie auch generell das Preisniveau ist auch das Wohnen teurer als in Bremen. F\u00fcr meine Wohnung habe ich 195 AU$ pro Woche bezahlt und habe damit eine g\u00fcnstige Unterkunft gefunden. Unsere Wohnanlage verf\u00fcgte \u00fcber Pools, einen Fitnessraum und eine Sauna, sodass man auch zuhause viele M\u00f6glichkeiten zum Entspannen fand. Mein Haus habe ich mir mit zwei weiteren M\u00e4dchen geteilt. Die Hausgemeinschaften sind eher zweckm\u00e4\u00dfig, aber f\u00fcr ein Semester v\u00f6llig ausreichend. Mein Zimmer war auch voll m\u00f6bliert, sodass ich am ersten Tag direkt einziehen konnte. Besonders gut an dieser Wohngegend war, dass sehr viele Studenten dort lebten. Somit war es wie ein kleines Studi-Dorf und wir trafen uns gelegentlich am Pool oder zum Grillen.<\/p>\n<p>\n\t\t<style>\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-0 gallery-columns-2 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"280\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2-420x280.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-5440\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2-420x280.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2-744x496.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild5-2-1080x720.jpg 1080w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-5440'>\n\t\t\t\t\u201eBondis\u201c am Eingangstor zum Campus\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild4-3.jpg' title=\"\" data-rl_title=\"\" class=\"rl-gallery-link\" data-rl_caption=\"\" data-rel=\"lightbox-gallery-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"420\" height=\"560\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild4-3-420x560.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-5444\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild4-3-420x560.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild4-3-744x992.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild4-3-768x1024.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/04\/bild4-3.jpg 900w\" sizes=\"(max-width: 420px) 100vw, 420px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-5444'>\n\t\t\t\tWildlife Sanctury Currumbin\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n<\/p>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><br \/>\nAuf dem Campus der Bond University gibt es ein Reiseb\u00fcro, \u00fcber das man Ausfl\u00fcge und Trips buchen kann. So war ich mit ein paar Freunden im Springbrook National Park und jeweils ein Wochenende in Cairns, auf Fraser Island, auf den Whitsunday Islands und in Noosa. Das waren wirklich tolle Erlebnisse. Zudem haben wir einen Surfkurs in Byron Bay gemacht. Die Gold Coast ist gut angebunden und man ist auch schnell in Brisbane. Brisbane bietet als Gro\u00dfstadt Museen, Ausstellungen und viele verschiedene Caf\u00e9s.<\/p>\n<p>Generell ist Australien ein sicheres Reiseland und auch in unserer Wohngegend habe ich mich stets sicher gef\u00fchlt. Das Preisniveau ist wirklich h\u00f6her als in Deutschland, weshalb es empfehlenswert ist mit genug finanziellen Ressourcen einzureisen. Das Land ist wundersch\u00f6n, es gibt sehr viel zu entdecken, aber gerade Lebensmittel und Essen sind teuer. Wir haben meistens im Aldi eingekauft, der zwar fu\u00dfl\u00e4ufig 30 Minuten von der Wohngegend entfernt war, jedoch um einiges g\u00fcnstiger als die anderen Superm\u00e4rkte ist.<\/p>\n<p><strong>Tunlichst zu vermeiden:<\/strong><br \/>\nSich dem entspannten und unorganisierten Lebensstil in Australien zu verschlie\u00dfen. Man muss sich einfach drauf einlassen und das Leben leicht nehmen, so wie es die meisten Landsleute hier tun! No worries.<\/p>\n<p><strong>Nach der R\u00fcckkehr:<\/strong><br \/>\nDas Praktikum ist Teil meines Studiums, sodass die Bescheinigungen direkt an das Praxisb\u00fcro gehen. Wichtig ist jedoch, dass man nicht vergisst sich f\u00fcr die Module in PABO anzumelden.<\/p>\n<p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>\nInsgesamt bin ich \u00fcbergl\u00fccklich mit der Entscheidung ins Ausland gegangen zu sein. Das Praktikum war einfach nur toll. Ich habe viel von meinen lieben Kollegen gelernt und das Praktikum hat mir unheimlich viel gebracht. Es ist nicht nur ein Baustein in meinem Studium, sondern auch eine Erfahrung, die ich nicht mehr vergessen werde. Ich habe viele neue Leute aus verschiedenen L\u00e4ndern kennen gelernt und konnte meinen englischen Wortschatz nochmal erweitern. Die Wahl fiel gerade auf Australien, da das Centre hier angesiedelt ist und ich gerne in ein englischsprachiges Land gehen wollte. Meine neuerlernten F\u00e4higkeiten werde ich in meiner Bachelorarbeit anwenden k\u00f6nnen und sie werden mich auch in meiner beruflichen Laufbahn weiterbringen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.5\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([140.8470,-26.6754], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 3\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5444,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung:<\/strong><br \/>Nach meinem ersten Studienjahr an der Universit\u00e4t Bremen habe ich begonnen, \u00fcber das Praxissemester nachzudenken. Nach dem zweiten Semester hatte ich ein vierw\u00f6chiges freiwilliges Praktikum in einem Forschungsinstitut absolviert und daraufhin dort als studentische Hilfskraft begonnen. Dann stand f\u00fcr mich schnell fest, dass ich mein Praktikum auch mit einer forschenden T\u00e4tigkeit verbringen m\u00f6chte. Durch meine Arbeit habe ich vom <em>Centre for Research in Evidence-based Practice (CREBP)<\/em> in Gold Coast, Australien geh\u00f6rt. Das Zentrum geh\u00f6rt zu einer der f\u00fchrenden Adressen im Bereich der evidenzbasierten Medizin und hat neben mehreren Publikationen im <em>British Medical Journal<\/em>, im The Lancet publiziert und einige der Mitarbeitenden sind Mitglieder der <em>Cochrane Collaboration<\/em>.<\/p><p>F\u00fcr die Bewerbungsphase habe ich mir mit Beginn des dritten Semesters einige Termine mit Herrn Obieglo vom Career Center gemacht. Er hat mir bei meinem Anschreiben und Lebenslauf sehr geholfen. Neben der Bewerbung in Australien, habe ich mich noch bei einigen Instituten in den USA und in Gro\u00dfbritannien sowie Irland beworben. Meiner Bewerbung habe ich ein Empfehlungsschreiben beigelegt, das mir die Betreuer meiner studentischen Hilfskraftstelle ausgestellt haben.<\/p><p>Anfang Januar 2018 habe ich die Bewerbungen versendet. Zun\u00e4chst kamen zwei Einladungen zu Skype Gespr\u00e4chen aus Schottland und Irland. Ein paar Tage sp\u00e4ter kam dann aber eine Zusage vom Direktor des CREBP, mit der Einladung f\u00fcr meinen gew\u00fcnschten Zeitraum von September bis Dezember 2018. Er hat mir die Kontaktdaten der Centre Managerin Chrissy hinterlassen, mit der ich fortan in Kontakt getreten bin, um alles Organisatorische zu kl\u00e4ren. Den Stellen aus Irland und Schottland habe ich h\u00f6flich abgesagt und mich anschlie- \u00dfend um die Bewerbung f\u00fcr PROMOS, Visum und Versicherung gek\u00fcmmert.<\/p><p><strong>Formalit\u00e4ten im Gastland:<\/strong><br \/>Die Zusage am CREBP war zun\u00e4chst vorl\u00e4ufig, solang bis ich mein Visum und die Versicherung nachweisen konnte. Der Prozess bis hin zum Praktikumsvertrag am CREBP war sehr lang. Zun\u00e4chst habe ich einen neuen Reisepass beantragt, daraufhin das Working Holiday Visum. Das geht ganz einfach online und kostet 400 AU$. Die Zusage f\u00fcr mein Visum und eine Kopie des Reisepasses musste ich der Centre Managerin schicken, die das ganze an die HR-Abteilung der Bond University, an die das CREBP angegliedert ist, gesendet hat. Die HR-Abteilung forderte jedoch noch eine Berufshaftpflichtsversicherung. Diese Form der Berufshaftpflicht ist in Deutschland nur bei \u00c4rzten und Juristen \u00fcblich, sodass ich mich viel umh\u00f6ren musste (von MLP bis \u00fcber meine private Haftplicht) bis ich zu dem Punkt kam, dass ich einfach keine extra Versicherung finde. Das war ein kurzer Tiefpunkt und ich hatte schon die Bef\u00fcrchtung, dass sie mich unter diesen Umst\u00e4nden wieder ablehnen w\u00fcrden. Ende Februar stand die PROMOS Bewerbung an und ich habe noch einen DAAD Sprachtest abgelegt. Daraufhin habe ich mich noch weiter mit der Gruppenversicherung des DAAD befasst.<\/p><p>Nachdem ich die Zusage f\u00fcr PROMOS bekommen habe, habe ich die Versicherung beim DAAD online abgeschlossen. Am n\u00e4chsten Tag hatte ich die Police und habe diese an Chrissy und die HR-Abteilung der Bond University gesendet. Damit haben sie sich zufrieden gegeben, denn die Versicherung enth\u00e4lt auch eine Haftpflicht, die genau das Praktikum abdeckt. Daraufhin war ich nat\u00fcrlich sehr erleichtert. Die HR-Abteilung hat dann noch einen weiteren Praktikumsvertrag aufgesetzt, der von unserem Dekan unterschrieben werden sollte. Das hat mit Hilfe von Frau Heitzhausen auch super geklappt und ich konnte den Vertrag zur\u00fcck senden und hatte alles in trockenen T\u00fcchern.<\/p><p>Im April habe ich dann meinen Flug gebucht. Man sollte sich unbedingt den internationalen Studentenausweis beantragen, mit dem bekommt man bei STA Travel Rabatt auf die Fl\u00fcge.<\/p><p><strong>Allgemeine Informationen zum Praktikum:<\/strong><br \/>Das Centre for Research in Evidence-Based Practice ist an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Gesundheitswissenschaften und Medizin auf dem Campus der Bond University. Der Campus liegt in Robina, einem kleineren Ort der Stadt Gold Coast. Der n\u00e4chste Strand ist 20 Minuten mit dem Bus oder Fahrrad entfernt. Die Gold Coast ist ein Urlaubsort, der aber viel mehr beherbergt als das bekannte Surfers Paradise. Der Strand scheint endlos lang und es gibt viele bewachte Abschnitte, die zum Schwimmen einladen. Auch f\u00fcr Surfer oder andere Wassersportler bietet die Gold Coast viele M\u00f6glichkeiten. Ich bin nach Brisbane geflogen, von dort aus gibt es einen Zug der eineinhalb Stunden sp\u00e4ter in Robina ist. Die Universit\u00e4t ist gut an das Busnetz angebunden. Empfehlenswert ist die GoCard des Nahverkehrs in Queensland. Damit bekommt man Rabatt auf die Fahrten. Diese kann man im Bookshop der Bibliothek in der Universit\u00e4t kaufen. Leider bekommen nur die in Queensland immatrikulierten Studenten den zus\u00e4tzlichen Rabatt.<\/p><p>In der ersten Septemberwoche habe ich an den Orientierungsveranstaltungen der Erstsemester und Gaststudierenden teilgenommen. Als Praktikantin war ich nicht immatrikuliert, das Programm war aber auf der Website der Bond einzusehen und man konnte sich f\u00fcr die Veranstaltungen anmelden. Ich war beim Kinoabend, bei der Trivia Night und beim Whale Watching. Dort habe ich sofort ein paar Leute kennen gelernt, sogar eine Studentin von der Universit\u00e4t Bremen. Die Bond University veranstaltet viele soziale Interaktionen, sodass es wirklich nicht schwer f\u00e4llt, neue Leute kennen zu lernen. Besonders ist, dass hier sehr viele Austauschstudierende aus Europa ihr Auslandssemester absolvieren. Die Veranstaltungen sind aber sehr empfehlenswert und auch wenn ich keine eingeschriebene Studentin war, konnte ich an allen teilnehmen. Die Studierendenvereinigung war da sehr kooperativ.<\/p><p>[gallery ids=\"5441,5442,5443\"]<\/p><p>Der Campus ist sehr imposant und gepflegt. Es gibt einen riesigen Bogen in der Mitte, darunter einen Brunnen und einen See. Die Bibliothek hat mehrere Etagen und sehr viele Gelegenheiten zum Arbeiten und Lernen. Zudem gibt es ein Caf\u00e9 im Eingang, dessen Kaffeepreise vielleicht etwas teuer erscheinen. Essen auf dem Campus ist zudem im Restaurant Lakeside m\u00f6glich. Studierende, die auf dem Campus wohnen, m\u00fcssen sich vor Semesterbeginn ein Budget aufladen und essen dann dort. Es gibt alle Mahlzeiten und immer wieder wechselnde Gerichte. Der Campus hat auch ein Fitnessstudio und Sportkurse. Da ich nicht immatrikuliert und auch kein offizielles Staff-Mitglied war, durfte ich die kostenlosen Angebote leider nicht nutzen. Die anderen Studierenden waren aber von der Ausstattung sehr begeistert und haben das regelm\u00e4\u00dfig in Anspruch genommen. Ich habe am w\u00f6chentlichen Morgen-Yoga teilgenommen.<\/p><p>An der Bond gibt es viele verschiedene Clubs, darunter auch der Yoga Club. Jeden Mittwoch um sieben Uhr gab es kostenlos Yoga am See, mit anschlie\u00dfendem Bliss Ball Fr\u00fchst\u00fcck. Nat\u00fcrlich bietet das Umfeld der Bond University noch weitere Freizeitm\u00f6glichkeiten. In der N\u00e4he befinden sich zwei gro\u00dfe Einkaufszentren. Das Robina Town Centre ist etwas n\u00e4her und auch direkt mit dem Bus zu erreichen. Dort findet man alles was man brauchen k\u00f6nnte. Etwas sch\u00f6ner ist das Pacific Fair, das sich im nahegelegenen Broadbeach befindet. Diese Mall ist noch etwas moderner und gr\u00f6\u00dfer. Sch\u00f6n ist zudem die Caf\u00e9-Szene. Es gibt viele verschiedene Caf\u00e9s an der Gold Coast, deren Fr\u00fchst\u00fcck sehr empfehlen ist. Das ist ein ganz gro\u00dfer Trend und gerade die Einheimischen lieben es.<\/p><p><strong>Ablauf des Praktikums:<\/strong><br \/>Von Chrissy habe ich schon vor meinem Abflug erste Termine bekommen. Ich sollte an meinem ersten Tag um 9 Uhr im Institut eintreffen und hatte direkt um 10 Uhr einen Termin mit meiner Betreuerin Prof. Tammy Hoffmann, um meine Aufgaben zu besprechen. Mein erster Tag begann dann damit, dass eine Kollegin mich in mein B\u00fcro gef\u00fchrt hat. Das ist das B\u00fcro der PhD-Studenten. Dort bin ich dann auf meinen Kollegen getroffen, der die Aufgabe hatte,mir den Campus zu zeigen und mir eine kleine Sicherheitsbelehrung zu geben. Anschlie- \u00dfend habe ich mich dann auf den Weg zu Tammy gemacht, die mich gefragt hat, was ich bisher so gemacht habe und was ich im Praktikum lernen m\u00f6chte. Sie hat mir daraufhin eine Aufgabe vorgeschlagen, die sie f\u00fcr passend f\u00fcr mich hielt. Ich sollte eine \u00dcbersichtsarbeit \u00fcber frei verf\u00fcgbare Entscheidungshilfen online erstellen. Ich war damit sehr einverstanden und habe direkt mit ihr \u00fcber m\u00f6gliche Quellen gesprochen. Wir haben verabredet uns einmal die Woche zu treffen und meinen Fortschritt zu besprechen. Das Ziel war es eine publikationsf\u00e4hige Arbeit zu generieren.<\/p><p>Danach habe ich mich direkt an die Arbeit gemacht. Wir haben gemeinsam die Quellen besprochen und eine Excel-Tabelle zur Analyse generiert. F\u00fcr die Recherche habe ich vier Wochen gebraucht. Nach der Sammlung haben wir \u00fcber Ausschl\u00fcsse diskutiert und ich hatte meine Ergebnisse gesammelt. F\u00fcr die Analyse kam noch mein zweiter Betreuer Prof. Chris del Mar hinzu, der mir bei der inhaltlichen Analyse geholfen hat. Zudem musste ich einfache deskriptive Statistik anwenden, sowie alles was ich bisher \u00fcber Excel wusste. Bei Fragen konnte ich mich immer an meine Betreuer oder Kollegen wenden, die sehr hilfsbereit waren. Neben den w\u00f6chentlichen Meetings mit meinen Betreuern, fand alle zwei Wochen der Journal Club statt. Hier wurden immer von einem Mitglied eine Studie vorgestellt und gemeinsam analysiert. Zum Schluss wurden die Ergebnisse diskutiert. Das war auch immer sehr spannend, da die Mitarbeitenden aus verschiedenen Disziplinen stammen und man daher sehr viel Abwechslung hatte. Mittags haben wir immer zusammen gegessen. Meistens haben sich alle gegen 12 Uhr im Meeting Raum versammelt, manchmal ging es aber auch raus an den See. Das war immer super nett und die Gespr\u00e4che gingen \u00fcber alles m\u00f6gliche. Mein Kollege hat mir sogar f\u00fcr die Zeit sein Fahrrad geliehen - das war zum Einkaufen super praktisch. Meine Betreuer haben mich auch an einem Wochenende zu sich nach Hause zum Tee eingeladen. Insgesamt ist das Team einfach super herzlich und man hat sich direkt sehr willkommen gef\u00fchlt.<\/p><p><strong>Unterkunft:<\/strong><br \/>Auf der Website der Bond University habe ich mich \u00fcber Wohnm\u00f6glichkeiten informiert. Im Mai habe ich mich f\u00fcr ein Zimmer in einer nahegelegenen Wohnanlage (Varsity Shores) beworben. Die Vermietungsgesellschaft hat die Wohnungen im Juli verteilt und mir daraufhin eine Zusage per Mail geschickt. Um das Zimmer zu reservieren musste ich Kaution und zwei Wochenmieten \u00fcberweisen. Das war viel Geld auf einmal, aber so musste ich vor Ort nicht mehr suchen. Die Miete wird in Australien w\u00f6chentlich bezahlt. Das geht einfach per Kreditkarte oder auch in bar. Die Kaution wird aber nur auf australische Konten zur\u00fcck \u00fcberwiesen. Deshalb ist es sinnvoll sich vor Ort ein australisches Bankkonto anzulegen, welches man online wieder schlie\u00dfen kann. Wie auch generell das Preisniveau ist auch das Wohnen teurer als in Bremen. F\u00fcr meine Wohnung habe ich 195 AU$ pro Woche bezahlt und habe damit eine g\u00fcnstige Unterkunft gefunden. Unsere Wohnanlage verf\u00fcgte \u00fcber Pools, einen Fitnessraum und eine Sauna, sodass man auch zuhause viele M\u00f6glichkeiten zum Entspannen fand. Mein Haus habe ich mir mit zwei weiteren M\u00e4dchen geteilt. Die Hausgemeinschaften sind eher zweckm\u00e4\u00dfig, aber f\u00fcr ein Semester v\u00f6llig ausreichend. Mein Zimmer war auch voll m\u00f6bliert, sodass ich am ersten Tag direkt einziehen konnte. Besonders gut an dieser Wohngegend war, dass sehr viele Studenten dort lebten. Somit war es wie ein kleines Studi-Dorf und wir trafen uns gelegentlich am Pool oder zum Grillen.<\/p><p>[gallery columns=\"2\" ids=\"5440,5444\"]<\/p><p><strong>Sonstiges:<\/strong><br \/>Auf dem Campus der Bond University gibt es ein Reiseb\u00fcro, \u00fcber das man Ausfl\u00fcge und Trips buchen kann. So war ich mit ein paar Freunden im Springbrook National Park und jeweils ein Wochenende in Cairns, auf Fraser Island, auf den Whitsunday Islands und in Noosa. Das waren wirklich tolle Erlebnisse. Zudem haben wir einen Surfkurs in Byron Bay gemacht. Die Gold Coast ist gut angebunden und man ist auch schnell in Brisbane. Brisbane bietet als Gro\u00dfstadt Museen, Ausstellungen und viele verschiedene Caf\u00e9s.<\/p><p>Generell ist Australien ein sicheres Reiseland und auch in unserer Wohngegend habe ich mich stets sicher gef\u00fchlt. Das Preisniveau ist wirklich h\u00f6her als in Deutschland, weshalb es empfehlenswert ist mit genug finanziellen Ressourcen einzureisen. Das Land ist wundersch\u00f6n, es gibt sehr viel zu entdecken, aber gerade Lebensmittel und Essen sind teuer. Wir haben meistens im Aldi eingekauft, der zwar fu\u00dfl\u00e4ufig 30 Minuten von der Wohngegend entfernt war, jedoch um einiges g\u00fcnstiger als die anderen Superm\u00e4rkte ist.<\/p><p><strong>Tunlichst zu vermeiden:<\/strong><br \/>Sich dem entspannten und unorganisierten Lebensstil in Australien zu verschlie\u00dfen. Man muss sich einfach drauf einlassen und das Leben leicht nehmen, so wie es die meisten Landsleute hier tun! No worries.<\/p><p><strong>Nach der R\u00fcckkehr:<\/strong><br \/>Das Praktikum ist Teil meines Studiums, sodass die Bescheinigungen direkt an das Praxisb\u00fcro gehen. Wichtig ist jedoch, dass man nicht vergisst sich f\u00fcr die Module in PABO anzumelden.<\/p><p><strong>Fazit:<\/strong><br \/>Insgesamt bin ich \u00fcbergl\u00fccklich mit der Entscheidung ins Ausland gegangen zu sein. Das Praktikum war einfach nur toll. Ich habe viel von meinen lieben Kollegen gelernt und das Praktikum hat mir unheimlich viel gebracht. Es ist nicht nur ein Baustein in meinem Studium, sondern auch eine Erfahrung, die ich nicht mehr vergessen werde. Ich habe viele neue Leute aus verschiedenen L\u00e4ndern kennen gelernt und konnte meinen englischen Wortschatz nochmal erweitern. Die Wahl fiel gerade auf Australien, da das Centre hier angesiedelt ist und ich gerne in ein englischsprachiges Land gehen wollte. Meine neuerlernten F\u00e4higkeiten werde ich in meiner Bachelorarbeit anwenden k\u00f6nnen und sie werden mich auch in meiner beruflichen Laufbahn weiterbringen.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"-26.6754,140.8470\" zoom=\"3\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,52049,342721,356669,368865,653],"tags":[52049,125659,368841,525315,18499,368791,368747,70505,18623],"class_list":["post-5439","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-australien","category-berichte","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-australien","tag-erfahrungsbericht","tag-forschungspraktikum","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-organisatorisches","tag-praktikumssuche","tag-promos","tag-public-health","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5439","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5439"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5439\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5448,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5439\/revisions\/5448"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5444"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5439"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5439"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5439"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}