

{"id":5405,"date":"2019-05-16T13:24:51","date_gmt":"2019-05-16T11:24:51","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5405"},"modified":"2022-06-14T22:10:01","modified_gmt":"2022-06-14T20:10:01","slug":"public-health-praktikum-in-curanilahue-chile","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/05\/16\/public-health-praktikum-in-curanilahue-chile\/","title":{"rendered":"Public Health-Praktikum in Curanilahue, Chile"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p>Die Struktur des Bachelorstudiengangs \u201cPublic Health\u201d an der Universit\u00e4t Bremen bietet Studierenden die M\u00f6glichkeit, das obligatorische Vertiefungspraktikum im Ausland zu absolvieren, weshalb ich im 5. Fachsemester an einer Schule f\u00fcr Menschen mit besonderen Bildungsbed\u00fcrfnissen in Chile t\u00e4tig war. Im Rahmen dieses 16- w\u00f6chigen Auslandsaufenthalts hatte ich das Gl\u00fcck, durch das PROMOS Stipendium unterst\u00fctzt zu werden.<\/p>\n<p>Die Idee, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren reizte mich seit Beginn des Studiums, da ich bereits auf wertvolle und nachhaltige Auslandserfahrungen w\u00e4hrend meiner Ausbildung zur Erzieherin zur\u00fcckgreifen kann.<\/p>\n<p>Das Praktikumsland habe ich bewusst und aufgrund meiner Studienschwerpunkte ausgew\u00e4hlt. In Deutschland bin ich bereits beruflich in der Arbeit mit adip\u00f6sen Kindern und Jugendlichen t\u00e4tig, weshalb sich mein Interesse darin bekundete, das Gesundheits- und Bildungssystem eines Landes kennenzulernen welches sich aus statistischer Sicht ebenfalls mit Adipositas und seinen Komorbidit\u00e4ten konfrontiert sieht.<\/p>\n<p>Durch Eigenrecherche fand ich heraus, dass es in Chile in den vergangenen Jahren einen stetigen Zuwachs an \u00fcbergewichtigen Menschen und Diabetes Typ2 gab, Prognose weiter steigend. Diese Informationen regten mein Interesse an, da ich bis zu diesem Zeitpunkt weitestgehend uninformiert \u00fcber das Gesundheitssystem und die Lebensmittelindustrie in Chile war. Au\u00dferdem konnte ich den Fakt der steigenden Prognose von \u00dcbergewicht bis dahin nicht mit meinem bisherigem Wissen \u00fcber das Vorkommen vereinen. Das Ziel dieses Praktikums sollte es daher sein, herauszufinden, welche Gr\u00fcnde das Wachstum von Adipositas in einem Teil S\u00fcdamerikas zu verzeichnen hat.<\/p>\n<p>Die Entscheidung des Praktikumsgebers traf ich r\u00fcckblickend weitestgehend un\u00fcberlegt und \u00fcbereilt. Da ich allerdings auf finanzielle F\u00f6rdermittel in Form von Stipendien und Auslandsbaf\u00f6g angewiesen war, hatte ich diverse Bewerbungsfristen einzuhalten, um den Anspruch auf F\u00f6rderung nicht zu verlieren. Aufgrund anf\u00e4nglicher Unwissenheit \u00fcber die Bewerbungsfristen von PROMOS und die Bearbeitungsdauer von BAf\u00f6G kam ich \u00fcberraschend in Zeitnot und entschied mich daher f\u00fcr den ersten Praktikumsvorschlag der Vermittlungsagentur. Angehenden PraktikatInnen mit au\u00dfereurop\u00e4ischem Vorhaben empfehle ich daher, sich bereits ein Jahr vor geplanter Ausreise \u00fcber finanzielle Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten zu erkundigen.<\/p>\n<p>Auf die Vermittlungsagentur bin ich durch Recherche im Internet aufmerksam geworden und kann sie auch w\u00e4rmstens weiterempfehlen. Bereits beim ersten Besuch der Internetpr\u00e4senz gewann ich ein vertrauensvolles Gef\u00fchl, welches sich auch langfristig best\u00e4tigte. Meine Kriterien bei der Suche nach einer Vermittlungsagentur richteten sich aufgrund meines Budgets vor allem nach der H\u00f6he der Vermittlungsgeb\u00fchr. Allerdings war es mir ebenso wichtig, bei Problemen vor Ort Unterst\u00fctzung zu erhalten, weshalb das engagierte deutsch-chilenische Paar die perfekte Anlaufstation f\u00fcr mich war. Jegliche Anfragen meinerseits wurden zeitnah bearbeitet, sodass ich auch bei dringlichen Dokumenten mit schnellster Bearbeitung rechnen konnte. Die allgemeine Organisation von Praktikumsstelle, Unterkunft und weiteren organisatorischen Belangen im Gastlandgestalteten sich f\u00fcr mich gl\u00fccklicherweise absolut aufwandsarm, da ich nur auf Angebote und Fragen seitens der Agentur reagieren musste.<\/p>\n<p>Zwischen unserem Erstkontakt und der tats\u00e4chlichen Erledigung aller b\u00fcrokratischer Organisation mit dem Gastland lagen nur 3 Monate, was sicher auch mit den beschriebenen Stipendienfristen erkl\u00e4rbar ist. Dennoch spiegelt es die Zuverl\u00e4ssigkeit der Agentur wieder. Auch die Organisation der Unterbringung verlief reibungslos. Nachdem ich mich \u00fcber den Praktikumsort Curanilahue informiert hatte, entschied ich mich alsbald f\u00fcr das Wohnen in einer Gastfamilie. Meine Kommilitonin und Freundin Hanna hatte das Gl\u00fcck, ebenfalls eine Praktikumsstelle, als auch ein Zimmer bei der gleichen Gastfamilie zu erhalten, sodass wir im September 2018 gemeinsam nach Curanilahue aufbrachen.<\/p>\n<p>F\u00fcr mich stellte sich jedoch ziemlich schnell heraus, dass meine Vorstellungen vom Leben in einer Gastfamilie andere waren, als sie der Realit\u00e4t entsprachen. Wir lebten in einem 3- Generationen- Haushalt, weshalb es eigentlich immer Ansprechpartner und Trubel gab. Gemeinsame Aktivit\u00e4ten an Wochenenden, wie ich sie mir im Vorfeld erhofft hatte, um das authentische Leben der Einheimischen kennenzulernen, fanden aber leider nicht statt. Allerdings reihten sich innerhalb der Familie w\u00e4hrend unseres Aufenthalts einige Ungl\u00fccksf\u00e4lle aneinander, die vielleicht mit dazu beitrugen, dass wir eher neben, als mit der Familie zusammenlebten. Zudem kl\u00e4rten uns ArbeitskollegInnen w\u00e4hrend der Praktikumszeit dar\u00fcber auf, dass unsere Mietkosten bei der Gastfamilie mit umgerechnet 300 Euro pro Monat verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teuer waren.<\/p>\n<p>Die Wochenenden nutzte ich in der Regel dazu, das Naturschauspiel der Bio-Bio Region zu entdecken. Die \u00dcberbr\u00fcckung von Entfernungen in Chile sollte in diesem Zusammenhang auf jeden Fall Beachtung finden. Das Dorf Curanilahue liegt beispielsweise in einem Tal in der Bio-Bio Region und ist dadurch ziemlich isoliert. Mit den \u00f6ffentlichen Bussen kann es daher passieren, dass man f\u00fcr knapp 200 Km mal schnell mehr als 5 Stunden unterwegs ist. Chiles Hauptstadt Santiago ist in ungef\u00e4hr acht Busstunden problemlos erreichbar. Im Allgemeinen besteht das Transportnetzwerk in Chile fast ausschlie\u00dflich aus einem gut funktionierendem Bussystem. Im Vergleich zum Fernbussystem in Deutschland ist der Komfort in Chile sichtlich gehobener, die Fahrtzeiten aufgrund der L\u00e4nge des Landes jedoch deutlich h\u00f6her.<\/p>\n<p>Die Aufenthaltserlaubnis (tarjeta de Turismo) in Chile ist 90 Tage g\u00fcltig. Diese erh\u00e4lt man automatisch bei der Einreise in das Land. Nach Ablauf der Frist ist es verpflichtend ein Visum bei der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde zu beantragen, um bei der R\u00fcckreise keine finanziellen Probleme zu erhalten. Dieses kostet umgerechnet knapp 50 Euro. Es ist jedoch auch m\u00f6glich f\u00fcr einen Wochenendausflug die Grenze nach Argentinien zu passieren, um sich einen neuen Stempel f\u00fcr weitere 90 Tage in den Reisepass eintragen zu lassen. In meinem Fall hat die kurze Ausreise problemlos funktioniert und es gab weder bei der Ausnoch Einreise Fragen oder Schwierigkeiten seitens der Grenzbeh\u00f6rde.<\/p>\n<p>Bereits vor meiner Ausreise holte ich mir Informationen \u00fcber Chiles Sicherheit ein. Im Allgemeinen kann ich den Informationsportalen des Internets zustimmen, dass es problemlos m\u00f6glich ist, allein das Land zu erkunden. Vor allem in Regionen, die touristenreich sind, hatte ich nie Unbehagen. Wichtig ist in jedem Fall seinen Reisepass immer griffbereit zu haben.<\/p>\n<p>Der Praktikumsort selbst jedoch gl\u00e4nzte weniger mit \u00fcberragender Sicherheit. Aus dem st\u00e4dtischen Analysebericht aus dem Jahr 2018 geht hervor, dass Curanilahue (ca. 30000 EinwohnerInnen) gepr\u00e4gt wird von zunehmender Kriminalit\u00e4t, Drogenhandel undProstitution. Diese Fakten werden vor allem durch eine hohe Rate an Arbeitslosigkeit und dadurch resultierendem Mangel an Perspektiven vor Ort sp\u00fcrbar.<\/p>\n<p>F\u00fcr chilenische Verh\u00e4ltnisse lebt eine Vielzahl von Menschen in Curanilahue in prek\u00e4ren Lebenssituationen, was besonders in meinem Praktikum deutlich wurde. Mein Praktikum absolvierte ich an der Escuela Diferencial mit t\u00e4glichen Arbeitszeiten von 8:30 Uhr \u2013 16:30 Uhr. Seit 1984 beschult sie Menschen mit Behinderungen und besonderen Lernbed\u00fcrfnissen in einer Altersspanne von 2 -25 Jahren. W\u00e4hrend meines Praktikums betreute und beschulte die Einrichtung circa 60 Sch\u00fclerInnen mit verschiedenen kognitiven und k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen.<\/p>\n<p>Aufgrund der \u00f6rtlichen Rahmenbedingungen, als auch den physischen und psychischen Einschr\u00e4nkungen der Sch\u00fclerInnen, besitzt die Schule allerdings keinen prim\u00e4ren Bildungsauftrag, sondern \u00fcbernimmt die Funktion, die einzelnen Sch\u00fclerinnen entsprechend ihrer kognitiven M\u00f6glichkeiten in ihrer Entwicklung von Autonomie zu unterst\u00fctzen. Das Ziel ist es hierbei, die Sch\u00fclerInnen zu kompetenten Pers\u00f6nlichkeiten heranwachsen zu lassen, um eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt zu beg\u00fcnstigen.<\/p>\n<p>Hierf\u00fcr werden verschiedene, zum Teil altersbedingte Projekte zur Verselbstst\u00e4ndigung in den schulischen R\u00e4umlichkeiten angeboten. W\u00e4hrend beispielsweise der \u00f6ffentliche Computer- und Musikraum allen Altersgruppen zug\u00e4nglich ist, werden in der Holz- als auch N\u00e4hwerkstatt ausschlie\u00dflich die bevorstehenden Schulabg\u00e4nger in ihren manuellen Fertigkeiten beschult. Im Idealfall besitzen alle Sch\u00fclerInnen nach Beendigung ihrer Schullaufbahn (25 Jahre) die Fertigkeiten des Lesens und Schreibens, als auch Grundkenntnisse in der Alltagsmathematik, gew\u00e4hrleistet werden kann dies allerdings nicht.<\/p>\n<p>Ich war mir lange meiner Aufgaben nicht im Klaren, was mich anfangs sehr frustrierte, da ich mich unn\u00fctz f\u00fchlte. Die Schule war leider auch unerfahren mit PraktikantInnen, weshalb viel Motivation und Eigeninitiative gefragt war. Nach den ersten Wochen des Beobachtens habe ich jedoch die Zusammenarbeit mit dem schulinternen Kinesiologen f\u00fcr mich entdeckt und anschlie\u00dfend vor allem Bewegungsangebote angeboten und Projekte im Bereich Lebensmittelaufkl\u00e4rung durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung hierbei war allerdings die Sprache, denn die Chilenen sprechen in ihrem ganz eigenem Rhythmus. N\u00e4mlich ziemlich schnell und verwaschen, weshalb zu Beginn wirklich viel Kommunikation auf Interpretationsbasis stattfand. Allerdings definieren sich ChilenInnen besonders \u00fcber Herzlichkeit, weshalb die sprachliche Barriere rasch \u00fcberbr\u00fcckt werden konnte. Au\u00dferdem entwickelte sich dadurch eine gro\u00dfe Handlungskompetenz meinerseits, da einige Situationen nicht verbal zu l\u00f6sen waren und ich mir dementsprechend neue L\u00f6sungswege \u00fcberlegen musste.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meiner Zeit in Chile musste ich vor allem an meiner Toleranz und Offenheit arbeiten. Meine Ausgangsfrage konnte ich w\u00e4hrend des Praktikums ebenso beantworten, habe meine Perspektive jedoch ge\u00e4ndert, denn Gastfreundlichkeit in Chile definiert sich sehr \u00fcber \u201eEssensangebote\u201c. Besonders das chilenische K\u00f6rperideal unterscheidet sich deutlich von der deutschen Denkweise, weshalb beleibte Frauen noch immer Wohlstand ausstrahlen.<\/p>\n<p>Nachdem ich jedoch innerhalb der chilenischen Supermarktketten dem Monopolist der Lebensmittelindustrie S\u00fcdamerikas auf die Spur gekommen bin, wird sich meine Bachelor Arbeit unter anderen Gesichtspunkten sicher weiter mit dem Vorkommen von Diabetes II in Chile auseinandersetzen.Ich danke PROMOS f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung, denn dieses Stipendium hat mit zur Erm\u00f6glichung des Auslandsaufenthaltes beigetragen. Das Praktikum selbst bringt zwar vorerst keine beruflichen M\u00f6glichkeiten mit sich, auf die ich in Deutschland zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnte, hat mich aber besonders an meinen pers\u00f6nlichen Schl\u00fcsselkompetenzen arbeiten lassen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\">\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    \n\n\t\t\t\t<script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayer'] = \"open layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['openlayerAtStartup'] = \"open layer at startup\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generateLink'] = \"Der Link zur Karte mit ausgew\u00e4hlten Overlays und angezeigtem Ausschnitt\";\n\t\t\t\t\ttranslations['shortDescription'] = \"Kurzbeschreibung\";\n\t\t\t\t\ttranslations['generatedShortCode'] = \"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\";\n\t\t\t\t\ttranslations['closeLayer'] = \"close layer\";\n\t\t\t\t\ttranslations['cantGenerateLink'] = \"put this string in the existing map short code to control this map\";\n\t\t\t  <\/script>\n\n\n\t\t\t  <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([-73.1923,-36.8440], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 8\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5406,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p>Die Struktur des Bachelorstudiengangs \u201cPublic Health\u201d an der Universit\u00e4t Bremen bietet Studierenden die M\u00f6glichkeit, das obligatorische Vertiefungspraktikum im Ausland zu absolvieren, weshalb ich im 5. 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Das Ziel dieses Praktikums sollte es daher sein, herauszufinden, welche Gr\u00fcnde das Wachstum von Adipositas in einem Teil S\u00fcdamerikas zu verzeichnen hat.<\/p><p>Die Entscheidung des Praktikumsgebers traf ich r\u00fcckblickend weitestgehend un\u00fcberlegt und \u00fcbereilt. Da ich allerdings auf finanzielle F\u00f6rdermittel in Form von Stipendien und Auslandsbaf\u00f6g angewiesen war, hatte ich diverse Bewerbungsfristen einzuhalten, um den Anspruch auf F\u00f6rderung nicht zu verlieren. Aufgrund anf\u00e4nglicher Unwissenheit \u00fcber die Bewerbungsfristen von PROMOS und die Bearbeitungsdauer von BAf\u00f6G kam ich \u00fcberraschend in Zeitnot und entschied mich daher f\u00fcr den ersten Praktikumsvorschlag der Vermittlungsagentur. Angehenden PraktikatInnen mit au\u00dfereurop\u00e4ischem Vorhaben empfehle ich daher, sich bereits ein Jahr vor geplanter Ausreise \u00fcber finanzielle Unterst\u00fctzungsm\u00f6glichkeiten zu erkundigen.<\/p><p>Auf die Vermittlungsagentur bin ich durch Recherche im Internet aufmerksam geworden und kann sie auch w\u00e4rmstens weiterempfehlen. Bereits beim ersten Besuch der Internetpr\u00e4senz gewann ich ein vertrauensvolles Gef\u00fchl, welches sich auch langfristig best\u00e4tigte. Meine Kriterien bei der Suche nach einer Vermittlungsagentur richteten sich aufgrund meines Budgets vor allem nach der H\u00f6he der Vermittlungsgeb\u00fchr. Allerdings war es mir ebenso wichtig, bei Problemen vor Ort Unterst\u00fctzung zu erhalten, weshalb das engagierte deutsch-chilenische Paar die perfekte Anlaufstation f\u00fcr mich war. Jegliche Anfragen meinerseits wurden zeitnah bearbeitet, sodass ich auch bei dringlichen Dokumenten mit schnellster Bearbeitung rechnen konnte. Die allgemeine Organisation von Praktikumsstelle, Unterkunft und weiteren organisatorischen Belangen im Gastlandgestalteten sich f\u00fcr mich gl\u00fccklicherweise absolut aufwandsarm, da ich nur auf Angebote und Fragen seitens der Agentur reagieren musste.<\/p><p>Zwischen unserem Erstkontakt und der tats\u00e4chlichen Erledigung aller b\u00fcrokratischer Organisation mit dem Gastland lagen nur 3 Monate, was sicher auch mit den beschriebenen Stipendienfristen erkl\u00e4rbar ist. Dennoch spiegelt es die Zuverl\u00e4ssigkeit der Agentur wieder. Auch die Organisation der Unterbringung verlief reibungslos. Nachdem ich mich \u00fcber den Praktikumsort Curanilahue informiert hatte, entschied ich mich alsbald f\u00fcr das Wohnen in einer Gastfamilie. Meine Kommilitonin und Freundin Hanna hatte das Gl\u00fcck, ebenfalls eine Praktikumsstelle, als auch ein Zimmer bei der gleichen Gastfamilie zu erhalten, sodass wir im September 2018 gemeinsam nach Curanilahue aufbrachen.<\/p><p>F\u00fcr mich stellte sich jedoch ziemlich schnell heraus, dass meine Vorstellungen vom Leben in einer Gastfamilie andere waren, als sie der Realit\u00e4t entsprachen. Wir lebten in einem 3- Generationen- Haushalt, weshalb es eigentlich immer Ansprechpartner und Trubel gab. Gemeinsame Aktivit\u00e4ten an Wochenenden, wie ich sie mir im Vorfeld erhofft hatte, um das authentische Leben der Einheimischen kennenzulernen, fanden aber leider nicht statt. Allerdings reihten sich innerhalb der Familie w\u00e4hrend unseres Aufenthalts einige Ungl\u00fccksf\u00e4lle aneinander, die vielleicht mit dazu beitrugen, dass wir eher neben, als mit der Familie zusammenlebten. Zudem kl\u00e4rten uns ArbeitskollegInnen w\u00e4hrend der Praktikumszeit dar\u00fcber auf, dass unsere Mietkosten bei der Gastfamilie mit umgerechnet 300 Euro pro Monat verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig teuer waren.<\/p><p>Die Wochenenden nutzte ich in der Regel dazu, das Naturschauspiel der Bio-Bio Region zu entdecken. Die \u00dcberbr\u00fcckung von Entfernungen in Chile sollte in diesem Zusammenhang auf jeden Fall Beachtung finden. Das Dorf Curanilahue liegt beispielsweise in einem Tal in der Bio-Bio Region und ist dadurch ziemlich isoliert. Mit den \u00f6ffentlichen Bussen kann es daher passieren, dass man f\u00fcr knapp 200 Km mal schnell mehr als 5 Stunden unterwegs ist. Chiles Hauptstadt Santiago ist in ungef\u00e4hr acht Busstunden problemlos erreichbar. Im Allgemeinen besteht das Transportnetzwerk in Chile fast ausschlie\u00dflich aus einem gut funktionierendem Bussystem. Im Vergleich zum Fernbussystem in Deutschland ist der Komfort in Chile sichtlich gehobener, die Fahrtzeiten aufgrund der L\u00e4nge des Landes jedoch deutlich h\u00f6her.<\/p><p>Die Aufenthaltserlaubnis (tarjeta de Turismo) in Chile ist 90 Tage g\u00fcltig. Diese erh\u00e4lt man automatisch bei der Einreise in das Land. Nach Ablauf der Frist ist es verpflichtend ein Visum bei der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde zu beantragen, um bei der R\u00fcckreise keine finanziellen Probleme zu erhalten. Dieses kostet umgerechnet knapp 50 Euro. Es ist jedoch auch m\u00f6glich f\u00fcr einen Wochenendausflug die Grenze nach Argentinien zu passieren, um sich einen neuen Stempel f\u00fcr weitere 90 Tage in den Reisepass eintragen zu lassen. In meinem Fall hat die kurze Ausreise problemlos funktioniert und es gab weder bei der Ausnoch Einreise Fragen oder Schwierigkeiten seitens der Grenzbeh\u00f6rde.<\/p><p>Bereits vor meiner Ausreise holte ich mir Informationen \u00fcber Chiles Sicherheit ein. Im Allgemeinen kann ich den Informationsportalen des Internets zustimmen, dass es problemlos m\u00f6glich ist, allein das Land zu erkunden. Vor allem in Regionen, die touristenreich sind, hatte ich nie Unbehagen. Wichtig ist in jedem Fall seinen Reisepass immer griffbereit zu haben.<\/p><p>Der Praktikumsort selbst jedoch gl\u00e4nzte weniger mit \u00fcberragender Sicherheit. Aus dem st\u00e4dtischen Analysebericht aus dem Jahr 2018 geht hervor, dass Curanilahue (ca. 30000 EinwohnerInnen) gepr\u00e4gt wird von zunehmender Kriminalit\u00e4t, Drogenhandel undProstitution. Diese Fakten werden vor allem durch eine hohe Rate an Arbeitslosigkeit und dadurch resultierendem Mangel an Perspektiven vor Ort sp\u00fcrbar.<\/p><p>F\u00fcr chilenische Verh\u00e4ltnisse lebt eine Vielzahl von Menschen in Curanilahue in prek\u00e4ren Lebenssituationen, was besonders in meinem Praktikum deutlich wurde. Mein Praktikum absolvierte ich an der Escuela Diferencial mit t\u00e4glichen Arbeitszeiten von 8:30 Uhr \u2013 16:30 Uhr. Seit 1984 beschult sie Menschen mit Behinderungen und besonderen Lernbed\u00fcrfnissen in einer Altersspanne von 2 -25 Jahren. W\u00e4hrend meines Praktikums betreute und beschulte die Einrichtung circa 60 Sch\u00fclerInnen mit verschiedenen kognitiven und k\u00f6rperlichen Beeintr\u00e4chtigungen.<\/p><p>Aufgrund der \u00f6rtlichen Rahmenbedingungen, als auch den physischen und psychischen Einschr\u00e4nkungen der Sch\u00fclerInnen, besitzt die Schule allerdings keinen prim\u00e4ren Bildungsauftrag, sondern \u00fcbernimmt die Funktion, die einzelnen Sch\u00fclerinnen entsprechend ihrer kognitiven M\u00f6glichkeiten in ihrer Entwicklung von Autonomie zu unterst\u00fctzen. Das Ziel ist es hierbei, die Sch\u00fclerInnen zu kompetenten Pers\u00f6nlichkeiten heranwachsen zu lassen, um eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt zu beg\u00fcnstigen.<\/p><p>Hierf\u00fcr werden verschiedene, zum Teil altersbedingte Projekte zur Verselbstst\u00e4ndigung in den schulischen R\u00e4umlichkeiten angeboten. W\u00e4hrend beispielsweise der \u00f6ffentliche Computer- und Musikraum allen Altersgruppen zug\u00e4nglich ist, werden in der Holz- als auch N\u00e4hwerkstatt ausschlie\u00dflich die bevorstehenden Schulabg\u00e4nger in ihren manuellen Fertigkeiten beschult. Im Idealfall besitzen alle Sch\u00fclerInnen nach Beendigung ihrer Schullaufbahn (25 Jahre) die Fertigkeiten des Lesens und Schreibens, als auch Grundkenntnisse in der Alltagsmathematik, gew\u00e4hrleistet werden kann dies allerdings nicht.<\/p><p>Ich war mir lange meiner Aufgaben nicht im Klaren, was mich anfangs sehr frustrierte, da ich mich unn\u00fctz f\u00fchlte. Die Schule war leider auch unerfahren mit PraktikantInnen, weshalb viel Motivation und Eigeninitiative gefragt war. Nach den ersten Wochen des Beobachtens habe ich jedoch die Zusammenarbeit mit dem schulinternen Kinesiologen f\u00fcr mich entdeckt und anschlie\u00dfend vor allem Bewegungsangebote angeboten und Projekte im Bereich Lebensmittelaufkl\u00e4rung durchgef\u00fchrt.<\/p><p>Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung hierbei war allerdings die Sprache, denn die Chilenen sprechen in ihrem ganz eigenem Rhythmus. N\u00e4mlich ziemlich schnell und verwaschen, weshalb zu Beginn wirklich viel Kommunikation auf Interpretationsbasis stattfand. Allerdings definieren sich ChilenInnen besonders \u00fcber Herzlichkeit, weshalb die sprachliche Barriere rasch \u00fcberbr\u00fcckt werden konnte. Au\u00dferdem entwickelte sich dadurch eine gro\u00dfe Handlungskompetenz meinerseits, da einige Situationen nicht verbal zu l\u00f6sen waren und ich mir dementsprechend neue L\u00f6sungswege \u00fcberlegen musste.<\/p><p>W\u00e4hrend meiner Zeit in Chile musste ich vor allem an meiner Toleranz und Offenheit arbeiten. Meine Ausgangsfrage konnte ich w\u00e4hrend des Praktikums ebenso beantworten, habe meine Perspektive jedoch ge\u00e4ndert, denn Gastfreundlichkeit in Chile definiert sich sehr \u00fcber \u201eEssensangebote\u201c. Besonders das chilenische K\u00f6rperideal unterscheidet sich deutlich von der deutschen Denkweise, weshalb beleibte Frauen noch immer Wohlstand ausstrahlen.<\/p><p>Nachdem ich jedoch innerhalb der chilenischen Supermarktketten dem Monopolist der Lebensmittelindustrie S\u00fcdamerikas auf die Spur gekommen bin, wird sich meine Bachelor Arbeit unter anderen Gesichtspunkten sicher weiter mit dem Vorkommen von Diabetes II in Chile auseinandersetzen.Ich danke PROMOS f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung, denn dieses Stipendium hat mit zur Erm\u00f6glichung des Auslandsaufenthaltes beigetragen. Das Praktikum selbst bringt zwar vorerst keine beruflichen M\u00f6glichkeiten mit sich, auf die ich in Deutschland zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnte, hat mich aber besonders an meinen pers\u00f6nlichen Schl\u00fcsselkompetenzen arbeiten lassen.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"-36.8440,-73.1923\" zoom=\"8\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,30847,356669,368865,653],"tags":[30847,125659,525315,368887,18499,368791,368747,70505,18623],"class_list":["post-5405","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-chile","category-laender","category-outgoing","category-praktikum","tag-chile","tag-erfahrungsbericht","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-organisatorisches","tag-praktikumssuche","tag-promos","tag-public-health","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5405","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5405"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5405\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5409,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5405\/revisions\/5409"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5406"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5405"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5405"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5405"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}