

{"id":5304,"date":"2019-03-08T23:45:41","date_gmt":"2019-03-08T22:45:41","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5304"},"modified":"2022-06-14T22:13:03","modified_gmt":"2022-06-14T20:13:03","slug":"public-health-praktikum-in-auckland-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/03\/08\/public-health-praktikum-in-auckland-neuseeland\/","title":{"rendered":"Public Health Praktikum in Auckland, Neuseeland"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>1. Vorbereitung (Vorbereitungszeit, Bewerbungsfristen, -unterlagen, Informationssuche)<\/strong><br \/>\nDie Idee mein Praktikumssemester im Ausland zu Machen hatten ich schon zu Beginn meines Studiums. Bereits nach meiner Ausbildung zur operationstechnischen Assistentin hatte ich ein Work and Travel in Australien gemacht und mich in Land und Leute verliebt. F\u00fcr mein Praxissemester wollte ich eigentlich gerne wieder nach Australien, aber da ich bereits das Working Holiday Visum gehabt hatte, war es schwierig erneut ein Visum f\u00fcr das Praktikum zu bekommen. Ca. ein Jahr vor Antritt des Semesters begann ich mich intensiver mit der Planung auseinanderzusetzen und musste mich dann auch f\u00fcr ein Land entscheiden. Meine Wahl fiel auf Neuseeland. Ich hatte schon lange den Wunsch auch dieses Land kennenzulernen, das obwohl Kultur und Lebensstil sehr \u00e4hnlich zu Australien sind, trotzdem ganz anders ist. Besonders die vielseitige und atemberaubende Landschaft brachte mich zu meiner Entscheidung.<\/p>\n<p>Ca. 10 Monate vor meiner Abreise begann ich mit der Suche nach einem konkreten Praktikumsplatz, dabei war die Liste mit ehemaligen Praktikumspl\u00e4tzen, die von Frau Heitzhausen f\u00fcr unseren Studiengang erstellt wird, sehr hilfreich. Dar\u00fcber fand ich meinen Praktikumsplatz beim Research and Evaluation Office am Institut f\u00fcr Gesundheitssysteminnovation und \u2013Verbesserung in Auckland. Wenn man Interessen an einem Praktikum im Bereich Forschung hat bietet es sich au\u00dferdem an sich die Internetseite der verschiedenen Unis anzuschauen. Die meisten neuseel\u00e4ndischen Unis forschen viel und haben au\u00dferdem relative aktuelle Internetseiten, auf denen sich Infos zu Forschungsthemen und auch Kontaktdaten von Ansprechpartners finden lassen.<\/p>\n<p>Beim Schreiben der Bewerbung bekam ich gro\u00dfe Unterst\u00fctzung von Herrn Thomas Obieglo im Career Center. Er half mir den in Neuseeland extrem wichtigen CV zu verfassen und an die neuseel\u00e4ndischen Standards anzupassen. Da die Anforderungen an eine Bewerbung in Neuseeland anders sind als in Deutschland kann ich nur empfehlen sich dabei unterst\u00fctzen zu lassen \u2013 auch wenn das eigene Englisch bereits ganz gut ist, man kennt nicht alle der Formalit\u00e4ten. \u00dcber das Career Center erfuhr ich auch von Promos und der M\u00f6glichkeit mich noch zu bewerben. Ich hatte auch davor bereits auf einigen Veranstaltungen von Promos geh\u00f6rt, allerdings waren mir einige der Bedingungen und auch die Fristen zu diesem Zeitpunkt nicht ganz bewusst. So erfuhr ich, dass ich nur noch wenige Wochen Zeit hatte und mich f\u00fcr Promos zu bewerben und diese Zeit \u00fcberschnitt sich nat\u00fcrlich mit der Klausurenphase. Ich schaffte es noch rechtzeitig meine Bewerbung abzugeben, wobei es mir auch zu gute kam, dass man bei Promos zum Zeitpunkt seiner Bewerbung noch keine Zusage der Gasteinrichtung braucht. Obwohl bei mir alles noch rechtzeitig funktioniert hat, kann ich trotzdem nur jedem empfehlen sich rechtzeitig mit den Fristen f\u00fcr Stipendien auseinanderzusetzen. Das macht einem das Leben deutlich stressfreier, den die Ausstellung einiger Zertifikat und Nachweise kann eine Weile dauern.<\/p>\n<p>Die Wahl des Visums war relative einfach. Auch in Neuseeland gibt es ein Working Holiday Visum. Die Beantragung erfolgt online und man zahlt mit Kreditkarte. Mein Visum wurde innerhalb von wenigen Tagen best\u00e4tigt. Die Bedingungen f\u00fcr das Visum lassen sich unter folgendem Link nachschauen: https:\/\/www.immigration.govt.nz\/new-zealand-visas\/options\/work\/thinking-about-coming-to-new-zealand-to-work\/working-holiday-visa<\/p>\n<p>Am wichtigsten ist es zu wissen, dass das Visum f\u00fcr ein Jahr g\u00fcltig ist und man damit die Erlaubnis erh\u00e4lt Neuseeland zu bereisen uns auch dort zu arbeiten.<\/p>\n<p>Vor Abreise schloss ich au\u00dferdem noch eine Auslandskrankenversicherung ab und k\u00fcmmerte mich darum, dass Dinge wie Handyvertrag und KFZ-Versicherung pausiert wurden um nicht unn\u00f6tig Geld zu bezahlen. Man sollte au\u00dferdem daran denken sich vom Semesterticket befreien zu lassen.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem kann ich empfehlen alle wichtigen Unterlagen (wie z.B. Pass, Kreditkarte) zu kopieren oder zu fotografieren und sie sich als Email selbst zuzuschicken oder sie in einer Cloud zu speichern. So hat man immer Zugriff darauf und hat eine gewissen Sicherheit falls man Dokumente verliert. Zudem ist es gut zu Hause einem Elternteil wichtige Unterlagen anzuvertrauen und Zugang zur Post zu gew\u00e4hren. Es gibt immer Dinge die pl\u00f6tzlich zu Hause geregelt werden m\u00fcssen und es macht es einfacher wenn zu Hause jemand wei\u00df wo die notwendigen Unterlagen zu finden sind ( ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4re das hochladen der Immatrikulationsbescheinigung die ja nach Hause gesendet wird).<\/p>\n<p><strong>2. Formalit\u00e4ten im Gastland (Unterlagen, Bescheinigungen, Aufenthaltsgenehmigung\/Wohnsitzanmeldung, Beh\u00f6rdeng\u00e4nge, Bankkonto, ggf. Wohngeld, sonstige finanzielle F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten)<\/strong><br \/>\nIn Neuseeland angekommen waren kaum weitere Bescheinigungen notwendig. Ich er\u00f6ffnete ein Bankkonto bei der ANZ, da ich wusste das ich einen Nebenjob suchen wollte, um etwas dazuzuverdienen. Bei der ANZ kann man die Er\u00f6ffnung des Kontos schon von zu Hause aus online beantragen, dadurch wird der Prozess etwas beschleunigt. Um die letzten Formalit\u00e4ten zu erledigen muss man aber so oder so zu einer Filiale gehen. Dort muss man seinen Reisepass und eine Proof of Address vorlegen, sowas wie eine Meldebescheinigung, die man aber ohne Probleme von seinem Vermieter oder auch vom Hostel ausgestellt bekommt. Wenn man in Neuseeland arbeiten m\u00f6chte braucht man zudem eine Steuernummer, die hier IRD-Number genannt wird. Auch diese l\u00e4sst sich ganz einfach online beantragen.<\/p>\n<p><strong>3. Allgemeine Informationen zum Praktikum (Motivation\/Ziele, Lage\/Anreise, Betreuung\/Ansprechpartner, Aufgabenbereich, Umfang der Eigenverantwortung, Zusammenarbeit mit Kollegen\/ Integration ins Unternehmen)<\/strong><br \/>\nWie bereits erw\u00e4hnt habe ich mein Praxissemester im Research and Evaluation Office am Institut f\u00fcr Gesundheitssysteminnovation und \u2013Verbesserung in Auckland gemacht. W\u00e4hrend des Studiums hatte ich viel Spa\u00df an Epidemiologie und fand die Forschung sehr interessant. Da Ko Awatea an ein gro\u00dfes Krankenhaus angegliedert ist hoffte ich, dass sie Forschung dort sehr praxisbezogen sein w\u00fcrde. Ko Awatea liegt im S\u00fcden Aucklands. Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung dort stammt von den pazifischen Inseln oder geh\u00f6rt zu den Maori, die Ureinwohner Neuseelands. Die Bev\u00f6lkerung geh\u00f6rt zu einer der \u00e4rmsten in Neuseelands und diese Armut beeinflusst auch ihre Gesundheit. Aus diesem Grund besch\u00e4ftigt sich Ko Awatea viele mit den Themen Gleichheit und Gerechtigkeit.<\/p>\n<p>Ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck mit meiner Betreuerin und meinem Team, alle waren stets sehr nett zu mir und ich f\u00fchlte mich bereits nach kurzer Zeit sehr gut ins Team integriert. So nahm ich beispielsweise an der teameigenen und auch der organisationsweiten Weihnachtsfeier Teil. Durch die Teilnahme and Workshops lernte ich auch au\u00dferhalb meines Teams viele neue Gesichter kennen und auch durch mein Projekt machte ich viele neue Bekanntschaften.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Dauer meines Praktikums bekam ich mein eigenes Projekt zugeteilt, dass ich eigenverantwortlich bearbeitete. Dabei konnte ich allerdings immer auf die Unterst\u00fctzung meiner Betreuerin und auch meines Chefs z\u00e4hlen. Inhalt meines Projekts war es ein Patientenforum f\u00fcr M\u00fctter, die die Mutterschaftsdienste des Krankehauses genutzt haben, zu evaluieren. Das Patientenforum wurde vor ca. 4 Jahren eingerichtet, um den Nutzern der Mutterschaftsdienste eine Stimme zu geben. Sie sollten ihre Meinung zu den empfangenen Leistungen geben und helfen die Dienste mitzugestalten. Dadurch sollten das Ziel erreicht werden die Mutterschaftsdienste patientenorientiert zu gestalten und somit den vielf\u00e4ltigen Bed\u00fcrfnissen der Nutzerinnen gerecht zu werden. Ich f\u00fchrte qualitative Interviews durch, analysierte Unterlagen und eine Umfrage und schrieb einen Bericht \u00fcber die Ergebnisse. Zu Beginn des Praktikums war ich besorgt, dass ich den Anforderungen nicht gerecht werden k\u00f6nnte, aber ich gab mein bestes und mein Team war immer da um mich zu unterst\u00fctzen. Letztendlich konnte ich das Projekt sehr erfolgreich abschlie\u00dfen und den Bericht beenden.<\/p>\n<p>Meine Betreuerin war au\u00dferdem auch sehr daran interessiert mir Tipps f\u00fcr Ausfl\u00fcge und anderen Unternehmungen zu geben. Allgemein war mein Eindruck, dass die Kiwis immer gerne bereit sind \u00fcber die Sch\u00f6nheit des Landes und Ausflugsziele zu sprechen.<\/p>\n<p><strong>4. Unterkunft (Besonderheiten bei der Wohnungssuche, Empfehlungen, Internetadressen, Bewerbung, Wohnheime\/Privatunterk\u00fcnfte\/kurzfristige Unterk\u00fcnfte, Lage\/Ausstattung\/Kosten\/ etc.)<\/strong><br \/>\nVor der Abreise habe ich noch von Deutschland aus ein Zimmer zur Zwischenmiete gefunden in dem ich f\u00fcr die ersten vier Wochen wohnte. Das Zimmer fand ich \u00fcber eine Facebook Gruppe. Von dort aus suchte ich dann meine etwas langfristigere Unterkunft. Auch dabei war Facebook wieder sehr hilfreich. Letztendlich fand ich die Wohnung allerdings \u00fcber Trademe, eine Plattform die eBay \u00e4hnlich ist. Die Stadtteile Kingsland und Mt. Eden sind sehr zu empfehlen, sie sind nah am Zentrum, es gibt einige Bars und Restaurants und auch die Bahnstationen sind in der N\u00e4he. Da mein Praktikumsplatz weiter au\u00dferhalb im S\u00fcden lag musste ich ca. 45 Minuten im Zug verbringen, um dahin zu gelangen, aber das war f\u00fcr mich ok, da ich lieber im Zentrum und auch in der Naher meiner Freunde leben wollte. Die Mietkosten sind in Auckland ziemlich hoch und man kann mit mindestens $200 bis $300 w\u00f6chentlich rechnen.<\/p>\n<p><strong>5. Sonstiges (besondere Erlebnisse, Transport, Hinweise zur Sicherheit, Internet, Probleme\/Anregungen\/pers\u00f6nliche Empfehlungen, Verpflegung)<\/strong><br \/>\nIn Neuseeland allgemein und auch in Auckland ist es sehr sicher. Auch ansonsten ist die Kultur der in Deutschland gr\u00f6\u00dftenteils \u00e4hnlich, wobei es nat\u00fcrlich einige Unterschiede gibt. Was mir besonders gut gef\u00e4llt ist die Offenheit und auch die Pers\u00f6nlichkeit \u2013 man spricht sich eigentlich immer mit dem Vornamen an. Der \u00f6ffentliche Nahverkehr und besonders das Schienennetz sind in Auckland eher schlecht ausgebaut. Daher ist es sinnvoll nach einer Wohnung zu suchen die in der N\u00e4he einer Bahnstation liegt. F\u00fcr Ausfl\u00fcge und Wochenende bietet es sich an ein Auto zu mieten oder auszuleihen, da viele der sch\u00f6nen Orte sonst eigentlich nicht zu erreichen sind. Je nachdem wie lange man in Neuseeland bleiben m\u00f6chte, kann man auch ein Auto kaufen \u2013 der Markt ist ziemlich gut und viele Autos sind auch recht g\u00fcnstig.<\/p>\n<p>Wenn die Praktikumseinrichtung nicht an eine Uni angegliedert ist, kann es etwas schwieriger sein Anschluss zu finden. Ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck mit meinen ersten und zweiten Mitbewohnern und hatte daher von Anfang an einen guten Freundeskreis. Ich kann daher nur empfehlen in eine WG zu ziehen und auch ansonsten den Kontakt zu anderen Leuten suchen. Auckland ist sehr international und es gibt viele Austauschstudenten oder Backpacker die immer offen f\u00fcr neue Freundschaften sind.<\/p>\n<p>Auch die Verpflegung ist in Neuseeland relative teuer. Besonders die Preise von Obst und Gem\u00fcse schwanken saisonal. Der Supermarkt Pac \u2018n Save ist zu empfehlen, dort gibt es gute Angebote und es ist etwas g\u00fcnstiger als beim Marktf\u00fchrer Countdown.<\/p>\n<p><strong>6. Was ist tunlichst zu vermeiden? (Dont\u2019s)<\/strong><br \/>\nMan sollte auf jeden Fall gen\u00fcgend Zeit nach dem Praktikum oder Semester zum Reisen einplanen. Neuseeland ist ein wundersch\u00f6nes Land mir einer atemberaubenden Natur, es w\u00e4re zu schade wenn man schon kurz nach dem Praktikum abreist ohne diese Sch\u00f6nheit erlebt zu haben.<\/p>\n<p>Wenn man mit dem Gedanken spielt ein Auslandssemester oder Praktikum im Ausland zu verbringen, dann sollte man das auf jeden Fall verwirklichen. Es ist eine einmalige Chance, denn man kann Erfahrungen sammeln, die man w\u00e4hrend eines einfachen Urlaubs nicht erleben k\u00f6nnte. Trotzdem ist es wichtig sich \u00fcber die Kosten bewusst zu sein. Das Promos Stipendium ist zwar gut und sehr hilfreich, aber deckt je nach Zielland bei weitem nicht die Kosten des Aufenthaltes.<\/p>\n<p><strong>7. Fazit (Was hat Ihnen der Aufenthalt pers\u00f6nlich gebracht? Motivation und Ziele f\u00fcr gerade diese Praktikumswahl\/ Wahl des Landes; Welche Auswirkungen haben die Erfahrungen w\u00e4hrend Ihres Aufenthaltes auf Ihr weiteres Studium, Ihre beruflichen \u00dcberlegungen oder Ihre Lebensplanung?)<\/strong><br \/>\nDurch mein Praktikum bei Ko Awatea habe ich fachlich und auch methodisch unglaublich viel Neues gelernt. Ich konnte Kenntnisse aus dem Studium vertiefen und theoretisches Wissen zur Anwendung bringen. Aber auch pers\u00f6nlich kann ein Auslandspraktikum sehr bereichern. Durch die Herausforderung in einem unbekannten Land zurechtzukommen und zu arbeiten wird man selbstbewusster und traut sich auch andere Herausforderungen leichter zu. Mein Wunsch nach dem Studium f\u00fcr eine Weile im Ausland zu arbeiten wurde best\u00e4rkt und ich vermute, dass sie bereits erlangte Auslandserfahrung dabei nur hilfreich sein wird. F\u00fcr meine berufliche Zukunft wei\u00df ich, dass ich nicht langfristig in der reinen Forschung arbeiten m\u00f6chte, das mir das Feld zu theoretisch ist. Der Bereich der Evaluation gef\u00e4llt mir allerdings sehr gut, da die Ergebnisse in einem praktischen Feld Anwendung finden und Programme oder Organisationen gezielt verbessert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"ShortCode_Div\"><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([173.8918,-41.1200], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 5\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/div><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5305,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>1. 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Besonders die vielseitige und atemberaubende Landschaft brachte mich zu meiner Entscheidung.<\/p><p>Ca. 10 Monate vor meiner Abreise begann ich mit der Suche nach einem konkreten Praktikumsplatz, dabei war die Liste mit ehemaligen Praktikumspl\u00e4tzen, die von Frau Heitzhausen f\u00fcr unseren Studiengang erstellt wird, sehr hilfreich. Dar\u00fcber fand ich meinen Praktikumsplatz beim Research and Evaluation Office am Institut f\u00fcr Gesundheitssysteminnovation und \u2013Verbesserung in Auckland. Wenn man Interessen an einem Praktikum im Bereich Forschung hat bietet es sich au\u00dferdem an sich die Internetseite der verschiedenen Unis anzuschauen. Die meisten neuseel\u00e4ndischen Unis forschen viel und haben au\u00dferdem relative aktuelle Internetseiten, auf denen sich Infos zu Forschungsthemen und auch Kontaktdaten von Ansprechpartners finden lassen.<\/p><p>Beim Schreiben der Bewerbung bekam ich gro\u00dfe Unterst\u00fctzung von Herrn Thomas Obieglo im Career Center. Er half mir den in Neuseeland extrem wichtigen CV zu verfassen und an die neuseel\u00e4ndischen Standards anzupassen. Da die Anforderungen an eine Bewerbung in Neuseeland anders sind als in Deutschland kann ich nur empfehlen sich dabei unterst\u00fctzen zu lassen \u2013 auch wenn das eigene Englisch bereits ganz gut ist, man kennt nicht alle der Formalit\u00e4ten. \u00dcber das Career Center erfuhr ich auch von Promos und der M\u00f6glichkeit mich noch zu bewerben. Ich hatte auch davor bereits auf einigen Veranstaltungen von Promos geh\u00f6rt, allerdings waren mir einige der Bedingungen und auch die Fristen zu diesem Zeitpunkt nicht ganz bewusst. So erfuhr ich, dass ich nur noch wenige Wochen Zeit hatte und mich f\u00fcr Promos zu bewerben und diese Zeit \u00fcberschnitt sich nat\u00fcrlich mit der Klausurenphase. Ich schaffte es noch rechtzeitig meine Bewerbung abzugeben, wobei es mir auch zu gute kam, dass man bei Promos zum Zeitpunkt seiner Bewerbung noch keine Zusage der Gasteinrichtung braucht. Obwohl bei mir alles noch rechtzeitig funktioniert hat, kann ich trotzdem nur jedem empfehlen sich rechtzeitig mit den Fristen f\u00fcr Stipendien auseinanderzusetzen. Das macht einem das Leben deutlich stressfreier, den die Ausstellung einiger Zertifikat und Nachweise kann eine Weile dauern.<\/p><p>Die Wahl des Visums war relative einfach. Auch in Neuseeland gibt es ein Working Holiday Visum. Die Beantragung erfolgt online und man zahlt mit Kreditkarte. Mein Visum wurde innerhalb von wenigen Tagen best\u00e4tigt. Die Bedingungen f\u00fcr das Visum lassen sich unter folgendem Link nachschauen: https:\/\/www.immigration.govt.nz\/new-zealand-visas\/options\/work\/thinking-about-coming-to-new-zealand-to-work\/working-holiday-visa<\/p><p>Am wichtigsten ist es zu wissen, dass das Visum f\u00fcr ein Jahr g\u00fcltig ist und man damit die Erlaubnis erh\u00e4lt Neuseeland zu bereisen uns auch dort zu arbeiten.<\/p><p>Vor Abreise schloss ich au\u00dferdem noch eine Auslandskrankenversicherung ab und k\u00fcmmerte mich darum, dass Dinge wie Handyvertrag und KFZ-Versicherung pausiert wurden um nicht unn\u00f6tig Geld zu bezahlen. Man sollte au\u00dferdem daran denken sich vom Semesterticket befreien zu lassen.<\/p><p>Au\u00dferdem kann ich empfehlen alle wichtigen Unterlagen (wie z.B. Pass, Kreditkarte) zu kopieren oder zu fotografieren und sie sich als Email selbst zuzuschicken oder sie in einer Cloud zu speichern. So hat man immer Zugriff darauf und hat eine gewissen Sicherheit falls man Dokumente verliert. Zudem ist es gut zu Hause einem Elternteil wichtige Unterlagen anzuvertrauen und Zugang zur Post zu gew\u00e4hren. Es gibt immer Dinge die pl\u00f6tzlich zu Hause geregelt werden m\u00fcssen und es macht es einfacher wenn zu Hause jemand wei\u00df wo die notwendigen Unterlagen zu finden sind ( ein Beispiel daf\u00fcr w\u00e4re das hochladen der Immatrikulationsbescheinigung die ja nach Hause gesendet wird).<\/p><p><strong>2. Formalit\u00e4ten im Gastland (Unterlagen, Bescheinigungen, Aufenthaltsgenehmigung\/Wohnsitzanmeldung, Beh\u00f6rdeng\u00e4nge, Bankkonto, ggf. Wohngeld, sonstige finanzielle F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten)<\/strong><br \/>In Neuseeland angekommen waren kaum weitere Bescheinigungen notwendig. Ich er\u00f6ffnete ein Bankkonto bei der ANZ, da ich wusste das ich einen Nebenjob suchen wollte, um etwas dazuzuverdienen. Bei der ANZ kann man die Er\u00f6ffnung des Kontos schon von zu Hause aus online beantragen, dadurch wird der Prozess etwas beschleunigt. Um die letzten Formalit\u00e4ten zu erledigen muss man aber so oder so zu einer Filiale gehen. Dort muss man seinen Reisepass und eine Proof of Address vorlegen, sowas wie eine Meldebescheinigung, die man aber ohne Probleme von seinem Vermieter oder auch vom Hostel ausgestellt bekommt. Wenn man in Neuseeland arbeiten m\u00f6chte braucht man zudem eine Steuernummer, die hier IRD-Number genannt wird. Auch diese l\u00e4sst sich ganz einfach online beantragen.<\/p><p><strong>3. Allgemeine Informationen zum Praktikum (Motivation\/Ziele, Lage\/Anreise, Betreuung\/Ansprechpartner, Aufgabenbereich, Umfang der Eigenverantwortung, Zusammenarbeit mit Kollegen\/ Integration ins Unternehmen)<\/strong><br \/>Wie bereits erw\u00e4hnt habe ich mein Praxissemester im Research and Evaluation Office am Institut f\u00fcr Gesundheitssysteminnovation und \u2013Verbesserung in Auckland gemacht. W\u00e4hrend des Studiums hatte ich viel Spa\u00df an Epidemiologie und fand die Forschung sehr interessant. Da Ko Awatea an ein gro\u00dfes Krankenhaus angegliedert ist hoffte ich, dass sie Forschung dort sehr praxisbezogen sein w\u00fcrde. Ko Awatea liegt im S\u00fcden Aucklands. Ein Gro\u00dfteil der Bev\u00f6lkerung dort stammt von den pazifischen Inseln oder geh\u00f6rt zu den Maori, die Ureinwohner Neuseelands. Die Bev\u00f6lkerung geh\u00f6rt zu einer der \u00e4rmsten in Neuseelands und diese Armut beeinflusst auch ihre Gesundheit. Aus diesem Grund besch\u00e4ftigt sich Ko Awatea viele mit den Themen Gleichheit und Gerechtigkeit.<\/p><p>Ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck mit meiner Betreuerin und meinem Team, alle waren stets sehr nett zu mir und ich f\u00fchlte mich bereits nach kurzer Zeit sehr gut ins Team integriert. So nahm ich beispielsweise an der teameigenen und auch der organisationsweiten Weihnachtsfeier Teil. Durch die Teilnahme and Workshops lernte ich auch au\u00dferhalb meines Teams viele neue Gesichter kennen und auch durch mein Projekt machte ich viele neue Bekanntschaften.<\/p><p>F\u00fcr die Dauer meines Praktikums bekam ich mein eigenes Projekt zugeteilt, dass ich eigenverantwortlich bearbeitete. Dabei konnte ich allerdings immer auf die Unterst\u00fctzung meiner Betreuerin und auch meines Chefs z\u00e4hlen. Inhalt meines Projekts war es ein Patientenforum f\u00fcr M\u00fctter, die die Mutterschaftsdienste des Krankehauses genutzt haben, zu evaluieren. Das Patientenforum wurde vor ca. 4 Jahren eingerichtet, um den Nutzern der Mutterschaftsdienste eine Stimme zu geben. Sie sollten ihre Meinung zu den empfangenen Leistungen geben und helfen die Dienste mitzugestalten. Dadurch sollten das Ziel erreicht werden die Mutterschaftsdienste patientenorientiert zu gestalten und somit den vielf\u00e4ltigen Bed\u00fcrfnissen der Nutzerinnen gerecht zu werden. Ich f\u00fchrte qualitative Interviews durch, analysierte Unterlagen und eine Umfrage und schrieb einen Bericht \u00fcber die Ergebnisse. Zu Beginn des Praktikums war ich besorgt, dass ich den Anforderungen nicht gerecht werden k\u00f6nnte, aber ich gab mein bestes und mein Team war immer da um mich zu unterst\u00fctzen. Letztendlich konnte ich das Projekt sehr erfolgreich abschlie\u00dfen und den Bericht beenden.<\/p><p>Meine Betreuerin war au\u00dferdem auch sehr daran interessiert mir Tipps f\u00fcr Ausfl\u00fcge und anderen Unternehmungen zu geben. Allgemein war mein Eindruck, dass die Kiwis immer gerne bereit sind \u00fcber die Sch\u00f6nheit des Landes und Ausflugsziele zu sprechen.<\/p><p><strong>4. Unterkunft (Besonderheiten bei der Wohnungssuche, Empfehlungen, Internetadressen, Bewerbung, Wohnheime\/Privatunterk\u00fcnfte\/kurzfristige Unterk\u00fcnfte, Lage\/Ausstattung\/Kosten\/ etc.)<\/strong><br \/>Vor der Abreise habe ich noch von Deutschland aus ein Zimmer zur Zwischenmiete gefunden in dem ich f\u00fcr die ersten vier Wochen wohnte. Das Zimmer fand ich \u00fcber eine Facebook Gruppe. Von dort aus suchte ich dann meine etwas langfristigere Unterkunft. Auch dabei war Facebook wieder sehr hilfreich. Letztendlich fand ich die Wohnung allerdings \u00fcber Trademe, eine Plattform die eBay \u00e4hnlich ist. Die Stadtteile Kingsland und Mt. Eden sind sehr zu empfehlen, sie sind nah am Zentrum, es gibt einige Bars und Restaurants und auch die Bahnstationen sind in der N\u00e4he. Da mein Praktikumsplatz weiter au\u00dferhalb im S\u00fcden lag musste ich ca. 45 Minuten im Zug verbringen, um dahin zu gelangen, aber das war f\u00fcr mich ok, da ich lieber im Zentrum und auch in der Naher meiner Freunde leben wollte. Die Mietkosten sind in Auckland ziemlich hoch und man kann mit mindestens $200 bis $300 w\u00f6chentlich rechnen.<\/p><p><strong>5. Sonstiges (besondere Erlebnisse, Transport, Hinweise zur Sicherheit, Internet, Probleme\/Anregungen\/pers\u00f6nliche Empfehlungen, Verpflegung)<\/strong><br \/>In Neuseeland allgemein und auch in Auckland ist es sehr sicher. Auch ansonsten ist die Kultur der in Deutschland gr\u00f6\u00dftenteils \u00e4hnlich, wobei es nat\u00fcrlich einige Unterschiede gibt. Was mir besonders gut gef\u00e4llt ist die Offenheit und auch die Pers\u00f6nlichkeit \u2013 man spricht sich eigentlich immer mit dem Vornamen an. Der \u00f6ffentliche Nahverkehr und besonders das Schienennetz sind in Auckland eher schlecht ausgebaut. Daher ist es sinnvoll nach einer Wohnung zu suchen die in der N\u00e4he einer Bahnstation liegt. F\u00fcr Ausfl\u00fcge und Wochenende bietet es sich an ein Auto zu mieten oder auszuleihen, da viele der sch\u00f6nen Orte sonst eigentlich nicht zu erreichen sind. Je nachdem wie lange man in Neuseeland bleiben m\u00f6chte, kann man auch ein Auto kaufen \u2013 der Markt ist ziemlich gut und viele Autos sind auch recht g\u00fcnstig.<\/p><p>Wenn die Praktikumseinrichtung nicht an eine Uni angegliedert ist, kann es etwas schwieriger sein Anschluss zu finden. Ich hatte gro\u00dfes Gl\u00fcck mit meinen ersten und zweiten Mitbewohnern und hatte daher von Anfang an einen guten Freundeskreis. Ich kann daher nur empfehlen in eine WG zu ziehen und auch ansonsten den Kontakt zu anderen Leuten suchen. Auckland ist sehr international und es gibt viele Austauschstudenten oder Backpacker die immer offen f\u00fcr neue Freundschaften sind.<\/p><p>Auch die Verpflegung ist in Neuseeland relative teuer. Besonders die Preise von Obst und Gem\u00fcse schwanken saisonal. Der Supermarkt Pac \u2018n Save ist zu empfehlen, dort gibt es gute Angebote und es ist etwas g\u00fcnstiger als beim Marktf\u00fchrer Countdown.<\/p><p><strong>6. Was ist tunlichst zu vermeiden? (Dont\u2019s)<\/strong><br \/>Man sollte auf jeden Fall gen\u00fcgend Zeit nach dem Praktikum oder Semester zum Reisen einplanen. Neuseeland ist ein wundersch\u00f6nes Land mir einer atemberaubenden Natur, es w\u00e4re zu schade wenn man schon kurz nach dem Praktikum abreist ohne diese Sch\u00f6nheit erlebt zu haben.<\/p><p>Wenn man mit dem Gedanken spielt ein Auslandssemester oder Praktikum im Ausland zu verbringen, dann sollte man das auf jeden Fall verwirklichen. Es ist eine einmalige Chance, denn man kann Erfahrungen sammeln, die man w\u00e4hrend eines einfachen Urlaubs nicht erleben k\u00f6nnte. Trotzdem ist es wichtig sich \u00fcber die Kosten bewusst zu sein. Das Promos Stipendium ist zwar gut und sehr hilfreich, aber deckt je nach Zielland bei weitem nicht die Kosten des Aufenthaltes.<\/p><p><strong>7. Fazit (Was hat Ihnen der Aufenthalt pers\u00f6nlich gebracht? Motivation und Ziele f\u00fcr gerade diese Praktikumswahl\/ Wahl des Landes; Welche Auswirkungen haben die Erfahrungen w\u00e4hrend Ihres Aufenthaltes auf Ihr weiteres Studium, Ihre beruflichen \u00dcberlegungen oder Ihre Lebensplanung?)<\/strong><br \/>Durch mein Praktikum bei Ko Awatea habe ich fachlich und auch methodisch unglaublich viel Neues gelernt. Ich konnte Kenntnisse aus dem Studium vertiefen und theoretisches Wissen zur Anwendung bringen. Aber auch pers\u00f6nlich kann ein Auslandspraktikum sehr bereichern. Durch die Herausforderung in einem unbekannten Land zurechtzukommen und zu arbeiten wird man selbstbewusster und traut sich auch andere Herausforderungen leichter zu. Mein Wunsch nach dem Studium f\u00fcr eine Weile im Ausland zu arbeiten wurde best\u00e4rkt und ich vermute, dass sie bereits erlangte Auslandserfahrung dabei nur hilfreich sein wird. F\u00fcr meine berufliche Zukunft wei\u00df ich, dass ich nicht langfristig in der reinen Forschung arbeiten m\u00f6chte, das mir das Feld zu theoretisch ist. Der Bereich der Evaluation gef\u00e4llt mir allerdings sehr gut, da die Ergebnisse in einem praktischen Feld Anwendung finden und Programme oder Organisationen gezielt verbessert werden k\u00f6nnen.<\/p><p>\u00a0<\/p><div id=\"ShortCode_Div\">[osm_map_v3 map_center=\"-41.1200,173.8918\" zoom=\"5\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/div>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,356669,572069,368865,653],"tags":[368841,525315,572069,18499,70505,18623],"class_list":["post-5304","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-laender","category-neuseeland","category-outgoing","category-praktikum","tag-forschungspraktikum","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-neuseeland","tag-organisatorisches","tag-public-health","tag-wohnungssuche"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5304","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5304"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5304\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5308,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5304\/revisions\/5308"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5305"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5304"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5304"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5304"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}