{"id":5157,"date":"2019-02-26T09:57:56","date_gmt":"2019-02-26T08:57:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=5157"},"modified":"2022-06-14T22:13:30","modified_gmt":"2022-06-14T20:13:30","slug":"erasmus-bericht-12-wochen-praktikum-in-der-glasgow-womens-library","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2019\/02\/26\/erasmus-bericht-12-wochen-praktikum-in-der-glasgow-womens-library\/","title":{"rendered":"Erasmus+ Bericht: 12 Wochen Praktikum in der Glasgow Women\u2019s Library"},"content":{"rendered":"\r\n<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><!-- divi:paragraph -->\r\n<p>Ich habe mich entschieden im Rahmen meines obligatorischen Auslandsaufenthalts in meinem Studienfach English-Speaking Cultures ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Ich hatte die Hoffnung, dass ich durch die damit verbunden praktische Arbeitserfahrung Klarheit \u00fcber meine Beruflichen Ziele nach dem Abschluss meines Praktikums erlangen w\u00fcrde.<\/p>\r\n<!-- \/divi:paragraph -->\r\n\r\n<!-- divi:paragraph -->\r\n<p>Von der Glasgow Women\u2019s Library erfuhr ich vor zwei Jahren durch eine Kommilitonin, die dort ebenfalls ein Praktikum gemacht hat. Als es dann vor einem Jahr an die Planung meines Auslandsaufenthalts ging hatte ich ihre Berichte von der Zeit in Glasgow im Hinterkopf. Daher habe ich im M\u00e4rz 2018 begonnen parallel eine Bewerbung bei GWL einzureichen, einen Antrag auf Anerkennung beim Bachelorpr\u00fcfungsausschuss zu stellen und mich f\u00fcr das Erasmus Programm zu bewerben. Anfang Mai hatte ich dann die Zusagen von allen drei Stellen. Mein Praktikum w\u00fcrde genau 12 Wochen dauern. Vom 01. Oktober bis zum 21. Dezember 2018. <\/p>\r\n<!-- \/divi:paragraph -->\r\n\r\n<!-- divi:paragraph -->\r\n<p>Also machte ich mich online auf die Suche nach einer m\u00f6glichen Unterkunft f\u00fcr die Zeit du wurde tats\u00e4chlich relativ schnell f\u00fcndig und unterzeichnet einen Mietvertrag \u2013 so dachte ich zumindest. Als ich in Glasgow ankam musste ich jedoch leider feststellen, dass ich trotz aller Vorsicht auf eine Betr\u00fcgermasche reingefallen war. Ich hatte jedoch Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck und wurde von der eigentlichen Besitzerin der Wohnung, welche ich unheimlich leidtat, eingeladen f\u00fcr die Zeit meines Praktikums bei ihr zu wohnen, was ich auch dankend annahm. Durch sie lernte ich auch schnell neue Menschen kennen und hatte viele Kontakte zu den \u201elocals\u201c. Ich w\u00fcrde jedoch zuk\u00fcnftigen Praktikanten nicht empfehlen sich auf so ein Gl\u00fcck zu verlassen und vielleicht lieber f\u00fcr die ersten paar N\u00e4chte ein Hostelzimmer zu buchen und vor Ort nach einer Unterkunft Ausschau zu halten.<\/p>\r\n<!-- \/divi:paragraph -->\r\n\r\n<!-- divi:paragraph -->\r\n<p>Die Arbeit f\u00fcr die Glasgow Womens\u2019s Library gliederte sich f\u00fcr mich in zwei Bereiche. Zu einem habe ich an der Vorbereitung und Durchf\u00fchrung eines Literaturwettbewerbes gearbeitet und zum anderen an Projekten des National Live Long Learning Projekts. F\u00fcr den Literaturwettbewerb geh\u00f6rte ich zu einer der Jurorinnen f\u00fcr die Vorauswahl und habe die einegereichten Werke gelesen und eine Top 6 Liste erstellt. Des Weiteren war ich in die Organisation des finalen Events beteiligt.<\/p>\r\n<!-- \/divi:paragraph -->\r\n\r\n<!-- divi:paragraph -->\r\n<p>F\u00fcr das National Project habe ich in den drei Monaten meines Praktikums verschiedene Aufgaben \u00fcbernommen. So habe ich das Projekt zum Bespiel bei zwei Konferenzen vorgestellt und Werbung f\u00fcr die von uns zur Verf\u00fcgung gestellten Workshops gemacht. Dar\u00fcber hinaus habe ich eine Ausstellung in Aberdeen betreut. Dies beinhaltete die Zusammenstellung von Archivmaterialien, das Layout der Vitrinen und das auf und abbauen der Ausstellung in Aberdeen. Eine weitere Reise mit der Women\u2019s Library f\u00fchrte mich nach Fort William, wo ich mit einer Kollegin ein Story Caf\u00e9 (Eine w\u00f6chentliche \u201eVorleserunde\u201c die normalerweise in der Library stattfindet) in einem Altenheim gemacht habe. Hierzu geh\u00f6rte die Vorauswahl von Texten. Zus\u00e4tzlich zu diesen Aufgaben \u00fcbernahm ich immer wieder kleinere Jobs, wie etwa die Digitalisierung von Workshop Ergebnissen.<\/p>\r\n<!-- \/divi:paragraph -->\r\n\r\n<!-- divi:paragraph -->\r\n<p>Die Arbeitsatmosph\u00e4re in der Library war von Beginn an gro\u00dfartig. Zu dem Team von ca. 20 festangestellten Frauen kommt ein Pool von mehr als 50 freiwilligen Helfern. Das bedeutet, dass ich besonders in den ersten beiden Wochen t\u00e4glich neue Leute kenne gelernt habe. Trotzdem gab es von Beginn an das Gef\u00fchl dazu zu geh\u00f6ren und Teil des Ganzen zu sein. Die Atmosph\u00e4re zwischen den Kolleginnen war immer voller Wertsch\u00e4tzung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr einander. Die Zugeh\u00f6rigkeit merkte ich besonders, als ich wie selbstverst\u00e4ndlich zu Weihnachtsfeier im Dezember eingeladen wurde oder als Kollegin und nicht \u201enur\u201c als Praktikantin vorgestellt wurde. Ich kann ein Praktikum in der Glasgow Women\u2019s Library nur empfehlen!<\/p>\r\n<!-- \/divi:paragraph -->\r\n\r\n<!-- divi:image {\"id\":5159} -->\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-1200x900.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5159\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild1.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Ausflug nach Fife<\/figcaption><\/figure>\r\n<!-- \/divi:image -->\r\n\r\n<!-- divi:image {\"id\":5161} -->\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3-1200x1200.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5161\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3-1200x1200.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3-420x420.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3-744x744.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3-768x768.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3-1080x1080.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild3.jpg 1385w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>Streetart in Glasgow<\/figcaption><\/figure>\r\n<!-- \/divi:image -->\r\n\r\n<!-- divi:image {\"id\":5162} -->\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-1200x900.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5162\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild4.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>University of Glasgow<\/figcaption><\/figure>\r\n<!-- \/divi:image -->\r\n\r\n<!-- divi:image {\"id\":5158} -->\r\n<figure class=\"wp-block-image\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1200\" height=\"900\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-1200x900.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-5158\" srcset=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-1200x900.jpg 1200w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-420x315.jpg 420w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-744x558.jpg 744w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-768x576.jpg 768w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-510x382.jpg 510w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5-1080x810.jpg 1080w, https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/files\/2019\/01\/bild5.jpg 1386w\" sizes=\"(max-width: 1200px) 100vw, 1200px\" \/><figcaption>31.10. Auf dem Weg nach Fort William. In den Highlands fiel der erste Schnee des Winters.<\/figcaption><\/figure>\r\n<!-- \/divi:image --><\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\r\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":5160,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<!-- wp:paragraph -->\r\n<p>Ich habe mich entschieden im Rahmen meines obligatorischen Auslandsaufenthalts in meinem Studienfach English-Speaking Cultures ein Auslandspraktikum zu absolvieren. 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Ich w\u00fcrde jedoch zuk\u00fcnftigen Praktikanten nicht empfehlen sich auf so ein Gl\u00fcck zu verlassen und vielleicht lieber f\u00fcr die ersten paar N\u00e4chte ein Hostelzimmer zu buchen und vor Ort nach einer Unterkunft Ausschau zu halten.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->\r\n<p>Die Arbeit f\u00fcr die Glasgow Womens\u2019s Library gliederte sich f\u00fcr mich in zwei Bereiche. Zu einem habe ich an der Vorbereitung und Durchf\u00fchrung eines Literaturwettbewerbes gearbeitet und zum anderen an Projekten des National Live Long Learning Projekts. F\u00fcr den Literaturwettbewerb geh\u00f6rte ich zu einer der Jurorinnen f\u00fcr die Vorauswahl und habe die einegereichten Werke gelesen und eine Top 6 Liste erstellt. Des Weiteren war ich in die Organisation des finalen Events beteiligt.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->\r\n<p>F\u00fcr das National Project habe ich in den drei Monaten meines Praktikums verschiedene Aufgaben \u00fcbernommen. So habe ich das Projekt zum Bespiel bei zwei Konferenzen vorgestellt und Werbung f\u00fcr die von uns zur Verf\u00fcgung gestellten Workshops gemacht. Dar\u00fcber hinaus habe ich eine Ausstellung in Aberdeen betreut. Dies beinhaltete die Zusammenstellung von Archivmaterialien, das Layout der Vitrinen und das auf und abbauen der Ausstellung in Aberdeen. Eine weitere Reise mit der Women\u2019s Library f\u00fchrte mich nach Fort William, wo ich mit einer Kollegin ein Story Caf\u00e9 (Eine w\u00f6chentliche \u201eVorleserunde\u201c die normalerweise in der Library stattfindet) in einem Altenheim gemacht habe. Hierzu geh\u00f6rte die Vorauswahl von Texten. Zus\u00e4tzlich zu diesen Aufgaben \u00fcbernahm ich immer wieder kleinere Jobs, wie etwa die Digitalisierung von Workshop Ergebnissen.<\/p>\r\n<!-- \/wp:paragraph -->\r\n\r\n<!-- wp:paragraph -->\r\n<p>Die Arbeitsatmosph\u00e4re in der Library war von Beginn an gro\u00dfartig. Zu dem Team von ca. 20 festangestellten Frauen kommt ein Pool von mehr als 50 freiwilligen Helfern. Das bedeutet, dass ich besonders in den ersten beiden Wochen t\u00e4glich neue Leute kenne gelernt habe. Trotzdem gab es von Beginn an das Gef\u00fchl dazu zu geh\u00f6ren und Teil des Ganzen zu sein. Die Atmosph\u00e4re zwischen den Kolleginnen war immer voller Wertsch\u00e4tzung und Unterst\u00fctzung f\u00fcr einander. Die Zugeh\u00f6rigkeit merkte ich besonders, als ich wie selbstverst\u00e4ndlich zu Weihnachtsfeier im Dezember eingeladen wurde oder als Kollegin und nicht \u201enur\u201c als Praktikantin vorgestellt wurde. 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