

{"id":4993,"date":"2018-11-20T21:17:17","date_gmt":"2018-11-20T20:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/?p=4993"},"modified":"2022-06-14T22:17:35","modified_gmt":"2022-06-14T20:17:35","slug":"lehramts-praktikum-an-der-mount-maunganui-intermediate-school-neuseeland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/2018\/11\/20\/lehramts-praktikum-an-der-mount-maunganui-intermediate-school-neuseeland\/","title":{"rendered":"Lehramts-Praktikum an der Mount Maunganui Intermediate School, Neuseeland"},"content":{"rendered":"<div class=\"et_d4_element et_pb_section et_pb_section_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_section_regular et_block_section\" >\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_row et_pb_row_0  et_pb_css_mix_blend_mode et_block_row\">\n\t\t\t\t<div class=\"et_d4_element et_pb_column_4_4 et_pb_column et_pb_column_0  et_pb_css_mix_blend_mode et-last-child et_block_column\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_text et_pb_text_0  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t<div class=\"et_pb_text_inner\"><p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>\nDa ich zwei Sprachen studiere war f\u00fcr mich von Beginn meines Studiums klar, dass ich zwei Mal die Chance bekommen w\u00fcrde ins Ausland zu gehen. Da ich bereits mit meinem Zweitfach (Frankoromanistik) an einer Gastuniversit\u00e4t im Ausland studiert hatte, stand f\u00fcr mich fest, dass ich dieses Mal gerne ein Praktikum machen m\u00f6chte. Die Bewerbungsfrist f\u00fcr das PROMOS-Stipendium habe ich der Uni Bremen Seite entnommen. Bewerbungsschluss war im September des Vorjahres, um meinen Praktikumsplatz habe ich mich aber bereits deutlich fr\u00fcher privat gek\u00fcmmert. Da ich 2010 bereits ein Jahr als High School Sch\u00fclerin in Neuseeland verbracht hatte, habe ich den Kontakt zu meiner ehemaligen Gastfamilie wieder aufgenommen und gefragt, ob diese mir bei der Suche nach einem Praktikumsplatz an einer Schule behilflich sein kann. Keine zwei Wochen sp\u00e4ter bekam ich auch schon die Zusage von der Internationalen Koordinatorin der Schule, die meine Gastschwester zurzeit besucht. Nach dem Erstkontakt habe ich direkt das PROMOS Formular zur Preliminary Confirmation of Stay nach Neuseeland gesendet um alles auch auf Papier zu haben. Somit war der Praktikumsplatz sicher und aufgrund unseres guten Verh\u00e4ltnisses bei meinem letzten Aufenthalt hat auch meine Gastfamilie angeboten mich f\u00fcr die drei Monate wieder aufzunehmen.<\/p>\n<p><strong>Formalit\u00e4ten im Gastland<\/strong><br \/>\nUm in Neuseeland als deutsche Staatsb\u00fcrgerin ein Praktikum absolvieren zu k\u00f6nnen brauchte ich vor meiner Einreise ein Visum. An die Information zu gelangen welches Visum das Richtige ist war tats\u00e4chlich nicht so ganz leicht, da die Immigration New Zealand Seite zwar mehrere vorschl\u00e4gt aber keines konkret. Auch ein Anruf im Konsulat hat mich nicht weiter gebracht und ich habe mich somit mehr auf gut Gl\u00fcck f\u00fcr das Working Holiday Visum entschieden, welches man als deutsche Staatsb\u00fcrgerin unter drei\u00dfig Jahren einmalig im Leben beantragen kann und welches ab Genehmigungsdatum ein Jahr g\u00fcltig ist. Mit diesem Visum war es mir gestattet in Neuseeland zu reisen, zu arbeiten oder wie in meinem Falle ein unbezahltes Praktikum zu absolvieren. Der Visums Antrag kann online gestellt werden und auch die Bezahlung und Best\u00e4tigung des Visums erfolgt online. Man erh\u00e4lt dann ein sogenanntes E-Visa welches man sich als PDF Dokument runterladen und ausdrucken kann und soll, denn es wird durchaus bei der Ausreise und vor dem Boarding des Flugzeuges gepr\u00fcft ob ein g\u00fcltiges Visum vorhanden ist.<\/p>\n<p>Neben dem Visum habe ich mir vor meiner Abreise noch einen Internationalen F\u00fchrerschein im B\u00fcrgerservice Center ausstellen lassen um zum Einen in meiner Gastfamilie mit Fahrdiensten der Gastkinder helfen zu k\u00f6nnen, aber nat\u00fcrlich auch selbst die M\u00f6glichkeit zu haben an den freien Wochenenden mit einem Mietwagen das Land zu erkundigen. Der internationale F\u00fchrerschein kostet lediglich 16 Euro und f\u00fcr das Ausstellen wird der europ\u00e4ische F\u00fchrerschein, sowie ein biometrisches Lichtbild ben\u00f6tigt. F\u00fcr das Ausstellen sollte man auf jeden Fall einen Termin im Service Center buchen um zu gew\u00e4hrleisten das man den F\u00fchrerschein dann auch am selben Tag direkt mitnehmen kann. Neuseeland ist eines der L\u00e4nder mit Linksverkehr. Auch wenn ich zu Beginn etwas nerv\u00f6s war, habe ich mich langsam mit Fahrrad fahren an die linke Stra\u00dfenseite gew\u00f6hnt bevor ich mich dann aber auch in meiner dritten Woche schon hinter das Steuer getraut habe und feststellen durfte, dass es keine so gewaltige Umgew\u00f6hnung bedarf um sich auch auf der anderen Stra\u00dfenseite im Verkehr sicher zu f\u00fchlen.<\/p>\n<p>In Neuseeland ist die g\u00e4ngigste Zahlungsform Eftpos, welches in etwa mit dem Girokonto in Deutschland vergleichbar ist. Um ein solches Bankkonto er\u00f6ffnen zu k\u00f6nnen wird das Visum, der Reisepass, die deutsche Steueridentifikationsnummer, sowie der Nachweis einer physischen Adresse in Neuseeland ben\u00f6tigt. Letztere pr\u00fcfen die Banken in dem sie einen Brief an diese Adresse senden welchen man nach Erhalt unterschrieben in der Bankfiliale abgeben muss. Der gesamte Prozess ist sehr unkompliziert. Sobald der Brief einige Tage sp\u00e4ter angekommen ist, kann man seine Karte in der Filiale direkt abholen. F\u00fcr Studenten die in Erw\u00e4gung ziehen nach Neuseeland zu gehen w\u00fcrde ich empfehlen vor der Abreise ein Girokonto bei der Deutschen Bank zu er\u00f6ffnen. Dieses ist f\u00fcr Student_innen kostenlos und erm\u00f6glicht das kostenlose Abheben von Bargeld an allen Westpac Geldautomaten in Neuseeland aufgrund der Kooperation der Banken. So habe ich das Geld immer Bar abgehoben und sofort auf mein Eftpos Konto eingezahlt. Eine Auslands\u00fcberweisung ist aufgrund der anfallenden Geb\u00fchren eher ung\u00fcnstig.<\/p>\n<p><strong>Allgemeine Informationen zur Praktikumsschule<\/strong><br \/>\nMein Praktikum habe ich an der Mount Maunganui Intermediate School in Mount Maunganui absolviert. Mount Maunganui liegt an der nord\u00f6stlichen K\u00fcste Taurangas und ist somit Teil der Bay of Plenty welche sich auf der Nord Insel Neuseelands befindet. Der Unterricht an der Mount Maunganui Intermediate School beginnt um 08:45 Uhr und endet um 14:45 Uhr. Die Schule ist in f\u00fcnf H\u00e4user (Matakana, Karewa, Motuotau, Moturiki, Motiti) eingeteilt. Die verschiedenen H\u00e4user sammeln w\u00e4hrend des Schuljahres Hauspunkte in verschiedenen Disziplinen, von Mathematikwettbewerben, \u00fcber Swimming Sports, bis hin zu Crosscountry.<\/p>\n<p>Am Ende des Jahres gibt es dann immer einen Haussieger welcher den Pokal erh\u00e4lt. Aufgrund der Lage der Schule gibt es neben den F\u00e4chern Englisch, Mathematik, Biologie, Dance&amp;Drama, Foodtechnology und Hard Materials auch Kiwi Can und Edusatlon Ouiside ihe Classroom, weiche drau\u00dfen und h\u00e4ufig am Strand oder der nahe gelegenen Natur stattfinden und den Sch\u00fcler*innen wichtige F\u00e4higkeiten in Hinblick auf Leadership und Teambuilding nahe bringen sollen und die Sch\u00fcler*innen dazu motiviert aus ihrer Komfortzone zu kommen und Neue Dinge auszuprobieren.<\/p>\n<p>Meine Ansprechpartnerin w\u00e4hrend meines Praktikums war Miss Jane Howard, die Koordinatorin der Internationalen Angelegenheiten an der Schule. Bereits vor meiner Anreise hatte ich regelm\u00e4\u00dfigen Email Kontakt mit Miss Howard bez\u00fcglich Visa Angelegenheiten, sowie bez\u00fcglich jeglicher Baf\u00f6g und PROMOS Formalit\u00e4ten. Da ich mich dazu entschlossen habe ein Praktikum zu absolvieren und nicht an einer Hochschule zu studieren gab es f\u00fcr mich keine Orientierungswoche, jedoch habe ich mich vor Schulstart bereits mit Miss Howard getroffen um \u00fcber den Verlauf und die Erwartungen beider Parteien zu sprechen.<\/p>\n<p>In Neuseeland wird bereits in sehr fr\u00fchem Alter viel Wert auf den internationalen Austausch zwischen Schulen gelegt und so hatten wir an der Schule im ersten Term sechzehn internationale Sch\u00fcler_innen aus China, Korea, Amerika und Brasilien, welche Miss Howard und ich gemeinsam betreut und unterrichtet haben.<\/p>\n<p>An der Schule war ich zust\u00e4ndig f\u00fcr den Unterricht ESOL (English as a second Language). Dieses Unterrichtsfach ist lediglich f\u00fcr die Sch\u00fcler_innen, welche aufgrund ihres Migrationshintergrundes so geringe Englischkenntnisse haben, dass sie noch nicht in der Lage sind dem Englischunterricht in ihren Klassen zu folgen. Um das Sprachniveau m\u00f6glichst schnell und effektiv anzuheben, sodass die Sch\u00fcler_innen dem Unterricht in ihren Klassen m\u00f6glichst schnell m\u00fchelos folgen k\u00f6nnen haben wir die Kompetenzen der Sch\u00fcler_innen in den ersten Wochen getestet und die sechzehn Sch\u00fcler_innen in vierer Gruppen nach ihren vorhandenen Sprachkompetenzen eingeteilt. In diesem Gruppen bekamen die Sch\u00fcler_innen jeden Tag eine Stunde Englisch Unterricht, welcher genau auf ihre Vorkenntnisse und ihr Sprachk\u00f6nnen abgestimmt war Besonders sch\u00f6n war hier zu sehen, wie schnell die Sch\u00fcler_innen Fortschritte gemacht haben und nach und nach selbstbewusster im Sprechen wurden.<\/p>\n<p>Meine Anreise nach Neuseeland erfolgte mit dem Flugzeug circa eine Woche vor Beginn meines Praktikums. Da Neuseeland sich ziemlich genau auf der anderen Seite der Welt befindet und eine Reise hierher mit einer Reisedauer von mindestens 28 Stunden und einer Zeitverschiebung von zw\u00f6lf Stunden verbunden ist wollte ich definitiv sichergehen, dass ich gen\u00fcgen Zeit vor Ort habe um mich von der Reise zu erholen und mich an den anderen Schlafrhythmus zu gew\u00f6hnen.<\/p>\n<p><strong>Sonstiges<\/strong><br \/>\nNeuseeland ist ein atemberaubend sch\u00f6nes Land, welches definitiv eine Reise wert ist. W\u00e4hrend meiner Zeit an der Schule habe ich die Wochenenden f\u00fcr Kurztrips genutzt. Das geht gut mit dem Mana Bus, welcher es Einem erm\u00f6glicht f\u00fcr 15 Dollar in eine andere Stadtfahren kann. Weitere M\u00f6glichkeiten sind nat\u00fcrlich ein Mietwagen oder das Flugzeug. Hier kann ich sehr die Website: Grabaseat empfehlen. Grabaseat ist eine Tochterfirma von AirNewZealand, die zum Teil wirklich guten Angebote hat.<\/p>\n<p>Ich habe mich dazu entschlossen nach Beendigung meines Auslandssemesters kommende Woche noch einen Monat hinten ran zu h\u00e4ngen und durchs Land zu reisen und habe bei Grabaseat einige g\u00fcnstige Inlandsfl\u00fcge buchen k\u00f6nnen. Aber auch nach Australien, Fiji, Bali und zu vielen anderen Zielen kann man bei Grabaseat g\u00fcnstige Fl\u00fcge finden. Dies haben einige Kollegen von mir in den Ferien genutzt. Bei Grabaseat gilt jedoch, je fr\u00fcher man online schaut und je flexibler man in seinen Reisedaten ist, desto g\u00fcnstiger wird es.<\/p>\n<p>Ein weiterer Tipp zum Fliegen: Die Flugh\u00e4fen in den h\u00e4ufig sehr kleinen St\u00e4dten sind sehr teuer. In vielen F\u00e4llen lohnt es sich daher mit dem Bus f\u00fcr 10 Dollar in die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt zu fliegen, da die Fl\u00fcge nicht selten um 100 Dollar g\u00fcnstiger sind.<\/p>\n<p>An Transport in Mount Maunganui habe ich haupts\u00e4chlich das Fahrrad meiner Gastfamilie, sowie das lokale Busunternehmen (Bayhopper) verwendet. Der letzte Bayhopper f\u00e4hrt allerdings um 18:00 Uhr, das bedeutet das wenn man eine sp\u00e4tere Verabredung hat oder Abends weggehen m\u00f6chte man hier definitiv auf das Taxi oder UBER angewiesen ist.<\/p>\n<p>Neben der atemberaubenden Landschaft und den vieler Outdoor Aktivit\u00e4ten, wie beispielsweise: Kayaken, Klettern, Surfen, Bungy Jumping, Fallschirmspringen, Paragliding und vielen mehr hat Neuseeland auch kulturell einiges zu bieten. Durch den geschichtlichen Hintergrund Neuseelandsder Besiedlungsgeschichte der Europ\u00e4er und den einheimischen Maoris treffen an vielen Ecken Neuseelands zwei Kulturen auf einander. Besonders in kleineren Gemeinden die lange Zeit unber\u00fchrt geblieben sind von den britischen Siedlungskolonien ist dieser Einfluss sehr stark sp\u00fcrbar, aber auch in gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie Tauranga, Auckland, Queenstown und Wellington wird vermehrt Wert darauf gelegt die Maori Traditionen zu erhalten. Die meisten Maori, die ich w\u00e4hrend meiner Zeit getroffen habe sind sehr stolz auf ihre Herkunft und gerne bereit \u00fcber die Kultur zu erz\u00e4hlen, wenn man daran interessiert ist. Aber auch wenn man nicht aktiv auf die Maori zugeht wird man w\u00e4hrend einer Reise durch Neuseeland immer wieder \u00fcber Maagri Bezeichnungen, Namen, Holzfiguren, Gem\u00e4lde und Tattoos an ungew\u00f6hnlichen K\u00f6rperstellen stolpern.<\/p>\n<p><strong>Nach der R\u00fcckkehr<\/strong><br \/>\nDa ich bereits im sechsten Fachsemester meines Studiums bin und aufgrund des Praktikums keine Universit\u00e4tskurse besucht habe, habe ich f\u00fcr als Studienleistung 350 geleistete Arbeitsstunden im Zeitraum von mindestens drei Monaten nachzuweisen, sowie einen Erfahrungsbericht in englischer Sprache im Umfang von 1500 W\u00f6rtern bei Dr. Jana Nittel einzureichen.<\/p>\n<p>Neben des Praktikumsberichtes, welchen ich im Fachbereich einreichen muss ist es bei einem durch PROMOS gef\u00f6rderten Auslandspraktikums verpflichtend sp\u00e4testens 7 Tage nach Beendigung des Auslandspraktikums die unterschriebene und gesiegelte Final Confirmation of Stay in Mobility Online hochzuladen. Wichtig hierbei ist, dass diese nicht fr\u00fcher als sieben Tage vor tats\u00e4chlichem Ende des Praktikums auszuf\u00fcllen und hochzuladen ist und das Datum den tats\u00e4chlichen Praktikumszeitraum angibt und nicht die generellen Semesterzeiten. Ein weiterer Bestandteil des PROMOS Vertrages ist der Erfahrungsbericht, welcher in deutscher Sprache verfasst einen Umfang von mindestens drei Seiten umfassen soll und innerhalb von vier Wochen nach Beendigung des Auslandspraktikums bei Mobility Online hochzuladen ist.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><br \/>\nDieses Auslandspraktikum hat mich um so viele Erfahrungen und Eindr\u00fccke reicher gemacht. Es war um einiges besser als ich es mir vor Antritt erhofft hatte. Ich wurde ins Lehrerteam perfekt aufgenommen und habe alle Seiten des neuseel\u00e4ndischen Schulalltags miterleben d\u00fcrfen. Ich habe die M\u00f6glichkeit bekommen jederzeit in jedem Fach zu hospitieren. Ich habe selber eigene Gruppen bekommen die ich selbstst\u00e4ndig unterrichten durfte, habe zwei Schulcamps, alle Lehrerkonferenzen und Sprechtage sowie die f\u00fcr das Kollegium verpflichtenden Fortbildungen besuchen d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Ich habe in diesen drei Monaten so viel gelernt was mir nicht nur f\u00fcr den Rest meines Studiums, sondern mein zuk\u00fcnftiges Berufsleben hilfreich sein wird. Nach meinen 3 Monaten an der Mount Intermediate School hat die Schule mich f\u00fcr die Woche vor meiner Rundreise sogar eine Stelle f\u00fcr eine Woche angeboten um f\u00fcr eine Kollegin einzuspringen, welche aufgrund einer OP leider die erste Woche des zweiten Terms nicht antreten kann. Dieses Feedback ist mein kr\u00f6nender Abschluss. Ein Auslandspraktikum an einer Schule in Neuseeland, insbesondere der Mount Intermediate School kann ich jedem ans Herz legen, der Englisch auf Lehramt studiert!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><link rel='stylesheet' id='osm-ol3-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.css?ver=10.9.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-ol3-ext-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map_v3.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<link rel='stylesheet' id='osm-map-css-css' href='https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/css\/osm_map.css?ver=1.0.0&#038;ver=7.0' media='all' \/>\n<script id=\"wp-polyfill-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/dist\/vendor\/wp-polyfill.min.js?ver=3.15.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/OL\/10.9.0\/ol.js?ver=10.9.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-ext-library-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-v3-plugin-lib.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"osm-ol3-metabox-events-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-metabox-events.js?ver=1.0.0\"><\/script>\n<script id=\"jquery-core-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery.min.js?ver=3.7.1\"><\/script>\n<script id=\"jquery-migrate-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-includes\/js\/jquery\/jquery-migrate.min.js?ver=3.4.1\"><\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js-extra\">\nvar translations = {\"openlayer\":\"open layer\",\"openlayerAtStartup\":\"open layer at startup\",\"generateLink\":\"link to this map with opened layers\",\"shortDescription\":\"short description\",\"generatedShortCode\":\"to get a text control link paste this code in your wordpress editor\",\"closeLayer\":\"close layer\",\"cantGenerateLink\":\"put this string in the existing map short code to control this map\"};\n\/\/# sourceURL=osm-map-startup-js-extra\n<\/script>\n<script id=\"osm-map-startup-js\" src=\"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-content\/plugins\/osm\/js\/osm-startup-lib.js?ver=V6.2.6\"><\/script>\n\n        <div id=\"map_ol3js_1\"\n       class=\"osm-map-container undefined\"\n             data-map_name=\"undefined\"\n             data-map=\"map_ol3js_1\"\n             data-autoshow=\"no\"\n             style=\"width:100%;\n                    max-width:100%;\n                    height:450px;\n                    display:block;\n                    overflow:hidden;\n                    border:2px solid grey;\n                    position: relative;\">\n          <div id=\"map_ol3js_1_popup\" class=\"ol-popup\">\n            <a href=\"#\" id=\"map_ol3js_1_popup-closer\" class=\"ol-popup-closer\"><\/a>\n            <div id=\"map_ol3js_1_popup-content\"><\/div>\n          <\/div>\n        <\/div>\n    <script type=\"text\/javascript\">\n\t\t\t  vectorM['map_ol3js_1'] = [];\n\t        \n        var raster = getTileLayer(\"osm\",\"NoKey\");\t\t\t\n\n\t\t\t  var map_ol3js_1 = new ol.Map({\n\t\t\t\tinteractions: ol.interaction.defaults.defaults({mouseWheelZoom:false}),\n\t\t\t\tlayers: [raster],\n\t\t\t\ttarget: \"map_ol3js_1\",\n\t\t\t\tview: new ol.View({\n\t\t\t\t  center: ol.proj.transform([156.1886,-32.4097], \"EPSG:4326\", \"EPSG:3857\"),\n\t\t\t\t  zoom: 4\n\t\t\t\t})\n\t\t\t  });\n\t\t\t  addControls2Map(map_ol3js_1,0,0,3,0,5,6,7,1,1);\nosm_addPopupClickhandler(map_ol3js_1,  \"map_ol3js_1\"); \nosm_addMouseHover(map_ol3js_1); <\/script><\/p><\/div>\n\t\t\t<\/div><div class=\"et_pb_module et_d4_element et_pb_post_nav_0 et_pb_posts_nav nav-single et_block_module\">\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t\n\t\t\t\t\n\t\t\t<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":9117,"featured_media":4994,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_bbp_topic_count":0,"_bbp_reply_count":0,"_bbp_total_topic_count":0,"_bbp_total_reply_count":0,"_bbp_voice_count":0,"_bbp_anonymous_reply_count":0,"_bbp_topic_count_hidden":0,"_bbp_reply_count_hidden":0,"_bbp_forum_subforum_count":0,"_et_pb_use_builder":"on","_et_pb_old_content":"<p><strong>Vorbereitung<\/strong><br \/>Da ich zwei Sprachen studiere war f\u00fcr mich von Beginn meines Studiums klar, dass ich zwei Mal die Chance bekommen w\u00fcrde ins Ausland zu gehen. 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Nach dem Erstkontakt habe ich direkt das PROMOS Formular zur Preliminary Confirmation of Stay nach Neuseeland gesendet um alles auch auf Papier zu haben. Somit war der Praktikumsplatz sicher und aufgrund unseres guten Verh\u00e4ltnisses bei meinem letzten Aufenthalt hat auch meine Gastfamilie angeboten mich f\u00fcr die drei Monate wieder aufzunehmen.<\/p><p><strong>Formalit\u00e4ten im Gastland<\/strong><br \/>Um in Neuseeland als deutsche Staatsb\u00fcrgerin ein Praktikum absolvieren zu k\u00f6nnen brauchte ich vor meiner Einreise ein Visum. An die Information zu gelangen welches Visum das Richtige ist war tats\u00e4chlich nicht so ganz leicht, da die Immigration New Zealand Seite zwar mehrere vorschl\u00e4gt aber keines konkret. Auch ein Anruf im Konsulat hat mich nicht weiter gebracht und ich habe mich somit mehr auf gut Gl\u00fcck f\u00fcr das Working Holiday Visum entschieden, welches man als deutsche Staatsb\u00fcrgerin unter drei\u00dfig Jahren einmalig im Leben beantragen kann und welches ab Genehmigungsdatum ein Jahr g\u00fcltig ist. Mit diesem Visum war es mir gestattet in Neuseeland zu reisen, zu arbeiten oder wie in meinem Falle ein unbezahltes Praktikum zu absolvieren. Der Visums Antrag kann online gestellt werden und auch die Bezahlung und Best\u00e4tigung des Visums erfolgt online. Man erh\u00e4lt dann ein sogenanntes E-Visa welches man sich als PDF Dokument runterladen und ausdrucken kann und soll, denn es wird durchaus bei der Ausreise und vor dem Boarding des Flugzeuges gepr\u00fcft ob ein g\u00fcltiges Visum vorhanden ist.<\/p><p>Neben dem Visum habe ich mir vor meiner Abreise noch einen Internationalen F\u00fchrerschein im B\u00fcrgerservice Center ausstellen lassen um zum Einen in meiner Gastfamilie mit Fahrdiensten der Gastkinder helfen zu k\u00f6nnen, aber nat\u00fcrlich auch selbst die M\u00f6glichkeit zu haben an den freien Wochenenden mit einem Mietwagen das Land zu erkundigen. Der internationale F\u00fchrerschein kostet lediglich 16 Euro und f\u00fcr das Ausstellen wird der europ\u00e4ische F\u00fchrerschein, sowie ein biometrisches Lichtbild ben\u00f6tigt. F\u00fcr das Ausstellen sollte man auf jeden Fall einen Termin im Service Center buchen um zu gew\u00e4hrleisten das man den F\u00fchrerschein dann auch am selben Tag direkt mitnehmen kann. Neuseeland ist eines der L\u00e4nder mit Linksverkehr. Auch wenn ich zu Beginn etwas nerv\u00f6s war, habe ich mich langsam mit Fahrrad fahren an die linke Stra\u00dfenseite gew\u00f6hnt bevor ich mich dann aber auch in meiner dritten Woche schon hinter das Steuer getraut habe und feststellen durfte, dass es keine so gewaltige Umgew\u00f6hnung bedarf um sich auch auf der anderen Stra\u00dfenseite im Verkehr sicher zu f\u00fchlen.<\/p><p>In Neuseeland ist die g\u00e4ngigste Zahlungsform Eftpos, welches in etwa mit dem Girokonto in Deutschland vergleichbar ist. Um ein solches Bankkonto er\u00f6ffnen zu k\u00f6nnen wird das Visum, der Reisepass, die deutsche Steueridentifikationsnummer, sowie der Nachweis einer physischen Adresse in Neuseeland ben\u00f6tigt. Letztere pr\u00fcfen die Banken in dem sie einen Brief an diese Adresse senden welchen man nach Erhalt unterschrieben in der Bankfiliale abgeben muss. Der gesamte Prozess ist sehr unkompliziert. Sobald der Brief einige Tage sp\u00e4ter angekommen ist, kann man seine Karte in der Filiale direkt abholen. F\u00fcr Studenten die in Erw\u00e4gung ziehen nach Neuseeland zu gehen w\u00fcrde ich empfehlen vor der Abreise ein Girokonto bei der Deutschen Bank zu er\u00f6ffnen. Dieses ist f\u00fcr Student_innen kostenlos und erm\u00f6glicht das kostenlose Abheben von Bargeld an allen Westpac Geldautomaten in Neuseeland aufgrund der Kooperation der Banken. So habe ich das Geld immer Bar abgehoben und sofort auf mein Eftpos Konto eingezahlt. Eine Auslands\u00fcberweisung ist aufgrund der anfallenden Geb\u00fchren eher ung\u00fcnstig.<\/p><p><strong>Allgemeine Informationen zur Praktikumsschule<\/strong><br \/>Mein Praktikum habe ich an der Mount Maunganui Intermediate School in Mount Maunganui absolviert. Mount Maunganui liegt an der nord\u00f6stlichen K\u00fcste Taurangas und ist somit Teil der Bay of Plenty welche sich auf der Nord Insel Neuseelands befindet. Der Unterricht an der Mount Maunganui Intermediate School beginnt um 08:45 Uhr und endet um 14:45 Uhr. Die Schule ist in f\u00fcnf H\u00e4user (Matakana, Karewa, Motuotau, Moturiki, Motiti) eingeteilt. Die verschiedenen H\u00e4user sammeln w\u00e4hrend des Schuljahres Hauspunkte in verschiedenen Disziplinen, von Mathematikwettbewerben, \u00fcber Swimming Sports, bis hin zu Crosscountry.<\/p><p>Am Ende des Jahres gibt es dann immer einen Haussieger welcher den Pokal erh\u00e4lt. Aufgrund der Lage der Schule gibt es neben den F\u00e4chern Englisch, Mathematik, Biologie, Dance&Drama, Foodtechnology und Hard Materials auch Kiwi Can und Edusatlon Ouiside ihe Classroom, weiche drau\u00dfen und h\u00e4ufig am Strand oder der nahe gelegenen Natur stattfinden und den Sch\u00fcler*innen wichtige F\u00e4higkeiten in Hinblick auf Leadership und Teambuilding nahe bringen sollen und die Sch\u00fcler*innen dazu motiviert aus ihrer Komfortzone zu kommen und Neue Dinge auszuprobieren.<\/p><p>Meine Ansprechpartnerin w\u00e4hrend meines Praktikums war Miss Jane Howard, die Koordinatorin der Internationalen Angelegenheiten an der Schule. Bereits vor meiner Anreise hatte ich regelm\u00e4\u00dfigen Email Kontakt mit Miss Howard bez\u00fcglich Visa Angelegenheiten, sowie bez\u00fcglich jeglicher Baf\u00f6g und PROMOS Formalit\u00e4ten. Da ich mich dazu entschlossen habe ein Praktikum zu absolvieren und nicht an einer Hochschule zu studieren gab es f\u00fcr mich keine Orientierungswoche, jedoch habe ich mich vor Schulstart bereits mit Miss Howard getroffen um \u00fcber den Verlauf und die Erwartungen beider Parteien zu sprechen.<\/p><p>In Neuseeland wird bereits in sehr fr\u00fchem Alter viel Wert auf den internationalen Austausch zwischen Schulen gelegt und so hatten wir an der Schule im ersten Term sechzehn internationale Sch\u00fcler_innen aus China, Korea, Amerika und Brasilien, welche Miss Howard und ich gemeinsam betreut und unterrichtet haben.<\/p><p>An der Schule war ich zust\u00e4ndig f\u00fcr den Unterricht ESOL (English as a second Language). Dieses Unterrichtsfach ist lediglich f\u00fcr die Sch\u00fcler_innen, welche aufgrund ihres Migrationshintergrundes so geringe Englischkenntnisse haben, dass sie noch nicht in der Lage sind dem Englischunterricht in ihren Klassen zu folgen. Um das Sprachniveau m\u00f6glichst schnell und effektiv anzuheben, sodass die Sch\u00fcler_innen dem Unterricht in ihren Klassen m\u00f6glichst schnell m\u00fchelos folgen k\u00f6nnen haben wir die Kompetenzen der Sch\u00fcler_innen in den ersten Wochen getestet und die sechzehn Sch\u00fcler_innen in vierer Gruppen nach ihren vorhandenen Sprachkompetenzen eingeteilt. In diesem Gruppen bekamen die Sch\u00fcler_innen jeden Tag eine Stunde Englisch Unterricht, welcher genau auf ihre Vorkenntnisse und ihr Sprachk\u00f6nnen abgestimmt war Besonders sch\u00f6n war hier zu sehen, wie schnell die Sch\u00fcler_innen Fortschritte gemacht haben und nach und nach selbstbewusster im Sprechen wurden.<\/p><p>Meine Anreise nach Neuseeland erfolgte mit dem Flugzeug circa eine Woche vor Beginn meines Praktikums. Da Neuseeland sich ziemlich genau auf der anderen Seite der Welt befindet und eine Reise hierher mit einer Reisedauer von mindestens 28 Stunden und einer Zeitverschiebung von zw\u00f6lf Stunden verbunden ist wollte ich definitiv sichergehen, dass ich gen\u00fcgen Zeit vor Ort habe um mich von der Reise zu erholen und mich an den anderen Schlafrhythmus zu gew\u00f6hnen.<\/p><p><strong>Sonstiges<\/strong><br \/>Neuseeland ist ein atemberaubend sch\u00f6nes Land, welches definitiv eine Reise wert ist. W\u00e4hrend meiner Zeit an der Schule habe ich die Wochenenden f\u00fcr Kurztrips genutzt. Das geht gut mit dem Mana Bus, welcher es Einem erm\u00f6glicht f\u00fcr 15 Dollar in eine andere Stadtfahren kann. Weitere M\u00f6glichkeiten sind nat\u00fcrlich ein Mietwagen oder das Flugzeug. Hier kann ich sehr die Website: Grabaseat empfehlen. Grabaseat ist eine Tochterfirma von AirNewZealand, die zum Teil wirklich guten Angebote hat.<\/p><p>Ich habe mich dazu entschlossen nach Beendigung meines Auslandssemesters kommende Woche noch einen Monat hinten ran zu h\u00e4ngen und durchs Land zu reisen und habe bei Grabaseat einige g\u00fcnstige Inlandsfl\u00fcge buchen k\u00f6nnen. Aber auch nach Australien, Fiji, Bali und zu vielen anderen Zielen kann man bei Grabaseat g\u00fcnstige Fl\u00fcge finden. Dies haben einige Kollegen von mir in den Ferien genutzt. Bei Grabaseat gilt jedoch, je fr\u00fcher man online schaut und je flexibler man in seinen Reisedaten ist, desto g\u00fcnstiger wird es.<\/p><p>Ein weiterer Tipp zum Fliegen: Die Flugh\u00e4fen in den h\u00e4ufig sehr kleinen St\u00e4dten sind sehr teuer. In vielen F\u00e4llen lohnt es sich daher mit dem Bus f\u00fcr 10 Dollar in die n\u00e4chst gr\u00f6\u00dfere Stadt zu fliegen, da die Fl\u00fcge nicht selten um 100 Dollar g\u00fcnstiger sind.<\/p><p>An Transport in Mount Maunganui habe ich haupts\u00e4chlich das Fahrrad meiner Gastfamilie, sowie das lokale Busunternehmen (Bayhopper) verwendet. Der letzte Bayhopper f\u00e4hrt allerdings um 18:00 Uhr, das bedeutet das wenn man eine sp\u00e4tere Verabredung hat oder Abends weggehen m\u00f6chte man hier definitiv auf das Taxi oder UBER angewiesen ist.<\/p><p>Neben der atemberaubenden Landschaft und den vieler Outdoor Aktivit\u00e4ten, wie beispielsweise: Kayaken, Klettern, Surfen, Bungy Jumping, Fallschirmspringen, Paragliding und vielen mehr hat Neuseeland auch kulturell einiges zu bieten. Durch den geschichtlichen Hintergrund Neuseelandsder Besiedlungsgeschichte der Europ\u00e4er und den einheimischen Maoris treffen an vielen Ecken Neuseelands zwei Kulturen auf einander. Besonders in kleineren Gemeinden die lange Zeit unber\u00fchrt geblieben sind von den britischen Siedlungskolonien ist dieser Einfluss sehr stark sp\u00fcrbar, aber auch in gr\u00f6\u00dferen St\u00e4dten wie Tauranga, Auckland, Queenstown und Wellington wird vermehrt Wert darauf gelegt die Maori Traditionen zu erhalten. Die meisten Maori, die ich w\u00e4hrend meiner Zeit getroffen habe sind sehr stolz auf ihre Herkunft und gerne bereit \u00fcber die Kultur zu erz\u00e4hlen, wenn man daran interessiert ist. Aber auch wenn man nicht aktiv auf die Maori zugeht wird man w\u00e4hrend einer Reise durch Neuseeland immer wieder \u00fcber Maagri Bezeichnungen, Namen, Holzfiguren, Gem\u00e4lde und Tattoos an ungew\u00f6hnlichen K\u00f6rperstellen stolpern.<\/p><p><strong>Nach der R\u00fcckkehr<\/strong><br \/>Da ich bereits im sechsten Fachsemester meines Studiums bin und aufgrund des Praktikums keine Universit\u00e4tskurse besucht habe, habe ich f\u00fcr als Studienleistung 350 geleistete Arbeitsstunden im Zeitraum von mindestens drei Monaten nachzuweisen, sowie einen Erfahrungsbericht in englischer Sprache im Umfang von 1500 W\u00f6rtern bei Dr. Jana Nittel einzureichen.<\/p><p>Neben des Praktikumsberichtes, welchen ich im Fachbereich einreichen muss ist es bei einem durch PROMOS gef\u00f6rderten Auslandspraktikums verpflichtend sp\u00e4testens 7 Tage nach Beendigung des Auslandspraktikums die unterschriebene und gesiegelte Final Confirmation of Stay in Mobility Online hochzuladen. Wichtig hierbei ist, dass diese nicht fr\u00fcher als sieben Tage vor tats\u00e4chlichem Ende des Praktikums auszuf\u00fcllen und hochzuladen ist und das Datum den tats\u00e4chlichen Praktikumszeitraum angibt und nicht die generellen Semesterzeiten. Ein weiterer Bestandteil des PROMOS Vertrages ist der Erfahrungsbericht, welcher in deutscher Sprache verfasst einen Umfang von mindestens drei Seiten umfassen soll und innerhalb von vier Wochen nach Beendigung des Auslandspraktikums bei Mobility Online hochzuladen ist.<\/p><p><strong>Fazit<\/strong><br \/>Dieses Auslandspraktikum hat mich um so viele Erfahrungen und Eindr\u00fccke reicher gemacht. Es war um einiges besser als ich es mir vor Antritt erhofft hatte. Ich wurde ins Lehrerteam perfekt aufgenommen und habe alle Seiten des neuseel\u00e4ndischen Schulalltags miterleben d\u00fcrfen. Ich habe die M\u00f6glichkeit bekommen jederzeit in jedem Fach zu hospitieren. Ich habe selber eigene Gruppen bekommen die ich selbstst\u00e4ndig unterrichten durfte, habe zwei Schulcamps, alle Lehrerkonferenzen und Sprechtage sowie die f\u00fcr das Kollegium verpflichtenden Fortbildungen besuchen d\u00fcrfen.<\/p><p>Ich habe in diesen drei Monaten so viel gelernt was mir nicht nur f\u00fcr den Rest meines Studiums, sondern mein zuk\u00fcnftiges Berufsleben hilfreich sein wird. Nach meinen 3 Monaten an der Mount Intermediate School hat die Schule mich f\u00fcr die Woche vor meiner Rundreise sogar eine Stelle f\u00fcr eine Woche angeboten um f\u00fcr eine Kollegin einzuspringen, welche aufgrund einer OP leider die erste Woche des zweiten Terms nicht antreten kann. Dieses Feedback ist mein kr\u00f6nender Abschluss. Ein Auslandspraktikum an einer Schule in Neuseeland, insbesondere der Mount Intermediate School kann ich jedem ans Herz legen, der Englisch auf Lehramt studiert!<\/p><p>\u00a0<\/p><p>[osm_map_v3 map_center=\"-32.4097,156.1886\" zoom=\"4\" width=\"100%\" height=\"450\" post_markers=\"1\" control=\"fullscreen\"]<\/p>","_et_gb_content_width":"","footnotes":""},"categories":[207,342721,49297,572069,368865,653],"tags":[125659,525315,368887,49297,572069,18499,368791,368747,17819],"class_list":["post-4993","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-berichte","category-lehramt","category-neuseeland","category-outgoing","category-praktikum","tag-erfahrungsbericht","tag-interkulturelle-erfahrungen","tag-leben-im-ausland","tag-lehramt","tag-neuseeland","tag-organisatorisches","tag-praktikumssuche","tag-promos","tag-visum"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4993","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/users\/9117"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4993"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4993\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4996,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4993\/revisions\/4996"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4994"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4993"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4993"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blogs.uni-bremen.de\/praxisschock\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4993"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}